Kommunikationsarbeit zwischen ruhender Konzentration und motivierendem Anstoß

Für einen Einundzwanzigsten war dieser Wochenstart merkwürdig unspektakulär. Aber das habe ich in den letzten Jahren trotz der starken Zahlensymbolik, die ihren Stellenwert weit über den keltischen Baumkreis hinaus auch im Alltag geltend macht, schon öfter so erlebt. Immerhin war der Tag gut geeignet für konzentriertes Arbeiten, weswegen ich mit meinen aktuellen Kommunikationsaufgaben gute Fortschritte gemacht habe. Es ist schon wichtig, zwischendurch möglichst ohne viele Störungen an einer Arbeit bleiben zu können. Und es ist gerade dieses konzentrierte Arbeiten am Detail, was die Qualität der Ergebnisse wesentlich befördert. Zu hastiges Vorgehen hat sich dagegen bei solchen immer auch kreativen Projekten nie als vorteilhaft herausgestellt. Schade nur, dass mit der Ruhe gleichzeitig ein Defizit an Reaktion und Rückkopplung einhergeht. Das allerdings ist für jedes Vorhaben mit Kommunikationsbezug naturgemäß schädlich. So läuft bei allem, was ich voranbringe, zumindest untergründig immer auch motivierendes Anstoßen und Lancieren, parallel zum eigentlichen produktiven Arbeitsprozess.

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Umstellung des jahreszeitlichen Biorhythmus

Der Sonntag kam mir sehr gelegen, haben die letzten Wochen doch ziemlich erschöpfend auf mich gewirkt. Etwas, das sicher auch ein wenig von der Jahreszeit beeinflusst ist, denn der Wechsel kühler Nächte mit frühherbstlich lauen Tagen fordert schon eine Anpassung oder Umstellung des Biorhythmus, der viele müde macht. Ich hoffe, dass wir diese jahreszeitliche Akklimatisierung gut bewältigen werden und dass mit dem Beginn des augenfälligen Baumherbstes, mit dem Aufscheinen und Leuchten der typischen warmen Herbstfarben, die uns die Baumkronen offenbaren, auch die Wachheit wieder konstanter wird und die Konzentration mit stärkerer Ausrichtung auf das eigene Innere auf jahreszeitlich passende Weise auch der Kommunikation zugutekommt.

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Wochenendaufgaben sind jetzt jahreszeitlich verlagert

Das war der erste Samstag seit langem, an dem ich mich nicht intensiv der Gartenarbeit und dem Ernten gewidmet habe, was in den letzten Monaten Schwerpunkt der Wochenendarbeit war. Aber mit dem Herannahen des Blätterherbstes treten andere Aufgaben wieder in den Vordergrund, und das war heute eine Vielzahl technischer Routinearbeiten, die sich am Ende als nicht ganz so routinemäßig herausgestellt haben. Immerhin war die Ernte am Abend dann doch noch einmal Thema, als ich die über die Woche gesammelten roten Chilischoten kleingeschnitten, zum Trocknen ausgelegt und einen Teil der Samen nach Chilisorten getrennt extrahiert habe. Das frühere Eintreten der Dämmerung tut das ihre dazu, dass man sich atmosphärisch schon eher im Herbst sieht. Und dazu passt dann auch die Verlagerung der Aufgaben am Wochenende.

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Erstmals fallen traditionelle Arbeiten rund um den Holzbrand aus

So gartenarbeitsintensiv wie in den letzten Monaten wird dieses Wochenende wohl erstmals nicht ausfallen. Vor allem, weil die Ernteaktionen rund ums Baumobst weitgehend abgeschlossen sind und ich mich jetzt auf meine Chiliernte hinterm Haus konzentrieren kann. Aber auch sonst fallen dieses Jahr einige Aufgaben weg, die sonst noch zusätzliche Zeit in Anspruch genommen haben, v. a. das Vorbereiten des Brennholzvorrats. Wir haben ja erstmals kein Brennholz mehr zur Verfügung, weil die letzten Vorräte aus eigenen Beständen endgültig aufgebraucht waren und nur noch wenig Rückschnitte oder Fällungen angefallen waren, aus denen nennenswerte Menge an für den Holzbrand geeigneten Brennholzes hätten gewonnen werden können. V. redet immer noch von der Möglichkeit, einen neuen Ofen anzuschaffen, der die Feinstoffwerte einhält und mit dem sowohl Holz wie bisher, als auch Pellets verfeuert werden können. Aber ich denke, M. kann aus Nostalgiegründen sich von dem alten Ofen nicht trennen, unabhängig davon, dass wir ihn durchgehend nicht mehr verwenden können. Zurzeit ist noch unklar, ob in diesem Winter überhaupt noch ein Holzofen für Wärme sorgen wird oder wir uns allein auf die Zentralheizung verlassen.

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Viele Efeufrüchte in diesem Jahr

Jetzt sind die neuen Triebe der Efeuhecke doch wieder sehr stark hervorgeschossen. Dabei hatte die frühere Inhaberin der Gärtnerei doch vor, die längeren Triebe zu schneiden, um sie für die Dekoration von Kränzen zu verwenden. Nur aufgetaucht ist sie zu dem Zweck bisher nicht. So kann es sein, dass ich die Hecke in den nächsten Wochen doch zurückschneiden muss, bevor wieder zu viel wuchernde Biomasse zusammengekommen ist. Das ist am Ende immer aufwändiger als gedacht. Deshalb versuche ich es einmal häufiger durchzuführen. Das ist dann aber auch der letzte Rückschnitt für dieses Jahre. Ab dem Spätherbst tut sich bei den Blatttrieben nicht mehr viel. Ab dann reifen nur noch die Früchte aus. Die sind in einigen Abschnitten unseres Efeubewuchses dieses Jahr besonders zahlreich und dicht gewachsen. Ich hoffe, die Beeren werden auch richtig dick und schwarz. Denn nur so eignen sie sich, um in Advents- und Winterkränze eingebunden zu werden. Leider sind sie erst dann beim richtigen, weil dekorativen Reifegrad angekommen, wenn die Saison zum Binden dieser Kränze schon angelaufen oder vorbei ist. Das macht es schwierig, die Efeufrüchte häufig zu verwenden.

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Entspannende Auszeit-Jahreszeit

Dieses besondere und für die Jahreszeit einzigartige Licht, besonders das des späten Nachmittags, ist einfach toll und gehört zu den eindrücklichsten jahreszeitlichen Erlebnissen überhaupt. Es ist diese Zeit vor dem Erscheinen des Blätterherbstes, der das Beste aus Sommer und Herbst in sich vereinigt. Aus dieser Mischung entsteht wieder eine als solche empfundene Auszeit-Atmosphäre, die die Menschen bereitwillig annehmen. So wie sie die Fastnachtstage, extreme Hochsommerhitzetage und die Advents- und Weihnachtszeit als Auszeiten verstehen und sie so auch handhaben. Mögen wir von diesem Altweibersommer noch möglichst viel mitnehmen und daraus Entspannung und Zuversicht beziehen.

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Endlich wieder ein richtiger Altweibersommer

Es ist schön, nach weniger erfreulichen Jahren, wieder einen richtigen Altweibersommer zu erleben. Das Wechselhafte und nicht ganz Konstante gehört auch zu dieser Jahreszeit. Aber insgesamt setzt sich doch die moderate Wärme und dieses einmalig warme Licht durch, durchsetzt von richtig sonnenintensiven, strahlenden Abschnitten, die fast schon an Hochsommer denken lassen. Ich freue mich auch deshalb so, weil es für das Gedeihen der Chilipflanzen super ist. Die sind endlich einmal frühzeitig entwickelt, tragen alle schon jede Menge Schoten. Aber jetzt kommts eben darauf an, dass die auch richtig ausreifen. Die ersten knallroten habe ich am Wochenende schon kleingeschnitten und zum Trocknen ausgelegt. Aber der allergrößte Teil kommt erst noch und wird in den nächsten Wochen sukzessive reif werden. Bei wirklich noch warmen und lichtreichen Tagen, gepaart mit kühlen Nächten, sind die Bedingungen für das Ausreifen des Gemüses sehr gut. Und außerdem: Nach einem echten Altweibersommer erleben wir nicht selten auch einen Goldenen Oktober mit leuchtendem Herbstlaub der Bäume. Das ist auch schön, wenn auch schon etwas melancholischer.

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Herbststimmung zwischen Vanitas und durchlichteter Farbintensität

Sich auflösende Physalisfrüchte im herbstlichen Gegenlicht

Mit meinem Herbstbildvorhaben bin ich am Abend doch noch weitergekommen. Ich habe zunächst meine besten Microstock-Fotografien mit herbstlicher Thematik durchgesehen, dann eine engere Auswahl getroffen und schließlich getestet, wie die Motive bei verschiedenen Leinwand-Seitenverhältnissen wirken. Am Ende ist meine Wahl nicht auf eines der typischen Herbstmotive mit Baumblättern gefallen, sondern auf eines aus der Reihe der Physalis-Fotos, die teilweise schon zerfallen Physalisfrüchte zeigen, die partiell skelettiert, ausgebleicht und im Zersetzungsprozess befindlich erscheinen, während einzelne Früchte und der Teile der schon halb zersetzten noch Reste der ursprünglichen orangeroten Haut zeigen, die auf diesem Foto im herbstlichen Gegenlicht geradezu glühend aufleuchtet. Ich mag dieses Bild sehr, weil es den Herbst von seiner nicht nur farbenfrohen, sondern eben auch von der durchlichteten Seite zeigt. In Verbindung mit den Vanitas-Elementen finde ich das besonders spannend.

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Erholungstag mit herbstlicher Einstimmung

Endlich mal ein ruhiger Tag, an dem die Sonne Pause gemacht hat und uns am Abend das Gießen erübrigte. So eine Erholungspause, zumal am Sonntag, tut zwischendurch gut, zumal die zurückliegenden Wochen besonders erschöpfend wirkten. Die Blumen genießen die geringe Verdunstung bei solcher Witterung ebenfalls, und die Bäume können Energie tanken und ihre letzten Wachstumsimpulse nähren, bevor sie bald schon die Blätter herbstlich färben und später abwerfen. Ich denke in diesen Tagen daran, dass uns noch ein Leinwanddruck für den Herbst fehlt. Nach Möglichkeit suche ich eine Baumherbstmotiv aus dem eigenen Portfolio heraus, das sich für den Zweck auch qualitativ eignet. Mit diesem neuen hätten wir dann mindestens die vier Jahreszeiten mit eigenen eindrucksvollen Motiven repräsentiert, nachdem ich im Frühjahr das Bild eines blühenden Schlehdornzweigs auf Leinwand drucken ließ.

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Wahrscheinlich ein guter Jahrgang für Rotwein

Heute hat V. die diesjährige Weinmachaktion abgeschlossen. Die roten Weintrauben waren zuvor einige Tage in der Maische durchgezogen und konnten schon zu gären beginnen. Heute also das Keltern und das Durchleiten des Safts in den Keller, wo er in den kommenden Wochen und Monaten zu einem hoffentlich guten Rotwein ausreifen kann. Der Oechsle Grad ist mit 110 für hiesige Verhältnisse geradezu traumhaft. Solche Werte kannten wir bisher nur vom professionellen Weinanbau in günstigen Lagen. Aber da sieht man, dass der sonst so belastende Hochsommer mit der enorm großen und anhaltenden Hitze und viel Sonne in dem Fall sich doch positiv ausgewirkt hat. Auch wenn die Grad Oechsle nicht das einzige Qualitätskriterium ist, verspricht das doch ein eher guter Jahrgang zu werden. Da hat es sich ausgezahlt, dass V. immer wieder einen neuen Anlauf versucht hat, nachdem über Jahre immer mehr der alten Weinstöcke eingegangen waren oder an Altersschwäche zugrunde gegangen waren. Die verbliebenen sind für den noch vorhandenen Bedarf ausreichend, jedenfalls dass eine einzelne Person das ganze Jahr über eigenen Rotwein genießen kann.

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Aussicht auf einen typischen Altweibersommer

Die Projekte laufen zurzeit nicht so reibungslos wie geplant, was wohl mit der verbreiteten Depression quer durch die Gesellschaft zu tun hat. Dabei reagieren die Menschen doch eigentlich positiv bzw. motiviert auf anregende Anstöße von außen. Interessanterweise spielt da das Wetter eine viel größere Rolle als sozial-kommunikative Faktoren – so eine Erkenntnis aus meiner eigenen Lebenswelt und so häufig beobachtet, dass ich es wohl von einer Art zeitgenössischer Wahrheit ausgehen kann. Kann sein, dass sich dies in den nächsten Tagen wieder wandelt, denn heut war der Altweibersommer in seiner typischsten Ausprägung unübersehbar. Dieses Jahr auch tatsächlich passend zum häufigen Beginn desselben in der 2. Septemberwoche. Das wäre insofern einmal ein typischer und wegen des sehr speziellen Lichts, gepaart mit einem Wechsel kühler Nächte mit erstaunlich warmen Tagen, auch angenehmer Herbstanfang. Ich hoffe, diese Witterung hält auch tatsächlich eine Weile an. Das würde uns den Abschied von diesem Rekord-Sommer versüßen und den Übergang zum Blätterherbst eindrucksvoll und biorhythmisch belebend gestalten. Auch für die Fotografie ist das natürlich ein super Wetter – fehlt nur noch Zeit und Muße, neue Fotos vom Baumherbst auch tatsächlich zu realisieren.

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Unverhofft plötzlicher Abschluss der Garten-Baumobstsaison

Wie schnell das gehen kann. Die Erntesaison beim Baumobst aus dem Garten ist jetzt schon komplett abgeschlossen. Bei Nashi-Baum sowie beim Pfirsichbaum sieht man praktisch keine Früchte mehr, höchstens noch einige schon vollständig verfaulte. Nur die Zeit für die Nüsse des Walnussbaums ist natürlich noch nicht gekommen. Ich bin deshalb darüber so verwundert, weil wir bis vor kurzem noch intensiv mit diesen Baumobstthemen befasst waren. V. hat immerhin noch das Keltern seines Rotweins vor sich. Aber dass es dieses Jahr noch nennenswerte Aktivitäten bei den Äpfeln geben wird, glaube ich eher nicht. Es kann auch sein, dass die Apfelernte ohnehin dünn ausfällt. Aber immerhin für Apfelpfannkuchen, die ich heute in Ermangelung ausreichender Mange an Äpfeln ausnahmsweise mit Birnen gebacken habe, ist es nicht verkehrt, einen kleinen Vorrat an Äpfeln im Hauskeller lagern zu können.

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Wechselhafte Aufmerksamkeit für Grundlagenthemen

Eine günstige Zeit fürs kunsthandwerkliche Arbeiten ist das wahrlich nicht. Verwundert bin ich darüber eher nicht, weil sich dieser Zusammenhang zwischen der globalen Depression und einer dadurch bedingten Abkehr von den natürlichen Grundlagen in den letzten Jahren verstärkt hat. Einige Jahre zuvor konnte ich noch etwas anderes beobachten, dass nämlich länger anhaltende Krisenphasen im Bereich des Sozialen und der Kommunikation einen Ausglich im Verhältnis zur äußeren Natur eingefordert haben. Und dann haben sich die Menschen wieder verstärkt für die Symbolformen aus der Wunschbaum-Manufaktur interessiert und daraus auch einen erkennbaren Gewinn gezogen. Das ist heute anders. Frusterfahrung wird von einer Verstetigung derselben auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen abgelöst, eine Art Frustrationsspirale entsteht. Es ist kaum möglich, in der Situation mit Symbolformen eine Umkehr zu initiieren. Die Initiative und das Interesse müssen schon von den potenziellen Nutzern ausgehen. So werde ich mich wohl gegen Ende des Jahres v. a. um Vorbereitungsarbeiten, die Bevorratung mit Kanteln aller angebotenen Holzarten und vielleicht auch mit dem Aufsägen und Trocknen einer neuen Holzart kümmern. Die günstigeren Zeiten mit mehr Aufmerksamkeit für Grundlagenthemen und Symbolformen werden wieder kommen, wenn die nötigen Verarbeitungsprozesse hinter uns liegen.

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Vor dem letzten Efeurückschnitt des Jahres

Es ist wieder an der Zeit, den Efeu erneut zurückzuschneiden. Immerhin das gehört zu den Konstanten, die merkwürdig unabhängig vom wechselhaften Witterungsverlauf des Jahres sind. Es ist das der letzte Rückschnitt im Verlauf des Kalenderjahrs, schon weil wir die gerade wachsenden Früchte nicht beschädigen wollen, die im Spätwinter abgeschnitten als spannende vegetabile Accessoires für die Dekoration von Kränzen und Gestecken verwendbar sind. Ein Teil des Rückschnitts wird mir diesmal wohl abgenommen. Die frühere Inhaberin des örtlichen Blumengeschäfts hat Interesse angemeldet, die längeren Triebe zu schneiden, um sie eben zu dem genannten Zwecke, dem Binden von Kränzen einzusetzen. Bin mal gespannt, ob sie tatsächlich auftaucht, bevor ich den Efeubewuchs selbst zurückschneide.

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Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.