Zukunftswünsche für den Maulbeerbaum

Nach diesem kräftigen Rückschnitt gestern wird der Maulbeerbaum erstmal eine Pause einlegen. Es war höchste Zeit, denn die Blattknospen waren schon erkennbar angeschwollen und werden sicher nicht mehr lange Zeit benötigen, um sich zu öffnen. Das Zurückschneiden signalisiert dem Baum aber in der Regel, zunächst vorsichtiger zu sein. Deshalb rechne ich jetzt erst in einigen Wochen damit, das erste Grün an diesem Baum zu sehen. Das ist auch durchaus gewünscht, denn dieses Individuum ist derart wuchsfreudig, dass ein wenig Verzögerung von Vorteil sein kann. Ich hoffe, dass die über den Winter im Wurzelbereich gespeicherten Energiereserven dann in die verbliebenen Abschnitte vordringen und dort ein kräftiges Wachstum anregen. Das ist es, was ich mit dieser Aktion eigentlich bewirken wollte. Nicht nur, die über den Zaun auf Gehwege und Nachbargrundstücke ragenden Äste zu kürzen. Vielleicht gelingt es ja längerfristig, die nach unten zeigenden Äste zu stärken und ihn zu einem benutzerfreundlichen Fruchtbaum zu gestalten. Ich freue mich jedenfalls, dass er an diesem Standort so gut angekommen ist und sich dort, auch mit der Baumnachbarschaft, erkennbar wohlfühlt.

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