Verlängertes Weihnachtsfest

Dass uns an den wichtigsten Kirchenfesten ein zweiter Feiertag vergönnt ist, empfinde ich als großen Gewinn. Schon oft habe ich zum Beispiel die US-Amerikaner bedauert, für die gleich nach dem Weihnachtsfeiertag der Alltag wieder beginnt. Auch wenn vermutlich dort die Menschen ebenso die Zeit zwischen den Jahren für Urlaub nutzen und sich eine Auszeit nehmen, fehlt ihnen eben doch der explizite Feiertag, der dem Weihnachtsfest mehr Raum und damit noch mehr Festlichkeit verleihen kann. Für uns ein Tag auf externem Besuch, aber beim Rest der Familie, so dass das Familienfest einen Abschluss finden konnte. Js und Ws Wohnung ist wieder sehr atmosphärisch geschmückt und zeugt auch in diesem Bereich von gewissen Familienähnlichkeiten. Viele Lichter und Leuchten, viele Engel und glitzernder Weihnachtsschmuck. Meine Kristalle fügen dem jetzt noch einige Glanzpunkte hinzu. Der Weihnachtsbaum, ein Tischbaum, klein und knuddelig, mit ausladendem Bauch und etwas schütterem Kronenbereich macht seinem Namen Ehre, was zeigt, dass die symbolische Stärke des Baums vielerlei Gesichter haben kann. Aber auch wenn die Tischbäumchen eine rührende Reminiszenz an die Ursprünge des Weihnachtsbaums darstellen, ist für mich ein zimmerhohes Exemplar doch stimmiger. Den Tischbaum als Ergänzung hätte ich mir vorstellen können, wenn ich ein schmales Exemplar entdeckt hätte. Aber so ist die traditionelle Form die für dieses Jahr richtige. Wer weiß, im Folgejahr vielleicht tatsächlich mit neuer Beleuchtung. Für dieses Weihnachtsfest haben wir ebenso wie J. und W. unseren Wunschbaum gestaltet.

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