Trüber November und letzte Früchte

Merkwürdige Diskrepanzen zwischen Vorhersagen und tatsächlichem Wetter. Bei uns kam den ganzen Tag über kaum ein Sonnenstrahl durch. Da will weder Herbst- noch Winterstimmung wirklich aufkommen. Auch die Fotovorhaben musste ich erneut aufschieben, weil das Licht einfach nicht geeignet ist. Keine gute Atmosphäre. V. hat das Baumfrüchtethema aber immer noch nicht beiseitegelegt. Als letztes wird er wohl die Mispeln ernten. Der Versuch, daraus Strudel zu machen, war mir vor einigen Jahren eine Ernüchterung. Für die Hand voll Fruchtfleisch war ich einen halben Tag beschäftigt. So schwierig ist es, die Frucht zu entkernen bzw. das Fruchtfleisch um die dicken Kerne herum herauszuschälen. Wenn sie nicht diese skurrile Form hätte und man außerdem daraus Schnaps brennen lassen kann, wäre die Frage tatsächlich naheliegend, wozu diese Frucht eigentlich gut sein soll. Ich glaube, V. will den Baum aus quasi nostalgischen Gründen behalten. Und weil der Anbau dieser Art in unserer Region ein gewissen Tradition weiterführt.

Share

2 Kommentare zu “Trüber November und letzte Früchte

  1. Cora

    Das man draus Schnaps machen kann wusste ich. Aber wie macht man darauf Sprudel? Hast du da nen Rezept?

    • Bernhard Lux

      Die Frage ist wirklich lustig. Das wüsste ich natürlich auch gerne. Aber tatsächlich habe ich von „Strudel“ gesprochen :-) :-):-) Es war ein Rezept ähnlich wie für Apfelstrudel, nur eben mit Mispeln.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Neu ausfüllenSenden