Schlagwortarchiv: Winter

Sie sind hier:

Für den Winter vorsorgen

Bevorzugt zu Unzeiten denkt V. an das Auffüllen der Brennholzvorräte. Diese Tage hätte ich mir dafür nicht gerade ausgesucht, zumal noch ein Rest von der letzten Saison übrig ist und dafür noch genügend Zeit im Herbst wäre. Jedenfalls ließ er sich nicht davon abbringen, eine Anhängerladung heranzufahren und abzuladen. Das Sägen der Nadelholz- und Buchenabschnitte werden wir in den nächsten Tagen erledigen. Und dann ist an der Stelle auch wieder Platz für einen zusätzlichen Regenwassertank, der im Hochsommer sicher benötigt wird. Derzeit gehen die Fürs und Widers allerdings noch hin und her, so dass die Umsetzung noch offen bleibt.

Share
Kommentar hinterlassen

Natürliche Wärmemittel

Die Frühlingsluft, die uns in den letzten Wochen schon häufiger umweht hat, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Winter immer noch hartnäckig seine Störfeuer verbreitet. So ist bei ganztägig nasskalter Witterung heute der Chai Tee doch wieder zum Einsatz gekommen. Die ätherischen Aromen von Anissamen, Kardamom, Nelken, Fenchel und Ingwer tun dann ähnlich gut wie an bitterkalten Hochwintertagen. Und die Milch und der Honig sorgen dafür, dass alles schnell ins Blut geht und von innen heraus wärmt. Der Blick auf meine gestern aufgenommenen und heute schon von der ersten Agentur akzeptierten Hirnholzfotos der Kiefer hat eine ähnliche Wirkung. Auch die Kiefer steht für Licht und Wärme, bringt den Holzofen zu anhaltend wohliger Hochform und strahlt in seiner differenzierten, harzigen Struktur jede Menge aufbauende Vitalität aus.

Share
Kommentar hinterlassen

Saisonprognosen und Klimawandel

Die Diskussion innerhalb der Familie, was vom Winter noch zu erwarten ist. Ob der richtige Frost noch einmal zurückkehrt und wie lange noch Brennholz für den Holzofenbrand benötigt wird, flammt täglich neu auf. Und kommt zu keinem Ergebnis, da eine richtige Tendenz derzeit noch nicht zu erkennen ist. So schafft V. die noch fast frischen Wurzel- und Stammabschnitte der Zypressen aus der entfernten Hecke als erste heran, damit sie als Beigabe zum trockenen Brennholz bald verbraucht werden. So nehmen sie keinen Platz mehr weg. Ob der eigentliche Holzvorrat noch bis zum Ende der Ofensaison aufgebraucht wird, wage ich nicht vorauszusagen. Allerdings hatten wir auch schon Jahre, in denen er vollständig aufgefüllt blieb, wie vor zwei Jahren, als wir den Ofen gar nicht erst angefeuert haben, weil der damalige Winter viel zu mild ausfiel. Da zeigt sich allzu oft, dass der Klimawandel kein bloßes Thema ist, er zeigt seine praktischen Auswirkungen im Alltag bereits heute fast täglich.

Share
Kommentar hinterlassen

Wo bleiben die Vögel

Es gibt doch auch nach dem empfundenen Jahresanfang immer noch Reminiszenzen an Weihnachten. So auch heute wieder bei einem Gespräch über den praktizierten Zeitpunkt des Abschmückens der Weihnachtsdekoration. Js und Ws Weihnachtsbaum stand noch einige Zeit länger, aber nicht so lange, wie es manche handhaben, nämlich bis Lichtmess. Wegen der inzwischen doch stark veränderten Stimmung der Menschen fände ich diese Terminierung für uns aber eher nicht passend. Die Regel mit den Heiligen drei Königen scheint mir doch die bewährteste und stimmigste. Auf anderem Gebiet gibt’s gleichgerichtete Beobachtungen. So lassen sich auch in G. in jüngster Zeit viel weniger Vögel im Garten erblicken. Das bedauern wir alle. Wie schön ist es doch, gerade im Winter die Meisen an den aufgehängten Knödeln picken zu sehen. Aber auch so bequem präsentiert wie diesmal, am abgeschmückten Weihnachtsbaum hängend, lässt sich kaum jemals ein hungriger Vogel blicken. Unbeantwortet bleibt die Frage, woran das liegt und ob es neben den klimatischen Kapriolen in unseren Breiten noch andere Einflussfaktoren für diese Veränderungen gegenüber früheren Zeiten gibt, die gewohnte Eindrücke vernichten.

Share
Kommentar hinterlassen

Baumdetails im Winterlicht

Es gibt Tage, da weiß man beim Blick aus dem Fenster, dass sich ein Spaziergang lohnt. Dass viele diesen Eindruck hatten, konnte ich am Nachmittag auf meinem Lieblingsweg am Fluss entlang sehen, der ungewöhnlich stark frequentiert war. Die Menschen haben Nachholbedarf nach vielen dunklen und trüben Wetterphasen. Seit einigen Tagen nun dieses gleißende Winterlicht bei klirrender Kälte, das einen auch im Winter aufatmen lässt. Da drängt es einen einfach, die landschaftlichen Eindrücke zu erkunden, die diese Hochphase des Winters zu bieten hat. Was von den Bäumen noch in der Verfassung ist, das Licht einzufangen, präsentiert sich im klaren Winterlicht ganz anders als noch im Herbst. Die roten Früchte, wie hier die Hagebutten, ganz dehydriert, nur noch ihre schrumpelige Hülle und eine Restahnung ihrer einstigen Intensivfärbung zeigend. Die ehemals grünen Fruchtstände und Blätter, wie diese Ahornflügel und das Eichenlaub, zeigen jetzt ihre ädrige Struktur klarer denn je und wirken, obgleich tot, wie rostbraune und lebendig leuchtende Nachbildungen ihrer selbst.

Baumimpressionen im Winter 2017 Baumimpressionen im Winter 2017 Baumimpressionen im Winter 2017 Baumimpressionen im Winter 2017
Share
Kommentar hinterlassen

Jetzt ganz ohne Weihnachten

Von mir aus hätte der künstliche Weihnachtsbaum vorm Haus noch bis zu Lichtmess weiter sein bernsteinfarbenes Licht ausstrahlen können. Aber M. schien er nicht mehr passend, wohl weil sie die zugehörige Weihnachtsstimmung für sich nicht mehr reproduzieren konnte, so dass ich ihn kurzerhand abgebaut und für Ende des Jahres wieder verpackt habe. Auch unser Weihnachtsgeschirr haben wir für die nächste Saison wieder archiviert. Scheint so, dass nun die fünfte Jahreszeit in allen Bereichen abgeschlossen ist. Auch in den Straßen und vor den Geschäften ist kaum noch etwas zu finden. Schade, so ganz ohne Weihnachten ist der Winter nicht wirklich schön.

Share
Kommentar hinterlassen

Winterarbeit zwischen außen und innen

Im Sommer ist das lange Arbeiten im Freien doch angenehmer. Bei dem Sonnenschein heute tagsüber war es bei mehrlagiger Kleidung aber ganz in Ordnung, zumal ich nach den letzten Einsätzen der vergangenen Wochen in Übung bin. Nur mit anbrechender Dunkelheit schleicht sich die Winterkälte doch in alle Winkel und Glieder. Dann ist es Zeit, nicht Vollendetes zu vertagen. Insgesamt bin ich beim Auffüllen meiner Holzvorräte und -rohlinge ein sehr gutes Stück weiter gekommen, so dass ich für Baumwünsche jeglicher Art in den nächsten Monaten gut gerüstet bin. Und wenn ich zwischendurch einige Tage in der geheizten Werkstatt arbeite, ist der nächste Außeneinsatz auch wieder eine Abwechslung.

Share
Kommentar hinterlassen

Wenn die Bäume ganz fern zu sein scheinen

Das sind die Tage, an denen die realen Bäume da draußen sich weiter denn je von uns entfernt zu haben scheinen. Wie in sich zurückgezogen sind sie und nur noch dann in den Vordergrund drängend, Aufmerksamkeit auf sich ziehend, wenn sie in Hausnähe stehen und damit quasi zu den Mitbewohnern gehören. So ist unser ins Freie versetze ehemalige Weihnachtsbaum beim Blick durchs Fenster präsenter als die noch fest verwurzelten Bäume des Gartens, die all ihre Kräfte in den Wurzelstock zurückgezogen haben und nur noch ihr tot wirkendes Gerippe der frostigen Winterluft anvertrauen. Um die Szene etwas lebendiger zu gestalten, habe ich heute die Meisenknödel am Weihnachtsbaum befestigt und hoffe, sie ziehen sehr bald die ersten Vögel an. Es wird schön sein, sie an den samen- und fetthaltigen Knödeln picken und von Ast zu Ast hüpfen zu sehen. Schon allein, um sich an ihrer Vitalität zu erfreuen, der auch unwirtliches Winterwetter nichts anzuhaben scheint.

Share
Kommentar hinterlassen

Graue Winterlandschaft

Ganz froh bin ich, dass wir den Weihnachtsbaum im Anschluss an seine eigentliche Mission in den Garten gestellt haben. Heute früh, als der Schnee flächendeckend lag, hat er nämlich beim Blick aus dem Fenster gleich den Eindruck einer Winterwaldlandschaft vermittelt. Einfach schön, wenn die Zweigenden mit Schnee bedeckt sind, wie von Zuckerguss überzogen. Das Vogelfutter haben wir noch nicht besorgt. Das wird aber noch kommen, damit wir an hellen Tagen das Treiben der Futter suchenden Vögel beobachten können. Seitdem manche Arten wegen der verhältnismäßig mild gewordenen Winter hier bleiben, sind die Vögel zumindest nicht seltener geworden. Der eine oder andere unter ihnen wird froh sein, bei dem schlechten Nahrungsangebot auf diese Art eine Sonderration zu erhalten. Bei Spaziergang über den Damm konnte ich kaum noch Früchte sichten. Lediglich bei der Weißdornhecken sind noch vereinzelte schwarz verschrumpelte Früchte des Vorjahres zu finden. Und einige auch beim Liguster. Ansonsten gehören die grau-gelben Flechten am Weißdorn und den Heckenrosen zu den wenigen Farbe zeigenden Details der Baumlandschaft.

Share
Kommentar hinterlassen

Ofenwinter

Wenig Sonne ist uns in diesem Jahr bisher vergönnt gewesen. Und der Winter fühlt sich erstmals auch wie einer an, obwohl die Temperaturen noch nicht sehr weit unter Null gefallen sind. Puderschnee gab es bereits und das erste Schneeschippen dieses Winters. Atmosphärisch eigentlich die Zeit, den Holzbrandofen anzufahren. Ich wundere mich, dass V. die Initiative dazu noch nicht ergriffen hat. Aber wenn es längere Zeit so anhält, wird die Saison zwangsläufig beginnen. Wegen der wohligen Raumwärme, die der Ofen erzeugt, aber auch damit die viele Arbeit, die wir in das Anlegen unserer Nadelholz- und Obstbaumschnitt-Vorräte investiert haben, auch sichtbare Früchte trägt. All die nicht verwirklichten Weihnachtsbäume, die unser ehemaliger Privatwald noch hätte abgeben können, werden so eine andere, nicht weniger sinnvolle Funktion erfüllen.

Share
Kommentar hinterlassen

Winterliche Anpassungen

Allmählich merke ich, wie sich der Winter vertrauter anfühlt. Man ist geneigt, sich auch körperlich an die Jahreszeit anzupassen. Dann erscheint dieselbe Temperatur plötzlich nicht mehr unzumutbar. Unsere Verbindung zur natürlichen Umwelt ist eben doch präsenter, als wir uns das normalerweise bewusst machen. Dennoch war ich heute froh, meine handwerkliche Holzarbeit im Warmen fortsetzen zu können. Das Thema Außenarbeit ist damit aber noch nicht vom Tisch für diesen Winter. Es werden sicherlich noch zahlreiche Einsätze dieser Art notwendig werden. Beim Brennholzmachen zum Beispiel. Und bei den sicher noch kommenden Aufträgen, deren erste Bearbeitungsphase immer im Freien stattfinden muss. Die Zeit ist aber gut für diese Arbeiten, alles ist stimmig, so wie es sich gegenwärtig entwickelt.

Share
Kommentar hinterlassen

Baum-Holz-Licht

Bei der Kälte musste ich dem eisigen Wind der rotierenden Maschine doch einige Male ausweichen. So habe ich bei der Mammutarbeit, die das Anlegen der vielen Holzstäbe bedeutet, zwischendurch kurze Pausen drinnen eingelegt, um mich wieder etwas aufzuwärmen. Bei der Arbeit am Holz selbst ist die Aufmerksamkeit aber so nah an der Aufgabe, dass die Kälte nicht durchgehend präsent ist. Die unheimlich lichtreichen Tagesstunden sind da schon auch beflügelnd. Wie ich ja schon so oft angemerkt habe, gibt es für mich diese enge Verbindung von Bäumen, Holz und Licht. Die Arbeit mit Hölzern ist bei viel Licht deshalb in ihrem Element und fließt quasi dahin. Mit wenig Licht kann die Anmutung von Anstrengung dominanter sein.

Share
Kommentar hinterlassen

Intensive Winterarbeit

Das sind jetzt die ersten richtigen Wintertage, mit klirrender Kälte schon tagsüber und gleichzeitig Sonne. Da geht die Arbeit im Freien gleich viel besser von der Hand. Gut, dass sich diese Wetterlage noch bis morgen fortsetzen soll. Denn es stehen noch einige Arbeiten in der Außenwerkstatt an, bei denen die Finger schon ziemlich unterkühlt werden. Das Licht und die Sonne bringen da eine Entschädigung. Neben dem Chai-Tee, den ich heute zum zweiten Mal mit etwas veränderter Rezeptur zubereitet habe und der das Potenzial hat, zu meinen Lieblingsgetränken in dieser Jahreszeit zu avancieren. Ich freue mich auf die Arbeit an den verschiedenen vertrauten Hölzern – Pappel, Walnussbaum, Esche, Fichte und Atlas-Zeder – auch wenn das größtenteils innen stattfindet. Das dann fehlende Tageslicht wird durch die Energie der verschiedenen Holzarten ausgeglichen. Eine gute und intensive Winterarbeit.

Share
Kommentar hinterlassen

Resonanzstörungen im jahreszeitlichen Übergang

Stillstandzeit, wie sie klischeehafter für den November nicht sein könnte. Die Lebensgeister dort draußen ziehen sich in die Erde zurück. Bäume werfen Blätter ab und konzentrieren ihre Nährstoffe im Wurzelstock. Einjährige Pflanzen verschwinden allmählich von der Oberfläche. Und genau so scheinen sich die Menschen jetzt ins Haus zu verziehen, unsichtbar füreinander, und in sich selbst, mit Auswirkungen auf die Kommunikation und den Mut und Elan, Neues zu beginnen. Gut und wahrscheinlich notwendig für jeden einzelnen. Solche Zwischenphasen, die körperliche Anpassung und seelische Akklimatisierung zwischendurch und parallel zum jahreszeitlichen Zyklus möglich machen. Aber immer ist das auch mit Brüchen, Leerlauf, Verzögerungen und Missverständnissen bei kooperativen Projekten und solchen, die kooperativ werden könnten, verbunden. So hoffe ich, dass die Anpassungen nicht zu Langläufern werden, und die Leerläufe nicht größer als notwendig.

Share
Kommentar hinterlassen

Früher Winter, frühes Frühjahr?

Die am Fuß des Ginkgos liegenden Blätter bilden einen goldgelben Teppich, der sich so schnell nicht aufzulösen scheint. Das setzt einen willkommenen Farbakzent im ansonsten immer grauer werdenden Gartenambiente. In Verbindung mit den langen Phasen von wolkenbedeckter Witterung, Kälte und Nässe komplettiert das unser Empfinden, dass der Winter bereits angekommen ist und der Herbst eigentlich seinen Namen nicht mehr verdient. Ich schätze, das wird einer dieser langen, ausgedehnten, schier nicht mehr enden wollenden Winter werden, die sich durch dauerhafte Ungemütlichkeit und weniger durch knackige Kälte, Schnee und blauen Himmel auszeichnen. Eben ein Winter, wie wir ihn seit 20 Jahren fast immer erleben, nur, dass die Ausdehnung variiert. Vielleicht gut, dass er jetzt beginnt, vielleicht ein Argument für früh einsetzenden Frühling in 2017. Und lange Frühlingsphasen finde ich besonders schön. Wegen der Reize, die diese Jahreszeit selbst mit sich bringt. Aber auch weil dann die Pflanzen generell besser gedeihen und weil im Spätsommer und Herbst die Früchte empfindlicher und Wärme liebender Arten dann gute Chancen haben. Ich bin deshalb für eine optimistische Prognose.

Share
Kommentar hinterlassen

Symbolbaumexkurse

An diesem Tag, an dem die Eibenphase ihren Höhepunkt erreicht hat, erleben wir schon richtigen Winter, nicht bloß November. Und die nächsten Tage sollen auch genau das andeuten, woran wir den Winter untrügerisch erkennen, Schnee und Eis. Vielleicht ist das der Grund für den kommunikativen Stillstand, den ich erlebe, die scheinbare Sprachlosigkeit, die meist Anzeichen für Umstellungsschwierigkeiten ist. Meine alte These, dass soziales Verhalten und kultureller Ausdruck immer ihre Grundvoraussetzungen und Weichenstellungen von der Natur erhalten. Und deshalb ist es kein Wunder, dass ich heute ein Baumsymbolthema aufgegriffen und die engere Auswahl weihnachtlicher Motive des Vorjahres noch einmal durchgesehen habe. Eine der stimmungsvollen Nahaufnahmen vom geschmückten Weihnachtsbaum mit Faltpapierengel und warmem Kerzenlichtschein, aber zusätzlich mit einem Bokeh-Blick auf die kleine Fotogalerie der Ahnen an der dahinter liegenden Wand, hat mich dabei besonders angesprochen. So habe ich diese eher ungewöhnliche, kein bestimmtes Bildelement in den Mittelpunkt stellende, sondern von der Lichtstimmung und der Individualität des Augenblicks lebende Aufnahme aus den RAW-Daten entwickelt und optimiert. Damit gehört sie zu den engeren Favoriten für meine diesjährige Weihnachtsgrußkarte. Schade nur, dass sie bei der ersten Microstock-Agentur bereits abgelehnt wurde. Das überrascht mich allerdings nicht, da der Grund, wie bei einer Variante mit ähnlichem Motiv, in vermuteten Copyrightverletzungen gesehen wir, was andere so nicht einordnen. Zur Dokumentation und Vermittlung meiner eigenen weihnachtlichen Wahrnehmung ist es unabhängig davon mehr als geeignet.

Share
Kommentar hinterlassen

Auf Winter und Weihnachten ausgerichtet

Jetzt ist wirklich schon die Zeit, in der man verstärkt an Weihnachten denkt. Auch die Gespräche drehen sich immer häufiger darum. Der Zimt als Akzent im Kaffee ist gerade jetzt wirklich passend, noch passender als im Hochsommer, als ich erstmals auf die Idee kam. Unser Ginkgo ist der letzte tapfere Gartenbaum, der noch einige Blätter trägt. Ganz Gelb sind sie geworden. Aber auch sie werden nach den nächsten kalten Nächten sehr schnell abfallen. Walnussbaum und Feigenbaum haben es ihm schon vor Tagen vorgemacht. Nur die immergrüne Stechpalme und die Nadelbäume in der Hecke, Zypressen und Eiben, sind wie immer unbeeindruckt. Demnächst müssen wir noch eine Wagenladung voll Brennholz heranschaffen bzw. in für den Ofen geeignete Abschnitte sägen. Etwas mehr als die Hälfte des Winterbedarfs haben wir schon länger vorbereitet. Denn wie es aktuell aussieht, könnte es durchaus ein empfindlicher kalter Winter werden. Da trägt sich das Fichtenholz, das den Großteil unserer Brennholzvorräte ausmacht, ziemlich schnell ab.

Share
Kommentar hinterlassen

Winterzeit und unbewusste Sphären

Die Tage vor Allerheiligen haben für uns immer schon etwas Aufwühlendes. Ich kann das auch in diesem Jahr feststellen. Es äußert sich im Körperlichen, trifft aufs Gemüt, wirkt sich nicht selten auch auf die Kommunikation aus. Gereiztheit ist da nicht selten. Und erfahrungsgemäß löst sich das erst während der beiden Feiertage wieder auf, manchmal auch erst später. Es hat bestimmt mit der größeren Aufmerksamkeit im Hinblick auf die verstorbenen Seelen zu tun, dass solche Stimmungen und Eindrücke regelmäßig entstehen. Aber wie bei so häufig bei Feiertagen gehen die Bedingungen im Außen, sprich das Novemberwetter, der Beginn des Winters, das immer weniger werdende und am Nachmittag schon früh vergehende Licht, eine enge Verbindung ein mit unserer inneren Befindlichkeit. Beides spiegelt sich ineinander, ohne dass wir uns dem ganz entziehen können. Mit dem Fallen der letzten Baumblätter ist das auch in der Seele angekommen, was wir während des leuchtenden Blätterherbstes ahnen, worauf uns diese Zeit quasi schonend vorbereitet. Dass nämlich das Leben sich mehr nach innen wendet, dass wir, wie Rudolf Steiner das ausgedrückt hätte, uns zurückziehen in Richtung der Erde, die sommerliche, ins Weltall gerichtete Ausdehnung umkehren und Hinabsteigen in die Tiefen auch unserer Seele. Bis wir zur Zeit der Wintersonnenwende, kulminiert im Symbollicht des Weihnachtsbaums, dem am nächsten kommen, was uns allen gemeinsam ist. Dem inspirierenden Funken, der göttlichen Quelle, der geistigen Heimat, an die wir uns dann am ehesten erinnern können, oder zumindest eine abgedämpfte Ahnung davon erhalten. So trägt uns das Beobachten der jahreszeitlichen Veränderungen in Sphären hinüber, die uns eigentlich immer präsent sind, aber allzu oft der bewussten Wahrnehmung verborgen bleiben.

Share
Kommentar hinterlassen

Umfangreiche Wintergartenarbeit

Wir hatten Glück in unserer wetterbegünstigten südwestlichen Ecke Deutschlands. Immerhin waren uns nach sehr ungemütlichen Tagen nun doch noch recht angenehme Temperaturen und zeitweise sogar Sonne vergönnt. Die Gelegenheit, noch anstehende Gartenarbeiten zu erledigen. Nach den Winterreifen ging es deshalb an das Einsammeln des Herbstlaubs und das Wegräumen der Sommerblüher bzw. das Einpflanzen der frosttoleranten Blumen. M. wird um die neu gepflanzten und teils auch mit frischer Erde versorgten Stiefmütterchen und dem Heidekraut später noch Moos platzieren. Es ist dann immer so, als ob sie vor der kalten Jahreszeit zusätzlich geschützt würden. Als weiteres Projekt war auch das Abschneiden und Ausräumen der Strohblumen unvermeidlich. Zwar waren noch zahlreiche neue Knospen zu sehen, aber es ist einfach inzwischen zu kalt und viel zu lichtarm, als dass aus denen noch etwas werden konnte. Ich habe die letzten, meist sehr kleinen Blütenköpfe geschnitten und dann alle Strohblumen mit Stumpf und Stängel herausgenommen. Ich denke, wir haben aus Ihrer Lebendigkeit und Schönheit sicherlich über den ganzen Sommer und Frühherbst das Optimum erleben dürfen. Jetzt richtet sich mein Blick in Richtung der Verarbeitung des zuletzt getrockneten Blüten zu einem Trockenstrauß und auch schon auf das Besorgen von Samen für die nächste Ansaat im Frühjahr. Der Feigenbaum wirft jetzt erwartungsgemäß schrittweise seine großlappigen Blätter ab. Das ergibt immer eine Menge Laub. Ebenso vom Walnussbaum. Jetzt ist er eben da, der Blätterherbst, den wir uns etwas früher und dann auch in eine goldeneren Variante gewünscht hätten. Aber in meiner Erinnerung entspricht es doch ziemlich dem Verlauf des Baumherbstes im Vorjahr. Ich hoffe jetzt noch auf einige wirklich herbstliche zu nennende Farbeindrücke und dass ich Gelegenheit habe, sie fotografisch festzuhalten.

Share
Kommentar hinterlassen

Winterablösung

Mit dem Zwetschgenbaumholz, das V. von den jüngst gefällten alten Bäumen mitgebracht und aufgeschichtet hat, wird der Grundstock für den Brennholzvorrat der nächsten Saison bereits gelegt sein. Bei wärmerem Wetter werden wir die Abschnitte in ofengerechte Stücke sägen und zum Trocknen lagern. Dann wir eine große Aktion im Herbst ausreichen, um den Wintervorrat komplett zu machen. Gut, dass auf diese Art eine ergiebigere Beimischung von Obstbaumholz entsteht. Nur mit Fichte zu feuern, ist ermüdend, da man sehr rasch nachlegen muss. Das war in diesem Winter extrem, gerade weil die Vorräte auf diese Art beschränkt waren. Die bullige Wärme, die gerade das Fichtenholz produziert hat, werden wir in der Übergangszeit aber sicher vermissen. Aber gut, jetzt ist Zeit, sich wieder auf die lebenden Bäume zu konzentrieren. Die winterliche Kompensation in der Symbolik des Holzes wird in dem Maße an Stärke verlieren, in dem wir auf die Energie lebender Bäume treffen.

Share
Kommentar hinterlassen

Erkenntnisfördernder Abstand

Beständiges Winterwetter. Und ich habe die Tendenz, die Situation für Innenarbeiten zu nutzen. Wenig, was mich derzeit ablenkt, das ist gut für die Konzentration, und dass ich zügige Fortschritte mit meinen technischen Projekten mache. Daneben nehme ich viele Anregungen für Neuerungen in mir auf, deren Umsetzung im Frühling und Sommer anstehen wird. So ist die Abwesenheit der Bäume für eines wenigstens gut. Nämlich die Aufmerksamkeit auf ihre Vitalität und den neuen Vegetationszyklus zu lenken und dem Verständnis ihrer Symbolik immer näher zu kommen, gerade wenn man nicht von ihrer Oberfläche eingenommen ist. Abstand kann eben auch erkenntnisfördernd sein.

Share
Kommentar hinterlassen