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Auftakt in die Erntesaison

Für V. war das Keltern der roten Weintrauben heute eine wichtige Erledigung. Natürlich weil es Tradition hat, aber auch ganz praktisch, weil damit für ein ganzes Jahr das eigene Wunschgetränk gesichert ist. Die Qualität, gemessen an Grad Oechsle, ist dieses Jahr besonders gut. Hätte ich gar nicht gedacht. Die Arbeit war am Vormittag relativ schnell erledigt, da ungewöhnliche wenig Trauben und Maische zusammengekommen war. Aber letztlich sind dann doch noch 70 Liter daraus geworden. Noch nicht das Endergebnis natürlich, aber die Trauben hier haben die bessere Qualität, sind süßer. Die von der entfernten Lage bringen qualitativ eher einen Rückschritt. Für den Eigenbedarf sollte es rein mengenmäßig auch mit dem Ertrag des ersten Kelterns ausreichen. Gegessen haben V. und M. auch schon eine Menge der besonders schön gereiften Trauben. Das war wieder einmal ein ganz schöner und zu uns wie selbstverständlich gehörender Auftakt in die Erntesaison.

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Frühe Weinlese

In der nächsten Woche plant V. schon die Traubenernte. Wie immer ist er damit sehr früh dran, was auch mit der ohnehin ungewöhnlichen Lage der Rebstöcke zu tun hat. Aber auch damit, dass tatsächlich weitere Wochen Reifung bei dieser Rebsorte nicht wirklich eine Verbesserung bedeuten. Ich schätze, es wird diesmal übersichtlich ausfallen. Viele der ganz alten Stöcke sind in den letzten Jahren der Altersschwäche zum Opfer gefallen. Und neu gesetzte sind noch nicht so weit. Deshalb wird es, wie schon im Vorjahr, eher wenig Wein ergeben. Aber für Vs Eigenbedarf wird es schon ausreichen. Und schon sind wir gedanklich in der Erntesaison angekommen. Der Herbst ist jetzt schon deutlicher, und der Sommer präsentiert sich in seinen letzten Phasen, hoffentlich demnächst wieder mit mehr Licht.

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Gute Weintraubenausbeute

Nun hat V. schon den zweiten Teil seiner diesjährigen Weintraubenernte eingefahren. Es ergab zwar nicht so viel wie zuvor erwartet, aber der Ertrag liegt doch deutlich über dem des Vorjahrs. Und da er bei der Gelegenheit immer auch schon die Reben zurückschneidet, dürfte die Weinsaison langsam ihrem Abschluss entgegengehen. Nur noch ein letztes Keltern und die obligatorische Vergärung. Der Rest sind punktuelle Arbeiten, die eine gute Beschäftigung an langen und lichtarmen Wintertagen darstellen. Weniger erfreulich sind die Nachrichten aus dem Bienenhaus. Offenbar ist der Bestand jetzt um vier Völker reduziert, die entweder eingegangen sind oder Opfer gegenseitigen Ausraubens geworden sind, für das wir ebenso wenig eine Erklärung finden wie für den merkwürdigen Verlauf der Honigsaison insgesamt.

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Weinrebenstimmung

Direkt hinter der Fensterscheibe zeichnen sich die reifen und in diesem Jahr besonders üppig ausgewachsenen roten Weintrauben ab. Das Weinlaub im satten Grün, die Sonne so günstig wie seit langem nicht, da intensiv und doch nicht zu extrem austrocknend. So stehen die Chancen nicht schlecht, dass dieser Jahrgang des selbst hergestellten Rotweins ein vergleichsweise ertragreicher und – gemessen am Oechslegrad – durchaus überdurchschnittlicher werden kann. Dieses erwartbare Ergebnis ist für mich aber weniger spannend. Ich freue mich so lange an den Schatten spendenden Weinreben, die bei uns untypischerweise lange Triebe ausbilden und über mehrere Meter ausgedehnt ein ziemlich dichtes Dach aus Blättern bilden. Die ideale Situation, um das eigentümliche Licht des Altweibersommers gerade in den Nachmittagsstunden eindrucksvoll zur Geltung kommen zu lassen.

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Gekeltert und eingekellert

V. hat seine Weintrauben jetzt gekeltert. Das war aufwändiger als sonst, da der elektrisch betriebene Kelter mittendrin den Geist aufgab und er auf die konventionelle Methode per Hand umsteigen musste. Am Ende dürften es so ca. 90 Liter geworden sein, die jetzt im Keller vergären. Zwar nichts im Vergleich zu früher, aber sicher auch ausreichend für seinen eigenen, ohnehin geringer gewordenen Rotweinbedarf. Damit hätten wir eines unserer diesjährigen Ernteprojekte auch schon wieder abgeschlossen. Es kann allerdings sein, dass er von seiner zweiten Anbaustelle in einigen Wochen noch ein zweites Mal aktiv wird. Jedenfalls wenn der Trauben von dort eine erträgliche Qualität erwarten lassen.

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Weinprognose

Die Weintrauben entwickeln sich jetzt doch besser als zuletzt vorhergesagt. Nachdem V. die steil nach oben schießenden jungen Zweige entfernt hat, die nur Blätter tragen, haben sich die Nährstoffe mehr auf die fruchttragenden Bereiche verteilt. So sind die Trauben jetzt schon deutlich zu erkennen, noch ganz klein und grün. Aber sie sind nicht spärlich, weder in der Fläche noch in Bezug auf die einzelne Traube bzw. die Anzahl der Beeren. Das sieht eigentlich ganz gut aus. Nur die Qualität hat in den vergangenen Jahren zu Wünschen gegeben. Sogar V. hat das neulich eingeräumt, nachdem Jahrzehnte lang seinen eigenen Wein verteidigt hat. Die Wahrheit ist, dass ihn eigentlich immer schon nur er selbst und andere hart gesottene genießen konnten.

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