Schlagwortarchiv: Walnüsse

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Frischer Walnusslikör

Sechs Wochen sind mehr als ausreichend, denn im Rezept ist von 4-5 Wochen die Rede. Der Ansatz mit grünen Walnüssen in klarem Schnaps, darin verschiedene Gewürze wie Nelken, Vanilleschoten und Rosinen, stand zuvor auf der Fensterbank, bei den Temperaturen der vergangenen Wochen sind das gute Bedingungen. So ist die Flüssigkeit nach dem Abseihen auch typisch schwarzbraun und gesättigt ausgefallen. Streng nach Rezept habe ich zu dem Liter noch einen halben Liter Rohruckerlösung gemischt, die ich mit braunem Rohrzucker vorbereitet hatte. Das Ganze ruht jetzt weitere Monate im dunklen und kühlen Keller. Dann werde ich es noch einmal filtern, um die Schwebstoffe zu entfernen. Auf die Qualität des fertigen Walnusslikörs 2015 bin ich sehr gespannt.

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Für Walnussbaum-Gärtner 60+

Es war ein Kommentar zu meinem Baumtagebucheintrag vom 18. Juli dieses Jahres, der mich heute von der Redaktion der Zeitschrift Senioren Ratgeber erreicht hat. Gerne gebe ich den Aufruf an alle Walnussbaumbesitzer und –nutzer 60+ an dieser Stelle erneut wieder. Denn das Erleben von und die Begegnung mit den eigenen Bäumen des Gartens ist ja auch eines der Hauptthemen meines Tagebuchs. Leider kann ich selbst nichts beitragen, da ich zum einen nicht in die Altersgruppe falle und unsere eigenen Nussbäume leider noch zu jung und deshalb nicht sehr ertragreich sind.

Liebe Walnussbaum-Gärtner, wer hat Lust, bei einem Walnuss-Special in der Zeitschrift Senioren Ratgeber (Apotheken-Kundenzeitschrift) mitzumachen? Er/Sie (60+) sollte einen Walnussbaum im Garten stehen haben …und auf Ernte hoffen. Er/Sie sollte mir auch zu den Walnüssen etwas erzählen können, z.B. wie alt der Baum ist, was mit den Nüssen später geschieht. Werden sie einfach so gegessen? Verschenkt? Als Pesto eingemacht? Oder verbacken? Haben Sie Lust mitzumachen? Dann bitte melden unter:
Elke Schurr
Redakteurin Senioren Ratgeber
Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH&Co KG
Konradshöhe 1
82065 Baierbrunn
Tel.: 089 – 74433 452
Fax: 089 – 74433 460
elke.schurr@wortundbildverlag.de
www.senioren-ratgeber.de

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Nussbaum-Eldorado

Js und Ws Walnussbaum trägt dieses Jahr so viele Nüsse wie nie zuvor. In den Vorjahren waren es immer nur einzelne, obwohl der Baum ja schon beachtliche Größe erreicht hat. Und die waren dann auch recht schnell von den Eichhörnchen stibitzt worden. Zurzeit besteht die Gefahr noch nicht, da sie noch vollständig grün am Baum hängen. Wenn irgendwann die äußere Schale aufbricht und die braune Steinfrucht zum Vorschein kommt, könnte es wieder gefährlich werden. Letztlich müssten aber doch einige zum Ernten übrig bleiben. W. überlegt schon, den Baum im Spätherbst zu beschneiden, da seine ausladenden Äste sowohl in die Hausfront als auch über den Gehweg reichen. Es scheinen dort ein guter Boden und günstige klimatische Verhältnisse für Nussbäume zu geben. Jedenfalls sind wir auf dem Spazierweg zahlreichen stattlichen und schon älteren Exemplaren begegnet, die sich durch üppiges Blattwerk, ausladende Kronen und viele Früchte auszeichneten. Js und Ws Esskastanie daneben hat ebenfalls einen gewaltigen Wachstumsschub hingelegt. Trotz des Rückschnitts im Vorjahr hat er sehr viele neue Seiten- und Nebenäste ausgebildet. Auch sie muss wohl ausgedünnt werden, um nicht ihre ganze Kraft an die Blätter zu vergeben. Immer wieder beeindruckend finde ich das Ebereschenpaar im Hintergarten. Die Kronen sind heute schon miteinander verschränkt. Später wird das Paar wie ein großer Baum im Zentrum des Blickfelds wirken. Die Stämme müssen aber noch an Umfang gewinnen, da sie immer noch zu schwach sind, um den Baum ohne Stütze zu tragen. Ws Vermutung, der Farbunterschied zwischen den Früchten der beiden Bäume (Orange-Rot vs. Beige-Orange) hätte mit dem Geschlecht zu tun, musste ich natürlich widerlegen. Ich gehe davon aus, dass sie zeitlich nicht vollständig synchronisiert sind, so dass die Früchte des einen einfach schon weiter sind, während die des ersten sich noch im Übergang von Grün zu Orange bewegen.

Walnusslikör ansetzen

Gesagt, getan. Das Super-Sommerwetter musste ich an diesem Sonntag einfach nutzen, um mich auf die Suche nach grünen Nüssen zu machen. Wie erwartet war es schwierig und so musste ich tatsächlich sämtliche erreichbaren Bäume aufsuchen, um letztlich 24 teils noch sehr kleine grüne Walnüsse zusammenzutragen. Und auch das war nur mit extremem Strecken und Herbeiziehen unten liegender Äste machbar. Das Rezept sieht eigentlich ca. 25 Nüsse auf einen Liter Schnaps vor, aber es dürfte so ungefähr hinkommen. Aus dem alten Baumkundebuch habe ich das Rezept noch einmal hervorgeholt:

25 grüne Walnüsse kleingehackt – 1 Vanilleschote – 2 TL Rosinen – 4 Nelken – 1 Zimtstange. Das Ganze mit 1 l Korn ansetzen. Wir verwenden statt Korn einen 40 prozentigen Apfelschnaps. Die Arbeitsschritte habe ich hier im Bild festgehalten.
Grüne Walnüsse am Baum
Grüne Walnüsse
Grüne Walnüsse, zerkleinert
Walnusslikör-Ansatz
Der Ansatz bleibt jetzt mindestens 4 Wochen auf der Fensterbank in der Sonne, wird dann abgeseiht und mit ½ Liter brauner Rohrzuckerlösung gemischt. Nach einem weiteren halben Jahr Lagerung im kühlen Dunkel haben wir 1,5 Liter frischen Walnusslikör. Ein richtiges Timing, denn der alte wird wohl im Laufe des Jahres ausgehen.

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Merkzettel für grüne Walnüsse

Unseren jungen Feigenbaum habe ich heute in Form geschnitten. Die drei unteren Äste sind jetzt weg, so dass die eigentlichen Kronenäste sich besser entfalten können. Ich hatte zuletzt die Befürchtung, dass er sich sonst zu sehr verausgabt und sein Höhewachstum vernachlässigt. Ich denke, den Restsommer kann er nun nutzen, um etwas im Umfang des kleinen Stämmchens zuzulegen und die Kronenäste weiter wachsen zu lassen. An ein weiteres Projekt hat V. mich erinnert, beinahe hätte ich es vergessen: Es ist höchste Zeit, grüne Walnüsse zu pflücken. Sonst Mitte Juni sind sie sie in diesem Jahr erst jetzt so weit, zum Ansetzen von Walnusslikör verwendbar zu sein. Nur einen geeigneten Baum muss ich noch finden. Geeignet heißt, dass er niemandem gehört und dass die Nüsse erreichbar sein müssen. Vor allem letzteres ist meist die größte Schwierigkeit. Leider tragen unsere eigenen Nussbäume schon seit Jahren keine Früchte bzw. fallen die jungen bereits frühzeitig ab.

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