Schlagwortarchiv: Ulme

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Lebendiges Holz der Ulme

Die gerade erst aus einem neuen Abschnitt entnommenen Bohrkerne aus Rüster zeigen sich nach der Bearbeitung mit einer außerordentlich lebendigen Zeichnung. Das ist bei dieser Form der Bearbeitung, quer zur Wachstumsrichtung, zwar beim Ulmenholz normal. Aber jeder Abschnitt hat doch seine Eigenarten bezüglich Farbe und Intensität. Die Stäbe aus diesem Abschnitt haben eine sehr intensive Färbung und sie schimmern an der Oberfläche noch mehr als sonst üblich. Die Bearbeitung selbst war allerdings mindestens genauso mühsam wie sonst auch. Meine Technik hat sich glücklicherweise zwischenzeitlich weiter verbessert, so dass im Ergebnis die Querschnitte der späteren Holzperlen fast rund erscheinen. Ein wirkliches Kunststück, wenn man die Entstehung berücksichtigt. Auch die Stäbe aus Bergahorn und Esche sind gut gelungen. Jetzt können die folgenden Arbeitsschritte beginnen, bei der ich die Winterkälte draußen lassen kann.

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Endlich wieder am Gartenarbeitsplatz

Das war tatsächlich der erste Tag in diesem Jahr, an dem ich meiner kunsthandwerklichen Arbeit vollständig im Freien nachgehen konnte. Bisher war der Arbeitsplatz im Keller immer noch notwendig, weil es entweder aus Eimern regnete oder so kühl war, dass man es draußen sitzend nicht allzu lange aushalten konnte. Diese Eröffnung der handwerklichen Gartensaison sozusagen wird zwar durch einen Temperatursturz wieder abgebremst, der uns in den nächsten Tagen erwartet. Aber ich werde dennoch nicht mehr ausweichen und die Luft, die Vogelstimmen und das wechselhafte Licht des Gartens nutzen, um ganz in der Holzarbeit aufzugehen. Diesmal sind es die Esche und die Ulme, deren Hölzer ich zu Armbändern verarbeite. Morgen werde ich diese Arbeit auch schon abschließen können. Gut, denn dann bleibt vor Pfingsten noch ein wenig Zeit für ausstehende Gartenarbeiten.

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Neue Vater, Mutter & Kind-Armband-Sets

Es war einfach Zeit, die neuen Armband-Kombinationsbeispiele zu illustrieren: Vater, Mutter & Kinder-Armband-Sets. Besonders die drei neuen Varianten des Vater-Mutter & Kinder-Armband-Sets sind wirklich eindrucksvoll. So überlege ich ernsthaft, für diese Spezialform der Partner-Armbänder eine gesonderte Webpräsenz einzurichten. Das Interesse in diesem Jahr an gerade dieser Symbolform wäre der Anlass.
Vater, Mutter & Kind-Armband-Set
Vater, Mutter & Kind-Armband-Set
Vater, Mutter & Kind-Armband-Set

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Geduldige und kontrollierte Holzarbeit

Es war tatsächlich mit so viel Aufwand verbunden, wie ich es vorhergesehen hatte. Aber irgendwann entwickelt sich auch eine besondere Routine, die nützlich ist, wenn man gleichzeitig die Konzentration hochhält. Das ist nämlich unverzichtbar. Gerade bei immer gleichen Abläufen ist die ständige Selbstkontrolle notwendig, um Fehler und Ungenauigkeiten zu vermeiden. Jedenfalls kann ich sagen, dass die Stäbe nicht nur in ausreichender Anzahl für die anstehenden Projekte vorliegen, sondern auch in nie zuvor dagewesener Qualität gelungen sind. Bei der Ulme einen wirklich runden Querschnitt zu realisieren, ist ein wirkliches Kunststück. Und das hat bei immerhin 13 kurzen Stäben ganz gut funktioniert. Vorteilhaft ist das für die Optik der späteren Armbänder, aber auch für die weiteren Arbeitsprozesse, die dadurch deutlich erleichtert werden. Genau die richtige Arbeit für die heißen Tage nächste Woche.

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Ulme satt

So viele Stäbe aus Ulmenholz hatte ich auf einmal noch nie auf meiner Aufgabenliste. So habe ich heute schon mal angefangen, da mir die Bohrkerne ausgegangen waren und damit zusätzliche Vorbereitungsarbeiten anfielen. Eine ausreichende Menge der kurzen Stäbchen will ich dann morgen herstellen. So ist die kommende Woche für die eigentliche Produktion reserviert. Sehr passend, denn es ist wieder Hochsommerwetter angesagt. Dann macht das Arbeiten im Freien besonders viel Freude. Die grünende und überall blühende und sprossende Kulisse des Gartens ist eine super Arbeitsumgebung. Meine Art Urlaub sozusagen, auf die mich freue.

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Ulme und Walnussbaum

Gerade die dunkleren Hölzerkombinationen haben so etwas Geheimnisvolles. Ich mag die Kontraste, die aus der Zusammenstellung dunkler, in sich fein strukturierter Holzoberflächen entstehen. Und natürlich gibt dies Anlass zu Überlegungen zum Verhältnis der zugehörigen Bäume zueinander, zur Stimmigkeit ihrer Paarbildung – oder eben spannungsreichen Gegensätzen. Ulme und Walnussbaum bilden so ein Paar, bei dem ich mir nicht sicher bin. Tatsächlich bin ich geneigt, das Geheimnis dieser Verbindung sich selbst zu überlassen und ihre Ausstrahlung wirken zu lassen.

Partner-Armband-Set "Ulme & Walnussbaum"
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Ausnahme für Rüster

Letztlich komme ich immer wieder auf die altbewährte Methode zurück, den Rüster quer zur Wachstumsrichtung zu bearbeiten. Ursprünglich war das meine bevorzugte Arbeitsweise für alle Hölzer, bis ich dazu übergegangen bin, mich an der natürlichen Wachstumsrichtung zu orientieren. Dabei hat sich dann herausgestellt, dass dies bei allen Hölzern möglich und sinnvoll ist, außer beim Rüster. So halte ich an dieser Abweichung fest, auch wenn der Aufwand deutlich höher ist. Der Lohn ist eine besonders lebendige Anmutung und eine Ausstrahlung, die mit der von mir wahrgenommenen Eigenart der Ulme kongruent geht und sie unterstützt. So wie es bei diesem Produkt auch sein soll.

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Vorgezogenes Holzwochenende

Wieder einmal ein Tag ganz im Zeichen der Holzarbeit. Eberesche, Feigenbaum, Ulme und Holunder. Eine Reihe von Armbändern, die aber später zu einer Familie gehören werden. Und eine recht interessante Kombination. Die Stäbe sind bereits hergestellt, der zweite Arbeitsschritt hat schon begonnen. Eine wirkliche Wochenendarbeit wird es dennoch nicht, denn der Samstag wird wohl für unseren Besuch reserviert bleiben. So werden auch die Apfelbaumabschnitte noch länger warten müssen, deren dunkelbraunrot gefärbte Kernstücke ich extrahieren und daraus Kanteln für künftige Armbänder gewinnen will. Eine Arbeit, die bei hoffentlich verträglicher Witterung nächste Woche geplant ist.

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Widerspenstige Ulme

Eine intensive Arbeit bis in den Abend hinein. Aber jetzt bin ich durch mit den vielen Bestellungen, die sich angestaut hatten. Dabei hat mir insbesondere die Ulme dieses Mal große Widerstände entgegengesetzt. Sehr widerspenstig und bei den langen Perlen nicht einfach zu bohren. Deshalb überlege ich auch, anders als in den letzten 13 Jahren gewohnt, doch einmal den Versuch zu starten, die Art in der normalen Weise, entlang der Wachstumsrichtung zu bearbeiten. Vielleicht sollte ich das mit anders vorbereiteten Kanteln einmal testen.

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