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Umfangreiche Wintergartenarbeit

Wir hatten Glück in unserer wetterbegünstigten südwestlichen Ecke Deutschlands. Immerhin waren uns nach sehr ungemütlichen Tagen nun doch noch recht angenehme Temperaturen und zeitweise sogar Sonne vergönnt. Die Gelegenheit, noch anstehende Gartenarbeiten zu erledigen. Nach den Winterreifen ging es deshalb an das Einsammeln des Herbstlaubs und das Wegräumen der Sommerblüher bzw. das Einpflanzen der frosttoleranten Blumen. M. wird um die neu gepflanzten und teils auch mit frischer Erde versorgten Stiefmütterchen und dem Heidekraut später noch Moos platzieren. Es ist dann immer so, als ob sie vor der kalten Jahreszeit zusätzlich geschützt würden. Als weiteres Projekt war auch das Abschneiden und Ausräumen der Strohblumen unvermeidlich. Zwar waren noch zahlreiche neue Knospen zu sehen, aber es ist einfach inzwischen zu kalt und viel zu lichtarm, als dass aus denen noch etwas werden konnte. Ich habe die letzten, meist sehr kleinen Blütenköpfe geschnitten und dann alle Strohblumen mit Stumpf und Stängel herausgenommen. Ich denke, wir haben aus Ihrer Lebendigkeit und Schönheit sicherlich über den ganzen Sommer und Frühherbst das Optimum erleben dürfen. Jetzt richtet sich mein Blick in Richtung der Verarbeitung des zuletzt getrockneten Blüten zu einem Trockenstrauß und auch schon auf das Besorgen von Samen für die nächste Ansaat im Frühjahr. Der Feigenbaum wirft jetzt erwartungsgemäß schrittweise seine großlappigen Blätter ab. Das ergibt immer eine Menge Laub. Ebenso vom Walnussbaum. Jetzt ist er eben da, der Blätterherbst, den wir uns etwas früher und dann auch in eine goldeneren Variante gewünscht hätten. Aber in meiner Erinnerung entspricht es doch ziemlich dem Verlauf des Baumherbstes im Vorjahr. Ich hoffe jetzt noch auf einige wirklich herbstliche zu nennende Farbeindrücke und dass ich Gelegenheit habe, sie fotografisch festzuhalten.

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Kübelpflanzen und Gehölze winterklar gemacht

Nun haben wir die Kübelpflanzen etwas zeitiger als sonst winterklar gemacht und alte Erde und Wurzelreste kompostiert. Für die meisten bedeutet das, da sie einjährig sind, allerdings das Ende. Einige, die noch volle kräftige Blüten tragen, haben wir zunächst noch belassen, unter anderem die in diesem Jahr wunderschön gewachsenen Mittagsblumen, die noch wie neu aussehen. Den Wandelröschenstock haben wir hinters Haus verfrachtet. Dort kann er noch bis Ende November verbleiben und langsam aber sicher sein Laub abwerfen. Wenn er vollständig laubtrocken ist, schneide ich ihn erst zurück. Die Methode hat sich vor dem Überwintern im Keller bewährt. Denn er kommt jedes Frühjahr wieder aufs Neue. Dass er sich diesmal nicht so schön entfaltet hat, nicht so gleichmäßig wie gewohnt in Kugelform gewachsen ist, das kann am Wetter eigentlich nicht gelegen haben und ist wohl eine dieser unerklärliche Schwankungen, die jede Art sich von Jahr zu Jahr unterschiedlich entwickeln lässt. Eine der letzten Feigenernten für diesen Herbst hat ebenfalls zum Nachmittagsprogramm gehört. Nun sind es schon mehr als 160 Früchte. Im Vergleich der letzten vier Jahr ist das Rekord für den kleinen immer wieder aufs Neue von Winterfrösten gebeutelten Baum.

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