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Zwischen Spätsommer- und Novemberstimmung

Der technischen Suchmaschinenoptimierung meiner Wunschbaum-Projekte habe ich jetzt wieder neuen Schwung gegeben. Bei den verschiedenen Seiten ist das eine Endlosaufgabe, die das gewünschte Ergebnis nie ganz erreicht, aber eben auch einzelne Vorteile erzeugen kann. Ich bin gespannt, wie sich das auf die inhaltliche Rezeption, die Interaktionslaune und das Interesse an den kunsthandwerklichen Projekten in nächster Zeit auswirken wird. Die Statistik will ich demnächst wieder näher betrachten, ein Versäumnis während der vergangenen Monate. Wenn ich in diesen Tagen durch die Landschaft streife, scheint das fürs Wochenende vorausgesagte Spätsommerwetter weit entfernt. November kommt mir da schon eher in den Sinn. Die ganze Atmosphäre und das Licht sehen danach eigentlich aus. Aber wir haben schon so viele Überraschungen erlebt. Das wundert einen nichts mehr. M. habe ich vom heutigen Gang einige Zweige mit Hagebutten mitgebracht. Sie verteilt die auf verschiedene Vasen. Die knallroten Früchte bringen ein Stück vegetabile Wärme ins Haus, auch wenn die Blätter größtenteils schon abgefallen sind und die Hecken jetzt schon winterlich wirken. Die Anmutung der Früchte allein zeugt vom vergangenen Hochsommer. Und auch die anderen roten Früchte, vor allem die Ebereschen und der Weißdorn präsentieren sich in überreifer Verfassung, kurz davor, vom herbstlichen Verfall gezeichnet zu werden. Erntezeit eben.

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Überfällige Korrektur

Wir haben schon sonnigere Mariä Himmelfahrtstage erlebt. Eigentlich passt Sonne auch besser zu diesem Feiertag, der Symbolik der Kräutersträuße und dem Feiertäglichen an sich. Die regnerischen Phasen aber, die für mich den Scheitelpunkt dieses Hochsommers markieren, und die deutlich gesunkene Temperatur haben uns ein wenig der über den Sommer entstandenen Hochtempostimmung entrückt. Und das unterstützt den Feiertag dann auch wieder. Insgesamt finde ich es sehr erholsam, beim Blick aus dem Fenster endlich wieder tropfendes Weinlaub zu sehen, und beim Blick in die Landschaft sich erholendes Grün, das zuletzt dem langen Wassermangel zum Opfer zu fallen drohte. Höchste Zeit für diese Korrektur, auch wenn der Biorhythmus wieder auf die Probe gestellt wird. Der erholsamere Spätsommer kann jetzt gerne beginnen und soll möglichst lange halten.

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Spätsommersonne lässt Feigen reifen

Weitere Feigen habe ich heute einmal nicht gepflückt, denn M. ist zunächst gut versorgt, nach der gestrigen Rekordernte von 17 Früchten. Ich glaube, so viele an einem Tag hatten wir bisher noch nicht. Und es sind allesamt sehr schöne, große Feigen. Also insgesamt ein qualitativ gutes Feigenjahr. Nur die Anzahl ist nicht so berauschend. Es wird davon abhängen, ob die jetzt noch am Baum verbliebenen noch alle ausreifen können. Das ist zumindest für die ganz kleinen eher fraglich. Die mittelgroßen könnten es bei einem goldenen Oktober allerdings noch schaffen. Am Ende könnte ein zumindest für unseren Baum durchschnittlicher Ertrag stehen. Gut ist dieses Wetter fürs Ausreifen allemal. Auf dem Antikmarkt heute konnte man sehen, wie die Menschen in Scharen an die frische Luft strömen und die Sonne sichtlich genießen. Das tut einfach gut, gerade zu dieser Jahreszeit. Für mich zudem erfreulich, dass ich endlich wieder auf gute alte Handschriften gestoßen bin. Jetzt habe ich eine interessante Auswahl zur Hand, die ich in den nächsten Tagen genauestens sichten werde, um geeignete Motive für mein Microstock-Portfolio zu ermitteln. Die Aufnahmen selbst sind dann der nächste Schritt.

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Sommer-noch-nicht-Herbst

Diese Zeit, in der traditionell das größte Fest des Dorfes stattfindet, gehört für mich zu den reizvollsten des Jahres. Beim Fest konnte ich beobachten, dass die meisten Menschen unter diesem Einfluss stehen und so wirken, als ob sich Gelassenheit mit einer gewissen Freude am Spätsommer verbindet. Man weiß dann, der Sommer ist eigentlich vorbei, aber der Herbst noch nicht angekommen. Beste Gelegenheit, die Vorzüge beider Jahreszeiten zu erleben. Der Blick in unsere hoch geleiteten Weinreben zeigt jetzt schon ein ganz anderes Bild. Das wenige wegen der noch nicht reifen weißen Trauben verbliebene Weinlaub verfärbt sich bereits herbstlich. Bald schon wird es kein Sonnenlicht mehr einfangen und Süße in die Früchte schicken können. Dieses spätnachmittägliche Licht ist ganz typisch für die Atmosphäre dieser Zeit.

Spätsommerliches Weinlaub
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Spätsommer und die Vorstellung einer Jahreszeit

Wenn ich jetzt bis später abends draußen an meinen Holz-Armbändern sitze, kommt es schon öfter vor, dass das Licht für die filigranen Arbeiten nicht mehr ideal ist. Daran sieht man, dass der Herbst seine Schatten deutlich vorauswirft. Auch in der Baum- und Strauchlandschaft sind herbstliche Akzente bereits unübersehbar. Das zeigt sich im Beginn der Laubfärbung, bei manchen Arten, wie den Pfaffenhütchen, schon fortgeschrittener als bei anderen. Oder am Reifegrad der Früchte. An einigen Weißdornen sind sie schon in Richtung Weinrot verändert. Wenn ich sie auf dem Spaziergang abpflücke und zerkaue, macht sich eine mehlige Konsistenz bemerkbar, schmackhaft jetzt zunehmend auch für die Vögel. Bei anderen Arten wie dem Schwarzdorn wird es aber noch eine ganz Weile dauern, bis sie die Früchte erntereif geworden sind. Ich freue mich darauf, dass die Landschaft insgesamt ins herbstliche Kleid getaucht wird. Wenn das mit diesem warmen Spätsommerlicht verbunden ist, entstehen wunderbare Eindrücke, die in ihrer eigentümlichen Kombination von Licht, Schatten, Wärme und Farbe eine unserer archetypischen Vorstellungen von einer Jahreszeit verstärken.

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Vom Charme spätsommerlicher Nachmittage in der Landschaft

Im warmen Licht der tief stehenden Sonne des Spätnachmittags leuchten die roten Früchte der Weißdornsträucher und Heckenrosen noch intensiver als zu früheren Stunden. Dann scheint die ganze Landschaftsszene in etwas Surreales getaucht. Es gibt kaum eine Begegnung in meinem natürlichen Umfeld, die mich mehr anrührt, gerade zu dieser Jahreszeit. Die Pfaffenhütchen sind noch nicht so weit. Die Hütchen selbst zeigen bisher meist nur ein blasses Rosa. Aus den Vorjahren weiß ich aber, dass sich das noch stärker sättigen kann. Und wenn sie irgendwann aufbrechen und die orangefarbenen Samenkerne zum Vorschein kommen, hat man diesen irren Farbkontrast vor Augen, den ich in diesem Jahr endlich einmal kontrolliert, mit Stativ festhalten muss. Um den Punkt zu treffen wird das notwendig sein. Ums Haus herum präsentieren sich die Weintrauben zunehmend prall, aber noch nicht erntereif. Die zahlreichen Insekten ziehen sie aber dennoch jetzt schon an, und natürlich die Vögel. Früher waren es die Amseln, neuerdings sind noch die Meisen dazugekommen. Ich gönne es ihnen ja wirklich, aber V. hat sich zum Schutz seiner Trauben einen regelrechten Zeltpalast von Netzen konstruiert, aus dem nur noch der junge Walnussbaum herausragt. Allerdings mit eingeschränktem Erfolg. So mancher schlaue Vogel findet seinen Weg dennoch, und auch wieder zurück.

Schutznetze für Weinreben
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