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Schlehdornweiß

Die zweite, einen Schwarzdornzweig eher isoliert darstellende Aufnahme, die ich vor einigen Tagen aufgenommen und jetzt ausgewählt habe, gibt die Schönheit dieser hellen Blütenstände fast noch besser wieder. So werde ich mein Portfolio in diesem Jahr sicher auch um einige neue Pflanzenfotos ergänzen können. Eigentlich habe ich erst jetzt, nach vielen Jahren des empathischen Fotografierens in der Landschaft, erst einen Zugang zum eindrücklichen Festhalten von Blüten gefunden. Gerade die weißen Blüten sind da eine große Herausforderung. Gleichzeitig sind sie es, die mich am meisten faszinieren, weil sie zu Beginn des Frühlings das Licht in so unvergleichlicher Form reflektieren und damit dem Frühling erst seine Aura verleihen.

Schlehdornblüte
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Frühlingsweiß

Die Baumlandschaft wird jetzt bunter, aber zurzeit noch dominiert durch die jungen Blattknospen mit ihrem meist zarten Grün und durch die weiß blühenden Bäume und Sträucher. Die frühblühende Traubenkirsche zeigt schon die noch geschlossenen Blütenknospen. Und vorherrschend zurzeit sind die Schlehdornsträucher, die ganze Strecken am Flussdamm in flirrendes Weiß tauchen. Es sind die leuchtend weißen Blütenblätter, nur dezent gemischt mit den gelben Staubblättern, die diesen Eindruck vermitteln. Und dann wird das Frühlingslicht so schön darin reflektiert, das das viele Licht die Frühjahrsmüdigkeit vertreiben kann.

Schlehdornblüte
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Erste Frühlingsfarbtupfer

Die Schlehdornsträucher zeigen mit den verdickten und schon das Weiße der Blütenblätter nach außen kehrenden Knospen an, dass es nur noch weniger konstant warmer Tage bedarf, bis sie sich öffnen. Das wird in unserer lokalen Baumlandschaft dann der erste wirklich frühlingshaft zu nennende Auftritt, der als frühlingshaft zu bezeichnen ist. Ansonsten war außer dem obligatorischen Hasel- und Erlenblühen und den bei vielen Weidenarten eher unspektakulären Kätzchen noch nicht viel vom Baumfrühling zu spüren gewesen. Die Schlehenblüte wird dem Ganzen stärkere Präsenz bescheren und die ersten wirklichen Farbtupfer in die Landschaft setzen. Danach könnte es schneller gehen, so hoffe ich. Denn ich würde gerne auch die letzten Baumschnittarbeiten durchführen und weitere Blumen-Sommerblüher aus Samen vorziehen. Da kann viel Licht nur von Vorteil sein.

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Kaum erntereife Schlehen in Sicht

Für das Sammeln von Schlehen sind die Aussichten in diesem Jahr sehr schlecht. Bereits in den vergangenen Wochen sind mir die tiefblauen Früchte nur vereinzelt ins Blickfeld geraten. Manchmal hat das mit Rückschnitten zu tun, die von Seiten der öffentlichen Hand alle paar Jahr allzu radikal ausfallen. Das ist diesmal der Grund allerdings nicht. Vielmehr sind insgesamt wenige Früchte an den zugänglichen und auch an den tiefer in Gebüsch liegenden Zweigen der Sträucher zu sehen. Das war während der Reifezeit noch dichter. Die starke Reduktion hängt am wahrscheinlichsten mit den langen Hitzephasen zusammen, denn die meisten noch sichtbaren Früchte sind stark zusammengeschrumpelt. Vermutlich sind die übrigen schlichtweg abgefallen oder wurden im halb dehydrierten Zustand schon vorab von den Vögeln herausgepickt. So wird sich das Sammeln nicht lohnen. Wir werden vielmehr auf die ca. 3 Liter Schlehenlikör zurückgreifen, den wir im Vorjahr angesetzt haben. Der dürfte jetzt die richtige Lagerreife besitzen.

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Ein gutes Schlehenjahr

Unreife Schlehenfrüchte im Sommer
Die Baumlandschaft ist jetzt schon deutlich von den Baumfrüchten dominiert. Überall zeigen sich bei verschiedenen Arten bereits grüne oder schon im Übergang zu ihrer reifen Farbe befindliche Früchte. So auch bei den Schlehen. Bei ihnen muss man noch genauer hinsehen, um die noch grünen Früchte im fast farbgleichen Laub zu unterscheiden. Meinem ersten Eindruck nach scheint dies ein gutes Schlehenjahr zu werden. Wie bereits das Vorjahr. Es kommt aber immer darauf an, wie sich die reifen Früchte über den Sommer halten und wie stark sie von den Vögeln reduziert werden. Die Chance, dass ich im Herbst erneut ein Eimerchen sammeln kann, ist aber durchaus gegeben. Und der Likör, den wir daraus erzeugt haben, ist wirklich lecker und zeichnet sich durch einen unvergleichlich wild-fruchtigen Geschmack aus.

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Vorsichtsmaßnahmen

Bei einem Schlehdornstrauch habe ich heute tatsächlich schon geöffnete weiße Blüten gesichtet. Alle anderen aber trauen sich noch nicht, halten ihre Blütenknospen, die noch ein wenig weiter angeschwollen sind, zunächst noch geschlossen. So wird sich wohl die Vorhersage bestätigen, dass erst der Samstag wirkliches Frühlingswetter bringen wird und wir bis dahin einen Wechsel zwischen wenigen sonnigen Abschnitten und viel Regen, Kältephasen mit wenigen Erwärmungen erleben werden. Die Pflanzen haben eine feine Antenne dafür. Aber Samstag ist natürlich sehr passend, dann können wir uns endlich an den Baumschnitt heranwagen.

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Schlehen ansetzen

Den Ansatz mit einem halben Eimer vorher zerquetschter Schlehenfrüchte und klarem Traubenschnaps haben wir heute schon zubereitet. Das Zerquetschen war mit etwas Zeitaufwand verbunden, aber wir wollten auf andere Techniken, wie Einfrieren oder auf Fröste warten, verzichten. Die 5-Liter-Flasche war ungefähr zur Hälfte mit der Frucht gefüllt, der Rest wurde aufgefüllt. Wie schon beim Nusslikör habe ich die Flasche auf die Fensterbank gestellt. In 6-7 Wochen werden wir es abseihen und den Likör daraus bereiten. Am Ende könnten es durchaus wieder ca. 5 Liter Likör werden. Die frisch gepflückten Früchte haben mir so gut gefallen, dass ich gleich noch einmal eine Reihe von Fotos gemacht haben, diesmal als Nahaufnahme.
Nahaufnahme frisch gesammelter Schlehenfrüchte

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Schlehen sammeln

Frisch gesammelte Schlehenfrüchte
Am Nachmittag war die Wetterwende plötzlich spürbar. Ich habe deshalb die Gelegenheit genutzt, um noch rechtzeitig Schlehen für den geplanten angesetzten Schnaps zu pflücken. Auch wenn die richtigen Fröste bisher ausblieben. Es schien doch der richtige Zeitpunkt, da zum Herbst hin die reifen Früchte immer öfter zum gefundenen Fressen für die Vögel werden. In der tief stehenden Frühherbstsonne hat das mühsame Sammeln Spaß gemacht. Geschäftiges Stimmengewirr der Anwohner und begeistertes Kreischen spielender Kinder als kurzweilige Kulisse. Auch zwei Spaziergängergruppen haben sich für mein Sammeln interessiert. Eine hielt die Schlehen bisher für Heidelbeeren, die anderen kannten die Frucht und wünschten mir viel Erfolg. Am Ende ist ein halbes Eimerchen herausgekommen. Mehr war bei diesen Sträuchern nicht drin, und das reicht für den Ansatz auch vollkommen aus.

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Baumobst in Fülle

Die Baum- und Strauchlandschaft steht jetzt ganz unter dem Eindruck des Fruchtens. Die reifen Früchte bei Weißdorn, Schlehdorn, Heckenrose, Apfel-, Birn- und Zwetschgenbaum dominieren die Ausstrahlung der Gehölze. Vielleicht nutze ich das Wochenende, um eine Tüte voll Schlehdornfrüchten zu sammeln. Die ergeben mit hochprozentigem Schnaps angesetzt einen sehr vollmundigen, tintenartigen Ansatzlikör, nachdem sie einige Wochen lang gezogen haben. V. macht sich unterdessen wie immer Gedanken um die Unmengen an Äpfeln, die auf seiner Streuobstwiese dieses Jahr anfallen und die kaum vollständig zu ernten sind. Kommerzielle Verwertungsmöglichkeiten, etwa über die Süßmosterei, stehen in keinem erträglichen Verhältnis zum Arbeits- und Zeitaufwand. Und für Eigenbedarfe ist die Menge zu groß. So wird er wieder verschiedene Bekannte einladen, ihren Eigenbedarf zu decken. So sollte zumindest ein Großteil der Früchte verwertet werden.

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Frühlingsmut

Der erste Tag mit richtig viel Sonne in diesem Jahr. Einer, der gemessen an der Intensität der Lichtstrahlung durchaus in den Sommer gepasst hätte. Ich hoffe, das dürftige Resultat der letzten Monate wird während des Aprils ausgeglichen. Schon einmal hatten wir einen extrem sonnigen April, der also nicht zwangsläufig von „Aprilwetter“ geprägt sein muss. Die Baumlandschaft steht unter solch ermutigenden Vorzeichen kurz vor der großen Frühjahrsexplosion. Die Schlehdornblüte wird jetzt kommen, die Weißdornblätter sind schon an vielen Sträuchern aufgefaltet, und auch die Traubenkirschen und Heckenrosen haben sich schon weiterentwickelt. Bei den Hainbuchen zeigen sich jetzt gleichzeitig Blüten und Blätter. Ich schätze, in wenigen Tagen schon wird das Grün eine deutliche Farbmarke in der Landschaft hinterlassen, und wiederum zwei Wochen später wird es den Farbeindruck dominieren. Freuen wir uns auf den Frühling.

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Vorfrühlingsstadien

Während des Sonntagspaziergangs war der Temperaturanstieg schon zu spüren. In einzelnen Windböen noch frisch, setzte sich doch schon eine höhere Durchschnittstemperatur durch. Und die Bäume und Sträucher stehen erkennbar vor der positiven Entscheidung für den frühlingshaften Neuanfang. Am deutlichsten war es heute an den Haselsträuchern zu erkennen. Die Blattknospen sind dort so dick und prall, dass es keine zwei Tage mehr dauern kann. Mit den großflächigen Haselblättern wird gleich ein erkennbar grüner Akzent in der Landschaft auftauchen und den Frühling damit schon farblich sichtbarer machen. Recht schnell werden die Ahorne nachziehen. Und dann kommen auch schon die ersten weißen Blüten, zunächst von Schlehdorn. Ich freue mich sehr auf die Spaziergänge und Beobachtungen der kommenden Tage.

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Verborgene Farben und Formen

Beim roten Hartriegel konnte ich heute schon die Blattknospen identifizieren. Man sieht die Blätter in ihrer quasi embryonalen Form, nicht mehr ganz eingeschlossen, sich gerade schon aus der Knospenform lösend. Aber sie wagen es noch nicht, sich aufzufalten. Beim Schlehdorn kann man die Blütenknospen an den kleinen Verdickungen deutlich erkennen, und dass sie jederzeit, wenn es bald schon anhaltend warm ist, über Nacht aufspringen können. Alles ist schon angelegt und wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt. Dabei ist es äußerlich noch weitgehend unscheinbar, die künftigen Farben und Formen bleiben uns noch einige Tage verborgen.

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Sommer-Herbst der Sträucher

Die Baumlandschaft kommt einem jetzt schon fast herbstlich entgegen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Reifen der Früchte, während die Blätter bei manchen Arten schon Anzeichen von herbstlicher Verfärbung zeigen. Am eindrucksvollsten begegnen mir in diesen Tagen die Weißdornhecken, die wieder einmal überreich mit rot glänzenden Beerenfrüchten übersät erscheinen. Die meisten sind schon richtig durchgefärbt und werden sich jetzt langsam in Richtung Dunkelrot bewegen. In diesem Reifestadium sind sie aber am schönsten und strahlendsten. Einen Kontrast bilden die dunkelblauen Beeren der Schlehdornsträucher. Dass die so dicht besetzt sind, sieht man doch eher selten. Und beim Rotdorn ist mit der Fruchtreife der Herbst schon angekommen. Neben den blauschwarzen Fruchtständen sind die Blätter schon fleckig gefärbt. Intensiv und bezüglich des Landschaftseindrucks erholsam wirkt diese Übergangszeit zwischen Hochsommer und Herbst auf mich.

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Ob die Schlehdornfrüchte wohl erntereif werden?

Dieses Jahr scheint es sogar wieder jede Menge Schlehdornfrüchte zu geben. Jedenfalls sind mir die Sträucher am Flussdamm in den vergangenen Jahren nie so deutlich ins Auge gefallen. Die wenigen Beeren hatten sich meist zwischen den dornigen Zweigen tief im Inneren der Sträucher versteckt. Jetzt findet man sie auch außen, was sicher auf eine ungewöhnliche Üppigkeit schließen lässt, allerdings auch die Vögel anzieht. Deshalb ist es fraglich, ob sie im Spätherbst, wenn die ersten Nachfröste die Beeren erntereif machen, noch sehr viele übrig sein werden. Zum Ansetzen fand ich die Schlehen immer schon klasse geeignet. Am Nachmittag konnte ich meine neuen Bestellungen vorbereiten. Verschiedene Stäbe, darunter wieder ein Zürgelbaum. Weil das Wetter so schön war, habe ich die Gelegenheit genutzt und endlich auch den schon lange abgetrockneten Trompetenbaum bearbeitet. Ein sehr weiches Holz, das in der geschliffenen Form aber doch sehr charaktervoll wirkt und einen leichten seidenmatten Schimmer trägt. Ich bin gespannt, wie die fertigen Perlen des Musterarmbandes wirken.

Reifende Früchte des Schlehdorns
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