Schlagwortarchiv: Pfingsten

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Sommerlicher Energieanschluss

In den vergangenen Jahren, so auch heute wieder, habe ich die Pfingsttage immer sehr still erlebt. Das passt so gar nicht zu dem symbolischen Charakter des Festes. Und auch nicht dazu, dass viele dann unternehmenslustig zu sein scheinen. Vielleicht sind ja die meisten in Urlaub gefahren, das wäre eine Erklärung. In dieser Konstellation aber haben diese Tage den besonderen Charakter von Zeitlosigkeit. Ähnlich wie während der Fastnacht scheinen die normalen Regeln der Zeit und des Alltags ausgesetzt. Wie eine Markierung des Übergangs vom Frühling zum als solchen wahrnehmbaren Sommer. Und mit einem Mal sind auch die Bäume wirklich präsent, hat sich das Grün als dominante Farbe der Landschaft durchgesetzt. Ab jetzt wird vor allem Licht getankt, Energie daraus gewonnen und üppig gewachsen und getrieben. Eine schöne Zeit, in der man sich dieser neuen Energiequelle gerne anschließt.

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Pfingstfest mit wenig Sonne

Ein Pfingsten mit sehr wenig Sonne. Das ist ungewohnt. Dennoch konnte sich M., gut zugedeckt, heute im Garten ausruhen und ein wenig lesen. Solche Tage, die eigentlich Frühling, aber auch ein bisschen Herbst sind, haben ihren eigenen Reiz. Und im Hintergrund nimmt man, auch wenn man selbst nicht dabei ist, die akustischen Spuren vielfältiger Aktivitäten wahr, die sich traditionell an das Pfingstfest anknüpfen. Meist ganz profane, aber sicher nicht zufällig sich um größere Feste und Versammlungen drehende Aktivitäten, die mehr oder weniger gewollte, den christlichen Gedanken in das Freizeitverhalten transformieren und gewisser Weise darin aufheben. Der innere Bezug zum Symbolischen wird bei uns dennoch gepflegt und wird sich somit auch im Außen zeigen. Das fehlende Licht habe ich mir heute in der Durchsicht, Entwicklung und Bearbeitung meiner jüngsten Holzstrukturfotos zurückgeholt, die vom Spiegel des Sonnenlichts in ihrer markanten verwitterten Oberflächenstruktur leben.

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Vegetationszyklus und Lebenslauf

Es kann es nicht häufig genug betonen, wie froh ich um die Feiertage bin, die wir uns in Deutschland erhalten haben. Vor allem die Doppelung an Weihnachten, Ostern und Pfingsten verleiht dem Feierlichen Nachdruck, zunächst einmal unabhängig davon, ob der kirchliche Sinn des Tages bewusst ist und aktiv gelebt wird. So hat auch das Pfingstfest seine ganz eigene Ausstrahlung, die natürlich mit der Jahreszeit zusammenhängt und all jenen vorchristlichen Bräuchen, Ritualen und Traditionslinien, die sich bis heute fortgesetzt haben, häufig transformiert, den Gegebenheiten der Gegenwart angepasst, vielleicht auch in seiner Ursprungsbedeutung verwässert. Es bleibt aber immer eine Ahnung von diesem Zusammenhang und dem, was christlicher Sinn und naturmystische Deutung gemeinsam haben. Eine Ahnung, die von einer tatsächlichen Gemeinsamkeit herrührt, dem intuitiven Wissen um eine höhere Ordnung, die hinter dem Naturganzen steht, hinter dem Blühen und Grünen der Bäume im Zuge des Vegetationszyklus genauso wie hinter dem Wachsen und sich Entwickeln der Menschen in ihrem jeweiligen Lebenslauf. Der Vegetationszyklus spiegelt sich in kleineren Einheiten im Kalenderjahr und prägt damit, in zyklischen Wiederholungen auch die gesamte Biographie. Es ist für mich wichtig, diese großen Zusammenhänge aus Anlass der Feiertage immer wieder konzentriert mitverfolgen und in ihren Auswirkungen auf Kommunikation und Alltagserleben erleben zu können. So wie auch an diesem Pfingstfeiertag, der Hoffnung auf eine Rückkehr des Frühlings und einen schönen Frühsommer machte.

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Ruhiger Pfingsttag im Frühlingsgrün

So sonnenreich wie angekündigt war dieser Pfingstfeiertag leider nicht. Zwar warm, aber leider kein blauer Himmel, sondern durchgängig Hochnebel oder Wolken. So hielt sich die Ausflugslaune meiner Beobachtung nach bei vielen auch in Grenzen. Jedenfalls außerhalb ausgewiesener Feste waren auf den Spazier-, Wander- und Radwegen heute nur wenige unterwegs. Das hat mir der kurze Gang mit W. am Nachmittag gezeigt. Aber ruhig und gelassen war der Feiertag dann doch, insofern dem Geist des Tages entsprechend. Wieder sehr dominant in der zurzeit sehr grünen Baumlandschaft sind die Pfaffenhütchen, die noch nie so üppig geblüht haben. Das verspricht eine sagenhafte Pfaffenhütchenfrucht im Spätsommer. Der Weißdorn ist dagegen schon fast vollständig abgeblüht, die ersten Ansätze der Frucht haben sich schon ausgebildet. Bin gespannt, wie die Frühtracht ausfällt, die bei uns wesentlich von der Weißdornblüte bestimmt wird. Ich schätze, in wenigen Tagen werden wir es wissen. Und dann steht auch schon mit der derzeitigen Akazienblüte die nächste reine Sorte an. Hoffen wir, dass der eingefangene Schwarm die Mannschaft so weit verstärkt, dass ein Ertrag resultiert, der zumindest den Eigenbedarf und den einiger Stammkunden bedient.

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