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Saisonprognosen und Klimawandel

Die Diskussion innerhalb der Familie, was vom Winter noch zu erwarten ist. Ob der richtige Frost noch einmal zurückkehrt und wie lange noch Brennholz für den Holzofenbrand benötigt wird, flammt täglich neu auf. Und kommt zu keinem Ergebnis, da eine richtige Tendenz derzeit noch nicht zu erkennen ist. So schafft V. die noch fast frischen Wurzel- und Stammabschnitte der Zypressen aus der entfernten Hecke als erste heran, damit sie als Beigabe zum trockenen Brennholz bald verbraucht werden. So nehmen sie keinen Platz mehr weg. Ob der eigentliche Holzvorrat noch bis zum Ende der Ofensaison aufgebraucht wird, wage ich nicht vorauszusagen. Allerdings hatten wir auch schon Jahre, in denen er vollständig aufgefüllt blieb, wie vor zwei Jahren, als wir den Ofen gar nicht erst angefeuert haben, weil der damalige Winter viel zu mild ausfiel. Da zeigt sich allzu oft, dass der Klimawandel kein bloßes Thema ist, er zeigt seine praktischen Auswirkungen im Alltag bereits heute fast täglich.

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Holzofensaison weiter aufgeschoben

M. will bis zu ihrer Rückkehr den Holzofen immer noch nicht anwerfen. Dabei wäre diese Phase des Winters doch die naheliegendste Gelegenheit. So werden wie die wohlige Wärme des Fichten- und Obstbaumholzes wohl erst in einer verlängerten Winterzeit erfahren. Ein Gutes hat das natürlich, der angesammelte Vorrat wird dann auf jeden Fall bis zum Frühjahr ausreichen. Und die befürchtete Staubentwicklung wird auch noch auf sich warten lassen. So geht das Ganzjahresthema „Ofen und Brennholz“ also in die nächste Runde und wird auch diesmal wieder für widersprüchlichen Gesprächsstoff sorgen.

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Ofenwinter

Wenig Sonne ist uns in diesem Jahr bisher vergönnt gewesen. Und der Winter fühlt sich erstmals auch wie einer an, obwohl die Temperaturen noch nicht sehr weit unter Null gefallen sind. Puderschnee gab es bereits und das erste Schneeschippen dieses Winters. Atmosphärisch eigentlich die Zeit, den Holzbrandofen anzufahren. Ich wundere mich, dass V. die Initiative dazu noch nicht ergriffen hat. Aber wenn es längere Zeit so anhält, wird die Saison zwangsläufig beginnen. Wegen der wohligen Raumwärme, die der Ofen erzeugt, aber auch damit die viele Arbeit, die wir in das Anlegen unserer Nadelholz- und Obstbaumschnitt-Vorräte investiert haben, auch sichtbare Früchte trägt. All die nicht verwirklichten Weihnachtsbäume, die unser ehemaliger Privatwald noch hätte abgeben können, werden so eine andere, nicht weniger sinnvolle Funktion erfüllen.

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Nadelholzvorräte

V. ist einmal wieder im Brennholzfieber und hat deshalb heute erneut für Nachschub an Fichtenscheiten gesorgt. Die lagern jetzt erst einmal, um irgendwann in den nächsten Wochen zu ofentauglichen Stücken gesägt zu werden. Zusammen mit dem ohnehin schon zu zwei Dritteln aufgefüllten Brennholzreservoir dürfte das bis zum Ende der Ofensaison ausreichend sein. Es sei denn, wir erleben wieder einen dieser endlos langen Winter, die bis in den April reichen. Ich hoffe sehr, das bleibt uns erspart. Am Wochenende geplant ist jetzt die Beseitigung der Zypressenhecke. Dabei wird dann nochmal einiges an Nadelholz anfallen, das den Vorrat ergänzt. Ein Problem wird die große Menge Astmaterial sein. Dafür werden einige Fahrten zur Grünschnittdeponie notwendig. Seltsame Arbeit für diese Jahreszeit und mitten im Advent.

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Hungriger Ofen

Der Holzofen scheint in diesem Winter hungriger denn jemals zuvor. V. meint, das liegt daran, dass die Abschnitte, die wir zurzeit verfeuern von Fichten stammen, die schon zum Zeitpunkt, zu dem sie gefällt wurden, vertrocknet waren. Es waren Bäume, die noch in verwurzeltem Zustand abgestorben waren und als ganze über Jahre ausgetrocknet waren. Danach lagen sie wiederum einige Jahre aufgespalten an der Luft. Und jetzt sind sie so dehydriert, dass sofort anfangen zu knistern, sobald eine Flamme sie auch nur berührt. Entsprechend gewaltig ist der Verbrauch. So ist es auch zu erklären, dass unser Vorrat in rasantem Tempo schwindet. Ich hoffe, es wird noch bis zum Abschluss der Ofenbrandsaison reichen, damit es uns erspart bleibt, neue Scheite heranzufahren und zu sägen.

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Wintergartenarbeit und Brennholz

Das war einmal wieder ein sehr intensiver Gartenarbeit-Samstag. Am Vormittag habe ich zusammen mit M. die Winterblumen vorm Haus gesetzt. Winterheide in Weiß, Rosa und Rot, Stiefmütterchen in Gelb, Weiß, Purpur, Gelb-Lila und Blau-Weiß und eine weitere winterharte Pflanze mit dicken roten Beeren, deren Namen ich mir nicht merken kann. Zuvor mussten wir natürlich die Sommerblüher herausnehmen. Einige der schönsten Blüten haben wir abgeschnitten, so dass sie noch einige Tage in der Vase weiterleben können. Andere noch schön blühende haben wir hinters Haus verfrachtet, da sie dort etwas geschützter stehen, wenn die richtigen Nachtfröste kommen. Und die wunderschöne Strohblume steht immer noch an ihrem Sommerplatz, weil sie bisher einfach nichts an ihrer Vitalität und Schönheit eingebüßt hat. M. wird sicherlich um die Winterblumen einiges Moos verteilen. Das sieht hübsch aus und passt auch m. E. symbolisch gut zur Jahreszeit. Richtig los ging es dann am Nachmittag. Nachdem V. das Brennholzsägen erst heute gar nicht angehen wollte, war er am Nachmittag doch noch bereit. So haben wir uns die beiden Anhängerladungen mit überwiegend Nadelholzabschnitten, durchmischt mit einigen Obstbaumstücken vorgenommen und wider Erwarten bis zum Abend auch vollständig in ofengroße Stücke sägen können. Der Brennholzvorrat dürfte jetzt für den größeren Teil der Ofensaison ausreichend sein. Nur wenn wir früher beginnen und es ein sehr langer Winter werden sollte, müssen wir vielleicht noch einmal Nachschub besorgen. So wäre ein wichtiger Gartenarbeitstag wieder erfolgreich erledigt. Wahrscheinlich war das auch der letzte wirklich anstrengende für dieses Jahr. Obwohl – in der Adventszeit ist auch noch mit einigem zu rechnen.

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