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Jahresabschlussstress und wiederverwertbare Bäume

Engel falten, kunsthandwerkliche Arbeiten, diesmal mit vielen Perlen aus dem Holz des Olivenbaums, zahlreiche Vorbereitungen für Weihnachten. Da kommt noch so einiges zusammen während der kommenden 14 Tage. Wie immer kurz vor Weihnachten drängen sich die Projekte und verdichten sich zum Jahresende hin. Ich hoffe, dennoch, die schöne adventliche Atmosphäre, die uns in diesem Jahr vergönnt ist, weiter wahrnehmen zu können und meinen Teil zur ihr beizutragen. Mein künstlicher Weihnachtsbaum hat heute früh schon Lob von Frau H. erhalten. Wie ich es schon beim erstmaligen Aufstellen feststellen konnte, fällt die Künstlichkeit zwar auf. Dennoch finden ihn die Betrachter schön. Ein Grund, dieses Arrangement auch im nächsten Jahr wieder zur Aufführung zu bringen. Der große Vorzug eines künstlichen Baums.

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Die neue Schreibtischplatte kommt bald

Meine Schreibtischplatte aus Walnussbaum und Birke nimmt jetzt langsam Gestalt an. Heute habe ich die beste Anordnung für die unterschiedlich breiten Bretter vorgenommen und mit H. P. andere Einzelheiten diskutiert. Bei diesem Projekt liegt der Schwerpunkt bei der Symbolik der Hölzer, nicht so sehr bei der Stimmigkeit der Gesamterscheinung. Die ist wirkt eher wild, das die Abschnitt, jeder für sich, bereits eine wechselnde und unregelmäßige Struktur aufweisen. In der Kombination ist es dann noch wilder. Aber ich bin sicher, dass gerade dieses Wilde den Reiz ausmacht, vor allem weil ich den Tisch jeden Tag für viele Stunden nutze und vor mir sehe. Das verspricht viel Abwechslung. Nach dem Ölen wird es ohnehin noch gesättigter und dunkler werden, so dass der letztliche Eindruck ein anderer sein wird.

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Eine Schreibtischplatte aus Walnussbaum und Birke

Mein Schreibtischprojekt ist heute in die nächste Runde gegangen. Die vorgehobelten Bretter hatten zuletzt einige Wochen in der warmen Stube gelagert, um die eventuell noch vorhandene Feuchtigkeit zu vertreiben und ihnen Gelegenheit zu geben, sich an die trockenere Luft des Innenraums anzupassen. Jetzt dürfte sich bei der weiteren Bearbeitung nichts mehr verwerfen. Der ursprüngliche Plan, eine große, drei Meter lange Schreibtischplatte allein aus dem Holz des Walnussbaums zu fertigen, den ich vor ca. 15 Jahren als ganzen Stamm von einem Privatmann erworben hatte, ist allerdings nicht aufgegangen. Das hatte ich schon geahnt, als ich die Bretter von der Schreinerei abholte. Beim genauen Betrachten jedes einzelnen Bretts war dann schnell klar, dass die vielen Löcher, meist von eingewachsenen Nägeln herrührend, von diesen Nägeln ausgehenden Verfärbungen und löchrigen Astknoten das verwertbare Material gleich mal halbiert haben. Und bei dem Rest musste ich bestimmte Randabschnitte ebenfalls noch abschreiben, die wegen Wurmbefall oder Waldkante besäumt werden müssen. Die letztlich gefundene und für stimmig befundene Lösung besteht nun darin, in der Mitte der Platte einen hellen Abschnitt aus dem Holz der Birke einzufügen, der von Walnussbaumabschnitten flankiert wird, deren Breite zu den Längsrändern hin geringer wird. Insgesamt sieben Bretter, sechs Mal Walnussbaum und einmal Birke werden die Platte im Format 150 x 89 cm bilden. Die Kombination mit Birke ist nicht allein aus der Materialknappheit heraus geboren. Mir gefällt auch die ästhetische Qualität des Hell-Dunkel-Farbkontrastes und vor allem die Verbindung des symbolisch ganz anders verorteten Walnussbaums mit dem Lichtbaum Birke. Weisheit gepaart mit Jugend sozusagen, um nur eine symbolische Paarung herauszugreifen. Ich bin sehr gespannt, wie es in der Gesamtschau wirken wird und ob meine Idee, die Platte mit Ballistol zu schützen, wie gedacht funktioniert. Falls das Öl als imprägnierender Schutz allein nicht ausreichend sein sollte, habe ich als Zusatz die Behandlung mit Ölwachs vorgesehen.

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Ein Stuhl aus Eiche und Kunststoff

Die beiden Stühle mit einer robusten Fußkonstruktion aus massiver Eiche und der Sitzschale aus Kunststoff hätte ich mir außerhalb des Testprogramms sicher nicht angeschafft. Aber diese Kombination ist im täglichen Gebrauch durchaus attraktiv. Schon optisch wirkt es modern, irgendwo zwischen praktisch-solide und elegant angesiedelt. Die leicht nach außen weisenden Stuhlbeine habe ich in dieser Anordnung noch nicht gesehen. Die Schale ist passgenau eingefügt, wodurch ein schlüssiges und trotz der Zusammensetzung eines natürlichen mit einem künstlichen Material wie aus einem Guss wirkendes Ganzes entstanden ist. V. hat den Stuhl als bequeme Alternative zu den harten Küchenstühlen schon für sich entdeckt. Und auch sonst fallen mir eine Reihe guter Verwendungszwecke ein. Insofern eine willkommene Errungenschaft, die ich mir auch als langfristig nutzbar vorstellen kann.

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