Schlagwortarchiv: Mirabellen

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Kuchen backen, die zweite

Einer der gestrigen Mirabellenkuchen ist bereits größtenteils vertilgt. Den zweiten haben wir eingefroren. Und dazugekommen sind weitere vier Mirabellen- und zwei Pflaumenkuchen. Die Früchte für letztere hat uns R. heute vorbeigebracht. Nicht die uns vertrauten Wiesenzwetschgen, die sich m. E. besser als Kuchenbelag eignen und auch geschmacklich überlegen sind, sondern eine größere und fleischigere Pflaumensorte, die beim Backen viel Saft freisetzt. Zusammen macht das doch einen recht ordentlichen Blechkuchenvorrat, auf den wir in den kommenden Monaten zugreifen können. Ich glaube, Vs und Ms Bedarf sind nach diesem intensiven Arbeitseinsatz zunächst gedeckt, so dass wir wahrscheinlich auf den wild wachsenden Mirabellenbaum nicht mehr zugreifen werden, zumal der nach Vs Auskunft ohnehin dieses Jahr nicht so viel und vor allem nicht viele gut erreichbare Früchte trägt. Am Nachmittag konnte ich u. a. das neue Musterarmband aus dem Holz des Quittenbaums fertigstellen. Noch ein paar Tage trocknen, und dann kann ich es fotografieren und das Angebot der Wunschbaum-Manufaktur um eine weitere Holzart ergänzen.

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Erste Mirabellenkuchen

V. hat uns heute sehr überrascht, als er am Nachmittag mit einem ganzen Korb voller frisch gepflückter Mirabellen zurückkam. Am Morgen noch hatte er erzählt, dass die kleinen Bäumchen, die er am Rand der großen Apfelbaumstücks gepflanzt hatte, im letzten Jahr die ersten, wenn auch wenigen Früchte getragen haben. Umso überraschender, dass es diesmal so viele waren. An dem wildwachenden Baum, den wir sonst bevorzugt haben, da er erfahrungsgemäß sehr große und saftige Mirabellen trägt, hat er es bisher noch gar nicht versucht. Vielleicht einige Tage zu früh, denn einige der Früchte sind noch nicht ganz ausgereift. Aber insgesamt doch erfreulich, auch wenn sie in diesem Jahr etwas kleiner als gewohnt ausfallen. Die ersten beiden Kuchen sind am Abend schon im Backofen gewesen, nachdem V. die Früchte entkernt, M. den Teig zubereitet und ich die Kuchen nach meiner bewährten Methode dicht belegt hatte. Dass wir es wieder auf 14 Mirabellenkuchen bringen, wie im Vorjahr, ist unwahrscheinlich. Das war damals so eine spontane Idee – einen Kuchen für jeden Monat des kommenden Jahres, am Ende sind es dann noch zwei mehr geworden. Aber mehr als diese zwei werden es wohl doch werden, die nächsten aber, nach dem kurzen Exkurs in die Ölquarkteigmethode, wieder traditionell mit Hefeteig.

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Einseitige Baumobstsaison

Der so abrupte Herbsteinbruch, kurioserweise genau zu Beginn des Septembers, macht Wetterfühligen wie mir natürlich zu schaffen. So wie schon das ständige Auf-und Ab zwischen schwüler, trockener und regendurchwachsener Hitze während des Hochsommers. Wir müssen uns wohl auf diese Folgeerscheinungen der wachsenden Erderwärmung dauerhaft einstellen, und darauf, dass die gemäßigten Breiten regelmäßig nicht mehr ganz so gemäßigt sind. Die gesunkene Durchschnittstemperatur, in Kombination mit kühlen Nächten wird die letzten Früchte zur Reife bringen. Auch bei den Feigen rechne ich damit, so dass wir vielleicht Ende September die meisten ernten können. Die letzten Trauben hat V. schon heute eingemaischt, der daraus gewonnene Rotwein wird für seinen Bedarf sicher ausreichen. Was uns sonst noch erwarten wird: Jede Menge Äpfel, denn die haben sich anders als Zwetschgen und Mirabellen und Birnen an unseren Bäumen gut entwickelt. Die Obstkuchensaison wird deshalb einseitig ausfallen. Vor allem den Mirabellenkuchen vermisse ich jetzt schon sehr.

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Kein Mirabellenjahr

Mit den Mirabellen sieht es noch schlechter aus, als ich dachte. V. hat heute ein kleines Gefäß voll gepflückt. Die Früchte sind aber sehr klein und noch nicht wirklich reif in diesem Jahr. Außerdem zeigen sie sich beim Entkernen sehr stark wurmstichig. Das wird also gar kein Mirabellenjahr. Immerhin konnten wir von den wenigen gesammelten Früchte einen versunkenen Mirabellenkuchen in der Art des Apfelkuchens „sehr fein“ realisieren. Ein Schlag Sahne drauf, das wird sicher super schmecken. So bleiben nur noch die Äpfel im Herbst, die Hochsommerkuchenfreuden sind uns in diesem Jahr nicht vergönnt.

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Baumobstprognosen

Es freut mich besonders, wie stark die Stämme unserer bisher so schmächtig wirkenden Gartenbäume in diesem Sommer schon geworden sind. Endlich kann man das bei dem schlanken Walnussbaum erkennen und besonders beim Ginkgo, der erstaunlich zugelegt hat in seinem Breitenwachstum. Selbst die größte unserer Gleditschienzöglinge präsentiert sich mit einer erstaunlichen, tatsächlich schon an einen Stamm erinnernden Hauptsäule. Ein richtiges Wachstumsjahr ist das. Für die meisten Pflanzen jedenfalls. Nur beim Obst sieht‘s bei uns eher bescheiden aus: Äpfel jede Menge, aber bei Zwetschgen und Mirabellen sind nur spärliche Erträge zu erwarten. Insbesondere bei den Mirabellen tut mir das wirklich leid. Nach dem Wahnsinnsmirabellenjahr 2014 wird diesmal wohl nichts aus den 12 Kuchen als Jahresvorrat. Wir werden wohl froh sein können, wenn genügend Früchte für vielleicht 1-2 Bleche zusammenkommen. So ist gerade beim Obstertrag eben keine Prognose möglich, erst recht nicht vom Vorjahresergebnis ausgehend.

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Erfolg beim zweiten Anlauf

Also, nach einer ersten Ablehnung wegen angeblich fehlerhafter Belichtung wurde eines meiner Mirabellenbilder beim zweiten Anlauf doch angenommen. Wie fast immer als erstes bei depositphotos, die in der redaktionellen Durchsicht immer schneller sind als die anderen: http://de.depositphotos.com/51454457/stock-photo-mirabelles-cut-open-and-cored.html . Das freut mich natürlich. Nun bin ich gespannt, wie es bei fotolia, iStock., dreamstime, photodune und 124RF aussehen wird. Insgesamt sind es drei verschiedene Motive mit den Mirabellen als Hauptdarsteller. M. ist in diesen Tagen bei ihrer Gartenarbeit kaum zu stoppen. Inzwischen sieht alles wieder sehr sauber aus. Aber die nächste Arbeitsphase kommt schon bald, wenn die Trauben gelesen werden. Dann wird das recheln, schneiden und zupfen wieder von vorne losgehen. So lange, bis die letzten Früchte des Gartens geerntet sind. Die allerletzten werden dann die wenigen Feigen sein, die wir in diesem Jahr noch in ausgereiftem Zustand erwarten dürfen.

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Mirabellenmotive für Microstock

Nun habe ich es geschafft, meine Serie zum Motivfeld „Mirabellen“ genau zu sichten, um daraus Aufnahmen zu selektieren, die für die Microstock-Portfolios verwendbar sind. Am Ende sind es zwei Nahaufnahmen der aufgeschnittenen und entkernten Mirabellenfrüchte geworden, und eine Makroaufnahme eines frisch im Hefeteig gebackenen Mirabellenkuchens. Das waren die besten und illustrativ aussagekräftigsten aus dieser Reihe. Mit DxO Opcitcs Pro habe ich anschließend noch das Optimum aus den RAW-Daten geholt. Das Ergebnis sind nun wirklich kontrastreiche und scharfe Detailaufnahmen, die von der intensiven Farbigkeit der Früchte und der Authentizität ihrer Verarbeitungsqualität leben. Ich bin sehr gespannt, was davon bei welchen Agenturen ankommt und ob es Interessenten findet. Auf dem Weg dahin, das Baumtagebuch nach dem Relaunch stärker an die Bloggerszene anzuschließen, habe ich es heute in vier verschiedene Blogverzeichnisse eingetragen. Es bleibt abzuwarten, ob dies längerfristig die Aufmerksamkeit neuer Leser weckt. Vorstellen kann ich es mir, da das Bloggen an sich, aber auch das Themenfeld „Natur & Garten“, in dessen entferntem Umfeld ich mich ja auch bewege, in den letzten Jahren großen Zuspruch gefunden hat. Die künftige Qualität der Interaktion im Rahmen des Themenfeldes kann ich gegenwärtig aber noch nicht einschätzen.

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Vierzehn auf einen Streich

Es ist vollbracht. Meine gestrige Idee hat uns heute zu dritt fast den ganzen Tag in Trab gehalten. M. hatte natürlich den zeitaufwändigsten Part. Mirabellen entkernen, Hefeteig vorbereiten, gehen lassen, belegen und backen. Die fertig gebackenen stürzen und abkühlen lassen. Die Bleche reinigen und für die nächsten Teige vorbereiten. Da im Backofen drei Kuchen gleichzeitig unterzubringen waren, hat das insgesamt fünf Backgänge erfordert. Denn neben den 12 Mirabellenkuchen waren auch noch zwei versunkene Zwetschgenkuchen dabei. Puh, eine ganz schöne Arbeit. Aber jetzt haben wir für die nächsten 12 Monate jeweils einen Mirabellenkuchen. Und das Ergebnis kann sich doch wirklich sehen lassen. Ich finde, wir können stolz auf uns sein.

Mirabellen satt

Meine Idee war, mindestens 12 Mirabellenkuchen zu backen, damit wir jeden Monat des Jahres einen davon auftauen und essen können. Dafür mussten wir allerdings noch einiges an Nachschub besorgen. V. und ich sind deshalb noch einmal zu dem wildwachsenden Baum gefahren und haben die vom Boden aus erreichbaren Mirabellen gepflückt. Die hatten genau den Reifegrad, der sie so wohlschmeckend und gerade für Kuchen besonders geeignet macht. Und zwar die Sorte mit den roten Bäckchen, die wir am liebsten haben.

Während wir dort stehen und die spätnachmittägliche Sonne genießen eine Überraschung: Ein alter Bekannter von V., der ganz in der Nähe eigene Mirabellenbäume pflegt, hat uns eingeladen, in seinem Stück zu pflücken. Die Früchte seien in diesem Jahr in Überfülle vorhanden. Wir könnten uns gerne so viele nehmen, wie wir benötigen. Und tatsächlich, auf dessen Streuobstwiese standen neben Apfel- und Zwetschgenbäumen vor allem zahlreiche Mirabellenbäumchen in genau der richtigen Dimension. Mit Ästen, die schwerbeladen bis in Kniehöhe hingen und sich sehr bequem abpflücken ließen. Unser Ergebnis insgesamt: Zwei kleinere und ein großer Eimer voller leckerer Mirabellen, die Hälfte davon sehr reif und die andere nicht ganz so. Wir werden wohl neben den Kuchen noch etwas Marmelade kochen.

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Zu viel August

Eigentlich hatten wir uns den Hochsommer etwas anders vorgestellt. Vorübergehendes Augustwetter ist ja in Ordnung, aber wenn das gar nicht mehr aufhören will. V. sagt, die Früchte des wilden Mirabellenbaums seien inzwischen überreif. Höchste Zeit, sie zu pflücken, wenn wir sie für Kuchen oder Marmelade nutzen wollen. Bei Dauerregen und mitten in der Woche wird das schwierig werden. Ich hoffe aber, wir finden eine Lücke und das Wetter spielt insofern mit, dass bis dahin alles wieder aufgetrocknet ist. Es wäre schön, wenn wir noch einige Wochen trockenes Sommerwetter erleben könnten, bevor der Altweibersommer seine ganz eigene Atmosphäre mit sich bringt, die den Herbst bereits ankündigt.

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Tage der Mirabelle

Gesagt, getan. Den Eimer mit den frisch gepflückten Mirabellen konnten wir natürlich nicht rumstehen lassen. V. hat sie alle entkernt, M. hat drei Hefeteige vorbereitet, und anschließend haben V. und ich die Bleche belegt. Nach meiner bevorzugten Art, mit senkrecht hineingestellten Früchten, die so besonders dicht zu stehen kommen und den Kuchen umso fruchtiger machen. Den kleineren der drei Kuchen haben wir dann auch schon gleich gegessen, nur noch eine kleine Ecke ist übrig. Einfach toll, dieser Geschmack. Zweifellos das leckerste heimische Obst und insbesondere der beste Obstkuchen. Die „Tage der Mirabelle“ sind damit angebrochen, um den Buchtitel eines saarländischen Schriftstellers zu zitieren, der die charakteristische Vorliebe der hier Lebenden für die Mirabelle richtig erkannt hat. Und ich hoffe, dass sie noch eine Weile andauern. Etwas in die Zukunft verlängern können wir sie ohnehin. Immer wenn wir einen der eingefrorenen Mirabellenkuchen auftauen, kommen sie für den Moment ganz anschaulich wieder zurück. Vielleicht sogar mitten im Winter.

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Erste Mirabellen

V. hat heute den von der Überfülle an Früchten abgebrochenen Ast eines seiner Zwetschgenbäume abgesägt und kleingeschnitten. Er war nicht mehr zu retten. Dieses Schicksal teilen in diesem Jahr viele Obstbäume. Bei einigen, wie z. B. dem Nashi in unserem Garten, konnten wir das Schlimmste mit dem Unterstützen der überladenen Äste verhindern. Und allmählich kann auch geerntet werden. Die Bäume werden sich freuen. Viel früher als sonst gab es bereits die ersten Mirabellen. Die noch kleinen Früchte der beiden jungen Bäumchen sind zwar noch nicht voll reif, aber doch schon wohlschmeckend. Ich freue mich sehr auf den ersten Kuchen. Für den wollen wir aber einen Eimer von dem wild wachsenden älteren Baum pflücken, uns zwar wenn sie richtig reif sind. Das ergibt immer einen super Mirabellenkuchen. Für mich die Krönung des Obst- und insbesondere Obstkuchenjahrs. Am Nachmittag bin ich mit meinen neuesten Armbändern weiter gekommen als geplant. So werde ich schon morgen drei der vier fertigstellen können. Das Musterarmband aus Trompetenbaumholz kommt dann spätestens am Donnerstag an die Reihe.

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