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Einfache Dinge im digitalen Zeitalter begreifbar machen

Es scheint tatsächlich ein ereignis- und bezüglich des Interesses und der Nachfrage intensives Jahr für die symbolische Holzarbeit zu werden. Das kann ich zur Jahresmitte auf jeden Fall schon sagen. Es freut und motiviert mich besonders, wenn neben den Formen aus den verschiedenen Reihen, den Lebensbaum-, Wunschbaum- und Partner-Armbändern mit ihren zahllosen Kombinationsmöglichkeiten, auch spezielle Anfragen an mich herangetragen werden, die die hintergründigen Themen aufgreifen, etwa die Partnersymbolik, den Lebensbaumbegriff und den keltischen Baumkalender. Darunter sind immer wieder für mich überraschende Ausformungen und Anwendungen dieser Ideen, wie etwa die gerade realisierten Lebensbaum-Perlen, wobei jeder Schüler / jede Schülerin einer Abschlussklasse genau eine Perle aus dem Holz seines / ihres Lebensbaum erhielt. Einfach schön, was im pädagogischen Bereich auch unter in Zeiten digitaler Medien noch machbar ist, weil es tatsächlich noch verstanden und geschätzt wird. Wenn es gelingt, die einfachen, aber wesentlichen Dinge am Beispiel der Bäume und in Form der symbolischen Holzformen zu vermitteln und begreifbarer zu machen, ist das für mich ein großer Erfolg.

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Intensität, Eindrücklichkeit und Emotionalität der Lebensbaum-Hölzer

Immer wieder erhalte ich Anfragen, die die Lebensbaum-Symbolik der Hölzer individuell interpretieren, diese Symbolik in den Kontext einer bestimmten Veranstaltung, eines besonderen Ereignisses stellen. Eine Taufe war es kürzlich, ein Schulabschluss ist es jetzt gerade, der von einem Erzeugnis aus der Wunschbaum-Manufaktur begleitet wird. Bezüge zu den Lebensbäumen der Beteiligten stehen in der Regel im Mittelpunkt des Interesses. Eine rein symbolische Aussage mit Erinnerungswert auch für spätere Jahre. Das trifft eigentlich den Kern dessen, worum es mir selbst mit den Produkten geht. Schön, dass auch 16 Jahre nach dem Start des Projekts die verbindende symbolische Kraft der Lebensbaum-Hölzer nichts an Intensität, Eindrücklichkeit und Emotionalität eingebüßt hat.

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Für eine typische Zuordnung von Charakterbildern

Die jüngsten Produktionen vor allem im Bereich der Lebensbaum-Armbänder haben mich dazu geführt, eine ganze Reihe von Musterabbildungen auszutauschen. Die neuen Aufnahmen geben die aktuelle Machart der Armbänder besser zu Ausdruck, vor allem die extrem sorgfältige Kantenglättung, die sich sehr deutlich auf die Gesamterscheinung auswirkt. So werde ich bald den ganzen Satz der 21 Hölzer / Bäume in der Form abbilden können, dass er den aktuell hergestellten Formen ziemlich nahe kommt. Von Zeit zu Zeit sind Korrekturen ohnehin notwendig, wie bei der Esche, für die ich derzeit einen ganz anderen Abschnitt verwende, dessen Färbung und Zeichnung dem entspricht, was man üblicherweise mit dieser Art in Verbindung bringt. Die alte Abbildung hat ein Armband aus untypisch gefärbtem Kernholz gezeigt, das zwar lebendig und ansprechend war, aber eben irritierend wirken kann, da das typische Eschenholz eben sehr hell und schillernd wirkt. Generell versuche ich, das möglichst Typische der jeweiligen Art auszuwählen, soweit das möglich ist und mir das entsprechende Material zur Verfügung steht. Denn die Formen leben vor allem von ihren symbolischen Implikationen, ihrem Bezug zur Mensch-Baum-Beziehung, die auf diese Weise für das einzelne Charakterbild leichter zuzuordnen ist.

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Gemeinsame Baumsprache

Aus dem Gespräch mit Armbandinteressenten hat sich mir heute einmal mehr gezeigt, wie zeitlos und universal die Energie, Symbolik und emotionale Qualität unseres Verhältnisses zu den Bäumen unserer Lebenswelt ist. Es sind Beobachtungen und Gemeinsamkeiten der Wahrnehmung, die sich in bemerkenswerter Form überschneiden. Eine Kommunikation, die an einem Thema, dem Baum enggeführt wird, kann unglaublich belebend und ermunternd wirken. Gerade, wenn ich die Geschichte rund um den keltische Baumkreis und den Baumkalender erläutere, kommt die Relevanz des Lebensbaumbegriffs zum Vorschein, zeigt sich, wie häufig wir mehr oder weniger bewusst die Spiegelung in der Auseinandersetzung mit den Bäumen suchen. Seien es Lieblingsbäume, Wunschbäume, Lebensbäume, mit oder ohne Bezug zu einer Systematik. Die Zugänge sind da sehr unterschiedlich. Aber die Bedeutungskerne und emotionalen Qualitäten scheinen einer gemeinsamen Sprache zu entstammen.

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Familiäres Baumensemble

Wie es aussieht wird die Frage, was aus unserer Zypressenhecke im Garten werden soll, nun doch schneller aufgelöst, als wir noch vor Wochen gedacht hatten. V. war nicht mehr daran interessiert, sie herunterzuschneiden. Weil sie schon sehr weit herausgewachsen war und der Rückschnitt martialisch hätte ausfallen müssen. Jemand, der sich hauptsächlich mit diesen Dingen beschäftigt, hat heute dann auch die Ansicht geäußert, dass ein starkes Zurückschneiden, das später nach regelmäßige Trimmen in Schulterhöhe ermöglichen würde, tatsächlich das Aus für die blauen Zypressen bedeuten würde. Sehr wahrscheinlich könnten sie von der Schnittkante aus nicht mehr grün nachwachsen. Deshalb fiel recht schnell die Entscheidung, die Hecke ganz zu entfernen, inklusive der Wurzelstöcke und anschließend an deren Stelle neue Eiben zu pflanzen. Das rechte Ende der jetzigen Hecke wird ohnehin schon seit Jahren von einer in Form geschnittenen Eibe gebildet. Die ganze Seite mit Eiben zu bepflanzen ist da naheliegend. Für mich war das ohnehin immer schon die erste Wahl. Nicht nur auspraktischen Erwägungen. Sie lassen sich eben gut in Form schneiden und treiben vor allen Dingen auch nach radikalen Rückschnitten immer wieder aus. Natürlich denke ich aber vor allem daran, dass die Eibe mein zweiter Lebensbaum ist. Wenn künftig die neue Eibenhecke und der junge Walnussbaum gemeinsam den Garten bevölkern, sind gleich meine beiden Lebensbäume gebührend repräsentiert. Ich hoffe, dass Ms Feigenbaum und Vs Nash-Birnbaum, quasi als Ersatz für einen Apfelbaum, sich ebensogut weiterentwickeln und das familiäre Ensemble weiterhin komplettieren.

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Lebensholz und Baumseele

Die Vorstellung, zu einer bis zu vorkeltischen Zeiten zurückreichenden Ahnenreihe zu gehören, ist an sich schon faszinierend. Das gilt besonders dann, wenn sich das mit dem Anspruch verbindet, einen exklusiven Zugang zu den Seelen der Bäume zu haben. Auf dieses Thema bin ich auf Umwegen jetzt wieder gestoßen. Vor über 15 Jahren ist es mir erstmals begegnet, auf der Suche nach Literatur und Ideen zum Lebensbaum-Begriff. Dabei ist mir auch der Begriff Lebens-Holz aufgefallen, der von den Dusty Millers aus England geprägt wurde und auf eine ursprüngliche Art der Kommunikation mit den Bäumen verweist. Schwer einzuschätzen sind solche Ideen bzw. Ansprüche, wenn Sie auf einem verbal geäußerten Anspruch aufbauen. Legitim ist es aber auf jeden Fall, sich z. B. in von diesen angebotenen Seminaren zu vergewissern, ob man als Nicht-Mitglied der Familie ebenfalls eine Resonanz verspürt oder aufbauen kann. Das wäre dann eine echte Erweiterung der Erfahrungsmöglichkeiten in Bezug auf das Individuelle der Bäume, das ich mir so gerne aus dem Blickwinkel der Symbolik betrachte.

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Prinzipien des Lebens

Besser und weiter als erwartet ging die Holzarbeit heute von der Hand. Dabei ist die Witterung für diese Arbeit nicht gerade motivierend. Dennoch sind sehr schöne Stäbe entstanden, auf denen sich die übrigen Arbeitsschritte problemlos anschließen lassen. Und eine der Arbeiten konnte ich auch schon abschließen. Eine schöne Abwechslung zum Abschluss der Arbeitswoche. Am Montag geht’s dann weiter, neben allem, was mich über die Bäume hinaus zurzeit bewegt und beschäftigt. Schön, dass sich auch im zeitliche Abstand die „alten“ Themen rund um den Lebensbaum-Begriff wieder als aktuell herausstellen. Und vor allem, wenn ich sehe, dass das Interesse an diesen Themen geteilt wird. Es gibt kaum etwas Aufbauenderes als die zeitlosen Themen, denen politische, gesellschaftliche und kulturelle Moden, Trends und Veränderungen nichts anhaben können, weil sie Prinzipien des Lebens schlechthin betreffen.

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Der Baum als Lebensthema

Das Interesse an und das Verständnis für die Symbolik der Bäume sind durchaus groß, in einer zeitlosen Weise. Die Art etwa, wie die Bedeutung alter und beeindruckender Baumindividuen in einer Sendereihe auf ARTE aktuell aufbereitet und dargestellt wird, ist ein Zeichen dafür. Mich wundert das nicht, da ich das Thema seit etwa 15 Jahren intensiv reflektiere und die Äußerungen und Einstellungen der Menschen meiner Umgebung genauestens beobachte. Die Erkenntnis daraus ist, dass die äußeren Lebensumstände, die wirtschaftlichen Herausforderungen, die politisch diskutierten Themen wechseln mögen. Die Betrachtung der Spiegelung menschlicher Befindlichkeit in den Bäumen ist dagegen immer hintergründig, bleibt von allem anderen unberührt. Einfach weil wir es mit dem Baum mit einem universellen Symbol zu tun haben, das unser Verhältnis zum Leben, unser Nachdenken über Prinzipien des Lebens, besonders gut unterstützt. Je mehr ich darüber erfahre und im Alltag erlebe, desto weitreichender scheint mir das symbolische Feld, auf dem wir uns mit den Bäumen bewegen. Ein Themenfeld, das unerschöpflich und horizontlos zu sein scheint und auch insofern ein großes Lebensthema.

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Ein schlüssiger Entwurf

Der Entwurf für die geplante Schreibtischplatte steht jetzt. Auf dem Papier wirkt das ziemlich schlüssig. Und auch die verchromten Edelstahlbeine, die ich gerne einzeln anschrauben würde, habe ich bereits ausfindig gemacht. Jetzt kommt es darauf, ob es nach Ansicht von H.P. technisch umsetzbar sein wird. Ich hoffe das, bald klären zu können. Und dann könnte es mit der Platte vor Weihnachten doch noch etwas werden. Sicher wird sich dieses neue Möbel sehr positiv auf die Anmutung und Übersicht in meinem Arbeitszimmer auswirken. Neben dem Aspekt des Lebensbaum-Holzes ist das mein zentrales Motiv.

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Eine Schreibtischplatte aus Walnuss

Die Abschnitte des mächtigen Walnussbaumstamms dürften gut 15 Jahre gelagert haben. Damals hatte ich den Stamm als Ganzen von einem Privatmann erworben und noch in nassem Zustand ins Sägewerk gebracht. Es wurden vier mächtige Balken aus dem Kern gesägt. Und außerdem sind noch eine Reihe schmälerer Bohlen und Bretter im Randbereich abgefallen. Tatsächlich wusste ich nicht mehr genau, wo ich die Abschnitte zum Trocknen aufgeschichtet hatte, habe sie dann aber recht schnell gefunden. Zu meiner großen Freude hält sich der Trockenschwund sehr in Grenzen. Risse sind nur bei einem Stück zu finden. Und lediglich am Randbereich eines Abschnitts sind Spuren von Holzwurmbefall erkennbar, die sich aber leicht entfernen lassen. Eigentlich das ideale Material für mein Vorhaben, eine 3 m lange und 80 cm tiefe Schreibtischplatte aus diesem Stamm herzustellen. Beim Ausmessen und ersten Entwerfen musste ich aber feststellen, dass es knapp werden könnte. Tatsächlich wird dieser dicke Stamm am Ende gerade ausreichen, um die nicht unerheblich ausgedehnte Platte zu erhalten. Jedenfalls wenn meine Schulfreund H.P. ausreichend viele Bretter in der gewünschten Stärke aus dem Balken gewinnen kann. Das wird eine Tüftelarbeit, die es mir aber wert ist, handelt es sich doch um meinen Lebensbaum. Eine Platte aus diesem Holz, zumal mit dieser individuellen Vorgeschichte, würde mir schon sehr gefallen. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden und das Ergebnis außergewöhnlich sein wird.

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Einzelpräsentation zu Lebensbaum-Armbändern

Nun komme ich doch noch in diesem Jahr dazu, die Domain lebensbaum-armband.de mit eigenem Inhalt zu füllen. Die beiden One-Page-Präsentationen zu den Partner-Armbändern und dem Baumkreis-Armband habe ich ja bereits im letzten Jahr erstellt und veröffentlicht. Die Lebensbaum-Domain war aber noch auf die Hauptseite der Wunschbaum-Manufaktur umgeleitet. Jetzt werden die Lebensbaum-Armbänder bald ebenfalls auf einer gesonderten Seite vorgestellt. Ich möchte damit einfach das Angebotsspektrum stärker Auffächern, vor allem im Hinblick auf die Suchmaschinenpräsenz und diese Auffächerung durch eine einheitliche Gestaltung dennoch als zusammenhängendes Projekt darstellen. Es ist noch einiges an Bildbearbeitung und spezieller Programmier- und Formatierungsarbeit zu leisten. Aber in einigen Tagen sollte es soweit sein.

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Textbeitrag in „Der Warndt – ein industriell geprägter Naturraum im Wandel“

Es freut mich sehr, dass einer meiner Texte zur Symbolik der Bäume in einem gerade erschienenen regionalkundlichen Sammelband Einzug gehalten hat. Der zweite Band eines umfangreichen Buchprojekts über die saarländisch-lothringische Wald- und Kulturlandschaft „Warndt“ ist nun nach einer längeren Verzögerung doch noch erschienen: Beitrag in der Saarbrücker Zeitung über die Buchpräsentation. Das über 800 Seiten umfassende Buch wurde vom Heimatkundlichen Verein Warndt e.V. herausgegeben, so wie schon der erste Band in 2006 und der dritte, der noch folgen soll. Während der erste Band sich im Schwerpunkt mit der historischen Entwicklung des Waldgebiets befasst hat, ist dieser zweite mit teilweise zweisprachig wiedergegebenen Beiträgen von mehr als 30 deutschen und französischen Autoren auf den Naturraum Warndt, der aktuellen Fauna und Flora, den Gewässern, dem Habitat- und Artenschutz sowie der historischen und gegenwärtigen Landnutzung im grenzüberschreitenden Warndtgebiet konzentriert. Zwischen den überwiegend naturwissenschaftlich orientierten Beiträgen von Biologen, Botanikern, Geographen, Geologen und anderen Fachleuten sind einige Abschnitte mit literarischen Betrachtungen der Natur dies- und jenseits der Grenze, Beispielen für eine Poesie des Waldes und Texten über die Symbolik von Wald und Baum eingefügt. Letzteres trifft natürlich genau mein Lieblingsthema. Ich freue mich deshalb, dass mein Text über den christlichen Lebensbaumbegriff jetzt Bestandteil des umfangreichen Bandes ist, in der Form, wie ich ihn vor einigen Jahren zur Verfügung gestellt habe. „Zwischen Sündenfall und Erlösung: Der christliche Lebensbaum“ findet sich auf den Seiten 587-588 des Bandes und ist mit der Reproduktion einer im 18. Jahrhundert im ehemaligen Eisenwerk zu Geislautern gegossenen Takenplatte illustriert, die passenderweise den Sündenfall und den Baum der Erkenntnis darstellt. Im thematischen Rahmen des Gesamtbandes mag der Text im ersten Augenblick exotisch wirken. Aber ich finde, als Beitrag für die überleitenden Abschnitte ist er gut geeignet. Schön ist auch, dass sich ein Text von Ulf Stegentritt über die von mir ebenfalls sehr geschätzten Baumbetrachtungen Hermann Hesses anschließt. Die habe ich selbst ja bereits in meinem Text „Lebensbaum und Lebenslauf: Zur biografischen Bedeutung der Bäume“ näher unter die Lupe genommen, der im Übrigen vor einigen Jahren in dem Sammelband „Diktynna. Jahrbuch für Natur und Mythos“ veröffentlicht wurde. Dem sehr gelungenen neuen Buch über den Warndt, in dem erkennbar viel Mühe verschiedener Ehrenamtlicher steckt, wünsche ich viel Aufmerksamkeit und Erfolg.

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Lebensbaum und Kulturlandschaft

Oh Wunder. Damit hatte ich zuletzt kaum noch gerechnet. Mit geschätzten 3 Jahren Verzögerung soll nun das Waldbuch des Heimatvereins W. tatsächlich erscheinen. Es handelt sich um ein umfangreiches Buch mit überwiegend Fachbeiträgen zu einer nahegelegenen Waldlandschaft, seiner Botanik und Kulturgeschichte. Und es enthält unter anderem einen kurzen Beitrag von mir über den christlichen Lebensbaumbegriff. Der Text ist Element verschiedener literarischer Abschnitte, welche die eher naturwissenschaftlichen Hauptkapitel des Bandes miteinander verbinden. Und da ist der Lebensbaum als archetypisches Symbol durchaus von Bedeutung, wenn es darum geht aufzuzeigen, wie eine Waldlandschaft über Jahrhunderte das kulturelle Empfinden und Wirken einer Region mitgeprägt hat. Ich bin sehr gespannt, wie das Gesamtwerk aussehen wird. Ende des Monats werde ich es bei der Präsentation sehen und hoffentlich die angekündigten Belegexemplare erhalten.

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Publikationen zur Baumsymbolik

Vielleicht wird ja doch noch etwas aus der Veröffentlichung meines Textes zum christlichen Lebensbaumbegriff in einer heimatkundliche Publikation. Das Projekt liegt jetzt seit 2 Jahren vollkommen brach. Und vorher hat es bis zum Satz mindestens schon zwei Jahre gebraucht. Eigentlich hatte ich nicht mehr damit gerechnet, aber anscheinend ist das Problem eines der Finanzierung und eine offene Option soll sich im kommenden Monat entscheiden. Ich bin sehr gespannt. Neben meinem kurzen Beitrag zum Thema „Wunschbäume“, der nach der jüngsten Vereinbarung in einem Bildband erscheinen soll, wäre das in diesem Jahr die zweite gedruckte Publikation mit einem meiner Texte. Eine Seltenheit, für mich aber ein Zeichen, dass sich die Ausarbeitung des großen Themenfeldes rund um die Baumsymbolik lohnt, weil es um zeitlose Themen geht, die in verschiedensten Kontexten Relevanz entfalten. Ich wünsche mir sehr, diesen Faden in den nächsten Jahren weiterspinnen zu können.

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Lebensbaum und Verbundenheit

Nun habe ich eine gute Grundlage für die verschiedenen Arbeiten der nächsten Tage. Die einzelnen Stäbe aus Walnuss, Hasel, Esche, Zürgelbaum und Zwetschgenbaum liegen bereit für die nächsten Arbeitsgänge. Darunter ein Familien-Armband-Set, bei dem alle drei Lebensbaum-Hölzer Bestandteile eines jeden Armbandes sind. Verbundenheit kann symbolisch wohl kaum schlüssiger zum Ausdruck gebracht werden.

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Archetypische Lebenssymbolik

Meine langjährig durch Beobachtung gewachsene Theorie bestätigt sich in diesen Tagen erneut. Die Menschen wenden sich dem Thema des Wunschbaum-Projekts, nämlich der Ästhetik und Symbolik der Bäume, in besonderem Maße dann zu, wenn die Lebendigkeit der Bäume, ihr Grünen, Blühen und Fruchten weiter entfernt scheinen denn je. In diesen extrem ungemütlichen Raunächten und den dunklen, trüben Tagen dazwischen mag dieses kompensatorische Bedürfnis einen verstärkten Ausdruck finden. Ich freue mich darüber, denn Hochzeiten der Aufmerksamkeit tuen jedem Projekt gut, das langfristig angelegt ist und dessen Weiterentwicklung immer auch von der Interaktion abhängt. Die Rückmeldungen und Kommentare sind vielleicht das Wichtigste überhaupt. Sie zeigen mir, dass die Konstanten, von denen ich im Zusammenhang mit der Lebenssymbolik der Bäume so häufig spreche, dass diese tatsächlich archetypischen Charakter haben und es sich lohnt, den zahlreichen Facetten dieser Symbolik auf der Spur zu bleiben, in ihr immer wieder neue, der jeweiligen Zeit angepasste Ebenen zu erkennen.

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Neue Facetten des Lebensbaum-Begriffs entdecken

Je näher das Jahresende kommt, desto kleinteiliger scheinen die anstehenden Arbeitspläne auszufallen. Es ist dann so, als ob der Tag aus einer Unzahl einzelner Tätigkeiten besteht, die sukzessive abgearbeitet werden. Das ist natürlich subjektiv, tatsächlich unterscheiden sich die Abläufe nur unwesentlich von denen des Sommers. Aber die Blickrichtung, eben mehr nach innen und nicht mehr so stark auf die Außenwelt bezogen, ändert sich eben und das beeinflusst die Wahrnehmung, vor allem die Selbststeuerung und Selbstbeobachtung erheblich. Das Fließen gerät meiner Beobachtung nach dadurch etwas ins Stocken, die Einzelschritte werden öfter Gegenstand einer Art Kontrolle, eines Selbstzweifels, des Eindrucks, man müsse besonders sorgfältig oder vorsichtig vorgehen. Ich denke, das hat wesentlich mit der reduzierten Beobachtung natürlicher Prozesse zu tun, die – wie die Bäume – zwar räumlich unverändert, aber dennoch weiter weg zu sein scheinen, die man dann eher ihrer eigenen uns nicht mehr so nah stehenden Präsenz überlässt. Also eigentlich eine Veränderung im Körperlichen, die sich beim Menschen in dem stärker nach innen gerichteten Blick, beim Baum in der Verkleinerung seiner Oberfläche, im Rückzug der Nährstoffe in den Wurzelstock auswirkt. Ich will versuchen, diese Veränderungen in den nächsten Wochen einmal genauer und bewusster zu beobachten, um in der Ausformung meines Lebensbaum-Begriffs weiter zu kommen. Denn ich ahne, dass diese Dinge zwar wichtig sind, bisher aber in der Literatur nicht wirklich zum Gegenstand gemacht wurden.

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