Schlagwortarchiv: Kunsthandwerk

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Gut vorbereitet ins nächste Projekt

Auf die nächste kunsthandwerkliche Arbeit freue ich mich. Die kleine Unterbrechung tat auf dem Gebiet gut, zumal es in den letzten Monaten relativ pausenlos durchging. Etwas Atempause zwischendurch ist da förderlich. Und auf die vollständig aufgefüllte Kantelvorräte zugreifen zu können, bestätigt im Nachhinein die vorbereitenden Arbeiten der letzten Wochen. So kann ich gleich loslegen, diesmal mit der Weide, die in jüngster Zeit häufig auf dem Wunschzettel stand. So gibt es immer wieder Schwerpunktverlagerungen auf einzelne Arten, ohne dass ein äußerer Grund dafür auszumachen ist. Gut so, das trägt mit dazu bei, dass dieses Projekt niemals zur Routine wird.

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Das alte Lied von Licht und Holz

Nun ist aus der letzten Aufgabe im Zusammenhang mit den kunsthandwerklichen Holzvorräten heute doch nichts geworden. Es ist das alte Thema mit dem Holz und der Sonne. Schönes Wetter kann man zwar nicht programmieren, aber es bleibt eben ein Katalysator für die Holzarbeit. So war heute nicht die richtige Stimmung, bei so viel trüber, wenn auch nur wenig mit Regen durchsetzter Atmosphäre. Das Licht hat gefehlt, und das wäre gerade für dieses helle, licht wirkende Holz des Bergahorns wichtig gewesen. Ich werde den Plan zusammen mit einer neuen Aufgabe in der nächsten Woche nachholen, wenn das Spätsommerwetter zurückgekehrt ist. Inklusive der äußeren Motivation, die kunsthandwerkliche Ergebnisse guter Qualität erwarten lässt.

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Von der Innenschau zu mehr Aufmerksamkeit

Das Interesse an den Hölzern der Bäume im keltischen Baumkreis war in dieser Weihnachtszeit wiederum ähnlich wie in den beiden Vorjahren. Genauer gesagt konnte ich einen Monat vor und einen Monat nach Weihnachten eine besondere Aufmerksamkeit auf den Gegenstand feststellen. Mehr virtuelle Wünsche am Wunschbaum, mehr Kommentare, mehr Anfragen zur Kooperation, und eben mehr Interessenten für die kunsthandwerklichen Formen, die ich rund um den Baumkreis seit vielen Jahren individuell herstelle. Das hat sicher nicht nur mit dem Winter und dem erhöhten Bedürfnis nach symbolischer Kompensation fehlenden Grüns zu tun. Es ist auch die Zeit der Innenschau und des Rückzugs nach innen, die Winter und Weihnachtszeit mit sich bringen. Das begünstigt die Beschäftigung mit zeitlosen Themen, die unsere Lebensgrundlagen und die archetypischen Symbole betreffen. Es müssen eben auch immer die richtigen äußeren Bedingungen hinzukommen, um ein Klima zu erhalten, indem diese Art von Themenkommunikation Früchte trägt.

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Enge Lieferfristen und neue Kombinationen

Es ist bisher eher selten vorgekommen, dass gleich mehrere Anfragen mit eng gesteckten Terminwünschen verknüpft waren. So gestaltet sich mein gegenwärtiges Kunsthandwerk als kniffliges Fristenprojekt, bei dem immer auch die unterschiedlichen Lieferfristen der Post zu berücksichtigen sind. Ich hoffe, letztlich alle Fristen einhalten zu können, zumal ich es wirklich schön finde, wenn die Armbänder als Geschenk zum Einsatz kommen. Wenn mir der geplante Anlass dann auch noch bekannt ist, ist ein Motiv mehr, das fast Unmögliche dennoch möglich zu machen. Eine erfreuliche Nebenerscheinung der derzeitigen Auftragsdichte ist, dass ich demnächst eine ganze Reihe neuer Kombinationen vorstellen kann: Apfelbaum & Eberesche, Zürgelbaum & Pappel, Esche & Linde, vielleicht auch die Neuauflage von Walnussbaum Kern+Splint, für die ich zwar schon eine Musterabbildung habe, die aber noch aus der Zeit stammt, in der ich die Armbänder nach etwas anderen Kriterien hergestellt habe. Schön, auf diesem Anlass die dargestellten Auswahlmöglichkeiten erneut zu erweitern..

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Neuer Werkzeugsatz in Sicht

Nach fast fünfzehn Jahren mit praktisch demselben Werkzeugsatz ist nun doch die Zeit für eine Erneuerung gekommen. Die Recherchen zu der richtigen Ausrüstung gestalten sich aber recht aufwändig. Es ist zunächst nicht leicht einzuschätzen, welche Alternative die beste Handhabung und Präzision erwarten lassen. Bei meinen Holzperlen mit gerade einmal 7mm Durchmesser ist das ja wirklich von Bedeutung. Einen Satz von drei kombinierbaren Geräten habe ich mir am Nachmittag provisorisch ausgeguckt. Einige weitere Erkundigungen sollen jetzt die Gewissheit verstärken, dass sich die Investition lohnt. Schließlich will ich die kunsthandwerkliche Arbeit mit verschiedenen Hölzern weiterentwickeln. Das richtige technisch Gerät ist für hochwertige Ergebnisse unverzichtbar.

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Neue Kunsthandwerksaison

Nach der ersten Pause für dieses Jahr steht für das Wochenende wieder eine kunsthandwerkliche Arbeit an. Darauf freue ich mich, auch wenn es wohl noch nicht möglich sein wird, bereits draußen das Arbeitsquartier aufzuschlagen. Wenn es wieder ganz ins Freie geht, spätestens im Mai, dann ist diese Arbeit natürlich wieder besonders eindrucksvoll. Mit dem avisierten Projekt „Bäume und Planeten“ bin ich leider noch nicht weiter gekommen. Vielleicht wird der Hochsommer die Gelegenheit geben, die Prototypen der neuen Armbandform zu kreieren. Bis dahin steht noch einige inhaltliche Arbeit zum Thema an.

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Früher als erwartet – der erste Holzofentag

Es ist eine glückliche Fügung, dass ich derzeit diesen Dauereinsatz in Sachen Kunsthandwerk habe. Die Welt außerhalb dieses Projekts, das ich nun schon seit 14 Jahren verfolge, scheint nämlich wie eingeschläfert. Keine gute Zeit also, um kommunikationsbezogene Arbeiten voranzubringen, die immer auch einen Dialog, einen inhaltlichen Austausch voraussetzen. Diese Dinge werde ich also im neuen Jahr wieder aufnehmen und dann hoffentlich mit neuem Schwung in die nächsten Etappen überführen. Aber diese Intimität mit den verschiedenen Hölzern, dieser stille Dialog mit der Energie der verschiedenen Baumarten ist schon eine spannende Sache, die ich in dieser intensiven Form noch nicht erlebt habe. Eine gute Erfahrung zum langsamen Ausklang dieses wechselhaften Arbeitsjahres. Nun geht’s wieder in die Wohnstube, in der wir heute erstmals für diesen Winter den Holzofen angefeuert haben. Dazu ließ sich M. dann doch bewegen, nachdem sie jahrelang darauf bestanden hatte, mit dem Holzbrand erst im neuen Jahr zu beginnen. Gut so, denn wenn es jetzt nicht passend ist, wann dann.

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