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Kultur und Kosmos

Die Zeit vor Fastnacht, so scheint es mir, hat den immer gleichen Charakter. Ganz unabhängig davon, wie früh oder spät im Jahr die Fastnacht beginnt und wie das Wetter drum herum ausfällt. Denn während wir in diesem Jahr eine Winterfastnacht feiern, fällt sie in anderen Jahren bereits in den Frühling. Für die Menschen ist es aber in jedem Fall eine Auszeit. Wie bei Feiertagen schafft das eine Art Auszeit für ca. zwei Wochen. Eine Woche vorher und eine nachher. Man freut sich gewissermaßen darauf und man genießt die Nachwirkungen. Das Wichtige daran ist wohl die Ausnahme an sich, die Ablenkung und Weblenkung von den Routinen des Alltags. Ich glaube, viele brauchen diese Ablenkung, und Feiertage, Festzeiten allgemein sind eine willkommene Gelegenheit. Interessant, dass auch die Zeit, zu der uns das vergönnt wird, von kosmischen Konstellationen bestimmt wird. Interessant deshalb, weil es schließlich um Kultur geht, Kultur in Abhängigkeit der Sterne. Denn das Osterfest wird zeitlich vom ersten Vollmond im Frühjahr definiert. Entsprechend richtet sich der Beginn der Fastenzeit und die davor liegende Fastnacht aus. So ist unsere Wahrnehmung kultureller Traditionen oft von den anderen Planeten bestimmt, die nicht nur die Wachstumszyklen der Bäume und aller Pflanzen beeinflussen, sondern auch unser Leben mit der Natur und unsere eigenen kulturellen Ausdeutungen.

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Rauschhafte Entfaltung

Das ist jetzt der gefühlte Höhepunkt des Hochsommers. Intuitiv sehen das die meisten so, weshalb in diesen zwei Wochen, die den Übergang vom Juli zum August bilden, meist eine Art Schwebezustand eintritt. Eine Zeit, in der viele ungern Neues beginnen und sich lieber dem Stillstand widmen als der fortschreitenden Aktivität. Vielleicht sind wir in diesen Tagen dem Weltall da draußen näher als sonst, dehnen unseren Geist ins All aus, nicht nur während des Schlafes. Ich glaube, das gerade die Bäume jetzt ebenfalls ihre Hochzeit erleben, in der sich alles überschneidet: Grünen, Fruchten, Höhen- und Breitenwachstum, Sprossen und sich Stabilisieren. Alles zusammen ein rauschhaftes Feiern der Entfaltung des Natürlichen, die uns viele Anstöße und Anregungen für später mitgeben kann.

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