Schlagwortarchiv: Kontemplation

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Rahmenbedingungen der Kontemplation

Für meine Holzarbeiten ist mir in letzter Zeit ein gutes Timing gelungen. Gerade in Verbindung mit den sommertypischen Ernte-, Zubereitungs- und Gartenaktivitäten, die zwischendurch immer wieder eingestreut sind. Und in den nächsten Tagen kommt noch eine Renovierungsaktivität dazu. Jedenfalls sind die Arbeiten immer rechtzeitig fertig oder so weit abgeschlossen, dass sie fristgerecht versendet werden können. Das ist gut, denn Ruhe und Ordnung gehören für mich zu dieser Art von Arbeit, deren kontemplatives Element ohne diesen Rahmen nicht wirklich funktionieren kann. Deshalb ist es mir auch wichtig, mit Voraussicht die richtigen Bedingungen zu schaffen, damit der Sinn der kreativen und kommunikativen Arbeiten erfüllt werden kann. Zusammen ergibt das eine Form, die jedem einzelnen Element in der Kette eine Schlüssigkeit verleiht. Ich bin sicher, dass diese Schlüssigkeit auch nach außen wahrnehmbar ist und die Kommunikationsabsichten unterstützt.

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Kontemplativer Schatten

Es war doch eine schöne, frühlingshafte Atmosphäre bei Ms Beerdigung. Besonders bei der Beisetzung schickte die Sonne wärmende Strahlen durch die ungewohnt dichten Baumkronen. P. M. hatte es sich deshalb auch länger überlegt, ob er das Familiengrab wählen sollte. Anders als die meisten Gräber dort liegt es ziemlich am Rand, unter einer ganzen Gruppe schon älterer Kiefern, die den Platz meistens sehr schattig gestalten. Dennoch eine sehr ruhige Stelle dort, nahe am Waldrand. So können die Bäume ihren Teil zur Kontemplation beitragen und zudem in hitzigen Sommertagen die Bepflanzung schützen.

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Kontemplation und neue Baumlösungen

Heute war die Witterung sehr passend zum Karfreitag. Nichts, was nach Frühling aussah oder Lust auf Ausflüge gemacht hätte. Ein kontemplatives Wetter, das uns, wenn auch nicht zu Hause, den Tag in seiner Bedeutung erfahr gemacht hat. Zwei der gewohnten Gartenbäume haben wir erstmals nicht mehr bei J und W angetroffen. Es waren die schmale Fichte und die ausladende und sehr hochgewachsene Blauzeder, die im Sommer aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten. Sie haben zwei sich diagonal gegenüber liegende Ecken markiert. Lichter ist es dadurch geworden, wie V. bemerkt hat. Und sogleich kommen Diskussionen in Gang, wie sie künftig ersetzt werden könnten. Das wird nicht einfach sein, wenn es keine Zypressen sein sollen, denn es besteht auch der Wunsch, dass die Lücke schnell zuwachsen solle. Da scheiden die langsamen Arten, wie die von mir favorisierte Eibe, wohl aus. Aber es sind eben auch strauchartige Gewächse denkbar, vielleicht ein Kirschlorbeer. Ich schätze, die Lösung wird so schnell noch nicht gefunden sein. Ein anderer Baum fühlt sich in Js und Ws Garten offenbar sehr wohl. Er war bei uns immer nur im Kübel gewachsen, bis seine Wurzeln mehr Grund benötigten. Den hat er jetzt dort und entwickelt sich prächtig. Aus der kleinen Kugel ist jetzt schon ein hochgewachsener kerzenförmiger Baum geworden, der sich bald eine dominierende Rolle in diesem Garten spielen wird.

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