Schlagwortarchiv: Jahreszeit

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Atmosphärische Signale

Immer wenn die Sonne durchkommt, zieht es mich nach draußen. Nach all den trüben und kalten Tagen war heute erstmals wieder Frühlingsstimmung, frühlingshaftes Licht und auch eine Ahnung wärmender Frühlingssonne zu spüren. Das tut dann einfach gut, der Gang durch die Landschaft wirkt wieder belebend und nicht lähmend wie bei Hochnebel. Auch wenn die Baumlandschaft noch keine erkennbaren Regungen erkennen lässt. Es sind die Signale, die von solchen kleinen, aber deutlichen Veränderungen ausgehen, vor allem vom Licht, die uns auch innerlich auf eine Veränderung einstimmen. Der morgendliche Gesang der Amseln muss etwas bedeuten. Ich hoffe, sie unterliegen keiner Verirrung und ihr siebter Sinn, der weiter reicht als unserer zeigt tatsächlich den Wechsel der Jahreszeit an. Dann beginnen auch die Bäum wieder als Lebewesen in Erscheinung und einen lang anhaltenden Dialog mit uns zu treten.

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Frühlingsbewusstsein in der Verstärkung von außen

Dem Frühling trauen die Menschen lange noch nicht. Vielmehr scheint in den Köpfen und dem Gemüt der Winter zwischenzeitlich wieder eingezogen zu sein. Jedenfalls will die sich die Aufbruchstimmung, der Tatendrang noch nicht Bahn brechen, der für den Frühling steht und der sich im Angesicht des Frühlings der Bäume gewöhnlich auf die Menschen überträgt. So sind wir zurzeit doch noch sehr der Erde verbunden, sind bodenverhaftet, gedanklich und oft auch kommunikativ tendenziell nach innen gekehrt. So lange, bis der Punkt überschritten ist, an dem sich die Zeichen von außen häufen, die uns anzeigen, dass die Veränderung in den natürlichen Prozessen nicht mehr umkehren lässt. Es scheint so, dass wir diese deutliche Verstärkung von außen benötigen, um selbst Mut zu fassen.

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Winterliche Anpassungen

Allmählich merke ich, wie sich der Winter vertrauter anfühlt. Man ist geneigt, sich auch körperlich an die Jahreszeit anzupassen. Dann erscheint dieselbe Temperatur plötzlich nicht mehr unzumutbar. Unsere Verbindung zur natürlichen Umwelt ist eben doch präsenter, als wir uns das normalerweise bewusst machen. Dennoch war ich heute froh, meine handwerkliche Holzarbeit im Warmen fortsetzen zu können. Das Thema Außenarbeit ist damit aber noch nicht vom Tisch für diesen Winter. Es werden sicherlich noch zahlreiche Einsätze dieser Art notwendig werden. Beim Brennholzmachen zum Beispiel. Und bei den sicher noch kommenden Aufträgen, deren erste Bearbeitungsphase immer im Freien stattfinden muss. Die Zeit ist aber gut für diese Arbeiten, alles ist stimmig, so wie es sich gegenwärtig entwickelt.

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Resonanzstörungen im jahreszeitlichen Übergang

Stillstandzeit, wie sie klischeehafter für den November nicht sein könnte. Die Lebensgeister dort draußen ziehen sich in die Erde zurück. Bäume werfen Blätter ab und konzentrieren ihre Nährstoffe im Wurzelstock. Einjährige Pflanzen verschwinden allmählich von der Oberfläche. Und genau so scheinen sich die Menschen jetzt ins Haus zu verziehen, unsichtbar füreinander, und in sich selbst, mit Auswirkungen auf die Kommunikation und den Mut und Elan, Neues zu beginnen. Gut und wahrscheinlich notwendig für jeden einzelnen. Solche Zwischenphasen, die körperliche Anpassung und seelische Akklimatisierung zwischendurch und parallel zum jahreszeitlichen Zyklus möglich machen. Aber immer ist das auch mit Brüchen, Leerlauf, Verzögerungen und Missverständnissen bei kooperativen Projekten und solchen, die kooperativ werden könnten, verbunden. So hoffe ich, dass die Anpassungen nicht zu Langläufern werden, und die Leerläufe nicht größer als notwendig.

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Themenwechsel bei Bildkreationen

Ich freue mich. Meine Herbstkranzkreationen sind schon bei den ersten Microstock-Agenturen angenommen worden. Diesmal ist auch die Kombination mit einem nicht originalen Hintergrund gut gelungen. Da macht sich die inzwischen umfangreiche Übung bemerkbar. Da es draußen deutlich in Richtung Winter geht, werden in den nächsten Wochen sicher wieder andere Themen im Vordergrund stehen. Allerheiligen, Advent und Weihnachten werfen ihre Symbolik voraus und regen zu neuen Illustrationsideen an. Und dann werden die Bäume und ihre Lebenssymbolik wieder in den Vordergrund rücken und die Blumen als Pflanzen des Sommers vorübergehend in den Schatten stellen.

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Herbstdekorationskranz mit Physalis und Waldrebe

Dekorativer Kranz mit Physalis und Waldrebe
Nun bin ich doch noch dazu gekommen, den Kranz mit Physalis und Waldrebe zu fotografieren. Bevor die Dekoration wieder stärker in Richtung Advent verändert wird, war es mir wichtig, diese auf den Herbst bezogene Dekorationsarbeit noch einmal als Foto zu illustrieren und z. B. für Grußkartenzwecke zu verewigen. Varianten mit anderen Hintergründen sind denkbar. Aber bei den strahlenden Fruchthüllen mit ihrem knalligen Orange finde ich den schon blättrigen, weiß gestrichenen Holzlattenhintergrund ziemlich geeignet. Diese Holzstruktur hatte ich zuvor als Einzelmotiv aussortiert. Aber hier findet sie in Verbindung mit dem Gesteck aus getrockneten Pflanzen eine sehr stimmige Verwendung. Ähnliche stimmige Verbindungen will ich in den nächsten Monaten für Dekorationen mit Weihnachtspflanzen, Nadelbaumzweigen oder den Weihnachtsbaum selbst suchen und finden.

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Herbstliche Rückzugstendenz

Ein Novembertag im Oktober. Und einer mit viel Innenraumarbeit. Da kann man den Kontakt zu den Veränderungen in der Landschaft, den Spiegel des jahreszeitlichen Umbruchs in den Bäumen fast vergessen. Das Thema ist mir zwar hintergründig immer präsent, aber ich merke, dass sich die Blickrichtung schon stärker nach innen wendet. Ein Rückzug im Seelischen und Kommunikativen, der dem in der Natur entspricht. Ein Zeichen mehr dafür, dass wir eigentlich Naturwesen sind, nur vergessen wir das immer wieder. Ich hoffe, dass der Oktober doch noch lichtreich ausklingt. Damit wir nicht eines dieser Herbstjahre erleben, in denen die Blätter alle über Nacht abfallen und wenig später schon verrottet sind. Das ist es nicht, was wir uns idealtypisch unter Herbst vorstellen.

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Spiegelung innerer Handlungen

Es scheint, dass die Jahreszeit den Blick der Menschen wieder stärker nach innen wendet. Die Veränderungen in der Natur, augenscheinlich an der Laubfärbung und dem Reifen der letzten Früchte der Bäume, wirken sich unmittelbar auf die Seele aus, bestimmen die innere Verfassung, die Art und Richtung der Aufmerksamkeit wesentlich mit. Ich erkenne das u. a. an der wieder wachsenden Resonanz auf die Wunschbaum-Projekte. Die Seiten werden einfach häufiger aufgerufen, weil das Interesse an der Natur durch die Wechselstimmung in der Natur einmal wieder hervorgeholt, in den Fokus gerückt wird. Das freut mich immer, denn damit ist die beste Voraussetzung gegeben, dass die symbolische Kraft der Bäume wirken kann. Diese Wirkung ist ohne ein Mittun der Menschen undenkbar. Es ist ein aktiver Prozess der Aneignung oder Spiegelung innerer Handlungen im Lebenssymbol der Baums.

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Einstimmung auf den Herbst

Bei dem frühherbstlichen Wetter, das nur wenige Sonnenmomente kennt und zwischendurch immer wieder Regen aus der dichten Wolkendecke fallen lässt, hat die Arbeit draußen etwas Meditatives. Nicht so isoliert und abgeschottet wie im Winter, wenn ich in meiner Kellerwerkstatt tätig bin, dann bei künstlichem Licht. Sondern eben noch im Freien, wo bis mindestens 7 Uhr abends das natürliche Tageslicht noch ausreicht, und von den typischen Geräuschen begleitet, die der Wind im Zusammenspiel mit den Baumkronen, Pflanzen und Vögeln, gemischt mit unvermeidlichen Zivilisationsgeräuschen, an die Ohren heranträgt. Eine Arbeit, bei der man die Zeit leicht vergessen könnte, wenn nicht die eine oder andere Anbindung ans verpflichtende und eng getaktete Tagesgeschäft durchstoßen würde. Aber in seiner Art anrührend und so, dass ich mich sehr gut auf die neue Jahreszeit einstimmen kann.

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Ein wenig durchatmen

Die milderen Temperaturen tuen zwischendurch gut, nur mehr Sonne würde ich mir wünschen. Außerdem spart das Gießwasser und gönnt den Pflanzen eine Atempause, in der sie ihren Flüssigkeitsvorrat auffüllen können. Ich hoffe, dass das den Feigen gut tun wird und sie vor allem dicker werden lässt, immer vorausgesetzt die Wärme und Sonne kommt wieder zurück. Ohne das nämlich kann es nichts werden mit der Fruchtreife, mit der der Baum in diesem Jahr ohnehin sehr spät dran ist. Noch kann ich keine auch nur annähernd reife Feige entdecken. Auf unserer Schiefertafel stehen nach wie vor nur zwei Kreidestriche, für die zwei Vorfeigen, die wir vor Monaten gepflückt haben. Nun freue ich mich auf das Wochenende, die ruhige Holzarbeit im Freien und die Versuche, die ich mir bezüglich der richtigen Befestigung der getrockneten Strohblumen vorgenommen habe.

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Jahreszeitlicher Vor- und Rückblick

Die Durchsicht der Baumfotografien der letzten 12 Monate führt im jahreszeitlichen Zyklus zurück und nimmt den kommenden Herbst vorweg. So freue ich mich, dass eines meiner Baumfotos vom Herbst 2015 mit den reifen Früchten des Weißdorns spontan bei shutterstock akzeptiert wurde.
Zweig des Weißdorns mit Früchten im Herbst
Und gleich darauf eines, das vom Frühjahr dieses Jahres stammt, einem meiner Lieblingsmotive, der Spitzahornblüte, gewidmet.
Frische Blüte des Spitzahorns
Einige weitere Motive werden in den kommenden Tagen folgen.

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Natur als Gesprächsgegenstand

Gut, das war jetzt noch nicht wirklich die Wende zum Sommer. Nach einigen ganz erfreulichen Phasen tagsüber, ist der abendliche Eindruck wieder eher novemberlich. Wenn die uns umgebende Natur, im Garten und darüber hinaus, im Alltag so häufig Gesprächsgegenstand wäre, wir könnten die Freude am jahreszeitlichen Wechsel unserer gemäßigten Breiten verlieren. So leben wir weiter von der Prognose sich doch endlich stabil entwickelnden Sommerwetters, bei dem wir Schutz unter Bäumen vor gleißendem Sonnenschein suchen, und nicht unter Regenschirmen vor allzu viel Nass.

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Falsche Jahreszeit

Nichts Neues widerfährt uns in unserer Wahrnehmung der falschen Jahreszeit. Man könnte sich so von den natürlichen Wurzeln entfremden. Und selbst den am wenigsten Wetterfühligen fällt jetzt auf, dass etwas nicht stimmt. Da hilft auch hoffen schon nicht mehr sehr viel. Mein Trost: Der regengetränkte Blick in den Garten und in Richtung der Baumlandschaft, die zumindest eine Spur tropischer Anmutung in sich trägt und die Gedanken in fremde Welten schweifen lässt.

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Ausgleich für Licht und Wärme

Jetzt wechseln sich klare Tage mit viel Sonne mit absolut trüben ab. Heute also wieder ein echter Novembertag. Entsprechend schwankt auch die körperliche Verfassung, die doch immer wieder von diesen äußeren Bedingungen beeinflusst wird. Ich versuche, bei wenig Tageslicht die Lichtquelle im Symbolischen zu verstärken. Und ich denke, das ist für viele eine sich natürlich einstellende Strategie, die vielleicht auch zu dem gehört, was wir mit Advent und Vorweihnachtszeit verbinden. Da verschränkt sich kulturell erworbener und tradierter Sinn mit natürlichen Lebensbedingungen. Es ist insofern nicht überraschend, dass die immergrünen Zweige der Nadelbäume und das Holz als Material für Wohnmöbel und als Brennstoff in der Alltagswahrnehmung jetzt zunehmend präsent werden. Sie gleichen uns quasi in kondensierter Form das fehlende Licht und die schwindende Wärme wieder aus.

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Frühe Wintergedanken

An einen so ungemütlichen und tief winterlichen Oktober kann ich mich kaum erinnern. Schon unterhalten wir uns über den Anti-Erkältungs-Trunk der Hausmarke. Der für den Kuchen heute geriebene frische Ingwer ist eine der Zutaten. Aber wir müssen auch wieder einen Vorrat Zitronen und Knoblauch anlegen. Dann ist es in den kommende Wochen sicher ratsam, ihn täglich zuzubereiten. Denn in Teilen des Landes sind jetzt schon viele von der Erkältungswelle mit bakteriellen Infektionen oder Magen-Darm-Problemen betroffen. Im letzten Jahr ging das erst vor Weihnachten los. Seltsame Kapriolen, die die Jahreszeit schlägt. Immerhin, den ersten Weihnachtsbaum habe ich schon aufgebaut. Es ist der künstliche, den ich getestet und von mittelmäßiger Qualität gefunden habe. Dennoch wird er für unsere adventliche Dekoration verwendbar sein und uns ein Stück Vorbereitungsarbeit ersparen. Nur die Befestigung und der Schmuck sind noch zu überlegen.

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Den Blätterherbst im Blick

Die Bäume zeigen jetzt schon deutliche Zeichen von Herbststimmung. Viele Blätter sind bereits teilweise verfärbt, andere schon vollständig trocken und abgefallen. Die lebendigen Herbstfarben, die wir idealtypisch mit der Jahreszeit verbinden, sind aber noch nicht verbreitet. Deshalb ist es auch noch nicht die Zeit für neue Versuche zur Herbstblattfotografie. Allerdings habe ich mir fest vorgenommen, die Gelegenheit zu nutzen, wenn sie sich in einigen Wochen bietet. Die Farben und Oberflächenstrukturen des Herbstes gehörten auch schon im letzten Jahr zu meinen anregendsten Motiven. Und schließlich könnte das Portfolio eine Auffrischung gut vertragen.

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Enttäuschungsresistente Aufmerksamkeit

Eigentlich bin ich entschlossen, die Fortsetzung des Frühlings abzuwarten. Die ist wohl zur Mitte der Woche zu erwarten und findet bis dahin erneut quasi unter Ausschluss der Menschen statt. Für Pflanzen ist das vermutlich sogar ein gutes Wetter, keine Frosttemperaturen mehr, genügend Feuchtigkeit, vielleicht etwas zu wenig Sonne. Und auch wenn einige zuletzt die Trockenheit des Bodens beklagt haben, für die meisten passt diese Witterung nicht in das Bild des Frühlings. Die berühmte Aufbruchatmosphäre will so nicht aufkommen und weicht eher der legendären Frühjahrsmüdigkeit. Es ist mir ein Trost, schon in wenigen Tagen meine Holzarbeiten erneut aufnehmen zu können, dann wahrscheinlich wieder im Freien. Dass jetzt wieder mehr Menschen die Baumsymbolik zum privaten Thema machen, ist zumindest ein Zeichen dafür, dass trotz enttäuschter Erwartungen die Aufmerksamkeit auf die Natur im jahreszeitlichen Wechsel mit verlässlicher Regelmäßigkeit größer wird.

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Einzigartige Frühlingserwartung

Das ist eine so schöne frühlingshafte Atmosphäre, die mir jetzt schon auf dem Streifzug durch die Landschaft begegnet. Dabei haben die Bäume noch gar nicht begonnen, Blätter auszubilden. Diese Jahreszeit finde ich fast am spannendsten, denn es steht uns noch bevor, dass quasi über Nacht das erste zarte Blattgrün an den frühen Arten zu finden ist. Zu den ersten werden die Spitzahorne und der Hasel gehören. So lange müssen wir uns noch mit den eher unscheinbaren Blüten der Hasel- und Weidensträucher begnügen, und mit den noch weitgehend geschlossenen Kätzchen der Erlen. Mit dem Zunehmen der Farbe kommt erst richtiges Leben in den Frühling. Und dann geht’s auch meist sehr schnell. Es ist diese Explosion, vielleicht auch nur die Erwartung derselben, die diese Zeit des Jahres so einzigartig macht.

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Der den Frühling anzeigt

Es ist interessant zu beobachten, dass bestimmte Baumindividuen immer dasselbe jahreszeitliche Verhalten zeigen und sich damit unterscheiden. So hat mir eine einzeln stehende Salweide auf meinem Lieblingsspazierweg heute den Frühling angezeigt. Außer ihr bin ich keiner einzigen Weide begegnet, die schon Blüten ausgebildet hätte. Diese aber ist immer die erste, setzt sich mit ihren grauglänzenden Kätzchen deutlich von ihrer Umgebung ab. Ich gehe davon aus, dass die Bäume in dieser Hinsicht vorausschauender sind als wir, sehr viel feinere Antennen zu den kosmischen Sphären besitzen, die unser jahreszeitliches Werden und Vergehen von außen mitsteuern. Auch die Haselsträucher lassen jetzt erkennen, dass die Wende bevorsteht, sind jetzt häufig schon von bräunlichen, sich lang ausdehnenden männlichen Kätzchen geschmückt, die neben solchen hängen, die weniger weit sind. Oft sind am selben Strauch nebeneinander solche verschiedener Entwicklungsstadien zu beobachten: Von Grün über Gelb, Rötlich bis Braun. Noch muss man genauer hinsehen, um im farblosen Grau der Landschaft die ersten Frühlingszeichen zu finden. Aber sie sind schon vorhanden und werden sich bald schneller und häufiger zeigen.

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Stillstehende Zeit

Eine stillstehende Zeit, die mir immer unwahrscheinlicher vorkommt. Selten habe ich einen solch verschlafenen Jahresanfang erlebt. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich das einordnen und bewerten kann. Aber letztlich hat jedes Jahr seinen ganz besonderen Charakter, die im Nachhinein betrachtet einen gewissen Sinn ergibt. Nun hoffe ich, dass der diesjährige Verlauf Anregungen für kreatives Arbeiten bietet, meine Wunschbaum-Projekte befördert und weiter lebendig hält und mich wieder zu einer neuen Serie von Fotografien in der Natur und zu natürlichen Motivfeldern führt.

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Spätsommer und die Vorstellung einer Jahreszeit

Wenn ich jetzt bis später abends draußen an meinen Holz-Armbändern sitze, kommt es schon öfter vor, dass das Licht für die filigranen Arbeiten nicht mehr ideal ist. Daran sieht man, dass der Herbst seine Schatten deutlich vorauswirft. Auch in der Baum- und Strauchlandschaft sind herbstliche Akzente bereits unübersehbar. Das zeigt sich im Beginn der Laubfärbung, bei manchen Arten, wie den Pfaffenhütchen, schon fortgeschrittener als bei anderen. Oder am Reifegrad der Früchte. An einigen Weißdornen sind sie schon in Richtung Weinrot verändert. Wenn ich sie auf dem Spaziergang abpflücke und zerkaue, macht sich eine mehlige Konsistenz bemerkbar, schmackhaft jetzt zunehmend auch für die Vögel. Bei anderen Arten wie dem Schwarzdorn wird es aber noch eine ganz Weile dauern, bis sie die Früchte erntereif geworden sind. Ich freue mich darauf, dass die Landschaft insgesamt ins herbstliche Kleid getaucht wird. Wenn das mit diesem warmen Spätsommerlicht verbunden ist, entstehen wunderbare Eindrücke, die in ihrer eigentümlichen Kombination von Licht, Schatten, Wärme und Farbe eine unserer archetypischen Vorstellungen von einer Jahreszeit verstärken.

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