Schlagwortarchiv: Holzarbeit

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Wärme, Licht und Holzarbeit

Ein super Wetter für die nachmittägliche Arbeit im Freien. So viel Wärme und Licht, da macht die Holzarbeit doppelt Spaß. Ein weiterer Baumkreis, dazu einen Satz Perlen aus Eschenholz. Und mindestens ein weiteres Projekt wartet auf seine Umsetzung in den nächsten Tagen. Ich hoffe, gegen Wochenende die offenen Arbeiten im Garten angehen zu können, und dass die Witterung nicht zu radikal ins Gegenteil umschwenkt. Das wäre nicht gut für unsere frisch gepflanzten Blumen. Und auch nicht für die in Schwung gekommene Honigsammeln der Bienen, von der Stabilität der Blüten einmal abgesehen.

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Die Sommerblumen kommen

Einige Reparaturarbeiten, darunter der Ersatz einer Perle für ein Armband aus dem Holz des Trompetenbaums, standen heute auf dem Programm. Außerdem habe ich eine der jüngsten Anfragen bearbeitet und auch schon fertiggestellt. Nächste Woche geht’s gleich weiter mit dem eher außergewöhnlichen Auftrag für Kinder-Halskettchen. Ich freue mich sehr, dass während der eher durchwachsenen und regnerischen Tage meine gesäten Blumen sehr schön angewachsen sind. Besonders die Schwarzäugige Susanne entwickelt sich prächtig. Bald schon können wir sie in eine Ampel verpflanzen und eine weitere vielleicht in die Erde, damit sie sich am Zaun hochranken kann. Das wird sicher ein Blickfang. Und die Strohblumen wuchern jetzt auch schon gewaltig. In den nächsten Tagen werde ich sie in größere Gefäße mit mehr Erde versetzen müssen, bevor sie dann ins Freiland kommen.

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Konzentrierte Arbeit an weichen Hölzern

Der Nachmittag war für die heutige Holzarbeit gut gewählt. Denn zum Abend hin stieg die Temperatur spürbar an, wieder in Richtung frühlingshafter Eindrücke, und das Licht war so, dass man erneut Lust auf die Arbeit draußen bekommen konnte. Heute ein Stab aus Linde und gleich vier aus Kiefer. Das war eine konzentrierte Arbeit, wie immer notwendig bei weichen und elastischen Holzarten, die aber dennoch flüssig von der Hand ging. Ich freue mich, diesen Schwung mit in die weitere Wochenendaktivität nehmen zu können.

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Baumkreis-Arbeit

Die Holzarbeit lässt mich nach wie vor viele intensive Stunden in meinem Kelleratelier verbringen. Nur der erste Arbeitsschritt muss zwangläufig an der großen Maschine in der Werkstatt draußen stattfinden. Und da sich die Temperaturwahrnehmung irgendwie auch drinnen fortsetzt, bin ich ganz froh, die zusätzliche Wärme des Halogenstrahlers im Rücken zu spüren. Das vermittelt eine angenehme Umgebung, von der notwendigen Zusatzbeleuchtung einmal abgesehen. Gegen Wochenende warten noch einige Projekte auf eine Umsetzung. Dabei ist der Baumkreis zu meiner großen Freude wieder häufiger Thema. Im vergangenen Jahr standen das System und seine Zuordnungen nicht so stark im Fokus der Aufmerksamkeit. Zeitlose Themen verschaffen sich eben aus sich heraus immer wieder aufs Neue Geltung.

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Guter Abschluss der Arbeitswoche

Eine konzentrierte, fast meditative Arbeit an den Perlen aus Esskastanie und Esche hat fast den ganzen Tag ausgefüllt. Aber am Nachmittag war sie auch abgeschlossen. Ein guter Abschluss dieser Arbeitswoche, und einer, der Raum schafft für die in kommender Woche schon angekündigten Projekte. Die sind technischer Natur, konzeptioneller Art und sicher auch wieder handwerklicher Natur. Eine gute Mischung, die Einseitigkeiten vermeidet, was mir immer noch und vielleicht zunehmend wichtig ist.

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Ein sich selbst erneuernder Prozess

Kurzzeitige Pausen sind ganz förderlich, auch bei der Arbeit mit Holz. Die Unterbrechungen gehören irgendwie dazu, wenn ein langfristig angelegtes und wirksames Projekt entwicklungsfähig bleiben soll. Vollständige Durchgängigkeit wäre deshalb für die Arbeit der Wunschbaum-Manufaktur schädlich. Der Abstand, die laufende Selbstbeobachtung würde darunter leiden. So merke ich, dass nach Sturm-und-Drang-Phasen, wie der von Mitte November bis Ende Januar, einige Wochen Ruhe wirklich gut tun. Die erste Arbeit nach dieser Pause kann ich dann wieder ganz unbeschwert angehen, ohne konzentrierten Termindruck. Bei solchen Rhythmen kann sich die Arbeit immer wieder neu erfinden, sich dabei selbst beobachten und verändert damit auch unmerklich ihre Gestalt, auch wenn die Materialien und die Produktidee weitgehend konstant bleiben. Jeder Interessent hat ein anderes Anliegen und andere Maßwünsche. Jede neue Kombination ist etwas Bedeutungsvolles, in dem sich die ganze Symbolik der Projekts je individuell entfalten kann. Bleibt mir zu wünschen, dass dieser sich selbst erneuernde Prozess möglichst wenigen Störungen ausgesetzt ist.

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Aktualisiertes Portfolio

Ein bisschen präsentative Bewegung in meinen Armbänder-Portfolios tut der Gesamterscheinung gut. Inzwischen habe ich den größten Teil der Abbildungen zu Lebensbaum-Armbändern [Link zu http://wunschbaum.com/lebensbaumarmbaender2.html ] mit neueren Aufnahmen realisierter Armbänder ausgetauscht. Die Bilder entsprechen jetzt der Art, wie ich die Holzperlen aktuell herstelle. Vielleicht noch exakter als vor Jahren, auf jeden Fall mit einer deutlich sichtbaren Abrundung und Glättung der Kanten. Die war natürlich immer schon vorhanden, aber nicht ganz so ausgeprägt. Von optischen Differenzen abgesehen ist damit vor allem ein exzellenter Tragekomfort verbunden, gibt es doch nahezu nichts mehr, was zwicken oder einschneiden könnte. Mir scheint, die Eigenart der Holzarten und – wenn man so will – die Seele der Bäume kommt auf diese Weise noch klarer zum Ausdruck.

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Lebendiges Holz der Ulme

Die gerade erst aus einem neuen Abschnitt entnommenen Bohrkerne aus Rüster zeigen sich nach der Bearbeitung mit einer außerordentlich lebendigen Zeichnung. Das ist bei dieser Form der Bearbeitung, quer zur Wachstumsrichtung, zwar beim Ulmenholz normal. Aber jeder Abschnitt hat doch seine Eigenarten bezüglich Farbe und Intensität. Die Stäbe aus diesem Abschnitt haben eine sehr intensive Färbung und sie schimmern an der Oberfläche noch mehr als sonst üblich. Die Bearbeitung selbst war allerdings mindestens genauso mühsam wie sonst auch. Meine Technik hat sich glücklicherweise zwischenzeitlich weiter verbessert, so dass im Ergebnis die Querschnitte der späteren Holzperlen fast rund erscheinen. Ein wirkliches Kunststück, wenn man die Entstehung berücksichtigt. Auch die Stäbe aus Bergahorn und Esche sind gut gelungen. Jetzt können die folgenden Arbeitsschritte beginnen, bei der ich die Winterkälte draußen lassen kann.

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Winterarbeit zwischen außen und innen

Im Sommer ist das lange Arbeiten im Freien doch angenehmer. Bei dem Sonnenschein heute tagsüber war es bei mehrlagiger Kleidung aber ganz in Ordnung, zumal ich nach den letzten Einsätzen der vergangenen Wochen in Übung bin. Nur mit anbrechender Dunkelheit schleicht sich die Winterkälte doch in alle Winkel und Glieder. Dann ist es Zeit, nicht Vollendetes zu vertagen. Insgesamt bin ich beim Auffüllen meiner Holzvorräte und -rohlinge ein sehr gutes Stück weiter gekommen, so dass ich für Baumwünsche jeglicher Art in den nächsten Monaten gut gerüstet bin. Und wenn ich zwischendurch einige Tage in der geheizten Werkstatt arbeite, ist der nächste Außeneinsatz auch wieder eine Abwechslung.

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Die typischen Hölzer bereithalten

Es war wieder einmal so weit, dass mir gleichzeitig ungefähr für die Hälfte der Hölzer des Baumkreises die vorbereiteten Kanteln ausgegangen sind. So war es unbedingt angesagt, die Vorräte aufzufüllen. Das hat mich dann auch den ganzen Nachmittag beschäftigt. Gut, dass der „Rohstoff“ jetzt wieder für alle Arten zur Verfügung steht und damit die handwerkliche Außenarbeit bei Minusgraden etwas stärker reduziert werden kann. Dabei ist es jedes Mal eine Herausforderung, die richtigen Abschnitte auszuwählen, um später ein für die jeweilige Art möglichst typische Materialgrundlage zur Verfügung zu haben. Bei bestimmten Holzarten ist das weniger, bei anderen sehr divergierend, je nachdem von welchem Baum und von welcher Stelle innerhalb des Baums der Abschnitt stammt. Die letztliche Sicherheit, ob etwas zusammenfasst und stimmig ist, ist aber erst nach der feineren Bearbeitung möglich. Überraschungen sind so nie ausgeschlossen und erfordern nicht selten Nacharbeiten. Für diese eigentlich spannende Arbeit hätte ich mir heute allerdings einen vorgezogenen Sommertag gewünscht.

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Winterliche Anpassungen

Allmählich merke ich, wie sich der Winter vertrauter anfühlt. Man ist geneigt, sich auch körperlich an die Jahreszeit anzupassen. Dann erscheint dieselbe Temperatur plötzlich nicht mehr unzumutbar. Unsere Verbindung zur natürlichen Umwelt ist eben doch präsenter, als wir uns das normalerweise bewusst machen. Dennoch war ich heute froh, meine handwerkliche Holzarbeit im Warmen fortsetzen zu können. Das Thema Außenarbeit ist damit aber noch nicht vom Tisch für diesen Winter. Es werden sicherlich noch zahlreiche Einsätze dieser Art notwendig werden. Beim Brennholzmachen zum Beispiel. Und bei den sicher noch kommenden Aufträgen, deren erste Bearbeitungsphase immer im Freien stattfinden muss. Die Zeit ist aber gut für diese Arbeiten, alles ist stimmig, so wie es sich gegenwärtig entwickelt.

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Baum-Holz-Licht

Bei der Kälte musste ich dem eisigen Wind der rotierenden Maschine doch einige Male ausweichen. So habe ich bei der Mammutarbeit, die das Anlegen der vielen Holzstäbe bedeutet, zwischendurch kurze Pausen drinnen eingelegt, um mich wieder etwas aufzuwärmen. Bei der Arbeit am Holz selbst ist die Aufmerksamkeit aber so nah an der Aufgabe, dass die Kälte nicht durchgehend präsent ist. Die unheimlich lichtreichen Tagesstunden sind da schon auch beflügelnd. Wie ich ja schon so oft angemerkt habe, gibt es für mich diese enge Verbindung von Bäumen, Holz und Licht. Die Arbeit mit Hölzern ist bei viel Licht deshalb in ihrem Element und fließt quasi dahin. Mit wenig Licht kann die Anmutung von Anstrengung dominanter sein.

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Intensive Winterarbeit

Das sind jetzt die ersten richtigen Wintertage, mit klirrender Kälte schon tagsüber und gleichzeitig Sonne. Da geht die Arbeit im Freien gleich viel besser von der Hand. Gut, dass sich diese Wetterlage noch bis morgen fortsetzen soll. Denn es stehen noch einige Arbeiten in der Außenwerkstatt an, bei denen die Finger schon ziemlich unterkühlt werden. Das Licht und die Sonne bringen da eine Entschädigung. Neben dem Chai-Tee, den ich heute zum zweiten Mal mit etwas veränderter Rezeptur zubereitet habe und der das Potenzial hat, zu meinen Lieblingsgetränken in dieser Jahreszeit zu avancieren. Ich freue mich auf die Arbeit an den verschiedenen vertrauten Hölzern – Pappel, Walnussbaum, Esche, Fichte und Atlas-Zeder – auch wenn das größtenteils innen stattfindet. Das dann fehlende Tageslicht wird durch die Energie der verschiedenen Holzarten ausgeglichen. Eine gute und intensive Winterarbeit.

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Energetische Ketten bilden

Nun bin ich allmählich wieder drin, in der abgeschotteten Welt, die die winterliche Holzarbeit im Keller mit sich bringt. Natürlich meist nur stundenweise, aber gelegentlich auch mal halbe oder gar ganze Tage, die von der Wiederholung gleichartiger Arbeitsschritte geprägt sind, deren Ausführung etwas Meditatives hat. Das liegt gerade in der Wiederholung, die nie monoton wirkt, aber natürlich auch in der Verbindung zu den Hölzern, denen ich in dieser Situation näher bin als bei der Arbeit im Freien. Es ist eine sehr persönliche Beziehung, die sich zu den Hölzern während dieser langwierigen Prozesse aufbaut. Und eine, die letztlich unergründlich bleibt, sich immer wieder verändert und erweitert. Ich bin eigentlich sicher, dass einiges von dieser persönlichen Auseinandersetzung, diesem, wenn man so will, Austausch auch den späteren Trägern der Armbänder erhalten bleibt. Zusätzlich zu dem artspezifischen, das der einzelne Baum durch sein Holz vermittelt. Und für die Träger setzt sich auf dieser schon komplexen Grundlage die Auseinandersetzung im eigenen System fort. Sehr spannende Ketten, die sich auf diesem Wege bilden.

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Die Energie der Hölzer erfahren

Ein Einundzwanzigster, der die guten Schwingungen und die ruhige Ausstrahlung der Zahl erkennen ließ. Ungewöhnlich mild nach den sehr kalten Tagen und Nächten, die schon hinter uns liegen, zeigte sich das Wetter heute. Und so fiel die handwerkliche Holzarbeit draußen, heute mit Ölbaum, Hainbuche und Pappel, auch nicht schwer. Mehr Licht und Sonne wäre aber schon gut gewesen. So musste ich die Energie der Hölzer als Kompensation verwenden. Schön, dass auf die Art nicht nur den späteren Trägern die Auseinandersetzung mit der jeweiligen Baumart möglich ist. Ich selbst habe bei jeder Ausführung die Möglichkeit, meinen Eindruck des Holzes und der zugehörigen Baumart immer wieder zu aktualisieren.

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Der Stau ist abgearbeitet

M. meinte, ich könne heute doch noch mal an den Freiluftarbeitsplatz ziehen. Aber das war mir dann doch zu umständlich, zumal es wieder spät werden würde und das natürliche Licht dann irgendwann nicht mehr ausreicht. So gehe ich eigentlich davon aus, ab jetzt wieder die Kellerwerkstatt zu besetzen, bis das nächste Frühjahr mit angenehmen Temperaturen erneut nach draußen lockt. Am Ende des Tages kann ich zufrieden sein. Einen wahren Stau von Anfragen habe ich in den letzten zwei Wochen sukzessive abgearbeitet, der vorläufige Ausklang mit dem Holz der Linde war da eine vergleichsweise Wohltat. Und schön auch, dass der Samstag für zahlreiche wiederum aufgeschobene Projekte zur Verfügung steht. Zum Beispiel nach den zuletzt reif gewordenen Feigen sehen. Und eine neue Kranzstecktechnik mit Physalis und Waldrebe ausprobieren. Nicht zuletzt die letzten Fotoreihen ausfiltern und die Auswahl bearbeiten. So wird es auch diesmal ein arbeitsreiches Wochenende werden, in dem wir mit einiger Abwechslung belohnt werden.

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Veränderte Arbeitsbedingungen im Oktober

Dass sich die Holzarbeit über die ganze Woche streckt, hätte ich nicht gedacht. Aber nun habe ich den Stau weitgehend abgearbeitet. Nur noch eine einzelne Arbeit steht noch aus, die ich hoffe, morgen abschließen zu können. Demnächst werde ich noch weitere Kanteln von langsam ausgehenden Holzarten sägen müssen, da sich auch da die Bestände bedenklich reduziert haben. Eigentlich eine schöne Arbeit während dieser wechselhaften Oktobertage. Und noch wesentlich angenehmer als im Winter, wenn die Arbeiten an der freien Luft doch manchmal zum Kraftakt werden. Am Nachmittag musste ich dennoch zum ersten Mal nach der Sommersaison wieder mit meiner mobilen Werkstatt in den Keller ziehen. Es ist jetzt einfach schon zu früh dunkel, und empfindlich kühl wurde es zuletzt auch, vor allem wenn ich längere Zeit an Feinarbeiten sitze.

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Die Arbeit mit Hölzern bleibt zeitlos spannend

Erneut warten eine ganze Reihe von Hölzern darauf, bearbeitet zu werden: Drei Mal Apfelbaum, je einmal Esche, Zypresse und Eberesche. Und alle Projekte verknüpft mit Sonderwünschen, die konkrete Ausführung betreffend. Das macht Spaß, auch weil es die Arbeit immer wieder spannend und niemals zur Routine werden lässt. Heute habe ich schon mal begonnen mit dem ersten Arbeitsprozess. Außerdem waren mir verschiedene Holzarten ausgegangen, weswegen erst einmal die große Säge zum Einsatz kommen musste. Demnächst muss ich die gesamten Vorräte überprüfen und fehlendes Material wieder auffüllen. Es ist schön, diesen Kreislauf miterleben und aktiv gestalten zu können.

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Mehr Zeit fürs Wesentliche

Eine echte Mammutarbeit konnte ich heute abschließen. Aber die Verfeinerung bestimmter Arbeitsschritte meiner kunsthandwerklichen Arbeit mit Holz zahlen sich zwischenzeitlich aus. Bestimmte Routinen sind leichter und damit auch schneller, gleichzeitig sogar noch ein Stück exakter umsetzbar. Im Ergebnis bedeutet das etwas weniger körperliche Anstrengung. Ein Gewinn, der auf der anderen Seite in die Gleichmäßigkeit der Ausführung und in die begleitende Symbolarbeit investiert werden kann. Unterm Strich ist es dann zeitlich nicht weniger aufwändig als bisher, aber irgendwie professioneller. So freue ich mich, auch nach 15 Jahren Erfahrung mit diesen Projekten noch mehr Zeit und Aufmerksamkeit dem eigentlich Gegenstand, den Bäumen, ihrer Symbolik und Ästhetik schenken zu können.

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Rahmenbedingungen der Kontemplation

Für meine Holzarbeiten ist mir in letzter Zeit ein gutes Timing gelungen. Gerade in Verbindung mit den sommertypischen Ernte-, Zubereitungs- und Gartenaktivitäten, die zwischendurch immer wieder eingestreut sind. Und in den nächsten Tagen kommt noch eine Renovierungsaktivität dazu. Jedenfalls sind die Arbeiten immer rechtzeitig fertig oder so weit abgeschlossen, dass sie fristgerecht versendet werden können. Das ist gut, denn Ruhe und Ordnung gehören für mich zu dieser Art von Arbeit, deren kontemplatives Element ohne diesen Rahmen nicht wirklich funktionieren kann. Deshalb ist es mir auch wichtig, mit Voraussicht die richtigen Bedingungen zu schaffen, damit der Sinn der kreativen und kommunikativen Arbeiten erfüllt werden kann. Zusammen ergibt das eine Form, die jedem einzelnen Element in der Kette eine Schlüssigkeit verleiht. Ich bin sicher, dass diese Schlüssigkeit auch nach außen wahrnehmbar ist und die Kommunikationsabsichten unterstützt.

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Unaufgeregtes Arbeiten im Freien

Mit den Partner-Armbändern bin ich zurzeit regelrecht im Fluss. Dann gehen die einzelnen Arbeitsschritte noch leichter von der Hand, auch wenn die Routine ohnehin bereits auf fast 15 Jahre Erfahrung zurückblicken kann. Jedenfalls ist jetzt an einem Nachmittag ein weiteres Paar mit Ausnahme des letzten Kantenschliffs fertiggestellt. Da merkt man eben doch, welche großen Vorteil der Sommer für die Arbeit im Freien bietet. Arbeiten bei akzeptablem natürlichem Licht bis 20.00 Uhr ist dann kein Problem. In den Wintermonaten ginge es unter künstlichem Lampen weiter. Da ist mir der Background aus Gartengrün und Vogelzwitschern, gemischt mit undefinierten Menschen stimmen, schon ein wenig lieber. Bei der überwiegend stillen Arbeit ist das eine sehr belebende und unaufgeregte Kulisse, die den Ergebnissen gut tut.

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