Schlagwortarchiv: Hagebutten

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Wenige Farbtupfer

Meinen Lieblingsweg am Flussdamm bin ich wegen der Dauersperrung schon längere Zeit nicht mehr gegangen. Dabei gehört das gewöhnlich zur täglichen Routine. Bei dem zwischenzeitlich doch wieder sonnigen Wetter musste ich das einfach wieder auffrischen, auch wenn der Umweg umständlich und zeitaufwändig ist. Anders als erwartet präsentiert sich die Baumlandschaft dort eher unauffällig. Wegen des vielen Regens und der gleichzeitigen Wärme hatte ich eigentlich mit einer deutlicheren Präsenz der Baumfrüchte gerechnet. Aber aus irgendwelchen Gründen, vielleicht sind Blüten im Frühjahr erfroren, vielleicht hat es zuletzt auch einfach zu viel und heftig geregnet, sieht es mit den Früchten nicht so üppig aus. Besonders fällt mir das bei den Weißdornhecken auf, die in den Vorjahren unter der Last der Fruchtstände in die Knie zu gehen schienen. Das ist diesmal alles sehr dünn, da sich offenbar nur sehr wenige Fruchtbeeren entwickelt haben. Auch für die Ebereschen und den Schlehdorn scheint dies kein gutes Fruchtjahr zu werden. Unempfindlicher gegenüber Schwankungen ist dagegen der Hartriegel, der eigentlich immer gut aussieht, zu allen Jahreszeiten, und auch jetzt wieder jede Menge schwarze Beeren zeigt. Und die Hagebutten, auf die man sich in der Hinsicht immer verlassen kann. Zwar auch nicht überdurchschnittlich üppig fallen die knallroten Hagebutten doch sehr ins Auge und prägen in diesen eher unspektakulären Wochen des frühen Spätsommers das Landschaftsbild mit ihren Farbtupfern.

Hagebutten im Spätsommer
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Wintersträucher

Gemessen an den Sonnenstunden der Monatshalbzeit dürfte das ein eher lichtarmer Januar werden. Der heutige Tag war einmal Ausnahme, was ich mir für die kommenden Wochen wünsche. So spät müsste ich eigentlich keinen Schnee mehr haben. Von mir aus kann es gerne ein frühes Frühjahr werden, passend zu den in diesem Jahr frühen Fastnachtstagen. In der eher reizarmen Winterlandschaft ist mir heute vor allem die spröde Ästhetik winterlicher Sträucher entgegen getreten. Nur die Hagebutten zeigen an manchen Sträuchern noch ihr leuchtendes Rot, an anderen sind sie schon schwarz geworden, so wie die meisten Bäume und Sträucher, die sich oft in Grautöne hüllen. Am dominantesten erscheinen da noch die schon lange blühenden Haselsträucher mit ihren größtenteils bereits lang gewordenen gelb-braun-grünen Blütenkätzchen.
Winterliche Strauchlandschaft an der Saar
Winterliche Strauchlandschaft an der Saar
Winterliche Strauchlandschaft an der Saar
Winterliche Strauchlandschaft an der Saar
Winterliche Strauchlandschaft an der Saar

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Zwischen Spätsommer- und Novemberstimmung

Der technischen Suchmaschinenoptimierung meiner Wunschbaum-Projekte habe ich jetzt wieder neuen Schwung gegeben. Bei den verschiedenen Seiten ist das eine Endlosaufgabe, die das gewünschte Ergebnis nie ganz erreicht, aber eben auch einzelne Vorteile erzeugen kann. Ich bin gespannt, wie sich das auf die inhaltliche Rezeption, die Interaktionslaune und das Interesse an den kunsthandwerklichen Projekten in nächster Zeit auswirken wird. Die Statistik will ich demnächst wieder näher betrachten, ein Versäumnis während der vergangenen Monate. Wenn ich in diesen Tagen durch die Landschaft streife, scheint das fürs Wochenende vorausgesagte Spätsommerwetter weit entfernt. November kommt mir da schon eher in den Sinn. Die ganze Atmosphäre und das Licht sehen danach eigentlich aus. Aber wir haben schon so viele Überraschungen erlebt. Das wundert einen nichts mehr. M. habe ich vom heutigen Gang einige Zweige mit Hagebutten mitgebracht. Sie verteilt die auf verschiedene Vasen. Die knallroten Früchte bringen ein Stück vegetabile Wärme ins Haus, auch wenn die Blätter größtenteils schon abgefallen sind und die Hecken jetzt schon winterlich wirken. Die Anmutung der Früchte allein zeugt vom vergangenen Hochsommer. Und auch die anderen roten Früchte, vor allem die Ebereschen und der Weißdorn präsentieren sich in überreifer Verfassung, kurz davor, vom herbstlichen Verfall gezeichnet zu werden. Erntezeit eben.

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