Schlagwortarchiv: Grün

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Sommergrünkontraste

Der Efeu hat den jüngsten Rückschnitt gut verkraftet. Diesmal sind auch keine größeren Lücken entstanden, die erfahrungsgemäß sehr langsam wieder zuwachsen. Die Bewachsung der Mauer wirkt vielmehr sehr geschlossen und schön satt-grün, da vor allem ältere, schon stärker zusammengezogene Blätter an der Oberfläche geblieben sind. Vor diesem satten Dunkelgrün hebt sich das leuchtend transparente Hellgrün des Weinlaubs deutlich ab, dazwischen die ersten Trauben mit teils noch grünen, teils schon in Verfärbung befindlichen Einzeltrauben. Ein Ensemble verschiedener Grüns, die sich im Blick auf den Garten mischen und einen hochsommerlich gesättigten, sehr lebendigen Gesamteindruck vermitteln. Natürlich tragen dazu auch die hoch aufragenden Stämme und Kronen der Gartenbäume bei, deren Grün sich mit dem strahlenden Blau des Himmels in Kontrast setzen. Und die vielen Blumen, die reizvolle Farbakzente im Grün setzen.

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Vor der schönsten Phase des Gartensommers

Etwas Abkühlung und ein halbstündiger kräftiger Regenschauer haben mir heute das Gießen erspart und verschaffen den Pflanzen eine Atempause, die hoffentlich noch einige Tage anhält. Gestern noch hatte ich unter der schattigsten und stärksten Buche im Park Erholung von der andauernden Hitze gesucht. Und heute habe ich erstmals seit Wochen gespürt, dass die Extreme bei mir unangenehme Spuren hinterlassen haben. Das Zurückschneiden der langen Weinrebentriebe gestern Abend bei schwüler Hitze und über Kopf war dann wohl doch zu viel. So sah ich mich gezwungen, einmal einen Gang zurückzuschalten und den Sonntag als solchen ernst zu nehmen. Ein, zwei Gartengänge waren dann doch eine Bestätigung für die Mühen der vergangenen Tage, denn jetzt habe ich den Eindruck, der Hochsommer kann sein Werk in geordneten Bahnen vollenden, so dass wir in die schönste Phase des Gartensommers mit all dem üppigen Grün, dem Blühen und dem transparent gefilterten Licht eintreten können.

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Grün und Licht gegen Ende der Weihnachtszeit

In diesen Tagen ist der Weihnachtsbaum das erste, was ich am Morgen betrachte, und auch das letzte vor dem Schlafengehen. Es ist so, als ob das eigentümliche Licht des beleuchteten Symbolbaums im Laufe der Weihnachtszeit eher noch an Wärme und Intensität gewinnt. Das ist gut so, denn die Aufnahmen in Sachen Weihnachtskartenmotiv gehören zu den Vorhaben, die ich in dieser Woche noch umsetzen will. Der Baum ist dafür unverzichtbar. Niemals ließe sich die Atmosphäre der weihnachtlich geschmückten Wohnstube ohne den Baum authentisch vermitteln. Mit Wehmut beobachte ich, wie einzelne Elemente dieser Dekoration, sofern sie auf gesammeltem Grün basieren, ihre Frische verlieren. Zum Beispiel das Moosbett des Adventskranzes, dessen als erste entzündete Kerze jetzt fast abgebrannt ist. Und auch die Efeuranken, die wir zwischen den Kranz aus Spiegeln und Pailletten geflochten haben. Der Weihnachtsbaum selbst ist noch frisch, hat nur wenige Nadeln verloren und schluckt kaum noch Wasser. Gute Voraussetzungen für seine Rolle als fotografischer Statist und atmosphärischer Lichtbringer.

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Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer

Ein tolles Licht zum Fotografieren war das heute. Leider habe ich meist in den Mittagsstunden Gelegenheit für kurze Exkursionen. Besser wäre es natürlich am Morgen oder späten Nachmittag. Dann kann man noch sehr viel mehr Atmosphäre einfangen. Aber auch aus diesen punktuellen Blicken in die Baum- und Strauchlandschaft in meiner Nähe ist diese Phase des Pflanzensommers ganz gut einsehbar, in einer Mischung von Grün und davon abstechenden bunten Farben, mit einer Vielfalt vegetabiler Formen, die zunehmend stärker vom Fruchttragen der Bäume bestimmt werden.
So die orange strahlenden Furchtstände der Ebereschen:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Die noch grünen Früchte des Walnussbaums:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Fiederblätter, die einen eigenen plastischen Raum in Grün definieren:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Unter der Last von Blattgrün und Fruchtständen sich nach unten biegenden Äste der Hainbuchen:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Skurrile Umkehrung des Üblichen bei den Hartriegelsträuchern. Die Blätter sind schon herbstlich rot verfärbt, die Früchte aber sind noch nicht zur Reife gelangt:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Und die Brombeeren. Immer wieder eine Freude, diese im Licht vibrierende Gleichzeitigkeit von Blättern, Blüten und Früchten zu beobachten:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

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Nahaufnahmen transparenter Blattstrukturen

Nun ist es doch wieder Zeit, die sommerliche Baumlandschaft zu erkunden. Wenn wir dazu nur mehr Gelegenheit hätten. Es ist eben schwierig, die meist nur kurzen Phasen abzupassen und dann mit Beobachtung auszufüllen, die uns derzeit mit der Gleichzeitigkeit von Sonne, Wärme und offenem Himmel gegeben sind. Aber die Transparenz des noch frischen Blattgrüns der Bäume gehört zu meinen Lieblingsmotiven, die den Sommer in besonderer Intensität festhalten können. Besonders geeignet dafür sind Aufnahmen, die unter einem dichten und geschlossenen Blätterdach z. B. einer Buche, einer Linde, einer Hainbuche oder einer Erle zustande kommen. Das Licht des Sommers, gefiltert durch das Chlorophyll der Baumblätter, die Nerven und feinen Blattstrukturen in fast mikroskopisch anmutender Form offenbarend, finde ich immer wieder spannend und eine echte Herausforderung fürs fotografische Geschick und die ebenfalls nötige Geduld, den richtigen Zeitpunkt abzupassen.

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Gartensommerfeeling

Der Garten nimmt jetzt die dschungelartige Gestalt an, die wir von den letzten Hochsommern gewohnt sind. Das Grün wird täglich dichter, von den Außenblättern der Blumen am Boden, vom üppiger werdenden Laub der Bäume, von den über Drähte geleiteten Weinreben, die hier und da noch Lücken fürs Sonnenlicht lassen und ansonsten das Licht filtern und in hellen Grüntönen nach unten weiterreichen. Gerade im Hochsommer, bei brütender Mittagshitze, ist das eine echte Wohltat. Nachdem wir diese anhaltende Regenphase hinter uns haben, hoffentlich spätestens Mitte kommender Woche, wird sich das Gartensommerfeeling sicher endgültig einstellen. Gut so, nach derart langer Wartezeit und dem Ausreizen sämtlicher Toleranzspielräume.

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Wenn das Grün dominiert

Der Blick aus dem Fenster ist jetzt schon vom Grün dominiert. Die Weinreben beginnen bereits, ihre neuen Triebe fast senkrecht nach oben zu schießen. Ein Verhalten, das wir schon im Vorjahr beobachten konnten. Diese nach oben gerichteten Triebe sind meist nicht fruchttragend und können kurz vor der Weinlese geschnitten werden. Dann geht noch mehr Energie in die Trauben. Und der Efeu ist auch schon von dem helleren Grün der neuen Blätter überdeckt. Das macht es demnächst notwendig, ihn zurückzuschneiden. Zum zweiten Mal für dieses Jahr. Einige weitere Male werden folgen, denn die Hochzeit seiner Wuchsfreude steht erst noch bevor. Jetzt fehlt nur noch, dass die Sonne zurückkehrt. Dann sind wir endgültig in der grünen Garten- und Landschaftszeit angekommen.

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Meteorologischer Frühlingsanfang

Jetzt also doch wieder eine Rückkehr des Winters. Wohl ein letztes Aufbäumen desselben, bevor wir die ersten jungen Blätter der Bäume als grüne Flecken in der Baumlandschaft erkennen. Und die ersten aufgefalteten Blüten jenseits von Hasel und Erle. Meinem Eindruck nach liegt das schon in der Luft, ist greifbar nah, aber das Wetter spielt vorher noch ein wenig mit uns und der Vegetation, so als ob es uns herausfordern wollte. Ich hoffe, wir werden den Übergang gut verkraften. Ein Gedanke, der mir angesichts der spürbaren Frühjahrsmüdigkeit kommt.

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Lichtzuwachs vor dem Frühling

Interessant, wenn man an einem Schalttag Geburtstag hat. So eine Bekannte von M., die in diesem Jahr tatsächlich auf den Tag ihren Geburtstag feiern kann. Sonst muss es dann wohl nachgeholt werden. Für unsere Sonnenstundenbilanz ist der Schalttag auch ein Glücksfall, könne wir doch einen Tag mehr Sonne hinzurechnen, die sich heute entgegen der Vorhersage wieder sehr lebendig präsentiert hat. Am Ende ist es dann doch ein Februar geworden, der die zweitbeste Lichtausbeute der letzten 7 Jahre brachte. Nur in 2012 haben wir im Februar fast die doppelte Sonnenstundenzahl. Das war allerdings sehr ungewöhnlich. Also mit dem Licht funktioniert es schon ganz gut. Nur die Temperaturen müssen noch nachziehen. Der Weißdorn sieht da offenbar gute Chancen, denn an verschiedenen Sträuchern sind jetzt schon die jungen Blätter zu sehen, wie sie sich ganz langsam aus ihrer Knospenhülle befreien, wenn sie auch noch nicht ganz aufgefaltet sind. Das kann aber sehr schnell gehen. Irgendwann in den nächsten Tagen werde ich auf meinem Lieblingsweg den Frühling am unübersehbaren Mut der Sträucher und Bäume als angekommen erkennen. Danach gibt’s in der Regle eine regelrechte Explosion, bei der sich verschiedene Arten mit ihrem neuen Grünen und Blühen zu überbieten trachten. Den Winter werde ich ganz sicher nicht mehr vermissen.

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Das Feiern des Sommers

Der Regen heute Vormittag war ein Segen für die Vegetation. Die hat sich zwar seit Wochen in großer Wuchslaune präsentiert. Aber allzu trocken darf es eben auch nicht dauerhaft sein. Deshalb ist es gut, wenn solche Regenphasen zwischendurch einfließen, und auch, wenn es in der nächsten Woche mit den Temperaturen wieder etwas abwärts geht. Wetterfühlige werden das Auf- und Ab weniger mögen. Für ein Gleichgewicht im vegetativen Wachstum ist es aber offenbar sehr vorteilhaft. Die Blumen ums Haus herum, die Gräser, Sträucher und Bäume feiern den Sommer, zeigen derzeit das intensivste Grün. Für mich die anregendste Phase des Jahres, da eine Steigerung noch in Aussicht und der Höhepunkt des Sommers noch nicht erreicht ist. Eben dieser Übergang vom Spätfrühling in den Frühsommer, während dessen sich alles auszudehnen scheint und die Innerlichkeit und das in die Erde Zurückgezogensein vollständig vergessen sind.

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Sonnensonntag

Einen so schönen und angenehmen Sonnensonntag wie heute wünsche ich mir für den Rest der hellen Jahreszeiten. Das war ein Traumwetter, das an Hochsommer denken ließ, wenn auch noch nicht ganz so warm. Aber das Licht stimmt schon einmal. Und die Eindrücke auf den Wegen inmitten der Landschaft sind ebenfalls schon dem Sommer vergleichbar. Viel transparentes Grün begegnet einem jetzt beim Blick durch die Baumkronen, und besonders die Gräser legen ein gewaltiges Wachstum hin, was schon die ersten Mähdurchgänge veranlasst hat. So kann es gerne bleiben und die Vorhersagen des Hundertjährigen Kalenders vom Anfang des Monats widerlegen. Solche Frühlingstage sind für das Gemüt und die Schaffenskraft Gold wert.

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