Schlagwortarchiv: Goldener Oktober

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Ein heller und warmer, aber kein goldener Oktobertag

Es gibt sie immer wieder. Menschen, die sich das genaue Betrachten in der Landschaft nicht mit dem Interesse an der Natur erklären können. Dennoch war ich, gerade mit fotografischen Nahaufnahmen der Fruchtstände des Pfaffenhütchens beschäftigt, über die Frage einer anderen Spaziergängerin doch irritiert, ob ich denn gerade das Haus dort fotografieren würde. Ein Haus war mir selbst gar nicht aufgefallen. Und auf meine Erklärung hin kam keine Erwiderung mehr. Das war dann ein Erlebnis der für mich unangenehmeren Art an diesem goldenen Oktobertag, dem das Goldene leider fehlte. Denn die zu dieser Zeit oft schon vorhandene herbstliche Laubfärbung ist bisher nur punktuell zu sehen. Und der Herbstblätterteppich am Waldboden, durch den man sich raschelnd und von den Farben überwältigt bewegen kann, ist auch noch nicht da. Alles ist eben in diesem Jahr um mindestens drei Wochen nach hinten verschoben. So werden wahrscheinlich die Tage um Allerheiligen den Blätterherbst in erkennbarer Gestalt offenbaren. Und wenn das Licht uns bis dahin nicht verlässt, vielleicht sogar ein goldenes Novemberlicht bescheren. Die Pfaffenhütchen, auch wenn sie in diesem Jahr nicht ganz so üppig vorhanden sind, musste ich einfach erneut festhalten. Denn jeder Jahrgang hat wiederum seine Eigenart und seinen eigenen Charme.
Reife Pfaffenhütchen 2016
Reife Pfaffenhütchen 2016
Reife Pfaffenhütchen 2016

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Mehr Licht für Feigenbaum II

Dass am Nachmittag doch noch die Vorboten des morgigen goldenen Oktobertags zu spüren waren, hat uns zur Gartenarbeit verlockt. Eine gute Gelegenheit, den Gartenbereich und empfindliche mehrjährige Pflanzen weiter winterfest zu machen. In diesem Zuge haben wir auch einige Pflanztöpfe ganz geleert und mit der Erde, soweit sie nicht vollständig durchwurzelt war, ausgeschwemmte Ecken an anderer Stelle aufgefüllt. Auch hat M. natürlich ihr Vorhaben wahr gemacht, die Sitzgarnitur einzuwintern. Damit ist der Gartenherbst ein weiteres Stück mehr abgeschlossen und der Gartenwinter zumindest symbolisch schon vorweggenommen. Gute, dass V. in Stimmung war, endlich das Umleiten der Weinreben in Angriff zu nehmen. Meine Aufforderung war aus der passenden Situation heraus entstanden und er hat sie aufgegriffen. Ein Vorhaben, dass schon seit zwei Jahren immer wieder angedacht war, bisher aber nicht umgesetzt wurde. Ab sofort wird der neue Feigenbaum die dringend benötigte Sonne ungehindert aufnehmen können. Dass er das in diesem Jahr kaum konnte, wird V. nicht entgangen sein. Ist er doch nicht nur nicht weiter gewachsen. Anders als im Vorjahr war auch keine einzige Frucht entstanden. Ich hoffe, dass er unter dem jetzt günstigeren Wachstumsbedingungen in 2017 einen kräftigen Schub nach oben machen wird. Wenn er einmal die Ebene der Weinreben überstiegen hat, wird das Problem der Beschattung ohnehin geringer werden. So lange kann er, so hoffe ich, sein Wurzelwerk kräftigen und sich mit dem neuen Standort anfreunden, um bald erfolgreich die Nachfolge von Ms Lebensbaum antreten zu können.

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Die Langzeitstrategie des alten Feigenbaums

M. hat wie immer zeitig vor Allerheiligen beschlossen, dass die Gartensaison beendet wird. Das ist für sie unabhängig vom tatsächlichen Wetter und orientiert sich mehr an den Gepflogenheiten in einem typisch zu nennenden Wetterjahr. Das wir zumindest bis zum Anfang der Folgewoche rund zwanzig Grad erreichen werden und damit das Goldene des Oktobers durchscheinen wird, ist für sie irrelevant. So werden wir also leider nicht mehr draußen mit Blick auf den Garten sitzen können und können nur noch gehend den letzten vegetabilen Attraktionen dieses Pflanzenjahres nahe sein. Dazu gehört zweifellos der Feigenbaum, der vielleicht noch einige wenige Früchte zur Reife bringen wird, was allerdings die desaströse Ernte in diesem Jahr nicht mehr retten kann. Wir sind immerhin froh, dass er bis hierher überlebt hat. Vielleicht ist 2017 dann tatsächlich sein letztes Lebensjahr in dieser Form. Wir werden ihn womöglich stark zurückschneiden müssen und ihm mittelfristig die Form eines Feigenbuschs verleihen, dessen Regeneration durch Stockausschläge dann weniger dramatisch ausfallen wird und für den Baum wahrscheinlich die beste Langzeitstrategie darstellt.

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Vielleicht wieder ein goldener Oktober

Gleich zwei Pullover übereinander habe ich heute bei der Holzarbeit draußen getragen. Das zeigt, wie der Herbst trotz des lichtreichen „goldenen“ Oktobertags inzwischen die Macht an sich gerissen hat. Und nicht nur am Verhalten des Feigenbaums ist erkennbar, dass das Baumgrün und die Vitalität der Blüten schon bald Vergangenheit sein werden. Die Strohblumen tragen zwar noch sehr zahlreichen neue Blütenknospen. Allerdings sind die Blüten selbst überwiegend klein und immer häufiger asymmetrisch ausgebildet. Wohl ein Resultat der empfindlich kühlen Nächte und nicht mehr wirklich warmen Tage. Solange das Licht aber bleibt, bin ich mit dem bisherigen Verlauf der Herbstwitterung versöhnt. Ich denke, die Chancen auf einen goldenen Oktober stehen gar nicht so schlecht.

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Ausgewechselte Wetteranmutung

Mit dem Wenden des Monatskalenderblatts scheint auch die gesamte Wetteranmutung wie ausgewechselt. Keine Spur mehr von jenem Spätsommer, der uns den endlos langen und trüben Frühling wieder vergessen ließ. Stattdessen Dauerregen, dazwischen trübe und nur vereinzelte Lichtblicke in Form kurzer Sonnenphasen. Das einzig Gute: Der Regenwassertank ist über Nacht wieder randvoll. Sollte das Licht zurückkehren, ist das Blumengießen so gesichert. Ich hoffe ja immer noch auf einen goldenen Oktober. Den Altweibersommer konnten wir durchaus erkennen, wenn auch nicht so deutlich und langanhaltend wie in manchen Vorjahren. Vielleicht ist uns jetzt noch eine in Phasen sonnenreicher Oktober vergönnt. Ein wenig von allem, das würde ganz gut zu diesem merkwürdigen Wetter- und Vegetationsjahr passen. Auch dass es trotz Fruchtfülle wohl mit dem Reifen der Feigen bis zum November nichts mehr wird.

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Traumwetter zum Viezfest

Noch so ein toller Sonnentag, der das lokale Traditionsfest rund um den Viez zu einem Stimmungserfolg hat werden lassen. Zusammen mit M. war ich am Vormittag auch dort, um ein kurzes Bad in der Menge zu nehmen und mit einigen Bekannten zu plaudern. Der Nachmittag war dann der vorsichtigen Annäherung an die handschriftlichen Errungenschaften vom letzten Wochenende gewidmet. Immerhin eine Vorauswahl konnte ich treffen, mit einigen Überraschungen im Vergleich zu meiner vorgängigen Vermutung, welche Dokumente am geeignetsten sein würden. Aber die Aufnahmen selbst sind nicht gelungen. Da muss ich noch an den Einstellungen schrauben. Am Ende müssten eigentlich eine Hand voll guter Nahaufnahmen übrig bleiben, mit denen ich mein Microstock-Portfolio auffüllen möchte. Eine gute Abwechslung diese akribische Fotoarbeit, nach eine längeren fast pausenlosen Phase kunsthandwerklicher Arbeit mit Holz.

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Auftakt zum goldenen Oktober

Für Anfang Oktober hat uns dieser Feiertag eine sagenhafte Hochdrucklage beschert. Nahezu wolkenloser Himmel und viel Licht. Zwar ist die Strahlungskraft der Sonne nicht mehr so intensiv wie im Hochsommer, aber die Landschaft wird an solchen Tagen in ein unvergleichliches Licht getaucht. Wenn das Blattkleid der meisten Bäume nicht noch überwiegend grün wäre, könnten wir vom Start in einen goldenen Oktober reden. Bei den Blättern, die sich bereits verfärben, können wir ihn jetzt schon erahnen. Und wenn der Hochdruck in den nächsten Wochen nicht verdrängt wird, kann es noch etwas werden mit dem goldenen Herbst. Beeindruckt haben mich während des Spaziergangs am Nachmittag vor allem diese Feldahornblätter, die sich nicht wie sonst insgesamt gelb verfärben, sondern ihr Chlorophyll fleckenhaft abbauen. Ein Detail, das die Lichtstimmung dieses Tages sehr schön einfängt. Der Herbst ist nun endgültig auch bei unserem Feigenbaum angekommen. Während die Blätter sich noch in dunklem Grün stehen und keinerlei Tendenz zur Laubfärbung zeigen, werden nun immer mehr Früchte immer schneller reif. Manche überschlagen sich quasi dabei, sind schon weich, obwohl noch nicht vollständig ausgereift. In solchen Fällen pflücke ich sie trotzdem. So ist heute die stattliche Zahl von 26 Feigen zusammen gekommen. Und morgen werden gleich wieder einige folgen. Insgesamt könnte das das zweitertragreichste Feigenjahr für den jungen Baum bisher werden. Wer hätte das gedacht, der den so stark gebeutelten Baum im Frühjahr nach den starken Winterfrostschäden betrachtet hat.

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