Schlagwortarchiv: Gleditschie

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Durch Standortwechsel irritiert

Es sieht so aus, dass die im letzten Herbst umgepflanzte und vom Topf in die Erde versetzte Gleditschie durch den Standortwechsel irritiert wurde. Dasselbe hatten wir zwei Jahre zuvor beim Walnussbaum beobachtet. Ein Jahr annähernder Stillstand, im darauffolgenden Jahr dann die Fortsetzung des Wachstums. Vielleicht sind es kleine Differenzen der Bodenzusammensetzung, vielleicht auch Verletzungen des Wurzelgeflechts, die bei so einem Umpflanzen nicht ganz zu vermeiden sind. Jedenfalls finde ich den Zustand der schmalen Krone des ansonsten schon sehr hoch gewachsenen jungen Baums mit dem dünnen Stämmchen eher besorgniserregend. So unregelmäßig sind die wenigen Kronenäste verteilt, und so teils spärlich, teils unregelmäßig wachsen die Fiederblätter aus. Der ungewöhnliche Witterungsverlauf mag eine weitere Erklärung dafür sein, dass der Baum seine letztjährige Erfolgsgeschichte nicht nahtlos fortsetzen kann. Ich hoffe, er wird sich im Laufe des Sommers erholen, noch einige Blätter mehr bilden und genügend Energievorräte für den Winter anlegen können.

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Der Sommergarten nimmt Gestalt an

Die Pflanzarbeiten im Garten sind immer noch nicht abgeschlossen. Diesmal waren die Sonnenblumen an der Reihe, die J. selbst gezogen hat. Ich bin gespannt, ob sie groß werden und an ihren neuen Standorten genügend Sonne aufnehmen können. Die Erde spielt natürlich auch eine Rolle. Da wage ich mal keine Prognose, hoffe aber, es sind Riesen-Sonnenblumen, die wir vor einigen Jahren einmal hatten. Die mit den gewaltigen Köpfen und langen, kräftigen Stängeln. In den beiden letzten Jahren haben wir immer die niedrigwüchsigen erwischt. Eine Bereicherung für den Garten sind sie in jedem Fall. Allmählich nimmt die Sommergartenform aber die gewünschte Gestalt an. Irgendwann können wir dann alles sich selbst überlassen. Von nachträglichen Rückschnitten der Bäume und dem täglichen Wässern einmal abgesehen. Dann ist das Wahrnehmen und Eintauchen im Mittelpunkt.

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Von der Unbeugsamkeit der Gleditschien

Unter den drei Gleditschien, die wir nach Jahren geduldigen Aufpäppelns selbst aus Samenkernen gezogen hatten, waren zwei auch im letzten Jahr noch nicht sehr hoch gewachsen. Die dritte aber legte einen solchen Wachstumsschub hin, dass sie trotz ihres sehr dünnen Stämmchens schon über zwei Meter Höhe erreicht hatte. Wir konnte sie dann im Spätherbst auch in die Erde pflanzen, während die beiden übrigen noch in Pflanztöpfen ihren Platz haben. Dabei kann jedes Frühjahr auch Überraschungen offenbaren. Spätestens mit dem Ausreiben frischer Zweige und Blätter zeigt sich, ob der Winter seine Spuren hinterlassen hat. Und wenn, wie weitgehend. Das Erfreuliche: Die große Gleditschie hat lediglich an der Spitze gelitten. Die oberen 10 cm sind erfroren, und werden durch einen der oberen Seitentriebe ersetzt. Da ist die Gleditschie recht unempfindlich. Die kleineren aber haben gleich ein Drittel ihrer Höhe eingebüßt. Damit wird sich die ohnehin zickzackförmige Wuchsform noch etwas komplizierter werden. Denn die Vertikale zu halten, wenn die Spitze immer wieder von den Seitenästen übernommen werden muss, lässt die Bäume dann doch wild aussehen. Nun, ich hoffe, sie werden diese jährlich wiederkehrende Tortur überleben und gestärkt daraus hervorgehen. Im Topf müssen sie wegen ihrer geringen Höhe aber wohl noch bleiben, zudem freie und geeignete Standorte rar geworden sind.

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Winterliche Überlebenschancen

Eine gute Arbeit für diesen eher ungemütlichen Wintertag waren heute die Perlen aus Atlas-Zeder. Dabei ist die nasse Kälte knapp oberhalb des Gefrierpunkts fast unangenehmer als richtige Kälte, zumal wirklich kalte Luft meist mit offenem Himmel und viel Licht verbunden ist. Dieser knackig kalte Winter ist uns in diesem Jahr nicht vergönnt, die Tage mit viel Sonne scheinen schon vorbei und wieder sind mildere Temperaturen vorhergesagt. Da mache ich mir kaum Sorgen, dass die kleinen Gleditschien im Garten Schaden nehmen könnten, vor allem die stärkste der drei, die im letzten Sommer auf über 2 Meter emporgeschossen ist und erstmals direkt im Erdreich wurzelt. Bei Dauerfrost hätte das u. U. kritisch sein können. Aber so müssen wir wohl nur um die Verfassung der besonders kälteempfindlichen Arten bangen. Schwer zu sagen, ob der Feigenbaum noch mal eine Chance erhält. Ich will im Frühjahr, vor dem ersten Austreiben, auf jeden Fall besonders aufmerksam sein, um den richtigen Zeitpunkt für den Rückschnitt abzupassen. Mit einer Radikalkur könnte er vielleicht von den noch stabilen Teilen des Stamms aus einen Neuanfang schaffen. Schwierig wird die Entscheidung allemal sein, welchem Teil des schier unverwüstlichen Baums der Vorrang zu geben ist.

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Neue Garten-Baum-Architektur

An diesem Samstag haben wir doch ziemlich alles an Gartenarbeit erledigt, was wir uns vorgenommen hatten: Die Sitzgarnituren verstaut oder winterfest gemacht, das Springbrunnenbecken ausgepumpt und gesäubert, verschiedene Pflanztöpfe geleert und ausgekehrt, den Hofraum gefegt und von den vielen Herbstblättern befreit, das Efeu erneut geschnitten, das schon wieder viele neue herausragende Triebe ausgebildet hatte, und schließlich – mein persönliches Highlight – die zwei neuen Bäume eingepflanzt. Der Feigenbaum hat wie geplant im Zentrum unseres kleinen Frühjahrsblumenbeets seinen neuen Platz gefunden und die Gleditschie findet sich nah des mittleren Gartenpfads wieder. Zwei kleine Bäumchen. Der neue Feigenbaum noch keinen Meter hoch-, aber doch schon um einiges in die Breite gewachsen und mit ersten kleinen Früchten, die bis auf zwei Ausnahmen noch nicht zur Reife kommen werden. Er wirft jetzt nach und nach seine lappigen Blätter ab, die vom Herbst gezeichnet sind. Und die Gleditschie, ein Stengel erst, aber dank des Super-Sommers schon über zwei Meter in die Höhe geschossen, hat ihr Laub schon fast vollständig abgeworfen. Übrig sind noch seine dünne Stammachse und die gemessen an seinem Umfang überdimensional wirkenden Stacheln. Für beide war es die genau richtige Zeit für das Einpflanzen. Ich bin sicher, sie werden sich in der Erde jetzt viel besser entwickeln können und schon im kommenden Jahr einen weiteren Wachstumsschub erfahren. V. will später noch die Weinreben umleiten, damit der Feigenbaum genügend Licht erhält. Mit diesen beiden Pflanzungen, so klein die Bäumchen zurzeit noch wirken mögen, haben wir eine wichtige Weichenstellung für die gesamte Architektur des Gartens vorgenommen. In späteren Jahren, wenn die kleinen ausgewachsen sein werden, werden die Bäume in einen lebendigen Dialog miteinander und mit uns treten können. Besonders habe ich auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung geachtet. So dürfte jeder einen für ihn ausreichenden Freiraum haben, ohne dass eine Konkurrenz um das Sonnenlicht zu befürchten ist.
Neuer Feigenbaum 2015
Neue Gleditschie 2015

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Erste Frucht vom neuen Baum

Mit dem Ergebnis der heutigen Holzarbeit bin ich sehr zufrieden. Zumal es rechtzeitig fertig wurde, um Ende kommender Woche verschenkt zu werden. Die Kombination des individuellen Lebensbaums mit der Art, die für ewiges Leben und extreme Ausdauer steht, scheint mir für den gegebenen Anlass die richtige Wahl. Auch habe ich dafür einen sehr schönen, weil typisch wirkenden Abschnitt erwischt, der die Besonderheit der Lebensbaum-Art in markanter Weise augenfällig macht. M. wird heute Abend die erste Frucht unseres neuen, noch sehr kleinen Feigenbaums essen können. Das kleine Bäumchen hat schon eine größere Zahl von Früchen angesetzt, die ansonsten aber noch nicht ausgereift sind. Diese eine hatte es besonders eilig. Und sie sieht sehr gut aus, richtig dunkelblau gefärbt, fast wie aus dem Geschäft, in dem türkische Feigen angeboten werden. Es scheint tatsächlich eine spezielle Züchtung zu sein, deren Früchte sich rein äußerlich von den uns bekannten unterscheiden. Die Oberfläche wirkt samtiger, die Farbe irgendwie gestreift. Vielleicht liegt es aber auch am jugendlichen Alter des Baums. In eine paar Jahren werden wir es genauer wissen.

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Standortabwägungen für Gleditschie

V. hätte nichts gegen die Idee, die größere unter den jungen Gleditschien am jetzigen Standort in die Erde zu pflanzen. Damit hätte ich nicht gerechnet, bin mir aber selbst nicht sicher, ob das die beste Idee ist. Denn wenn der Baum einmal ausgewachsen ist, versperrt der Stamm natürlich ein Stück weit die Sicht auf den Garten. Das ist insofern noch einmal zu überdenken. Schade fände ich es aber, wenn V. ihn mit zum Bienenhausstück nimmt. Dort kann ich seine Entwicklung nicht regelmäßig verfolgen. Und gerade diese Beobachtung ist ja gerade das spannende. Ich hoffe deshalb, wir finden eine Standortlösung in Sichtweite, die für uns alle und den Garten ein Gewinn ist.

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Zukunftsplan für eine Gleditschie

Der jetzige Standort der größten unserer drei herangezogenen Gleditschien wäre im Garten der einzig denkbare endgültige Standort. Noch wurzelt der junge Baum in einem Pflanztopf. Aber wenn er je einen kräftigen Stamm ausbilden soll, der sein jetzt schon beachtliche Höhe von mindestens 2 Metern stabil tragen kann, dann müssen wir ihn natürlich in die Erde pflanzen. Ich weiß nicht, was V. und M. davon halten, will das Thema demnächst aber einmal ansprechen. Ungewöhnlich wäre es schon, da dieser Standort eigentlich immer von einem Trockenbeet mit Polsterstauden und anderen kriechenden Pflanzen ausgefüllt war. Wenn dort einmal ein größerer Baum stünde, würde das die Geometrie des Gartens schon verändern. Wir werden uns das gut überlegen müssen, oder eben einen Standort außerhalb des täglichen Sichtfeldes finden.

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Versetzte Wachstumsrhythmen

Jede Baumart hat so ihren ganz eigenen Wachstumsrhythmus. Während die in jedem Jahr unterschiedlichen jahreszeitlichen Verläufe sich natürlich auf alle Arten gleichermaßen auswirken, so dass es eben frühe und späte Jahre gibt, sind einige Arten eben doch etwas früher oder später dran, wenn es um die schnellen Wachstumsphasen geht. Unsere kleinen Gleditschien scheinen ihre Hochzeit schon hinter sich zu haben. Bei ihnen war das diesmal ein extrem ausgeprägtes Vertikalwachstum über mehrere Wochen. Der Ginkgo scheint sich sehr gleichmäßig zu entwickeln. Immer wieder bemerkt man kleine Zuwächse in der Höhe und dann auch wieder im Breitenwachstum. Und der Walnussbaum ist besonders verzögert, kommt jetzt erst so richtig dazu, stärkere Asttriebe zu bilden, die sich allmählich verstärken und verholzen. Ich bin davon überzeugt, dass der Baum bald die Notwendigkeit bemerken wird, den Stamm breiter werden zu lassen, um dem überproportionalen Höhenstreben einen stabilisierenden Unterbau entgegen zu setzen. So lange stehen wir ihm stützend zur Seite. Ganz sicher wird er in wenigen Jahren mindestens zur Nummer Zwei des Gartens aufgestiegen sein und seine Dominanz über viele Jahre behaupten.

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Lichtverliebte Gleditschien

Die wuchsfreudigste und stärkste unter unseren drei kleinen Gleditschien strebt immer weiter zum Licht. V. hat jetzt eine noch höhere Stütze dazugestellt, die auch die zuletzt stark verlängerte Spitze stützen kann. Bald wird diese Spitze durch die Ebene der Weinreben vorgedrungen sein, worum es ihr vermutlich geht. Dabei haben wir den kleinen Baum ohnehin lichtexponiert platziert. Aber das zeigt, dass diese Art wirklich zu den Lichtbäumen gehört. Ich bin jetzt gespannt, wie er am Ende des Sommers aussieht und ob er den Winter schadlos übersteht. Ein Beispiel, dass jahrelange Beharrlichkeit sich bei der Aufzucht nicht so vertrauter Arten auszahlen kann. Dass nun ausgerechnet dieser so stark geworden ist, muss individuelle Gründe haben und ist sicher nicht allein dem Umstand geschuldet, dass ich ihm den größten Pflanztopf genehmigt habe. Es war vielmehr so, dass er den erkennbar benötigt hat, einfach weil seine besondere Wachstumsfreude schon im Frühjahr absehbar war.

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Blumen und Bäume ziehen

Für unseren Problemblumentrog haben wir heute auf dem Kräutermarkt zum Klosterfest doch noch eine Ersatzlösung gefunden. Ein Stock Strohblumen, die sich M. ohnehin schon länger gewünscht hat. Sie hatte auch schon welche zum Trocknen in der Gärtnerei vorbestellt. Dieses ist aber ein lebendes Exemplar, das wir kurzerhand in die Mitte des Trogs gepflanzt haben, als Ersatz für die eigegangenen. Das passt gut, denn die Farbe ist Gelb-Orange, entspricht also ungefähr der vorherigen Bepflanzung. Insgesamt haben die Blumen sehr unter der Hitze der letzten Wochen gelitten. Ich hoffe, sie werden sich jetzt wieder erholen können und wir haben noch viel Freude an dem Blütenmeer und den schönen Farbkombinationen. Ein echtes Phänomen ist der stärkste unserer drei kleinen Gleditschienbäumchen. Dieser schießt immer weiter in die Höhe, ohne dabei allerdings irgendwelche ausgreifenden Seitenäste zu bilden. Der Baum besteht eigentlich nur aus dem dünnen Stamm, der immer länger wird, uns ganz kurzen und zarten Seitentrieben, die nur wenige Zentimeter Länge aufweisen. Keine wirklichen Äste. Das macht es schwierig, ihn weiter zu pflegen, denn selbst der verlängert Stützstab reicht jetzt schon wieder nicht aus, um seine ganze Höhe zu erfassen. Und das Missverhältnis der Höhe zur Dimension des Pflanztopfs wird immer größer. Eigentlich müsste er jetzt in die Erde, daneben eine lange Stütze, dann könnte er sich wahrscheinlich am leichtesten stärken und irgendwann auch selbstständig stabil stehen. Nur auf die Standortfrage wissen wir noch keine Antwort. Es wirkt so wie beim Walnussbaum. Er hat erst einmal einen unbändigen Vertikaltrieb, der lange Zeit eine Stützung erfordert, bis er sich irgendwann zu einem Breitenwachstum bereit erklärt. Beim Ginkgo war das ähnlich. Der hat aber in seinem Stammumfang so gut zugelegt, dass er heute schon ohne Stützt auskäme, ohne beim starkem Wind noch gefährdet zu sein.

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Wärmeliebende Gleditschien

Ich hatte es immer schon vermutet. Die Gleditschien sind Lichtbäume. Vielleicht genauer Sonnenbäume, denn bei dieser Hitze gedeihen sie besonders gut. Seit Jahren haben sie keinen so deutlichen Wachstumsschub hingelegt. Zwar immer noch vor allem in der Vertikalen, ohne nennenswerte Tendenzen, Seitenäste auszubilden. Aber doch so, dass man bei den drei stärksten von kleinen Bäumchen reden kann. Bisher konnte angesichts des mickrigen Stammumfangs kaum davon geredet werden. Ausreichend Pflanzerde und viel Licht und Wärme scheint ihnen also gut zu tun. Vielleicht benötigen sie aber auch einen festen Platz in der Erde, den wir ihnen bisher noch vorenthalten haben. Da sie aber die letzten beiden Winter draußen gute überstanden haben, wäre es durchaus ins Auge zu fassen. Wenn wir denn einen lichtreichen Standort finden.

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Zukunftsplan für Gleditschien

Unsere drei kleinen Gleditschien haben in dieser Zeit des Jahres ihre Hochphase. Dann legen sie am meisten in der Höhe zu und wirken auch schon wie richtige kleine Bäumchen. Auch wenn das Blätterkleid dieser Art eher spärlich ausfällt und die Seitentriebe noch sehr reduziert auftreten, kann man doch die lichte Gestalt des erwachsenen Baums schon erahnen. Es wäre schön, wenn zumindest der stärkste unter den dreien sich langfristig behaupten könnte und wir dann einen festen Pflanzplatz für ihn finden. Denn irgendwann werden die immer größer werdenden Töpfe nicht mehr ausreichen. Richtig auswachsen wird er erst, wenn die Wurzeln sich tief eingraben und weit verzweigen können. Der Standort ist aber derzeit noch offen. Vielleicht nicht am Haus, sondern oben am Bienenhaus, an dem einige Exemplare bereits gewichen sind.

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Sommerblumentag

Eigentlich war das ein Blumentag, denn wir haben heute unsere Sommerblumen eingekauft, die Pflanztröge, -kübel und -töpfe mit frischer Erde gefüllt und alles eingepflanzt. Diesmal war die Zusammenstellung der verschiedenen Arten schwieriger als sonst, aber letztlich ist uns ein sehr abwechslungsreiches und ausgewogenes Arrangement gelungen, das sicher schon bald seine Pracht entfalten wird. Alles, was vor dem Haus nicht mehr Platz gefunden hat, haben wir anschließen im Hinterhausgarten verteilt. Bei der Gelegenheit habe ich auch die drei jungen Gleditschien umgetopft. Ich gehe davon aus, dass sie mit mehr Erde stärkere Wurzeln ausbilden können und endlich einmal zu wirklichen Bäumen heranwachsen. Diese hier ist unter den dreien die stärkste, die nicht nur den stärksten Stamm ausgebildet, sondern auch die opulenteste Krone ausgebildet hat. Man kann eigentlich an dem kleinen Bäumchen schon die lichte Präsenz des ausgewachsenen Baums vorwegnehmen:
Feigenbaum, junge Blätter und Frucht
Da ich schon einmal dabei war, wollte ich auch die anderen Bäume im Garten festhalten, bei denen sich gerade etwas tut. Der Feigenbaum zeigt schon die ersten Fruchtansätze und breitet langsam, aber stetig seine fächerartigen Blätter aus:
Feigenbaum, junge Blätter und Frucht
Eine Etage höher streckt sich der Ginkgo langsam zur Hochform empor. Leider kann man ihn in seiner ganzen vertikalen Dimension unmöglich fotografieren. Deshalb nur diese Nahaufnahme:
Junger Ginkgozweig
Und dann wäre da noch die Stechpalme, die sich in diesem Jahr beim Blühen geradezu verausgabt, aber als Ersatz für die gelben, befallenen Blätter schon wieder neue ausbildet:
Blühender Stechpalmenzweig mit jungen Blättern

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Standortfrage für Gleditschien

Offenbar haben die Gleditschien den frühen Sommer gebraucht, um endlich einmal aus der Reserve zu kommen. Zum ersten Mal haben sie in nennenswertem Maße zugenommen, vor allem an Höhe, so dass wir inzwischen schon den dritten neuen Stützstab hinzustellen mussten. Und anders als in den Vorjahren ist das Wachstum auch nach dem Frühsommer nicht gleich wieder beendet, sondern scheint sich fortzusetzen. Ich hoffe, sie werden auch im Umfang des schmächtigen Stämmchens noch zulegen. Ansonsten könnte es über den Winter schwierig werden. Denn wir wollen sie schon draußen belassen. Schließlich sind es Bäume, die das Überleben unter Realbedingungen testen müssen. Etwas skurril daran ist, dass wir eigentlich gar keinen Platz für sie haben. Wenn sie wirklich einmal so groß gewachsen sein werden, dass ein festes Einpflanzen in die Erde notwendig ist, wird die Standortwahl eine echte Herausforderung. Vielleicht oben am Bienenhaus. Aber dann müssen einige andere weniger erbauliche Bäumchen weichen, zumal diese Art viel Licht benötigt und sich vermutlich in allzu viel Gesellschaft nicht so wohl fühlt.