Schlagwortarchiv: Frühling

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Frühlingssommersonntag

Ein tolles Licht den ganzen Tag über, und selbst kurz vor 20 Uhr noch taghell. Da konnte ich den Spaziergang auf dem Lieblingsweg ruhig in die späten Nachmittagsstunden verlegen. Wenn das tief stehende Licht besonders warm wirkt und bei guter Einstellung eindrucksvolle Fotoaufnahmen möglich sind. Bessere vielleicht noch als beim kühleren Morgenlicht. Sehr bunt ist die Baumlandschaft derzeit nicht, was daran liegt, dass überwiegend weiße Blüten vorherrschen: Apfel, Eberesche, Weißdorn. Die weißen Blütenköpfchen des zuletzt genannten sind zwar schon zu sehen, aber die Blütenblätter sind noch zu kleinen Kugeln zusammengerollt. Die Art sieht wohl voraus, dass noch dunklere, ziemlich kühle Tage in der kommenden Woche folgen. Deshalb rechne ich eher mit einem Stagnieren und mit dem richtigen Entfalten erst in einigen Tagen, wenn eine konstante Warmphase zu erwarten ist. Ganz gut eigentlich, so können die Bienenvölker noch ein wenig stärker werden und sind dann bereit für die ersten ergiebige Tracht der Saison. So das Wetter dann mitspielt und es nicht zu kalt ist. Die noch geschlossenen Blütenstände des Weißdorns finde ich auch schon in dem Stadium sehr schön.

Junge Blütenstände des Weißdorns
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Frühlingshell

In diesem Monat hatte der 21 die belebende Wirkung, die ich mir generell vom ihm verspreche. Das war in 2017 bisher noch nicht so. Dennoch denke ich, dass der Frühling nach Kriterien des Lichts einen guten Weg nimmt. Nur die extrem frostigen Nächte passen nicht ins Bild. Die haben bei den Pflanzen schon krasse Schäden verursacht, die erstes Frühlingserwachen bei manchen Arten brutal abgebremst hat. Der Großteil unserer Bananenstauden haben es nicht überlebt, die jungen Blätter des Ginkgo sehen verdächtig schlapp aus, und so manche gerade erst in die Erde gesetzte einjährige Pflanze wirkt zumindest gefährdet angesichts der starken Temperaturschwankungen zwischen Nacht und Tag. Belebend aber ist die Sonne, die uns wenigsten am späteren Nachmittag milde Wärme beschert und durch das Helle den Frühling auch schon morgens greifbar macht. Vollständig mit unseren Arbeiten nach draußen ziehen zu können, ist uns aber noch verwehrt.

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Frische Frühlingsbaumblüten

M. hatte glücklicherweise noch eine vor Monaten erstellte Grußkarte mit dem Motiv einer frischen Spitzahornblüte. Das passt zur Osterzeit genauso gut wie die Schlehdornblüten, wenn sie auch eine ganz andere Anmutung haben. Jedenfalls blühen beide gerade gleichzeitig und stehen eigentlich für diese Zeit. Nur dass sie etwas später an sind als in den Durchschnittsjahren. Da Ostern diesmal aber später liegt, passt es wieder. Ich hoffe, über die Tage etwas Zeit zu finden, noch einige Baumblüten festzuhalten, am besten wenn sie gerade erst am Vortag aufgeblüht waren. Dann wirken sie noch frisch und beinhalten alle zugehörigen Teile. Das ist immer am eindrucksvollsten.

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Baumblüten – ein schwieriges Fotomotiv

Blüten fotografieren ist wirklich schwierig, aber die jüngsten Erfolge haben mich doch bestärkt, das Portfolio in diesem Motivfeld zu erweitern. Es gibt eine Reihe spannender Baumblüten, wie von der demnächst blühenden Traubenkirsche,der Mispel, der Quitte, der Mangolie und vieler anderer, die ich gerne noch einmal angehen würde. Dabei ist natürlich der richtige Zeitpunkt der Blüte selbst und die das optimale Licht wichtig. Nicht einfach und meist mit mehreren Anläufen verbunden, bis die Bedingungen stimmen. Ich will auf ein lichtreiches Frühjahr hoffen, das genügend Gelegenheiten bietet.

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Der Baumblütenfrühling kommt in Form

Die Ahornblüte ist erstaunlich spät in diesem Jahr. Erst jetzt beobachte ich die ersten noch kompakten Blütenstände an manchen Bäumen. Die meisten sind aber noch nicht geöffnet, so dass das dafür typische grün-gelbe Farbenspiel noch keine dominierende Wirkung entfalten konnte. Ich freue mich sehr, wenn die Bäume übervoll mit ihren Blüten geworden sind und sich gleichzeitig die Blätter entfalten. Dann kommt erfahrungsgemäß die Baumblüte auch bei anderen Arten in Schwung und wir erleben bald schon den echten Baumfrühling, in dem das gleichzeitige Blühen vieler Arten den Landschaftseindruck bestimmt. Eigentlich schön, zwei Wochen vor Ostern. Wäre doch toll, wenn der Höhepunkt auf die Ostertage fällt und uns dann auch noch lichtreiche Feiertage geschenkt würden.

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Schlehdornweiß

Die zweite, einen Schwarzdornzweig eher isoliert darstellende Aufnahme, die ich vor einigen Tagen aufgenommen und jetzt ausgewählt habe, gibt die Schönheit dieser hellen Blütenstände fast noch besser wieder. So werde ich mein Portfolio in diesem Jahr sicher auch um einige neue Pflanzenfotos ergänzen können. Eigentlich habe ich erst jetzt, nach vielen Jahren des empathischen Fotografierens in der Landschaft, erst einen Zugang zum eindrücklichen Festhalten von Blüten gefunden. Gerade die weißen Blüten sind da eine große Herausforderung. Gleichzeitig sind sie es, die mich am meisten faszinieren, weil sie zu Beginn des Frühlings das Licht in so unvergleichlicher Form reflektieren und damit dem Frühling erst seine Aura verleihen.

Schlehdornblüte
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Frühlingsweiß

Die Baumlandschaft wird jetzt bunter, aber zurzeit noch dominiert durch die jungen Blattknospen mit ihrem meist zarten Grün und durch die weiß blühenden Bäume und Sträucher. Die frühblühende Traubenkirsche zeigt schon die noch geschlossenen Blütenknospen. Und vorherrschend zurzeit sind die Schlehdornsträucher, die ganze Strecken am Flussdamm in flirrendes Weiß tauchen. Es sind die leuchtend weißen Blütenblätter, nur dezent gemischt mit den gelben Staubblättern, die diesen Eindruck vermitteln. Und dann wird das Frühlingslicht so schön darin reflektiert, das das viele Licht die Frühjahrsmüdigkeit vertreiben kann.

Schlehdornblüte
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Erste Frühlingsfarbtupfer

Die Schlehdornsträucher zeigen mit den verdickten und schon das Weiße der Blütenblätter nach außen kehrenden Knospen an, dass es nur noch weniger konstant warmer Tage bedarf, bis sie sich öffnen. Das wird in unserer lokalen Baumlandschaft dann der erste wirklich frühlingshaft zu nennende Auftritt, der als frühlingshaft zu bezeichnen ist. Ansonsten war außer dem obligatorischen Hasel- und Erlenblühen und den bei vielen Weidenarten eher unspektakulären Kätzchen noch nicht viel vom Baumfrühling zu spüren gewesen. Die Schlehenblüte wird dem Ganzen stärkere Präsenz bescheren und die ersten wirklichen Farbtupfer in die Landschaft setzen. Danach könnte es schneller gehen, so hoffe ich. Denn ich würde gerne auch die letzten Baumschnittarbeiten durchführen und weitere Blumen-Sommerblüher aus Samen vorziehen. Da kann viel Licht nur von Vorteil sein.

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Wenig motivierender Frühlingsanfang

Ein merkwürdiger Frühlingsanfang. Nicht nur, weil das Wetter frühlingsungleicher nicht hätte sein können und morgen zudem noch scheußlicher werden soll. Auch weil mich pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang eine Erkältung erwischt hat, von der ich den ganz langen Winter verschont geblieben war. Verkehrte Welt. Die Zähigkeit in der Kommunikation, die mich derzeit umgibt, ist allerdings ein Anzeichen dafür, dass sehr viele zurzeit die aufbauenden Kräfte des Frühlings noch nicht in sich entdecken und für sich nutzen können. Ein Spiegel der Baumlandschaft ist das, denn außer den Winterblühern hat sich noch nicht viel bewegt. Auch die Spitzahorne sind in diesem Jahr spät dran. Für Vs Neuanfang mit zwei heute eingekauften Bienenvölkern ist das wenigstens von Vorteil, denn die starken Wirtschaftsvölker werden so die Frühlingsblüte tatsächlich noch einbringen können. So hoffen wir auf gute Witterungsverhältnisse während der Blütezeiten, damit die wenigen Bienen in den kurzen Phasen ihren Fleiß beweisen können.

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Frühlingsaufbruch und Lebensweg

V. wacht jetzt langsam aus seinem Wintermodus auf. Der Frühling aktiviert regelmäßig seine Lebensgeister. Ein Zeichen mehr dafür, wie stark unsere Motivation und Aktivität von biologischen Faktoren abhängt. Und die spiegeln sich meist in den jahreszeitlichen Veränderungen, am besten erkennbar am Zyklus der Bäume. Im gleichen Moment, in dem der Holzbrandofen wohl seine letzten Einsätze in dieser Saison hat, macht sich die Baumlandschaft zu einem Neustart auf. Wenn es so hell und verhältnismäßig warm bleibt, sollte der Entwicklung nichts mehr im Wege stehen. Dann können wir vielleicht ein echtes Osterfest im Frühlingsstimmung erleben. Der symbolische Neuanfang mit seiner landschaftlichen Entsprechung. Das ist es wohl, was sich die meisten wünschen, die christliches Gedankengut verinnerlicht haben. Und alle anderen werden die Veränderung auf anderer Ebene und vielleicht etwas anders ausgedeutet wahrnehmen und als Orientierung für die eigene Gestaltung des Lebenswegs nutzen.

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Kurz vor dem Aufbruch

Trotz der frühlingshaften Temperaturen und der vielen Sonne scheinen die Bäume dem Frühling noch nicht wirklich zu trauen. Gegenüber den Beobachtungen von letzter Woche hat sich noch nicht so viel an der Baumlandschaft verändert. Es sind vor allem die Sträucher, der Weißdorn, die Heckenrosen, der Hasel u. a., die zaghaft die Dicke ihrer Blattknospen vergrößern. Ein untrügerisches Zeichen dafür, dass sie sich bei günstigen Bedingungen über Nacht öffnen und die drängenden Blätter zur Entfaltung bringen könnten, wenn sie sich schon sicher wären. Dennoch liegt es in der Luft, ist es wohl eine Frage, die sich wähend der nächsten 14 Tage auflösen wird. Ich denke deshalb daran, jedenfalls wenn uns dann kein Regen überrascht, den Maulbeerbaum am Wochenende zurückzuschneiden. Der ist traditionell etwas später dran als andere Arten, so dass jetzt der richtige Zeitpunkt wäre.

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Frühlingsandeutung

Deutliche Andeutungen von Frühling sind spürbar. Auch wenn das Wochenende bei uns eher Wechselhaftes verspricht, wird die kommende Woche mehr Stabilität bringen und sicher auch die frühen Bäume zum Blühen animieren. Ich warte insbesondere auf die ersten Spitzahornblüten, bei deren Sichtung sich für mich der Frühling durchgesetzt hat. Und wer weiß, vielleicht wird’s ja wieder einmal ein Jahr mit früh einsetzendem Frühjahr. Das würde ich mir wünschen. Vielleicht habe ich am Wochenende schon die Gelegenheit, den Kamerarucksack zu testen, um u. a. meine so schön aufgefüllte Reihe von Holzstrukturfotos weiterzuentwickeln. Einige Stunden ohne Regen wären dafür ein Muss.

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Winterblick auf Frühling

Unser Brennholzhaufen schrumpft von Tag zu Tag. Mehr als die Hälfte davon haben wir in diesem Winter bereits verfeuert. Dass er nicht ausreicht, ist allerdings unwahrscheinlich, zumal V. zwischendurch immer noch Abschnitte aus einem anderen Vorrat dazwischen gemischt hat. Außerdem hat M. schon angekündigt, mit dem Februar auch die Holzofensaison hinter sich lassen zu wollen. Ich weiß noch nicht, ob das mit der tatsächlichen Witterung in Deckung zu bringen ist. Aber auch bei einer 2 bis 3 Wochen längeren Holzbrandsaison wird uns der Brennstoff nicht ausgehen. Und die Gedanken gehen ohnehin schon immer öfter in Richtung des Frühlings. Wir suchen unsere im Vorjahr gekauften Blumensamen heraus und überlegen uns den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat in Anzuchttöpfchen auf der Fensterbank, und denken gleichzeitig über weitere Besorgungen in dieser Richtung nach. V. hat die Saison ja auch schon ganz handfest vorweggenommen, mit seinem Rückschnitt des alten Feigenbaums, dessen desolaten Zustand er inzwischen selbst nicht mehr leugnen konnte. Der Winter hat den morschen Abschnitten den Rest gegeben. So ist jetzt nach dem Rückschnitt, der eher einer Amputation glich, nur noch die eine Hälfte des Baums vorhanden, der einige junge Triebe des Vorjahres trägt. Ich meine, wir müssen auch diesen Teil noch etwas ausdünnen, in der Hoffnung, dass die vorhandene dünne safttragende Außenschicht des Stamms den Baum noch ausreichend versorgen kann. Ein Trost ist, dass Feigenbaum Junior immerhin dieses Jahr keinen Schatten von oben zu befürchten hat und stärker vertikal wird wachsen können, um sich als Nachfolger zu positionieren. Und wenn bei unserem Oldtimer im Herbst letzte reife Früchte erntereif werden sollten, wäre das ein letzter tröstlicher Erfolg.

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Atmosphärische Signale

Immer wenn die Sonne durchkommt, zieht es mich nach draußen. Nach all den trüben und kalten Tagen war heute erstmals wieder Frühlingsstimmung, frühlingshaftes Licht und auch eine Ahnung wärmender Frühlingssonne zu spüren. Das tut dann einfach gut, der Gang durch die Landschaft wirkt wieder belebend und nicht lähmend wie bei Hochnebel. Auch wenn die Baumlandschaft noch keine erkennbaren Regungen erkennen lässt. Es sind die Signale, die von solchen kleinen, aber deutlichen Veränderungen ausgehen, vor allem vom Licht, die uns auch innerlich auf eine Veränderung einstimmen. Der morgendliche Gesang der Amseln muss etwas bedeuten. Ich hoffe, sie unterliegen keiner Verirrung und ihr siebter Sinn, der weiter reicht als unserer zeigt tatsächlich den Wechsel der Jahreszeit an. Dann beginnen auch die Bäum wieder als Lebewesen in Erscheinung und einen lang anhaltenden Dialog mit uns zu treten.

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Frühlingsbewusstsein in der Verstärkung von außen

Dem Frühling trauen die Menschen lange noch nicht. Vielmehr scheint in den Köpfen und dem Gemüt der Winter zwischenzeitlich wieder eingezogen zu sein. Jedenfalls will die sich die Aufbruchstimmung, der Tatendrang noch nicht Bahn brechen, der für den Frühling steht und der sich im Angesicht des Frühlings der Bäume gewöhnlich auf die Menschen überträgt. So sind wir zurzeit doch noch sehr der Erde verbunden, sind bodenverhaftet, gedanklich und oft auch kommunikativ tendenziell nach innen gekehrt. So lange, bis der Punkt überschritten ist, an dem sich die Zeichen von außen häufen, die uns anzeigen, dass die Veränderung in den natürlichen Prozessen nicht mehr umkehren lässt. Es scheint so, dass wir diese deutliche Verstärkung von außen benötigen, um selbst Mut zu fassen.

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Ferne Baumlandschaft

Das Februarbild meines schönen hochformatigen Baummonatskalenders hatte ich ganz vergessen umzuschlagen. Es offenbart jetzt ein Baummotiv, das einen wunderbaren Kontrast zu den aktuellen Regenwintertagen in unseren Breiten darstellt. Eine Gruppe von Köcherbäumen, die vor einem blau-rötlichen Himmel in Namibia beheimatet sind. Eine wunderbar markante Silhouette bilden diese Bäume mit der schuppigen Borke und den zur Kronenspitze sich immer weiter verzweigenden Ästen, die jeweils mit einem Blattbüschel enden, das an die Form von Agaven erinnert. Und in einer Landschaft, die von Sonne und Hitze geprägt scheint. Da würde man sich stundenweise in diese ferne Landschaft versetzt wünschen. Oder alternativ einen Sprung in die Zeit des hiesigen Frühlings, in dessen Licht und aufkommender Wärme sich die ersten Baumblüten ausbreiten.

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Früher Winter, frühes Frühjahr?

Die am Fuß des Ginkgos liegenden Blätter bilden einen goldgelben Teppich, der sich so schnell nicht aufzulösen scheint. Das setzt einen willkommenen Farbakzent im ansonsten immer grauer werdenden Gartenambiente. In Verbindung mit den langen Phasen von wolkenbedeckter Witterung, Kälte und Nässe komplettiert das unser Empfinden, dass der Winter bereits angekommen ist und der Herbst eigentlich seinen Namen nicht mehr verdient. Ich schätze, das wird einer dieser langen, ausgedehnten, schier nicht mehr enden wollenden Winter werden, die sich durch dauerhafte Ungemütlichkeit und weniger durch knackige Kälte, Schnee und blauen Himmel auszeichnen. Eben ein Winter, wie wir ihn seit 20 Jahren fast immer erleben, nur, dass die Ausdehnung variiert. Vielleicht gut, dass er jetzt beginnt, vielleicht ein Argument für früh einsetzenden Frühling in 2017. Und lange Frühlingsphasen finde ich besonders schön. Wegen der Reize, die diese Jahreszeit selbst mit sich bringt. Aber auch weil dann die Pflanzen generell besser gedeihen und weil im Spätsommer und Herbst die Früchte empfindlicher und Wärme liebender Arten dann gute Chancen haben. Ich bin deshalb für eine optimistische Prognose.

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Wenn der Weißdorn honigt

Weißdornblüte
Der Weißdorn steht nun bei uns in voller Blüte. Hoffen wir, dass das auch für die Sträucher zutrifft, die in bequemer Flugdistanz unserer Bienenvölker liegen. V. meinte heute jedenfalls, dass sie enorm eifrig unterwegs sind. In Verbindung mit den Regenfällen der letzten Tage, wodurch sich in den Böden einige Feuchtigkeit halten konnte, die jetzt verdunstet, sind das sehr gute Bedingungen für die Arbeit der Bienen. Eine Situation, in der die Blüten besonders gut „honigen“. Jetzt wäre es noch zu wünschen, dass diese Wetterlage eine gute Zeit anhält, mindestens so lange, bis die Hochzeit der Weißdornblüte zu Ende geht. Den Höhepunkt haben einige der Sträucher, wie auch der auf diesem Foto, schon knapp hinter sich. Warum sich manche Blütenstände ins Rosarote hinein verfärben, habe ich bisher noch nicht herausgefunden. In der Regel bleiben nämlich die Blätter der Weißdornblüten ganz weiß.

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Lichte Landschaftsblicke

Ein Kontrastprogramm hat uns ab dem Nachmittag erwartet, und schon verfliegen die Gedanken an Herbst und Rückzugsstimmung. Denn die Landschaft zeigt im Detail schon frühlingshafte Züge, die in der Gesamtschau immer noch in einem Grün-Braun-Grau untergehen. Wenn man im Internet Düfte vermitteln könnte, wäre das die passendste Möglichkeit, diesen Frühlingstag wiederzugeben. Denn die Luft war eindeutig eine Frühlingsluft. Ich denke, dass die Bilder der Baumblüten von Traubenkirsche, Wildapfel, Silberweide und Stieleiche sowie das sich gerade entfaltende Blattgrün von Esche und Eiche das besondere Licht dieses Nachmittags und die Wachstumslaune der Bäume wiederspiegeln kann.
Baumimpressionen vom 1. Mai 2016 an der Saar
Baumimpressionen vom 1. Mai 2016 an der Saar
Baumimpressionen vom 1. Mai 2016 an der Saar
Baumimpressionen vom 1. Mai 2016 an der Saar
Baumimpressionen vom 1. Mai 2016 an der Saar
Baumimpressionen vom 1. Mai 2016 an der Saar

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Herbstliche Gedanken

Seltsam kommunikationslos verlaufen diese Tage. Es scheint so, als ob die Menschen das Missverhältnis zwischen Datum und jahreszeitlicher Realität nicht gut vertragen und sich eher in sich zurückziehen. Ganz anders könnte das Sozialverhalten in diesen Tagen aussehen, wenn wir einen durchschnittlichen Frühling erleben würden. So kommen einem dagegen Herbstgedichte in den Sinn, wenn man einen Blick in die regnerische Gartenkulisse wirft oder in den regenfreien Phasen einzelne Gartenarbeiten erledigt, z. B. das berühmte von Rilke: „… Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, …“. Vielleicht wird die Gartenausstellung zwischen Christi Himmelfahrt und dem folgenden Wochenende die Wende bringen und diese merkwürdige Herbststimmung wieder auflösen.

Der Vorsprung der Baumlandschaft

Aus der Gartenaktion wird wohl auch an diesem Wochenende nichts. Dafür sind die Temperaturaussichten zu schlecht für morgen. So wird der erlebte Frühling nochmal aufgeschoben, auf eine Zeit des Jahres, zu der gewöhnlich bereits sein Höhepunkt erreicht ist. Wieder eines dieser total verrückten Wetterjahre, was auch für den Rest erhebliche Turbulenzen und extremes Auf- und Ab erwarten lässt. So halten sich winterliche Aktivitäten unvermutet lange und die nach außen gerichteten Aktivitäten werden erst einmal auf Eis gelegt. Ziemlich erdverhaftet ist das noch, und so wenig zu lichten Sphären hin gerichtet. Nur die Baumlandschaft scheint das anders zu sehen oder ein Stück weitblickender zu sein. Denn auf den Autofahrten präsentiert sich jetzt die Landschaft auf einmal in überwiegend jungem Grün, das nicht mehr nur von der Ahornblüte stammt. Der Regen hat den Bäumen also gut getan. Und wenn jetzt die Sonnenanteile anwachsen, kann das auch den großen Wachstumsschub nach sich ziehen. Erst dann ist der Frühling in unserem Empfinden wirklich angekommen.

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