Schlagwortarchiv: Energie

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Das alte Lied von Licht und Holz

Nun ist aus der letzten Aufgabe im Zusammenhang mit den kunsthandwerklichen Holzvorräten heute doch nichts geworden. Es ist das alte Thema mit dem Holz und der Sonne. Schönes Wetter kann man zwar nicht programmieren, aber es bleibt eben ein Katalysator für die Holzarbeit. So war heute nicht die richtige Stimmung, bei so viel trüber, wenn auch nur wenig mit Regen durchsetzter Atmosphäre. Das Licht hat gefehlt, und das wäre gerade für dieses helle, licht wirkende Holz des Bergahorns wichtig gewesen. Ich werde den Plan zusammen mit einer neuen Aufgabe in der nächsten Woche nachholen, wenn das Spätsommerwetter zurückgekehrt ist. Inklusive der äußeren Motivation, die kunsthandwerkliche Ergebnisse guter Qualität erwarten lässt.

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Gemeinsame Baumsprache

Aus dem Gespräch mit Armbandinteressenten hat sich mir heute einmal mehr gezeigt, wie zeitlos und universal die Energie, Symbolik und emotionale Qualität unseres Verhältnisses zu den Bäumen unserer Lebenswelt ist. Es sind Beobachtungen und Gemeinsamkeiten der Wahrnehmung, die sich in bemerkenswerter Form überschneiden. Eine Kommunikation, die an einem Thema, dem Baum enggeführt wird, kann unglaublich belebend und ermunternd wirken. Gerade, wenn ich die Geschichte rund um den keltische Baumkreis und den Baumkalender erläutere, kommt die Relevanz des Lebensbaumbegriffs zum Vorschein, zeigt sich, wie häufig wir mehr oder weniger bewusst die Spiegelung in der Auseinandersetzung mit den Bäumen suchen. Seien es Lieblingsbäume, Wunschbäume, Lebensbäume, mit oder ohne Bezug zu einer Systematik. Die Zugänge sind da sehr unterschiedlich. Aber die Bedeutungskerne und emotionalen Qualitäten scheinen einer gemeinsamen Sprache zu entstammen.

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Energetische Ketten bilden

Nun bin ich allmählich wieder drin, in der abgeschotteten Welt, die die winterliche Holzarbeit im Keller mit sich bringt. Natürlich meist nur stundenweise, aber gelegentlich auch mal halbe oder gar ganze Tage, die von der Wiederholung gleichartiger Arbeitsschritte geprägt sind, deren Ausführung etwas Meditatives hat. Das liegt gerade in der Wiederholung, die nie monoton wirkt, aber natürlich auch in der Verbindung zu den Hölzern, denen ich in dieser Situation näher bin als bei der Arbeit im Freien. Es ist eine sehr persönliche Beziehung, die sich zu den Hölzern während dieser langwierigen Prozesse aufbaut. Und eine, die letztlich unergründlich bleibt, sich immer wieder verändert und erweitert. Ich bin eigentlich sicher, dass einiges von dieser persönlichen Auseinandersetzung, diesem, wenn man so will, Austausch auch den späteren Trägern der Armbänder erhalten bleibt. Zusätzlich zu dem artspezifischen, das der einzelne Baum durch sein Holz vermittelt. Und für die Träger setzt sich auf dieser schon komplexen Grundlage die Auseinandersetzung im eigenen System fort. Sehr spannende Ketten, die sich auf diesem Wege bilden.

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Symbolische Wärmespender

Fast eine Kopie des Vortags, nur dass man am Nachmittag phasenweise den Eindruck haben konnte, der Altweibersommer kehre zurück. Bei den Strohblumen haben es dennoch nur 2 geschafft, ihre Blüten während des Tages zu öffnen. Das ist schon seit Wochen nicht mehr vorgekommen. Deshalb rechne ich bei dem nächsten wirklichen Sonnentag mit einem riesigen Aufkommen all der Blütenköpfe, die sich in den Regentagen in Ruhe entwickeln konnten. Heute waren es gleich 6 Hölzer, an der Charakter ich mich abarbeiten konnte: Zeder, Linde, Weide, Esche, Zypresse und Kiefer. Ein schönes Spektrum, das mir vor allem durch den Duft der mit Öl oder Harz durchsetzen Arten die jetzt schon vermisste Wärme symbolisch zurückgebracht hat. Die beste Arbeit, die an diesem durchwachsenen Samstag vorstellbar war.

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Den Frühling erspüren

Zwar war das Frühjahrswetter noch nicht wirklich erkennbar, aber bei der langen Fotosession heute hat sich doch gezeigt, wie lang die Tage jetzt schon sind. Bis kurz vor dem Abschluss nach 19.00 Uhr war es noch hell. Das Außenfoto haben wir ebenfalls noch ziemlich spät am Nachmittag gemacht, mit wirklich gutem Erfolg und für den Zweck guten Lichtverhältnissen, vielleicht gerade wegen des bedeckten Himmels, die wie ein Lichtzelt wirkte. Bei der Fahrt durch die vielen kleinen Dörfer und eine im Vergleich zu unserer Gegend eher noch ländlichere Umgebung war dennoch die Leichtigkeit spürbar, die mit dem Eindruck des Frühlings einhergehen kann. Und das, obwohl der so starke äußere Indikator, die Baumlandschaft, immer noch sehr unauffällig wirkt. Ein Zeichen dafür, dass die Wahrnehmung von Energien von rein optischen Eindrücken oft unabhängig ist.

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Dauerthema Brennholz

In den Gesprächen innerhalb der Familie kommt jetzt schon wieder das Thema des Brennholzmachens neu auf. Natürlich von V. initiiert, der genau weiß, welches Reizpotenzial darin steckt. Das Absurde: Wir haben in den beiden letzten Jahren so umfangreiche Vorräte angelegt, dass es nahezu keinen Lagerplatz mehr gibt. Eine Pause in der Produktion ist also sinnvoll. Und auch die Diskussionen rund um die Obstbaumstücke werden im Laufe des Jahres ihre Brisanz sicher nicht verlieren. Letztlich kommt es darauf an, dass V. einen Lernfortschritt vollzieht, dem er sich bisher entzogen hat. Auf Dauer ist das zwingend, um den Dingen den Stellenwert zu geben, den sie haben, ohne ständig übers Ziel hinaus zu schießen. Schließlich geht es dabei um etwas Grundsätzliches und bezüglich der Energieversorgung der nächsten Jahre nicht Unwesentliches. Aber es ist eben auch nur ein Teil dieser Versorgung, der im besten Fall sich über ein Quartal erstreckt. Eine Kommunikation über das Thema wäre da wichtiger als ein ständiges Thematisieren des bloßen Prozesses. So mag 2015 dieses Thema hoffentlich in vernünftige Bahnen lenken.

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Energiephasen

Ich freue mich auf die kommenden Wochen. Denn nicht nur das Wetter scheint sich wieder in Richtung konstanteren Sommerklimas zu entwickeln. Auch die Menschen werden nach den Wochen mit Feiertagen wieder an ihren Projekten dran bleiben. Ich kannte es schon von den Vorjahren, dass nach diesen eher reflektierenden Zeiten Phasen strengerer Kontrolle und energischer Aktivität folgen. Das ist doch nicht schlecht, wenn alle mitmachen. In den Zwischenzeiten gibt’s natürlich ebenfalls jede Menge Arbeit. Allein die vielen Baumprojekte, die ich so lange vor mir herschiebe, sollten endlich eine Chance zur Weiterentwicklung erhalten. Allen voran das Baumtagebuch, das unbedingt zum 10-jährigen in neuer Form erscheinen muss. So hoffe ich, dass die angemahnte Energiephase mich in gleicher Form beflügelt.

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