Schlagwortarchiv: Blumen

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Den Sommer herbeigesehnt

Merkwürdiges Feiertagswetter und leider keines dieser sonnendurchfluteten Osterfeste, die wir so häufig erlebt und die so schön zur Bedeutung des Festes gepasst haben. Immerhin hat mich die Gartenarbeit für einige Zeit nach draußen gezogen, bei fast eisigem Wind, aber mit der Zuversicht, dass die früh herangezogenen Pflänzchen im Sommer ein schönes Blütenambiente verbreiten werden. Bezüglich der Bäume des Gartens, vom Feigenbaum einmal abgesehen, bin ich ebenfalls zuversichtlich, vor allem, weil sie nach dem Entfernen der hohen Zypressenhecke jetzt viel mehr Licht und Raum zum Atmen haben. Das kann sich eigentlich nur positiv auswirken.

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Bevorstehende Gartenpflanzprojekte

Das Vorhaben, die Hecke mit jungen Bäumen zu ersetzen, scheint erst einmal aufgeschoben. Wir sind uns einig, dass das Zeit hat und zunächst der Rasen angesät werden sollte. Außerdem gibt’s bei der übrigen Gartengestaltung, vor allem beim Blumenpflanzen, noch jede Menge zu tun. Ich hoffe, wir werden damit morgen starten können. Als erstes werde ich die schon aus Samen gezogenen Strohblumenpflänzchen vereinzeln, die jetzt schon ziemlich dicht in den engen Pflanztöpfen gewachsen sind. So werden wir mehr davon haben, bevor sie irgendwann im Mai nach draußen in die Erde versetzt werden. Und dann hat M. noch einige weitere Ideen, die entlang des neu gesetzten Zauns platziert werden könnten. Wir werden das schrittweise angehen und sicher auch viel Freude damit haben.

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Sommerblumen gesät

Verschiedene Blumensamen habe ich heute schon zum Vorziehen auf der Fensterbank angesät. Die für die diesjährigen Strohblumen sind noch nicht geliefert worden, die Pflanzgefäße habe ich ähnlich wie im Vorjahr aber schon vorbereitet, mit planierter Anzuchterde, so dass später nur noch die Samen zu verteilen, dünn mit Erde zu bedecken und erneut anzudrücken sind. Die zwei exotischen und uns bisher noch nicht bekannten Blumensorten sind schon fertig, allesamt Lichtkeimer. Und auch die extra scharfen Chilis, so die Beschreibung auf dem Samentütchen, habe ich bereits auf 6 kleine Pflanzeinheiten aufgeteilt. Jeweils mit einer wasserdichten Schale ausgestattet werden sie jetzt einige Wochen Zeit und Ruhe erhalten, um im Warmen zu keimen und kleine Pflänzchen entstehen zu lassen. Ich hoffe sehr, das funktioniert, so dass wir sie Ende April oder Anfang Mai nach draußen in die Erde setzen können. Bei den Sonnenblumensamen der Marke „King Kong“ ist das natürlich nicht möglich. Damit werden wir ab Mai den direkten Feldversuch starten. Das mit den Samen ist für mich eine Premiere. Ich wünsche mir einen Erfolg, der zur Wiederholung in den nächsten Jahren ermutigt. Auch weil das Thema Blumen seit einiger Zeit mein Generalthema Bäume ergänzt und für mich seinen ganz eigenen Stellenwert entwickelt hat, jenseits der Symbolik und Ästhetik der Bäume.

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Blumen und andere Archetypen

Im Frühsommer hätte ich noch nicht gedacht, dass mir die selbst gezogenen Strohblumen so viel Freude, aber auch so viel Arbeit machen würden. Das tägliche Selektieren, das sich erst jetzt, wegen der sonnenarmen Tage, in größeren Abständen einstellt, und das sorgfältige Trocknen und Nachselektieren gehören schon seit Wochen zum Programm. Aber sie dekorationsfähig zu machen, war dann doch noch einmal eine besondere Herausforderung. Heute endlich bin ich dazu gekommen, jede der Auserwählten mit einem künstlichen kurzen Stängel aus dünnem Draht zu versehen, der die Blüten flexibel arrangierbar werden lässt. Nun fehlen noch die richtige Befestigungsformen. Styropor ist eine Möglichkeit, die sich bei einem Test schon als machbar, wenn auch nicht ganz einfach herausgestellt hat. Und außer beim Material werde ich auch für die Form oder Silhouette verschiedene Möglichkeiten testen, um die Faszination dieser konservierten Blüten möglichst augenscheinlich zu machen. So wird mir immer verständlicher, dass die Blumen neben den Bäumen und einer Hand voll weiterer archetypischen Formen zu den stärksten Symbolträgern überhaupt gehören und so gut geeignet sind, als Spiegel menschlicher Befindlichkeit und menschlicher Entwicklung zu dienen.

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Gartenidyll mit Blumen und Bäumen

Unsere Riesensonnenblume mit inzwischen mindestens sechs Blütenköpfen macht den Bäumen des Gartens zunehmend Konkurrenz. Baumhoch ist sie ohnehin schon, mit einer Tendenz nach oben. Aber die dominanten sonnengelben Blüten sind natürlich auch ein Eyecatcher, der die Aufmerksamkeit unwillkürlich auf sich zieht. Da verblasst so manche Blüten- und Früchtepracht rundherum. Denn in ihrem Schatten gedeihen die Feigenfrüchte zurzeit sehr gut, wenn sie auch noch grün und erst auf halbe Größe angewachsen sind. Und die Strohblumen, Wicken, Rosenstöcke und kleiner gewachsenen Blumen genießen die Sonne ebenfalls und zeigen ihre ganze Pracht, die nur als einzelne, ob der geringeren Größe, den Gesamteindruck nicht ganz so stark beeinflussen, in der Gesamtheit aber das Bild eines üppig blühenden und grünenden, lichtdurchflutet sommerlichen Gartenidylls vermitteln.

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Sommerliches Gartenleben

Die Aufteilung meiner verschiedenen Wochenendprojekte ist mir ganz gut gelungen. Wohnungsrenovierung und Holzarbeit unter einen Hut zu bringen, verlief problemlos, wenn auch mit nicht wenig Anstrengung verbunden. Jedenfalls ist die Renovierung abgeschlossen und die Holzarbeit kann ich Anfang der kommenden Woche fertigstellen. Damit hat sich wieder einmal ein Stau aufgelöst und weniger termingebundene Arbeiten können in den Vordergrund treten. Davon gibt’s jede Menge, so dass ich gerade diese Hochsommermonate für ihre Erledigung nutzen will. Am schönsten sind die kleinen Zwischenphasen, bewusst gesetzte Pausen, die wir gerne zusammen im Garten verbringen. Die Blumen vor allem machen uns in diesen Wochen jede Menge Freude, ganz besonders die nach und nach zur Blüte kommenden Strohblumen, von dem gekauften Exemplar des Vorjahres abgesehen eine Novum für uns. Aber auch die Riesensonnenblume, die mit aktuell ca. 3 Metern Höhe schon fast die Ausmaße eines Baums angenommen hat. Ein besonders hoch gewachsenes Exemplar, das wir schon seit Jahren nicht mehr hatten, und dass sich interessanterweise selbst gezüchtet hat. Gepflanzt haben wir jedenfalls keine. Es sind solche Neuerungen und ungeahnte Akzente im Verlauf der Vegetationsperiode, die das Leben mit und im Garten so spannend und anregend gestalten.

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Die Sommerblumensaison ist eröffnet

Nun ist der Feigenbaum wieder um einige Äste reduziert, die garantiert keine neuen Triebe mehr ausbilden können. Dieser kleine Rückschnitt war eine der letzten Aktionen dieses sehr angefüllten Gartenarbeitstags. Mit dem Aussuchen der Blumen war der Vormittag schon fast vollständig ausgefüllt. Und nach dem Einpflanzen stand noch ein Radwechsel an gleich zwei Fahrzeugen auf dem Programm. Danach dann die Routinegartenarbeit des Wochenendes, ergänzt um einige exotische Wünsche von M. Ich denke, wir werden in diesem Jahr wieder einen schönen Blumenschmuck haben. Gleichzeitig hoffe ich, dass die selbst gezogenen Strohblumen auswachsen werden. Die ersten in die Erde gepflanzten sind leider den Schnecken zum Opfer gefallen. Mit Schneckenkorn werden die übrigen hoffentlich verschont bleiben. Aber es sind insgesamt so viele kleine Pflänzchen, dass schlussendlich doch einige erwachsene Blumen möglich sein sollten. Ansonsten müssen wir unser Vorgehen im nächsten Jahr überdenken.

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Blumen und Bäume ziehen

Für unseren Problemblumentrog haben wir heute auf dem Kräutermarkt zum Klosterfest doch noch eine Ersatzlösung gefunden. Ein Stock Strohblumen, die sich M. ohnehin schon länger gewünscht hat. Sie hatte auch schon welche zum Trocknen in der Gärtnerei vorbestellt. Dieses ist aber ein lebendes Exemplar, das wir kurzerhand in die Mitte des Trogs gepflanzt haben, als Ersatz für die eigegangenen. Das passt gut, denn die Farbe ist Gelb-Orange, entspricht also ungefähr der vorherigen Bepflanzung. Insgesamt haben die Blumen sehr unter der Hitze der letzten Wochen gelitten. Ich hoffe, sie werden sich jetzt wieder erholen können und wir haben noch viel Freude an dem Blütenmeer und den schönen Farbkombinationen. Ein echtes Phänomen ist der stärkste unserer drei kleinen Gleditschienbäumchen. Dieser schießt immer weiter in die Höhe, ohne dabei allerdings irgendwelche ausgreifenden Seitenäste zu bilden. Der Baum besteht eigentlich nur aus dem dünnen Stamm, der immer länger wird, uns ganz kurzen und zarten Seitentrieben, die nur wenige Zentimeter Länge aufweisen. Keine wirklichen Äste. Das macht es schwierig, ihn weiter zu pflegen, denn selbst der verlängert Stützstab reicht jetzt schon wieder nicht aus, um seine ganze Höhe zu erfassen. Und das Missverhältnis der Höhe zur Dimension des Pflanztopfs wird immer größer. Eigentlich müsste er jetzt in die Erde, daneben eine lange Stütze, dann könnte er sich wahrscheinlich am leichtesten stärken und irgendwann auch selbstständig stabil stehen. Nur auf die Standortfrage wissen wir noch keine Antwort. Es wirkt so wie beim Walnussbaum. Er hat erst einmal einen unbändigen Vertikaltrieb, der lange Zeit eine Stützung erfordert, bis er sich irgendwann zu einem Breitenwachstum bereit erklärt. Beim Ginkgo war das ähnlich. Der hat aber in seinem Stammumfang so gut zugelegt, dass er heute schon ohne Stützt auskäme, ohne beim starkem Wind noch gefährdet zu sein.

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