Schlagwortarchiv: Baumlandschaft

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Verhinderte Beobachtungen

Es wird Zeit, dass die Bauarbeiten an der Bahnunterführung abgeschlossen werden. Seitdem dort die Arbeiter mit schwerem Gerät aktiv sind, kann man die Unterführung nicht mehr passieren. Das ist für viele, die es gewohnt waren, zwischendurch schnell einmal zum Flussdamm zu spazieren ein Hindernis, da so große Umwege notwendig sind. So ist nicht nur für mich der mittägliche Spaziergang auf meinem Lieblingsweg, entlang der vielen Sträucher und Bäume, die so typisch sind für unsere regionale Baumlandschaft, zurzeit seltener geworden. Und damit auch meine laufende Beobachtung der Entwicklung, die Blätter, Blüten und Früchte nehmen. Tatsächlich sehe ich bestimmte Spaziergänger derzeit kaum noch. Unglaublich, welche kommunikativen Veränderungen solche räumlichen Umstellungen mit sich bringen können.

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Eigentlich Sommer

Die Einkaufstour war lange geplant. Aber eigentlich haben wir uns nur deswegen heute dazu durchringen können, weil wir bei dem Wetter nichts verpassen konnten. Die sonst nirgendwo zu findenden Artikel haben wir so wieder für einige Monate auf Vorrat, das gleicht die weite Fahrt wieder aus. Auf dem Weg eine recht sommerlich anmutende Baumlandschaft entlang der Straßen, was uns daran erinnert hat, in welcher Jahreszeit wir uns eigentlich bewegen. Nun, der Sommer soll übermorgen zurückkehren. Zwischenzeitlich nutzen wir die Situation, um reichlich Regenwasser zu sammeln.

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Landschaftsvergleiche

Die Baumlandschaft in G. unterscheidet sich doch etwas von der unsrigen. Dort, im klimatisch besonders begünstigten Teil von Rheinland-Pfalz können selbst mediterrane Arten an geschützten Orten schadlos überwintern. Und in der freien Landschaft finden sich tatsächlich hier und da Mandelbäume. Ansonsten gibt’s mehr Flieder als hier. Gut entwickelt haben sich die Hintergartenbäume bei J. und W., unter denen das Ebereschenpaar immer noch besonders hervorsticht. Ich denke, bald schon werden die Holzlattenstützen nicht mehr notwendig sein, so kräftig sind die Stämme schon geworden. Und sie blühen auch wunderbar zurzeit, was üppige Fruchtstände über den Sommer erwarten lässt. Die beiden anderen Stars, der Walnussbaum und die direkt daneben wachsende Esskastanie im Vorgarten konnte ich bei dem eng gepackten Tagespensum heute gar nicht richtig unter die Lupe nehmen. Aber deren große Zeit kommt ohnehin erst. Denn als essbare Früchte tragende Bäume kommen sie eben auch erst im Herbst so richtig zur Entfaltung.

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Erste Frühlingsfarbtupfer

Die Schlehdornsträucher zeigen mit den verdickten und schon das Weiße der Blütenblätter nach außen kehrenden Knospen an, dass es nur noch weniger konstant warmer Tage bedarf, bis sie sich öffnen. Das wird in unserer lokalen Baumlandschaft dann der erste wirklich frühlingshaft zu nennende Auftritt, der als frühlingshaft zu bezeichnen ist. Ansonsten war außer dem obligatorischen Hasel- und Erlenblühen und den bei vielen Weidenarten eher unspektakulären Kätzchen noch nicht viel vom Baumfrühling zu spüren gewesen. Die Schlehenblüte wird dem Ganzen stärkere Präsenz bescheren und die ersten wirklichen Farbtupfer in die Landschaft setzen. Danach könnte es schneller gehen, so hoffe ich. Denn ich würde gerne auch die letzten Baumschnittarbeiten durchführen und weitere Blumen-Sommerblüher aus Samen vorziehen. Da kann viel Licht nur von Vorteil sein.

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Kurz vor dem Aufbruch

Trotz der frühlingshaften Temperaturen und der vielen Sonne scheinen die Bäume dem Frühling noch nicht wirklich zu trauen. Gegenüber den Beobachtungen von letzter Woche hat sich noch nicht so viel an der Baumlandschaft verändert. Es sind vor allem die Sträucher, der Weißdorn, die Heckenrosen, der Hasel u. a., die zaghaft die Dicke ihrer Blattknospen vergrößern. Ein untrügerisches Zeichen dafür, dass sie sich bei günstigen Bedingungen über Nacht öffnen und die drängenden Blätter zur Entfaltung bringen könnten, wenn sie sich schon sicher wären. Dennoch liegt es in der Luft, ist es wohl eine Frage, die sich wähend der nächsten 14 Tage auflösen wird. Ich denke deshalb daran, jedenfalls wenn uns dann kein Regen überrascht, den Maulbeerbaum am Wochenende zurückzuschneiden. Der ist traditionell etwas später dran als andere Arten, so dass jetzt der richtige Zeitpunkt wäre.

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Unsensibler Baumschnitt

Dieses Bild scheinbar blindwütiger Verwüstung der Baumlandschaft scheint in diesen Wochen weit verbreitet zu sein. Bei der heutigen Autofahrt habe ich ständig Waldränder passiert, die mit teils sauber gestapelten, teils wild durcheinander liegenden Stämmen und Astschnitt übersät waren. Es wird einige Zeit brauchen, bis das wuchernde Grün dieses Bild erträglicher gestaltet. Und noch länger, bis die Abschnitte abtransportiert sind. Falls überhaupt, denn immer wieder begegne ich ganzen Stapeln vor Jahren gefällter Stämme, die niemals abgeholt werden und deshalb an Ort und Stelle vermodern. Immerhin einige Insekten haben dann etwas davon. Wahrscheinlich würde mich das weniger aufregen, wenn so etwas wie System erkennbar wäre. Tatsächlich aber wechseln sichtbare und nachvollziehbare Rückschnitte mit unmotiviertem Schneisenschlag ab. Dahinter steht in jedem Fall mangelnde Sensibilität und ausgeprägte Gleichgültigkeit gegenüber den ästhetischen Werten unserer Kultur- und Baumlandschaft.

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Rückblick zum Baumherbst

In den letzten Monaten hat sich einiges an neuem Bildmaterial angesammelt, zu dessen genauerer Durchsicht ich noch nicht gekommen war. Darunter viele Fotografien, die das jahreszeitliche Erscheinen der Bäume im Blick haben. Und wie so oft stelle ich fest, dass in der zeitlichen Distanz manches attraktiv wirkt, was im direkten Anschluss an die Aufnahmesituation durch das Aufmerksamkeitsraster gefallen war. Jetzt im Winter solche Bilder voller Licht, Farbe und Vitalität vor Augen zu haben, macht Freude und lenkt vom Einheitsgrau da draußen ab. Ich freue mich, so nachträglich mein Portfolio von Fotografien ergänzen zu können, die sich den Baumfrüchten im Spätsommer und Herbst widmen. So wie diese Hagebutten, Pfaffenhütchen und Weißdornfrüchte.

Hagebutten im Herbst Reife Pfaffenhütchen“ width= Weißdornfrüchte im Herbst
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Karge Farbakzente in der Baumlandschaft

Einer Erle bin ich auf dem heutigen Weg nicht begegnet. Aber die Haselsträucher stehen eindeutig in Blüte. Wenn die männlichen Blütenkätzchen länger werden und sich öffnen, sind gleichzeitig auch die winzigen roten weiblichen Blütenbüschel zu beobachten. Die übersieht man leicht, da sie so unscheinbar sind. Aber die vielen hängen Kätzchen leuchten an so strahlenden Tagen wie diesen in Beige-Gelb und bestimmen damit das ansonsten karge Aussehen der grauen Baumlandschaft. Daneben nimmt man als farbliche Akzente nur noch die alten verschrumpelten Hagebutten des Vorjahres wahr und, die aber besonders deutlich, die Schwefelflechten auf den Zweigen der Heckenrosen und des Weißdorns. Diese Flechten kombinieren ein leuchtendes Gelb mit einem Grund aus silbrig grauen Tönen. Besonders schön finde ich es, wenn sie an den Zweigansätzen solchen Zweige sitzen, die an den Enden mit zarter rötlicher Rinde neu austreiben. Dann haben wir sogar einen farblichen Dreiklang, der beim Vorbeigehen ins Auge sticht.

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Ferne Baumlandschaft

Das Februarbild meines schönen hochformatigen Baummonatskalenders hatte ich ganz vergessen umzuschlagen. Es offenbart jetzt ein Baummotiv, das einen wunderbaren Kontrast zu den aktuellen Regenwintertagen in unseren Breiten darstellt. Eine Gruppe von Köcherbäumen, die vor einem blau-rötlichen Himmel in Namibia beheimatet sind. Eine wunderbar markante Silhouette bilden diese Bäume mit der schuppigen Borke und den zur Kronenspitze sich immer weiter verzweigenden Ästen, die jeweils mit einem Blattbüschel enden, das an die Form von Agaven erinnert. Und in einer Landschaft, die von Sonne und Hitze geprägt scheint. Da würde man sich stundenweise in diese ferne Landschaft versetzt wünschen. Oder alternativ einen Sprung in die Zeit des hiesigen Frühlings, in dessen Licht und aufkommender Wärme sich die ersten Baumblüten ausbreiten.

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So wenig reizvoll

Eigentlich wäre es an der Zeit, die wenigen Akzente fotografisch festzuhalten, die der Winter im Spiegel der Baumlandschaft bietet. Einige Ergebnisse dazu habe ich bereits realisiert, darunter die hier schon abgebildeten Hagebutten, die sich seit dem Herbst an den Sträuchern gehalten haben. Aber es zieht mich derzeit eher nicht nach draußen. Zu unbestimmt scheint die Atmosphäre, zu wenig einer Jahreszeit zuzuordnen. Zu warm für den Winter, zu nass fürs Frühjahr. Zu trist, um Lust auf Jahreszeit überhaupt haben zu können. So warte ich auf die Tage, die von Deutlichkeit geprägt sind, an denen man spontan Lust auf einen Spaziergang hat, die zum Erkunden einladen und die Aufbruchsstimmung in uns wecken. So lange halte ich mich an das, was uns die Bäume symbolisch entgegen bringen.

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Monatlich wechselnde Baumlandschaften

Es ist das erste Mal seit Jahren, dass der mir bekannte Grafikdesigner zum Jahresende keinen selbst gestalteten Monatskalender geschickt hat. Vermutlich weil diesmal keiner entstanden ist. Das ist wegen des nicht fortgesetzten Rituals schade, hat aber den Vorteil, dass Js und Ws Weihnachtsgeschenk, ein schmaler, aber in der Höhe sehr ausgedehnter Baumkalender an dieser Stelle zur Geltung kommen kann. Immer im Blickfeld während der Schreibtischarbeit und im Format so wunderbar dem himmelwärts gerichteten Vertikalwachstum der dargestellten Bäume entgegenkommend. Es sind Bäume und Baumlandschaften aus verschiedenen Teilen der Erde. Für Januar ein verdrehter Baumstamm aus einem Nationalpark in Chile, wohltuend in seinem grünen Waldstandort abgebildet. Ein schöner Kontrast zum schneewinterlichen Grau und Weiß dieses deutschen Januars.

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Graue Winterlandschaft

Ganz froh bin ich, dass wir den Weihnachtsbaum im Anschluss an seine eigentliche Mission in den Garten gestellt haben. Heute früh, als der Schnee flächendeckend lag, hat er nämlich beim Blick aus dem Fenster gleich den Eindruck einer Winterwaldlandschaft vermittelt. Einfach schön, wenn die Zweigenden mit Schnee bedeckt sind, wie von Zuckerguss überzogen. Das Vogelfutter haben wir noch nicht besorgt. Das wird aber noch kommen, damit wir an hellen Tagen das Treiben der Futter suchenden Vögel beobachten können. Seitdem manche Arten wegen der verhältnismäßig mild gewordenen Winter hier bleiben, sind die Vögel zumindest nicht seltener geworden. Der eine oder andere unter ihnen wird froh sein, bei dem schlechten Nahrungsangebot auf diese Art eine Sonderration zu erhalten. Bei Spaziergang über den Damm konnte ich kaum noch Früchte sichten. Lediglich bei der Weißdornhecken sind noch vereinzelte schwarz verschrumpelte Früchte des Vorjahres zu finden. Und einige auch beim Liguster. Ansonsten gehören die grau-gelben Flechten am Weißdorn und den Heckenrosen zu den wenigen Farbe zeigenden Details der Baumlandschaft.

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Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer

Ein tolles Licht zum Fotografieren war das heute. Leider habe ich meist in den Mittagsstunden Gelegenheit für kurze Exkursionen. Besser wäre es natürlich am Morgen oder späten Nachmittag. Dann kann man noch sehr viel mehr Atmosphäre einfangen. Aber auch aus diesen punktuellen Blicken in die Baum- und Strauchlandschaft in meiner Nähe ist diese Phase des Pflanzensommers ganz gut einsehbar, in einer Mischung von Grün und davon abstechenden bunten Farben, mit einer Vielfalt vegetabiler Formen, die zunehmend stärker vom Fruchttragen der Bäume bestimmt werden.
So die orange strahlenden Furchtstände der Ebereschen:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Die noch grünen Früchte des Walnussbaums:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Fiederblätter, die einen eigenen plastischen Raum in Grün definieren:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Unter der Last von Blattgrün und Fruchtständen sich nach unten biegenden Äste der Hainbuchen:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Skurrile Umkehrung des Üblichen bei den Hartriegelsträuchern. Die Blätter sind schon herbstlich rot verfärbt, die Früchte aber sind noch nicht zur Reife gelangt:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Und die Brombeeren. Immer wieder eine Freude, diese im Licht vibrierende Gleichzeitigkeit von Blättern, Blüten und Früchten zu beobachten:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

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Bilder einer Sommerlandschaft

Das Landschaftsbild dieser Hochsommertage ist nicht allein von den Bäumen geprägt. Neben dem mehr oder weniger transparenten Grün der Baumkronen und den vereinzelten Blüten oder ersten Baumfrüchten setzen vor allem die Wiesenblumen und Kräuter farbliche Akzente, die so recht das aktuelle Bild des heißen Sommers prägen. So hatte ich bei nur schwach wolkenverschleiertem Himmel sehr gutes Licht für den ersten Testlauf mit dem neuen Zoomobjektiv. Mein Eindruck nach diesen Versuchen mit verschiedenen Belichtungszeiten, ISO-Werten und Brennweiten ist ein grundlegend positiver. Die Abbildungsleistung, vor allem das schon so häufig bei diesem Objektiv gelobte cremige Bokeh kommen sehr schön zur Geltung. Mit dem Bildstabilisator werde ich sicher noch viel Freude haben. Und auch für Detailaufnahmen bietet es gute Voraussetzungen. Lediglich die Frage, in welchen Situationen es im Vergleich das geeignetste Hilfsmittel darstellt, werde ich erst in weiteren Tests klarer beantworten können. Wichtig ist zunächst der sichere Eindruck, das technische Spektrum gerade auch für die Baumfotografie erweitern zu können.
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar

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Lichte Landschaftsblicke

Ein Kontrastprogramm hat uns ab dem Nachmittag erwartet, und schon verfliegen die Gedanken an Herbst und Rückzugsstimmung. Denn die Landschaft zeigt im Detail schon frühlingshafte Züge, die in der Gesamtschau immer noch in einem Grün-Braun-Grau untergehen. Wenn man im Internet Düfte vermitteln könnte, wäre das die passendste Möglichkeit, diesen Frühlingstag wiederzugeben. Denn die Luft war eindeutig eine Frühlingsluft. Ich denke, dass die Bilder der Baumblüten von Traubenkirsche, Wildapfel, Silberweide und Stieleiche sowie das sich gerade entfaltende Blattgrün von Esche und Eiche das besondere Licht dieses Nachmittags und die Wachstumslaune der Bäume wiederspiegeln kann.
Baumimpressionen vom 1. Mai 2016 an der Saar
Baumimpressionen vom 1. Mai 2016 an der Saar
Baumimpressionen vom 1. Mai 2016 an der Saar
Baumimpressionen vom 1. Mai 2016 an der Saar
Baumimpressionen vom 1. Mai 2016 an der Saar
Baumimpressionen vom 1. Mai 2016 an der Saar

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Der Vorsprung der Baumlandschaft

Aus der Gartenaktion wird wohl auch an diesem Wochenende nichts. Dafür sind die Temperaturaussichten zu schlecht für morgen. So wird der erlebte Frühling nochmal aufgeschoben, auf eine Zeit des Jahres, zu der gewöhnlich bereits sein Höhepunkt erreicht ist. Wieder eines dieser total verrückten Wetterjahre, was auch für den Rest erhebliche Turbulenzen und extremes Auf- und Ab erwarten lässt. So halten sich winterliche Aktivitäten unvermutet lange und die nach außen gerichteten Aktivitäten werden erst einmal auf Eis gelegt. Ziemlich erdverhaftet ist das noch, und so wenig zu lichten Sphären hin gerichtet. Nur die Baumlandschaft scheint das anders zu sehen oder ein Stück weitblickender zu sein. Denn auf den Autofahrten präsentiert sich jetzt die Landschaft auf einmal in überwiegend jungem Grün, das nicht mehr nur von der Ahornblüte stammt. Der Regen hat den Bäumen also gut getan. Und wenn jetzt die Sonnenanteile anwachsen, kann das auch den großen Wachstumsschub nach sich ziehen. Erst dann ist der Frühling in unserem Empfinden wirklich angekommen.

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Häusliche Ostertage

Es ist das erste Mal seit Jahren, dass die Osterfeiertage nicht diese frühlingshafte Helligkeit mit sich brachten. Meist habe ich das Licht dieser Tage nutzen können, um österliche Motive festzuhalten, die ich im Folgejahr als Grußkartenmotive verwenden konnte. Ich weiß nicht, ob das in diesem Jahr möglich sein wird. Die richtige Stimmung dafür wollte bisher nicht entstehen. Und das Licht gibt zu wenig her für Inspirationen. So wird der Vorsprung, den die Bäume und anderen Pflanzen sich seit Jahresbeginn erarbeitet hatten, gerade wieder aufgezehrt, so dass unterm Strich die Vegetation ungefähr so weit ist, wie man das durchschnittlich für die Zeit Ende März erwarten kann. Nichts Spektakuläres, aber immerhin auch so, dass wir keine wirklichen Katastrophen wie starke Nachfröste erleben, welche die ersten Blüten und Blätter schädigen könnten. Schade aber in jedem Fall, dass die Osterspaziergänge dieses Jahr seltener sein dürften. Die Menschen fühlen sich bei diesem Wetter noch nicht nach draußen gezogen und genießen lieber die letzten Ausläufer winterlicher Hausgemütlichkeit.

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Aufgeschobenes Frühlingserwachen

Die Baumlandschaft ist immer noch im Wartezustand. Kein wirklich frühlingshafter Akzent ist am Horizont zu erblicken. Vielmehr scheuen sich die Blatt- und Blütenknospen, sich zu öffnen und das Risiko einzugehen, doch noch von Nachtfrösten beschädigt zu werden. Heute konnte ich beobachten, dass die Hainbuchen und Heckenrosen kurz davor stehen, ihre ersten Blätter aufzufalten. Bei den Hainbuchen befinden sich die Blüten gleichzeitig im ungefähr selben Stadium. Der Schlehdorn zeigt bereits bei vielen Exemplaren dicke Blütenknospen, bei denen schon das Weiß der außen liegenden Blütenblätter im noch geschlossenen Zustand zu sehen sind. Aber sonst ist noch fast nichts zu sehen. Auch unwahrscheinlich, dass sich an den Ostertagen sozusagen die Auferstehung auch in der Baumvegetation widerspiegeln wird. Also ein eher spätes Baumjahr. Vielleicht ist das ganz gut für die Bienen, die nach diesem Winter weniger geschwächt und reduziert sind. Und für die zu erwartende Honigernte. Jedenfalls, wenn sich im späteren Verlauf des Jahres nicht noch ungünstige Wetterkonstellationen einstellen.

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Triste Endwinterlandschaft

Keine ergiebige Zeit für die Baumfotografie. Beim Spaziergang am Mittag sehe ich kaum Motive, die es Wert währen, festgehalten zu werden. Es ist dies die Schlussphase des Winters, in der selbst die letzten Relikte des Herbstes an den Gehölzen in Auflösung befindlich sind. Am deutlichsten ist das bei den Heckenrosen, deren letzte Hagebutten sich sehr lange halten. Jetzt sind sie aber entweder vollständig schwarz geworden oder so ausgedörrt, dass nur noch eine transparente dunkle Hülle davon zu sehen ist. Ansonsten setzen nur die teils leuchtend bunten Flechten farbige Akzente in der tristen Baumlandschaft. Zeit, den Winter hinter uns zu lassen und zumindest gedanklich den Frühling vorwegzunehmen.

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Wintersträucher

Gemessen an den Sonnenstunden der Monatshalbzeit dürfte das ein eher lichtarmer Januar werden. Der heutige Tag war einmal Ausnahme, was ich mir für die kommenden Wochen wünsche. So spät müsste ich eigentlich keinen Schnee mehr haben. Von mir aus kann es gerne ein frühes Frühjahr werden, passend zu den in diesem Jahr frühen Fastnachtstagen. In der eher reizarmen Winterlandschaft ist mir heute vor allem die spröde Ästhetik winterlicher Sträucher entgegen getreten. Nur die Hagebutten zeigen an manchen Sträuchern noch ihr leuchtendes Rot, an anderen sind sie schon schwarz geworden, so wie die meisten Bäume und Sträucher, die sich oft in Grautöne hüllen. Am dominantesten erscheinen da noch die schon lange blühenden Haselsträucher mit ihren größtenteils bereits lang gewordenen gelb-braun-grünen Blütenkätzchen.
Winterliche Strauchlandschaft an der Saar
Winterliche Strauchlandschaft an der Saar
Winterliche Strauchlandschaft an der Saar
Winterliche Strauchlandschaft an der Saar
Winterliche Strauchlandschaft an der Saar

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Erweiterte Optik

Landschaft an der Saar
Landschaft an der Saar
Es war der erste Test für das neue Objektiv. Bei nicht gerade idealen Lichtverhältnissen, aber immerhin ohne Regen. An den Weitwinkel muss ich mich erst noch gewöhnen. Aber jetzt schon ist klar, dass es die Perspektiven erheblich erweitert. Welche Blende bei welcher Belichtungszeit in welcher Situation die richtigen sind, dafür habe ich nach diesem ersten Mal schon einige Anhaltspunkte. Überrascht bin ich darüber, dass auch Details erstaunlich scharf abgebildet werden, bei idealen Bedingungen bis in die Randbereiche hinein. Insofern ist es nicht nur die 1. Wahl für Landschaften, Innenräume und Außenarchitektur. Auch Bäume als Ganze lassen sich mit diesem Objektiv gut abbilden. Wenn man vom Makrobereich kommt, ist das zunächst sehr ungewohnt. Man steht dicht vor dem abzubildenden Objekt und kann es dennoch in seinem Kontext vollständig erfassen. Fast wie ein Vergrößerungsglas, denn mit den eigenen Augen ist dieser Winkel nicht abbildbar. Insofern bin ich gespannt auf die Entdeckung der Gestaltungsmöglichkeiten, die ich mit dem Weitwinkel jetzt integrieren kann.

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