Seltener Ausflug mit historischem Baumeindruck

Die Ausflüge nach T. sind selten geworden. Aber heute war der genau richtige Tag dafür. Nicht zu warm, nicht verregnet. Da kann man die Atmosphäre und das touristische Umfeld ganz gut verkraften und die Reize der Beobachtung des Fremden auf sich wirken lassen. Das ist eine Abwechslung, die das gewohnte Umfeld anschließend umso stimmiger erscheinen lässt. Eines der Highlights, schon bei der Ankunft dort, ist immer der Blick auf die große, und nach der Baumliteratur zu urteilen, schon sehr alte Libanon-Zeder in einem abgeschlossenen kleinen Parkareal. Erstmals ist mir heute ein fehlender Ast aufgefallen. Denn diese Art lebt ja gerade von der Eleganz und Exotik der fast horizontal sich übereinander schichtenden Äste, die der Silhouette etwas Schirmartiges verleihen. Dieses Gesamtbild ist durch eine Lücke getrübt. Ich meine, diese Lücke bei früheren Gelegenheiten noch nicht bemerkt zu haben. Vielleicht ein Sturmschaden oder ähnliches. Eine Bruchstelle war aus der Distanz allerdings nicht auszumachen. Jedenfalls freue ich mich, dass sie die turbulenten Zeit so tapfer überdauert und hoffe, sie immer wieder an ihrem Standort anzutreffen.

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