Sehr späte Feigen

Es ist wie bereits in den Vorjahren beobachtet. Der Feigenbaum registriert die empfindlichen Nachttemperaturen und ahnt, dass er die Blätter nicht mehr lange halten kann. Das veranlasst ihn, die angereicherten Zuckerreserven in die Früchte zu leiten. Eine Art Torschusspanik, die uns nun doch noch eine Reihe vollreifer Feigen beschert. Anfang Oktober und unsere Schiefertafel zeigt gerade mal acht Markierungsstriche. Die beiden ersten sind schon ca. drei Monate alt, das waren die reif gewordenen Vorfeigen. Und heute kamen eben noch sechs hinzu, die fast über Nacht zur ihrer Größe und zu diesem essbaren Zustand gefunden haben. Sicher werde ich jetzt jeden Tag weitere Früchte abpflücken können. Aber anders als in den beiden Vorjahren werden es nur sehr wenige werden. Die warmen Temperaturen haben dann wohl doch zu spät eingesetzt. Eine Verzögerung, die der Baum auch angesichts der hohen Hochsommertemperaturen nicht mehr kompensieren konnte. So muss M. in dieser Saison leider auf ihre ausgiebigen Feigenmalzeiten am Abend verzichten bzw. sie auf diese späten und sehr übersichtlichen Erträge konzentrieren.

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