Schon wieder Pech mit dem Weihnachtsgrün

Eigentlich nehme ich dieses seltsame Erlebnis ähnlich wahr wie M. Allerdings kann ich mich mit dem Gedanken, ganz auf einen Weihnachtsbaum zu verzichten, nicht gewöhnen. Tatsächlich ist dieses Phänomen weihnachtlichen Grüns mit penetranter Geruchsausdünstung tatsächlich auch bei unserem diesjährigen Adventskranz aufgetreten. Anfänglich unauffällig, hat er im Laufe der Woche diesen stechenden Geruch entwickelt. V., der direkt neben dem Kranz saß, hat die Quelle dann eindeutig identifiziert. Und wir konnten nicht umhin, seine Beobachtung zu bestätigen. Was soll man dazu sagen. Zweimal Pech, beim letztjährigen Weihnachtsbaum, der die nachweihnachtliche Zeit nicht mehr erleben durfte, und jetzt beim Adventskranz, der aus ganz anderer, durchaus vertrauenswürdiger Quelle stammte. Der Ärger über diesen Verlust ist das eine, die Frage, wie so etwas kommen kann, das andere. Eine Erklärung haben wir nicht. Der Versuch einer Ursachenbegründung, die uns letzten Dezember der hiesige Gärtnermeister gab, scheint nun nicht mehr so stichhaltig. Schließlich kann man doch nicht davon ausgehen, dass ausgerechnet unser Weihnachtsgrün immer von Bäumen stammen sollte, die im Riesen-Weihnachtsbaum-Transport ganz unten lagen und bereits während dieser Zeit eine Art Gärschaden erlitten. Das kann ich mir nicht vorstellen. Aber vielleicht gibt’s ja mittlerweile Konservierungsmethoden oder ähnliches, die solche Geruchsentwicklung unter Wärmeeinwirkung erklären. Vielleicht finden wir das irgendwann einmal heraus. Bleibt noch die Frage, ob wir nach der Erfahrung noch die sonst selbstverständliche Motivation aufbringen, nach einem Weihnachtsbaum Ausschau zu halten.

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