Pfingstfest mit wenig Sonne

Ein Pfingsten mit sehr wenig Sonne. Das ist ungewohnt. Dennoch konnte sich M., gut zugedeckt, heute im Garten ausruhen und ein wenig lesen. Solche Tage, die eigentlich Frühling, aber auch ein bisschen Herbst sind, haben ihren eigenen Reiz. Und im Hintergrund nimmt man, auch wenn man selbst nicht dabei ist, die akustischen Spuren vielfältiger Aktivitäten wahr, die sich traditionell an das Pfingstfest anknüpfen. Meist ganz profane, aber sicher nicht zufällig sich um größere Feste und Versammlungen drehende Aktivitäten, die mehr oder weniger gewollte, den christlichen Gedanken in das Freizeitverhalten transformieren und gewisser Weise darin aufheben. Der innere Bezug zum Symbolischen wird bei uns dennoch gepflegt und wird sich somit auch im Außen zeigen. Das fehlende Licht habe ich mir heute in der Durchsicht, Entwicklung und Bearbeitung meiner jüngsten Holzstrukturfotos zurückgeholt, die vom Spiegel des Sonnenlichts in ihrer markanten verwitterten Oberflächenstruktur leben.

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