Die Gedanken der Bäume

Ich hoffe, jetzt geht’s endlich wieder bergauf mit dem Wetter und der Sonne. Zuletzt konnte man zweifeln, ob das tatsächlich Juni ist. In diesen Tagen konnte ich das Irritiertsein der empfindlicheren Bäume besser verstehen, die sich in diesem Chaoswetterjahr einfach nicht wohl fühlen. Sie messen die Differenz zur ausgeglichenen Jahreszeit und finden große Unterschiede. Der eine oder andere verweigert daraufhin einfach das Austreiben, Blühen und Fruchten. Und sammelt lieber Kräfte für bessere Zeiten, in denen sich das Wachsen sozusagen lohnt. So ungefähr kann ich mir die Gedankengänge der Bäume vorstellen, so sie denn Gedanken fassen. Aber ich glaube, das müssen sie gar nicht. Sie erfassen das Ganze ihres natürlichen Umfeldes vermutlich auf ganz eigene, unmittelbare Art. Das liegt eben auf einer Ebene, die uns nicht wirklich zugänglich ist.

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Ein wenig erfolgreiches Pflanzenjahr

Irgendwie ist das kein besonders erfreuliches Pflanzenjahr. Auch unsere neuen Chilipflänzchen scheinen nichts zu werden. Sie sind seit dem Einpflanzen kein bisschen gewachsen und bekommen zudem jetzt gelbe Blätter. Vielleicht starten wir noch einen Versuch mit frischer Erde und etwas Dünger. Aber da mache ich mir keine großen Hoffnungen mehr. V. scheint seinerseits die Hoffnungen in puncto Honig zwar nicht begraben zu haben, erwartet aber einen eher geringen Ertrag. Auch die Akazien scheinen weitgehend verregnet. Da ist bei ohnehin schwachen Völkern nicht viel drin. Bleibt noch Brombeere und Kastanie. Erstere sind schon am Blühen. Vielleicht können wir mit endlich sommerlichem Wetter und etwas erstarkten Völkern noch ein versöhnliches Saisonfinale erleben.

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Kraftvolle Kombination

Trotz des tristen Wetters bin ich mit meiner Armbandarbeit schon ein gutes Stück vorangekommen. Immerhin gibt es nicht viel, was die Konzentration beeinträchtigen könnte. Und der Klassiker mit einem Wechsel von hell und dunkel, hart und weich, Kiefer und Apfelbaum, ist immer wieder eine Freude. Eine kraftvolle Kombination, welche die Eigenarten der zugehörigen Bäume schon deren Holz spürbar macht. Schön, dass für die weiteren Arbeiten wieder sonnigeres Wetter vorhergesagt wurde.

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Die pflanzliche Welt verstehen

Das ist jetzt so eine Übergangszeit. Die Bäume grünen intensiv und bilden gleichzeitig schon ihre Früchte aus, die meisten davon noch klein und unreif. Anderes blüht noch, wie die Heckenrosen. So präsentiert sich die Landschaft üppig und lebendig, wie eine Wachstumsfabrik, die durch das regenreiche und oft schwüle Wetter in Fahrt gehalten wird. Für uns Menschen eher eine Bremse. Aber da sind die Wohlfühlkriterien der einzelnen Spezies wohl verschieden. Dabei arbeite ich eigentlich immer daran, die pflanzliche Welt besser zu verstehen. Interessanterweise meist durch die Arbeit an der ehemals Leben tragenden, aber nun doch eigentlich toten Materie Holz. Für mich bleibt es lebendig, und ich erkenne immer wieder neue Facetten der verschiedenen Arten, die nicht nur über das Holz, sondern vor allem auch über den Baum etwas aussagen.

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Naturwahrnehmung in undeutlicher Jahreszeit

Wir nähern uns der Sommersonnenwende. Und der größte Teil des Tages bleibt trüb und verregnet. So wie letztes Jahr, nur hatten wir damals wenigstens zuvor ein sonniges Frühjahr. Man merkt, dass diese jahreszeitenuntypische Witterung den Menschen aufs Gemüt schlägt. Da nützt es auch nicht viel, die üppig wuchernde Vegetation durchs Fenster zu betrachten. Ohne den direkten Kontakt bleibt das reizlos. Wäre schön, wenn wir bald wieder die Landschaft in ihrer ganzen Pracht erleben dürften. Damit die Pflanzen und Bäume ihre belebende Aura auf uns ausdehnen können. Und wir den Wechsel der Jahreszeiten deutlicher mitverfolgen.

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Neue Eindrücke

Zerfallende Eiche

Spaziergänge bei so milden Temperaturen haben auch was. Man kommt auch bei längeren Strecken nicht ins Schwitzen. Die Pflanzen fühlen sich offensichtlich wohl und wachsen wie verrückt. Da glaubt man, näher am richtigen Leben der pflanzlichen Welt zu sein. Eine ganz gute Voraussetzung, in diesem Teil unserer Lebenswelt neue Eindrücke zu gewinnen. Der alte Eichenstumpf am Rand der Flachwasserzone, die vor 15 Jahren noch etwas lebendig Majestätisches hatte, ist heute ein Sinnbild des Verfalls. Beim ersten Blick darauf bemerkt man schon, dass der mächtige Stamm dabei ist, in sich zu zerfallen. Da machen die Mikroorganismen ihre Arbeit ordentlich. Dann bekommt das früher wild wirkende, an Urwald erinnernde Baumdenkmal auf einmal eine ganz andere Deutung. Als Zeichen der Vergänglichkeit und der Transformation und Rückführung gewachsener Substanz in den Stoffkreislauf der Natur.

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Aufmerksamkeitschancen

Die Holzarbeit ist planmäßig abgeschlossen. Und Nachschubmaterial fürs Schleifen habe ich ebenfalls heute bestellt. Bei den vielen Armbändern der letzten Monate hat sich mein Vorrat an Schleifbögen rasant aufgebraucht. Die neuen dürften für etwa ein Jahr ausreichen. Für viele kommende Lebensbaum-, Wunschbaum- und Partner-Armbänder. Ich bin froh, dass das Interesse ungebrochen ist, auch wenn die Aufmerksamkeit für die Bäume starken Schwankungen unterliegt, die häufig im Zusammenhang mit der Witterung und der biologischen Befindlichkeit der Menschen stehen. Eine Relation zu den wirtschaftlichen Verhältnissen konnte ich nur im Krisenjahr 2010 feststellen, als die Menschen offenbar für gar nichts einen Kopf hatten. Na ja, auch die schönsten Ideen, Konzepte und Produkte benötigen eben den richtigen Rahmen, um angemessen aufgenommen und verstanden zu werden. Für diese Zeiten, in denen die Aufmerksamkeit eine Chance hat, sind die verschiedenen Kampagnen des Wunschbaum-Projekts gedacht.

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Holzarbeit im Garten

In Gesellschaft der vielen Vögel im Garten zu arbeiten, macht Spaß. So ging der Holzarbeitstag auch ziemlich schnell vorüber. Und bis auf den letzten Arbeitsschritt ist schon alles für die drei neuen Armbänder vorbereitet. Ich bin gespannt, wie die Kombination aus Hasel und Ulme nach dem Ölen aussieht. Und ob die Perlen aus Kaukasischer Walnuss wieder so schön glänzen wie bei der letzten Arbeit. Morgen Abend werde ich es wissen. Nach einem hoffentlich wieder angenehm temperierten Arbeitstag.

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Inhomogenes Pflanzenwachstum

Bei so viel Luftfeuchtigkeit und Regen entwickelt sich das Grün der Bäume in rasanter Form. Kurios, dass wir trotzdem beim Austreiben der empfindlichen Arten einen starken Rückstand haben. Der Ginkgo hat zwar nach dem Erfrieren seiner ersten Blätter jetzt wieder ganz viele neue, die mir sogar zahlreicher als gewöhnlich in Bündeln zusammen zu stehen scheinen. Aber er tut sich schwer damit, neue Asttriebe auszubilden und ist auch in der Vertikalen bisher kaum gewachsen. Und für den Feigenbaum sieht es für die Jahreszeit besonders übel aus. Immerhin aber kann man einzelne Blätter erkennen, an einer Seite des Baumes, die andere scheint gegenwärtig völlig leblos. Insgesamt also ein seltsames Jahr in puncto Baumwachstum. Weitere Beobachtung in der Landschaft: Wie es aussieht gibt’s dieses Jahr wieder mehr Schlehen. Die noch grünen Früchte sind schon erkennbar und ziemlich dick und zahlreich. Auch die Pfaffenhütchen scheinen sich gut zu entwickeln. Der Weißdorn hatte eine üppige Blüte. So rechne ich auch erneut mit einer großen Fruchtfülle. Möglicherweise werden wir im Herbst den schleppenden Sommeranfang vergessen haben. Derzeit sollten wir uns aber noch einen schöneren Sommer wünschen dürfen.

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Holunderblütengebäck

Die Bearbeitung von Rüster ist immer wieder richtig schwierig. Vor allem, weil ich aufgrund der Struktur des Holzes gezwungen bin, im rechten Winkel zur Wachstumsrichtung zu arbeiten. Dadurch gerät das Holz unter Druck, der Stab erhält einen leicht ovalen Querschnitt, und es ist natürlich auch schwierig zu schleifen. Wenn es aber geschafft ist, zeigt die Oberfläche eine wunderbare Maserung, die sonst gar nicht sichtbar würde. Also eigentlich unverzichtbar. Und in Kombination mit anderen Hölzern, wie in diesem Fall mit dem helleren Haselholz, ist das immer besonders attraktiv. Ich freue mich auf die weitere Arbeit daran. Das Holunderprojekt habe ich tatsächlich in Angriff genommen. Es macht richtig Freude, die Dolden in den Pfannkuchenteig zu tauchen und anschließend in Öl auszubacken. Und das Ergebnis sieht lustig aus, wegen der grünen Stängel, die noch herausragen und an denen man das Gebäck so schön abknabbern kann. Der frische Geschmack ist da fast schon Nebensache.

Holunderblütengebäck

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Energie und Baumvorhaben

Natürlich, heute wieder einmal ein sonniger Tag, allerdings mit vielen Wechseln. Das Klima fordert einen derzeit schon sehr stark. Aber ich bin dankbar für jeden Sonnenstrahl, der immer auch Energie mitbringt. Und zwei neue kunsthandwerkliche Aufträge versprechen jetzt schon ein ausgefülltes Wochenende. Kaukasischer Walnussbaum, eine seltene Wahl, und eine Kombination von Hasel und Ulme, das dürfte auch wieder neu sein. So kann ich meine Beispielauswahl erneut erweitern. Morgen will ich das Vorhaben mit den Holunderblütendolden endlich wahr machen. Dazu habe ich beim heutigen Spaziergang schon einen geeigneten Strauch ins Auge gefasst, dessen Blüten tief genug hängen. Jetzt hoffe ich nur noch, dass auch alles funktioniert.

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Durststrecke

Das Brr vom gestern kann ich heute im Prinzip bestätigen. Gut, dass man durch Arbeit abgelenkt ist. Es gibt nicht viel, was einen draußen reizen kann. Selbst der kurze Spaziergang war dazu nicht geeignet. Denn das Schöne, wie die vielen Blüten der Heckenrosen, sind inzwischen auch schon wieder verregnet. Und die Landschaft erscheint entsprechend in wilder Gestalt. Nichts, was die Aufmerksamkeit gezielt ansprechen könnte. Da müssen wir wohl eine zumindest kurze Durststrecke in diesem Frühsommer durchstehen. Einmal wieder.

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Biologisches Wesen

Brr, so ein Witterungseinbruch Anfang Juni ist nicht gerade die größte Freude. Und erst ab Mitte der Woche soll es sich bessern. Da ist die sonntägliche Lektüre meines Baumbuchs noch die erfreulichste Verbindung zur Außenwelt. Denn aus einem Spaziergang und dem avisierten Test mit Holunderblütengebäck ist unter den Bedingungen natürlich nichts geworden. Überhaupt scheinen alle in eine Art Lethargie verfallen zu sein. Der Mensch, ein biologisches Wesen. An solchen Tagen wird das überdeutlich.

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Holunderblütengebeck

Das einzige, was zurzeit richtig üppig blüht, sind offenbar die Holundersträucher. Das ist in unserer Gegend eher selten. Holunder begegnet mir auf meinen Spaziergängen nicht so oft. Am Rand von Autostraßen schön öfter. Aber die gegenwärtige Witterung scheint dieser Art besonders gut zu tun. Vielleicht ist das endlich mal Anlass, ein lange gehegtes Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ich wollte schon lange einmal Holunderblüten sammeln und sie in Pfannkuchenteig ausbacken. Ich weiß nicht mehr, wie man das nennt, kann mir aber gut vorstellen, dass es lecker schmeckt. Mal sehen, vielleicht ist das was als Dessert fürs sonntägliche Mittagessen.

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Honigsorgen

Die feucht-schwüle Witterung ist eigentlich für niemanden so richtig gut. Außer vielleicht für die Bäume. Denn die wachsen und grünen zurzeit wie verrückt. Am Flussdamm entlang überwuchert das Gras alles. Beim Spaziergang ist man derzeit richtig eingetaucht in lauter Grün. Und die Bäume sind schon recht weit. Der Weißdorn zeigt jetzt schon seine freilich noch grünen Früchte. Aber V. macht sich große Sorgen um seine Bienen. Nicht nur die Verluste über den Winter sind es, nicht nur die ungünstige Witterung, die bereits die Frühtracht hat ins Wasser fallen lassen. Es scheint auch so, als ob die Bienen insgesamt nicht genug Nektar finden. Offenbar sind die Baumaßnahmen, vor Jahren durch die Autohäuser, jetzt durch die Umgehungsstraße so massiv gewesen, dass viele nahegelegene Nektarquellen einfach nicht mehr vorhanden sind. Die ohnehin schwachen Völker müssen möglicherweise zu lange Wege zurücklegen. Eine Katastrophe für den Ertrag. Ich verstehe, dass man darüber tatsächlich die Lust verlieren kann. Wir müssen sehen, wie sich das im Jahresverlauf entwickelt.

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Gutes Rosenjahr

Schade, dass ich bei dem kurzen Spaziergang heute Vormittag keinen Fotoapparat dabei hatte. Die Heckenrosen haben heute durchgehend ein ungewöhnlich prächtiges Bild ergeben. Denn sie blühen alle gleichzeitig, je nach Art in Weiß, Hellrosa, Dunkelrosa. Die Weinroten habe ich allerdings noch nicht erblickt. Und die Blüten sind besonders zahlreich und groß. Vielleicht begünstigt durch die milde Witterung mit häufig bedecktem Himmel. Vielleicht ist es aber auch einfach ein gutes Rosenjahr. Das wäre auch den kultivierten Sorten im Garten zu wünschen, vor allem den bei den Gartenträumen neu erworbenen.

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Die Stechpalme krankt

Dieses Jahr scheinen es die Bäume besonders schwer zu haben. Jetzt macht mir auch noch die junge Stechpalme Sorgen. Obwohl ich am Wochenende bereits viele gelbe Blätter entfernt und sie mit einem Mittel gegen die Blattläuse gespritzt hatte, waren heute wieder zahllose Blätter verdorrt. Ich hoffe, dass geht nicht so weiter. Erfahrungsgemäß wachsen die ledrigen Blätter nämlich nicht ganz so schnell nach. Und was jetzt nicht hinzukommt, fehlt ganz einfach später. Dabei ist der Baum wunderbar platziert, an einer Ecke des Gartens. Wenn er einmal höher ist, wird er einen schönen Randpunkt markieren und sich weit über die Zypressen hinaus erheben. Dann kann er sich in der Sonne baden. Der Großteil der Krone ist schon am Licht. Und wenn sie etwas ausladender geworden ist, kann ich die unteren Äste auch kappen. So wird der Baum eine gleichmäßigere Form erhalten und all seine Kraft ins vertikale Wachstum und eine kegelförmige Krone stecken.

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Neue Wandelröschen

Eigentlich ist es jedes Jahr so. Die Menschen sind kurz vor und einige Zeit nach Pfingsten in einer Art Wartehaltung. In der Zeit tut sich nicht so viel. Es ist, als ob der Wechsel der Jahreszeit, der Übergang vom Frühling in den Sommer, auch eine biologische Umstellung mit sich bringt. Der Fluss scheint dann verlangsamt, manchmal auch gestört, bis er irgendwann Wochen später wieder in Gang kommt. Wir haben am Abend die etwas zu hoch in die Kübel gesetzten Wandelröschenstöcke wieder herausgenommen, einiges an Erde entfernt, und wieder neu eingesetzt. Jetzt machen Sie ein viel schöneres Bild, und es sieht auch so aus, dass die radikal beschnittenen Stümpfe bald mit frischen Trieben überdeckt sein werden. dann sieht man nichts mehr von der Misere des Winters. Für die nächste Kälteperiode müssen wir dann Vorsichtsmaßnahmen treffen. Die Wurzeln dürfen nicht in der Luft schweben, damit das gelegentliche Wässern auch funktioniert. Möglicherweise sind sie diesmal ja tatsächlich vertrocknet.

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Spannendes Baumbuch

Mein zwar nicht neues, aber jetzt erst gelesenes Baumbuch von Alex Newman ,,Bäume“ ist wirklich spannend. Die Art der Aufbereitung sticht unter den Büchern, die sich einzelne Arten vornehmen, positiv hervor. Es ist sehr aufgelockert im Layout und setzt klar abgegrenzte inhaltliche Schwerpunkte bei der Symbolgeschichte und Botanik der Arten. Je nach Art unterschiedlich gewichtet, nun, das ist ein gutes Recht des Autors. Und hier und da gespickt mit persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen. Das macht es lebensnah und zeigt die große Empathie des Autors gegenüber Bäumen. Schön auch, dass neben den in Europa verbreiteten Arten zwischendurch auch Exoten vorgestellt werden, wie zum Beispiel die Pappelfeigen, die Baobabs oder der Ahuehuete. Kleine Ausflüge in ferne Welten mit ganz anderen klimatischen und kulturhistorischen Hintergründen. Ich bin noch nicht ganz durch. Eine ausführliche Rezension folgt in Kürze.

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Zurück zum Grundlegenden

Gut, dass es zwei Feiertage gibt. Dieser alleine wäre zu schnell vorbei gegangen. Und es war ein wirklich ruhiger Pfingsttag. Gut so, auf Massenveranstaltungen bin ich entgegen der Symbolik des Festes nicht unbedingt aus. Dazu war die Witterung auch zu wechselhaft, nicht so gut wie das konstante Klima gestern. Und insofern eine gute Verteilung zwischen Arbeitssamstag und Feiertagssonntag. Ich freue mich, dass meine Wunschbaumseiten offenbar auch an Feiertagen besucht werden. Dabei hoffe ich, die Menschen halten sich auch eine Weile bei den Themen ihrer Wahl auf und klicken nicht gleich weiter. Das ist schwerer einzuschätzen als noch vor einigen Jahren, da die Flut von Informationsangeboten ständig zunimmt und der Kuchen, den sich so viele teilen, immer stärker aufgeteilt wird. Gleichzeitig denke ich, dass die grundlegenden Themenfelder eine längerfristige Chance haben, gerade weil sie diese Beschleunigung ein Stück weit aufheben und insofern wohltuend wirken können. Wenn ich in einem Bereich Zukunft sehen, dann in der Vereinfachung der Kommunikationen, der Beschäftigungen, der Themenbehandlungen, der Darstellungen. Verständlich zu sein und in kurzer Zeit Wesentliches zum Ausdruck zu bringen, ist derzeit das Wichtigste. Am Erfolg in dieser Sache bemisst sich insbesondere der Erfolg virtueller Interaktionen.

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Super Gartenarbeitstag

Das war wohl einer der tollsten Frühjahrstage bisher. Mit angenehm warmen, aber nicht zu heißen Temperaturen. Mit etwas Wind, der die Luft in Bewegung hielt. Und mit nahezu wolkenlosem blauem Himmel. Entsprechend super war die Sonnenstundenbilanz. Auch damit wohl einer der besten Tage des Jahres. Nach der Armbandarbeit am Vormittag, habe ich mir die Efeuhecken vorgenommen. Die waren wieder wie verrückt gewachsen und haben jede Menge riesige Blätter ausgebildet. Da war dann einiges zurückzuschneiden. Nie ganz einfach, denn man kann da nicht mit dem Lineal arbeiten, sondern muss die Triebe einzeln kappen. Aber hat der Efeu wieder mehr Luft und kann sich besser verjüngen. Mit unseren Sommerblumen sind wir jetzt auch schon recht weit. M. hat noch zwei neue Stöcke besorgt, da wir mit zweien wenig Glück hatten. Die wurden dann auch ausgetauscht. Und auch hinterm Haus entwickelt sich die Blumenpracht sehr schön. Auch der Ginkgo macht bei diesem Wachstumswetter gute Fortschritte, da können wir jetzt schon Entwarnung geben. Der Feigenbaum allerdings sieht nach wie vor übel aus. Es scheint so, dass er in diesem Winter einen heftigen Rückschlag erlitten hat. Ob er sich nochmal erholen kann, weiß ich derzeit nicht zu sagen. Die wenigen winzigen Triebe ergeben noch kein klares Bild.

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Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.

  • Nahaufnahme der Schnittkanten eines Baumholz-Lattenstapels I, aus: Abstrakt natürliche Struktur Nahaufnahme der Schnittkanten eines Baumholz-Lattenstapels I, aus: Abstrakt natürliche Struktur
  • Hirnholzansicht gestapelter Kiefernbohlen I, aus: Hirnholztexturen Hirnholzansicht gestapelter Kiefernbohlen I, aus: Hirnholztexturen
  • Verwitterter Stammquerschnitt einer Eiche, aus: Lichter Querschnitt Verwitterter Stammquerschnitt einer Eiche, aus: Lichter Querschnitt
  • Hagebuttenfrucht im Hochwinter, aus: Baumdetails im Winterlicht Hagebuttenfrucht im Hochwinter, aus: Baumdetails im Winterlicht
  • Weihnachtliche Raumimpression mit Weihnachtsbaum-Dekoration, aus: Weihnachtliches Licht im November Weihnachtliche Raumimpression mit Weihnachtsbaum-Dekoration, aus: Weihnachtliches Licht im November
  • Herbstlicher Dekorationskorb mit Zierkürbis und Physalis, aus: Die Farben des Herbstes konservieren Herbstlicher Dekorationskorb mit Zierkürbis und Physalis, aus: Die Farben des Herbstes konservieren
  • Reife Pfaffenhütchen, aus: Ein heller und warmer, aber kein goldener Oktobertag Reife Pfaffenhütchen, aus: Ein heller und warmer, aber kein goldener Oktobertag
  • Sich auflösende Physalisfrüchte im Herbst, aus: Plastische Formen des Herbstes Sich auflösende Physalisfrüchte im Herbst, aus: Plastische Formen des Herbstes
  • Blüte des Wolligen Schneeballs, aus: Frühlingsrückblick Blüte des Wolligen Schneeballs, aus: Frühlingsrückblick
  • Ebereschenzweig mit Fruchtstand im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer Ebereschenzweig mit Fruchtstand im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer
  • Weißdornzweig mit Früchten, aus: Jahreszeitlicher Vor- und Rückblick Weißdornzweig mit Früchten, aus: Jahreszeitlicher Vor- und Rückblick
  • Holzasche, aus: Zwischen unheimlich und anziehend Holzasche, aus: Zwischen unheimlich und anziehend
  • Sich auflösende Blattstrukturen im Sommerlicht, aus: Blattauflösung im Sommerlicht Sich auflösende Blattstrukturen im Sommerlicht, aus: Blattauflösung im Sommerlicht
  • Hartriegelzweig im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer Hartriegelzweig im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer
  • Walnussbaumzweig mit grüner Nuss im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer Walnussbaumzweig mit grüner Nuss im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer
  • Verwitterte Latten einer Scheunenwand, aus: Gartenbeobachtungsfreuden Verwitterte Latten einer Scheunenwand, aus: Gartenbeobachtungsfreuden
  • Wunschbaum-Armband Mirabellenbaum, aus: Neues Wunschbaum-Armband: Mirabellenbaum Wunschbaum-Armband Mirabellenbaum, aus: Neues Wunschbaum-Armband: Mirabellenbaum
  • Blüte des Spitzahorns II, aus: Gelbgrünes Blütenmeer im Frühlingslicht Blüte des Spitzahorns II, aus: Gelbgrünes Blütenmeer im Frühlingslicht
  • Blühender Schlehdorn, aus: Baumszenen im Frühling Blühender Schlehdorn, aus: Baumszenen im Frühling
  • Frühlingsknospen der Heckenrose, aus: Deutliche Frühlingsregungen Frühlingsknospen der Heckenrose, aus: Deutliche Frühlingsregungen
  • Adventskranz 2015 am 1. Advent, aus: Ein nadelloser Adventskranz Adventskranz 2015 am 1. Advent, aus: Ein nadelloser Adventskranz
  • Vergehendes Herbstlaub auf verwitterter Holzbank, aus: Blätterherbstnovember Vergehendes Herbstlaub auf verwitterter Holzbank, aus: Blätterherbstnovember
  • Feigenbaumpflanzung 2015, aus: Neue Gartenbaumarchitektur Feigenbaumpflanzung 2015, aus: Neue Gartenbaumarchitektur
  • Frisch gepflückte Schlehenfrüchte, aus: Schlehen sammeln Frisch gepflückte Schlehenfrüchte, aus: Schlehen sammeln
  • Weißdorn im Hochsommer I, aus: Strahlender Weißdorn Weißdorn im Hochsommer I, aus: Strahlender Weißdorn
  • lebensbaum-armband.de – Screenshot 1, aus: Landing-Page für die Lebensbaum-Armbänder lebensbaum-armband.de – Screenshot 1, aus: Landing-Page für die Lebensbaum-Armbänder
  • Vater, Mutter & Kinder-Armband-Set Walnussbaum-Haselstrauch-Esskastanie, aus: Neue Vater, Mutter & Kind-Armband-Sets Vater, Mutter & Kinder-Armband-Set Walnussbaum-Haselstrauch-Esskastanie, aus: Neue Vater, Mutter & Kind-Armband-Sets
  • Brombeerblüte II, aus: Brombeersommer Brombeerblüte II, aus: Brombeersommer
  • Heckenrosenblüte I, aus: Heckenrosenlandschaft Heckenrosenblüte I, aus: Heckenrosenlandschaft
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  • Junges Traubenkirschenlaub, aus: Osterauftakt Junges Traubenkirschenlaub, aus: Osterauftakt
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  • Wunschbaum-Manufaktur: Baumkreis-Armband mit Lebensbaum-/Geburtstag-Zuordnungen nach keltischem Baumkalender, aus: Die neue Baumkreiskarte ist da Wunschbaum-Manufaktur: Baumkreis-Armband mit Lebensbaum-/Geburtstag-Zuordnungen nach keltischem Baumkalender, aus: Die neue Baumkreiskarte ist da
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  • Pfaffenhütchen zu Herbstbeginn 3, aus: Im Farbenrausch der Pfaffenhütchen Pfaffenhütchen zu Herbstbeginn 3, aus: Im Farbenrausch der Pfaffenhütchen
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  • Zweig mit reifen Weißdornfrüchten, aus: Weißdorn-Rot Zweig mit reifen Weißdornfrüchten, aus: Weißdorn-Rot
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  • Schutznetze für Weinreben, aus: Vom Charme spätsommerlicher Nachmittage in der Landschaft Schutznetze für Weinreben, aus: Vom Charme spätsommerlicher Nachmittage in der Landschaft
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  • Hartriegelzweig mit Früchten und herbstlichem Laub, aus: Sommer-Herbst der Sträucher Hartriegelzweig mit Früchten und herbstlichem Laub, aus: Sommer-Herbst der Sträucher
  • Rosenapfel an Heckenrosenzweig, aus: Schlafapfel in der Sonne Rosenapfel an Heckenrosenzweig, aus: Schlafapfel in der Sonne
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  • Sturmopfer – Entwurzelter Ahorn in Essen, aus: Stürme und Baumopfer Sturmopfer – Entwurzelter Ahorn in Essen, aus: Stürme und Baumopfer
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  • Walnussbaum mit reifenden Nüssen, aus: Sommerlichtfänger Walnussbaum mit reifenden Nüssen, aus: Sommerlichtfänger
  • Reife Mirabellen am wildwachsenden Baum, aus: Mirabellen satt Reife Mirabellen am wildwachsenden Baum, aus: Mirabellen satt
  • Blattwerk im Gegenlicht, aus: Feigenbaumsommer Blattwerk im Gegenlicht, aus: Feigenbaumsommer
  • Blatt im Gegenlicht, aus: Feigenbaumsommer Blatt im Gegenlicht, aus: Feigenbaumsommer
  • Reife Feige, aus: Feigenbaumsommer Reife Feige, aus: Feigenbaumsommer
  • Ganze Feigenfrüchte, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen Ganze Feigenfrüchte, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen
  • Aufgeschnittene Frucht, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen Aufgeschnittene Frucht, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen
  • Detail einer aufgeschnittenen Frucht, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen Detail einer aufgeschnittenen Frucht, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen
  • Nashi-Früchte im Sommer, aus: Pralle Früchte Nashi-Früchte im Sommer, aus: Pralle Früchte
  • Reifende Weintrauben, aus: Üppiges Obstjahr Reifende Weintrauben, aus: Üppiges Obstjahr