Versäumtes Licht

Ich hoffe, bald mit meiner Holzwerkstatt wieder nach draußen ziehen zu können. Noch ist es für längere Arbeiten zu kühl, so dass ich mit dem Kellerdomizil vorlieb nehmen muss. Draußen ist es doch viel angenehmer, allerdings ist man auch stärker abgelenkt. Durch Naturgeräusche zum Beispiel, die Vögel, das Blätterrauschen, die Klangspiele. Aber eben auch näher an den Bäumen und ihren Veränderungen, die ab dem Frühjahr ein nie langweilig werdendes Beobachtungsfeld bieten. Zeit für die Freiluftsaison, in der wir hoffentlich das versäumt Licht des Winters nachholen.

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Felix ist wieder da

Da für den Wochenanfang schon wieder Minusgrade vorhergesagt sind, eine hoffentlich kurzweilige Rückkehr des Winters, haben wir nun doch noch Brennholznachschub besorgen müssen. V. hat dazu einige Buchenscheite vor Ort mit der Kettensäge in ofengerechte Abschnitte geteilt und im Transportsack hergefahren. Ich schätze, das wird etwa eine Woche ausreichen. Ich hoffe, das Kälteintermezzo wird nicht länger anhalten. Denn es gibt durchaus Anzeichen für den nahenden Frühling. Allen voran Felix, unsere Hausamsel, die im Winter wie vom Erdboden verschwunden war. Heute ganz früh habe ich ihn erstmals wieder singen gehört. M. hatte ihn vor einigen Tagen schon gesichtet. Dass er so schnell sein Lied wieder anstimmen würde, hätte ich nicht gedacht. Tagsüber war er allerdings dann wieder verschwunden. Bin gespannt, ob er sich dauerhaft in seinem letztjährigen Revier, dessen Zentrum unser Garten war, erneut behaupten wird. Bei diesem ersten Gesang war allerdings seine Hauptmelodie noch nicht enthalten. Die werde ich wohl nie vergessen, so häufig habe ich ihr das ganze Frühjahr über mit großem Amusement täglich stundenlang zugehört. Ob sie wohl wiederkehrt?

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Unnötige Aufregung

V. hatte sich doch geirrt. Er vermutete ein eigenmächtiges Verhalten des Holzfällers, dabei hatte der nur nicht ganz so viel geschlagen wie V. vermutet hatte. Also einmal viel Aufregung um nichts. Ich hoffe, dass das in den nächsten Wochen gut geht und unser Brennholzvorrat wieder für einige Jahre aufgefüllt wird. Und wenn V. dann zwischendurch die kleinen Bäume und Äste holen will, ist es ja in Ordnung. Das wird nicht so anstrengend. Und für ausreichend Anmachholz ist außerdem noch gesorgt. Wenn dabei das eine oder andere fürs Kunsthandwerk nützliche Material dabei abfällt, freue ich mich natürlich. Der Holunder war eine solche schöne Gelegenheit.

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Der Geist der Feiertage

Ich werde wohl auch in diesem Jahr nicht dazu kommen, bis Ostern ein Symbolgeschenk aus Holz zu realisieren. Zwar nehme ich mir das immer wieder vor, aber dann fehlt doch jedes Mal die Zeit. Dabei würde ich sehr gern wieder einmal ein Holzei, ein Kreuz oder etwas anderes mit österlicher Symbolik herstellen, wie ich es in früheren Jahren jedes Jahr getan habe. Bestimmte Aktivitäten sind scheinbar an bestimmte Lebensphasen geknüpft und kaum konstant zu halten. Ich hoffe aber, dass irgendwann wieder eine Zeit für diese Freiräume kommt. Damit ich den Geist der Feiertage auch in kreativer Form wieder zum Thema machen kann.

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Zufallsentdeckungen

Schade, dass ich die Art nicht mit Bestimmtheit bestimmen kann. Beim Spaziergang habe ich erst die geschnittenen Büsche am Damm entdeckt und beim Rückweg dann die abgeschnittenen Äste. Ich glaube dabei den Schwarzdorn entdeckt zu haben. Da aber keine Blätter dran sind, bin ich mir nicht ganz sicher. Der Astaufbau, die Dornen deuten doch sehr darauf hin. Schade, dass ich niemanden fragen kann. Ich hätte sonst den kleinen Abschnitt des Stammstücks ganz gerne mitgenommen. Das wäre eine Rarität, denn bisher bin ich noch nicht an das Holz der Schlehen geraten. Ist einfach eine Art, die man gewöhnlich nicht schlägt und die auch selten auf bewirtschafteten Geländen zu finden ist. Na ja, vielleicht will es irgendwann einmal der Zufall, wie schon so oft bei anderen Entdeckungen.

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Robinie mit Vergangenheit

Wieder ein schöner, ziemlich heller Tag. Ich genieße die Spaziergänge um die Mittagszeit. Am Abend unser monatliches Treffen, diesmal bei B. in S. Eine ziemliche Fahrerei, aber auch schön, die kleinen Ortschaften der Region zu erkunden. Und die Gespräche sind immer irgendwie echt. Eine Bereicherung für alle. Auch das fünfte Armband habe ich am Vormittag abgeschlossen. Robinie, eine Seltenheit, aber ein Baum, der mich schon sehr lange begleitet, vor allem bei meiner bildhauerischen Arbeit.

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Totholz im Licht

Endlich kann man beim Spaziergang wieder das Licht genießen. Es war tatsächlich der erste lange Spaziergang am Fluss in diesem Jahr. Und neben mir hat es viele nach draußen gezogen, man hat das vermisste Licht geradezu in sich aufgesogen. Die Erleichterung war den vielen, denen ich begegnet bin, ins Gesicht geschrieben. Fotografisch war es neben der Überlebenssymbolik des Efeus vor allem das Totholz, das mich heute am meisten beeindruckt hat. Es scheint im hellen Licht betrachtet eine besondere Form von Lebendigkeit zu erhalten:

Efeuranke an Baumrinde

Totholz

Totholz

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Endlich wieder Licht

Der erste Nachmittag seit langem, an dem es einmal über Stunden sonnig war. Wie haben wir dieses Licht vermisst! Da geht einem die Holzarbeit gleich viel leichter von der Hand, ist die Nähe zu den lebenden Bäumen wieder da. M. spricht schon davon, die empfindlichen Gehölze von ihrem Winterquartier nach draußen zu bringen. Ich bin mir allerdings nichts sicher, ob das nicht noch zu riskant ist. Vielleicht warten wir besser bis Mitte bis Ende nächster Woche, zu denen zweistellige Plusgrade vorhergesagt sind. Möglicherweise ist das dann der endgültige Winterabschied, und der erste Vorbote des Frühlings.

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Eine besondere Form der Konzentration

Die Kälte will nicht vergehen. Und so fängt der März schon genauso an, wie der Februar geendet hat: zu dunkel, zu kalt, zu ungemütlich. Mittlerweile sind fast alle schon leicht angesäuert, weil sie es einfach nicht fassen können, diesen nicht enden wollenden Lichtentzug. So sind wir dieses Jahr nicht etwa wegen, sondern wegen des nicht kommenden wollenden Frühlings müde. Eine Frühjahrsentzugsmüdigkeit sozusagen. Unter meinem wärmenden Lichtstrahler im Keller versuche ich das beim Stunden währenden Sägen, Schleifen und Bohren möglichst aus dem Kopf zu bekommen. Und wegen der auf Wiederholungen beruhenden Arbeit gelingt mir das eigentlich auch ganz gut. Eine fast meditative Grundstimmung, die ganz gut ist für die Bearbeitung der Hölzer, auf die ich mich auf diese Art sehr gut einlassen kann. Die Ergebnisse profitieren auf jeden Fall von dieser besonderen Form der Konzentration.

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Gut kalkulierter Brennholzvorrat

Ich bin mal gespannt, ob wir mit unserem Brennholzvorrat auskommen. Er war diesen Winter doppelt so groß ausgefallen wie in den Vorjahren. Und das hat sich als nützlich erwiesen, so lang und kalt, wie er sich dahingestreckt hat. Wenn es bis Mitte kommender Woche tatsächlich schon zweistellig werden sollte, könnten wir die Holzofensaison tatsächlich beenden und müssten kein neues Holz herankarren. Immerhin, mit dem neuen Ofen und ein wenig Beimischung von Buche und Obsthölzern lässt sich auch mit der Fichte ganz gut heizen. Das haben wir gesehen, und ergiebig war es durchaus auch. Mit der hungrigen alten Bauweise des Ofens wäre natürlich mindestens doppelt so viel verbraucht worden. Das war sicher eine der besten Investitionen der letzten Jahre.

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Neue Kombinationen

Das wird wohl wieder ein holzarbeitsreiches Wochenende. Deshalb habe ich heute schon mal angefangen und den späten Nachmittag über Stäbe hergestellt. Wieder einmal neue Kombinationen: Kaukasische Walnuss & Tanne, Linde & Zürgelbaum. Außerdem zum ersten Mal die Robinie, die ich erst kürzlich in das Angebot aufgenommen habe. Inzwischen ist die Arbeit draußen auch nicht mehr ganz so unangenehm. Man merkt den ersten zaghaften Temperaturanstieg. Das reicht natürlich noch nicht für Frühling. Aber Winter ist gefühlt auch schon hinter uns.

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Kirchenlinden

Schade, dass einige der mächtigen alten Linden vor der Dorfkirche gefällt werden mussten. Angeblich seien sie im Inneren stark ausgefault gewesen. Allerdings ist nicht zu erkennen, warum das eine Gefährdung dargestellt hat. Schließlich werden sie alle 3-4 Jahre radikal zurückgeschnitten und schlagen dann wieder kräftig aus. So auch diese Exemplare. Manchmal versteht man das nicht, es hätte wohl kaum etwas herunterstürzen können. Jedenfalls stapeln sich jetzt Astabschnitte und mächtig Baumscheiben dort, wo vor wenigen Tagen noch dicke Linden standen. Wenn ich nicht schon vor Jahren ebenfalls aus dem Umfeld der Kirche eine Reihe von Abschnitten erhalten hätte, die größtenteils noch auf Vorrat liegen, würde ich mich um einen Teil des Materials bemühen. Aber so ist das weniger interessant, auch weil sich das Holz für meine Art der Bildhauerei weniger eignet. Für die kunsthandwerklichen Projekte habe ich andererseits keinen Bedarf mehr. In einigen Tagen wird es schon so sein, als ob die Bäume nicht existiert hätten, vor allem, da noch etliche ihrer Schwestern dort stehen. Vielleicht werden aber die nicht ausgegrabenen Wurzelstücke ein bleibendes Erinnerungszeichen setzen.

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Selbstmotivation außerhalb der Natur

Gleich zu Wochenbeginn ein extrem kommunikationsintensiver Tag mit einer Reihe von Ansatzpunkten für neue Projekte. Sollte die Dauerkälte und -Trübnis des Wetters die Menschen quasi zu einem Gegenangriff verleitet haben? Es wäre kein Wunder und absolut zu begrüßen, denn wir müssen uns einfach ein Stück weit unabhängig von den biologischen Lebensbedingungen machen, von denen wir doch meist so stark beeinflusst sind. Dann wird der Frühling eben in den Aktivitäten vorweggenommen und das noch fehlende Blattgrün durch frische Ideen kompensiert. Wenn die dann unter dem Eindruck des wirklichen Grüns Flügel erhalten, hätten wir einen versöhnlichen Übergang ins neue Vegetationsjahr geschafft. Wie immer hoffe ich das Beste.

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Sackgassen der Baumliteratur

Endlich einmal wieder Zeit für die Aufhol-Lektüre meiner angesammelten neuen Baumliteratur. Dabei bin ich allerdings nicht sehr viel weiter gekommen. Schön aber, dass mit einem Übersichtsband das große Thema der Baumsymbolik noch mal aufgefrischt wird. Vor allem die Verweise auf die wenigen Quellen, die eigentlich in allen ernsthaften Bänden über Baumsymbolik auftauchen, möchte ich nutzen, um mir vor allem diese Quellen künftig genauer anzusehen. Mit der neueren Populärliteratur kommt man bei wirklich grundlegenden Fragen nämlich nicht sehr viel weiter. Da scheint jeder von jedem nur abzuschreiben. Oder die Dinge werden so extrem subjektiv dargestellt, dass man keinen Ansatzpunkt zur individuellen Reflexion findet. Mal sehen, ob ich einige Schritte weiter kommen kann. Oder sollte das doch ein Projekt fürs Rentenalter sein?

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Verschiedene Erscheinungsformen einer Art

Nun habe ich das Holunderholz schon aufgesägt. Es war ergiebiger, als ich vorausgesagt hatte, allerdings ist die Qualität der einzelnen Abschnitte sehr unterschiedlich. Obwohl sie alle vom selben Baum stammen, könnte man die Holzstruktur durchaus verschiedenen Gehölzen zuordnen. Denn die eine Sorte ist hellgelblich, relativ homogen strukturiert, mit frischer, leicht abschälbarer Rinde. Die andere Sorte ließ sich zwar auch gut schälen, war im Kernholz aber streifig, wie wenn Teile schon im Übergang zur Fäulnis seien. Das ist aber eher unwahrscheinlich, da das Holz insgesamt durchgehend fest ist. Und die dritte Sorte hat einen ganz dunklen Kern, der beim Sägen merkwürdige Gerüche freisetzt. Aber auch hier ist die Struktur dicht und fest. Drei Erscheinungsformen ein und derselben Holzart? Ich werde sehen, wie sich die Hölzer im getrockneten Zustand offenbaren. Häufig trennt sich dann erst die Spreu vom Weizen. Jedenfalls ist jetzt alles gut vorbereitet, ordentlich gewachst und zum Antrocknen im Freien, aber unter Dach gelagert. Meine letzte Vorratsaktion mit dem Kiefernholz war ziemlich erfolgreich. Die ersten Kanteln konnte ich schon verwerten und es sind noch eine ganze Reihe weitere da, die eine gute Qualität erwarten lassen. Dennoch muss ich auch damit am Ball bleiben, da diese Kiefernqualität nicht alle Tage zu finden ist.

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Holunderholz

Ich bin gespannt. V. sagt, er hat bei seiner Rodungsarbeit im eigenen Wald einen alten Holunder entdeckt. Teile des für die Art dicken Stamms sollen ein sehr schönes, rötliches Holz haben. Morgen sehe ich es mir einmal genauer an. Wenn es gesund ist, kann ich irgendwann zum Ende des Sommers vielleicht, meinen Shop um eine neue Art erweitern. Bis dahin habe ich sicherlich mit dem bewährten Turbotrocknungsverfahren zumindest einige bearbeitbare Kanteln daraus gewonnen, die sich zu Perlen verarbeiten lassen. Und da es sich um eine durchaus symbolträchtige Art handelt, freut mich das besonders. Solche ,,Neuzugänge“ haben immer etwas unglaublich Spannendes, das anfänglich in seinem ganzen Bedeutungsreichtum noch gar nicht überschaubar und gerade deswegen sehr reizvoll ist.

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Holzmachwetter

Ein Einundzwanzigster, und sogar noch mit der Quersumme 11. Aber so besonders war der Tag gar nicht. Dabei dachte ich am Vormittag schon, die im letzten Jahr erlebte Februarsonne hätte sich durchgesetzt. Aber zu früh gefreut. Dann kamen die Wolken und die einzelnen Schneeflocken doch wieder zurück und hielten uns den Tag über am Gefrierpunkt. V. hat zwar jemanden zum Fällen beauftragt, konnte es aber dennoch nicht lassen, selbst bei unserem ehemaligen Weihnachtsbaumstück vorbeizuschauen. Gut nur, dass die schwerere Arbeit abgegeben ist und wir uns später aufs Sägen konzentrieren können. Fürs Holzmachen ist die Witterung natürlich prima. Dennoch, meine Kleinteilarbeit im Warmen, so auch heute wieder, ist mir in dieser Jahreszeit lieber.

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Farbdifferenzen im Holz

Bin trotz der Kälte ganz gut mit der heutigen Drechselarbeit zurechtgekommen. Mit Pappel habe ich ja inzwischen ohnehin Routine, eines der am häufigsten nachgefragten Hölzer (wer hätte das gedacht), und die Buche war eine eher seltene Abwechslung. Bei dem Rotbuchenholz gibt’s große Farbdifferenzen. Deshalb musste ich, um eine Abweichung zu vermeiden, noch einen Stab für die Hauptperle herstellen, für die mir nur Material aus einem dunkleren Abschnitt zur Verfügung stand. So bleiben gerade diese kunsthandwerklichen Arbeiten immer in Bewegung und werden auch nach zehn Jahren noch nicht langweilig. Nur die Witterungsbedingungen könnten sich doch mal ändern. Weil dann die Holzarbeit mehr Freude macht, und weil auf dem Gebiet Abwechslung nun wirklich dringend notwendig geworden ist.

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Erkältungszeit

Und doch kehrt der Winter vorerst wieder zurück. Wohl weil das nach dem letzten Hoch eigentlich nicht mehr zu erwarten war, scheint eine Erkältung nicht mehr unmöglich zu sein. Wir hoffen, dennoch daran vorbei zu kommen. Damit die Vorfreude auf den Frühling nicht gleich wieder abgedämpft wird. Die Menschen brauchen das Grün, das neue Blühen und Wachsen, um endlich im neuen Jahr anzukommen. Immer nur mit Visualisierung und Erinnerung geht das nicht über Monate hinweg gut. Zeit für einen Neuanfang, der ohne eine passende Spiegelung im Vegetations- und Landschaftsbild nicht wirklich funktionieren kann.

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Beeindruckende Weiden

Endlich wieder Sonne. So wie ich es vom Februar eigentlich gewohnt war. Beim Spaziergang war meine Aufmerksamkeit dennoch noch nicht bei der Landschaft. Nur die Weiden sind mir deutlicher ins Auge gefallen als gewöhnlich. Inzwischen zieren sie bereits das gesamt Flussufer und sind schon auf ca. 2-3 Meter hoch gewachsen. Vor zwei Jahren erst waren sie radikal zurückgeschnitten worden. Nur noch Stümpfe waren übrige geblieben. Ein Zeichen für die ungeheuere Regenerationskraft dieser Art, die neben ihrer auch sonst so spannenden Symbolik mich immer wieder beeindruckt.

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Frühlingsgleiche Luft

Auch an diesem Februartag zwar nur wenig Licht. Aber dennoch ein Lichtblick, denn die Luft riecht schon nach Frühling. Merkwürdig, denn sie ist gleichzeitig auch noch kühl. Man kann sich dennoch den Frühling atmosphärisch schon vorstellen. Nur das Baumgrün und die wärmenden Strahlen fehlen noch. Sollten die ersten zurückgekehrten Zugvögel doch Recht behalten? Ich kennen niemanden, der sich das derzeit nicht wünschen würde.

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Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.

  • Junge Schlehdornblüte, aus: Frühlingsweiß Junge Schlehdornblüte, aus: Frühlingsweiß
  • Nahaufnahme der Schnittkanten eines Bauholz-Lattenstapels I, aus: Abstrakt natürliche Struktur Nahaufnahme der Schnittkanten eines Bauholz-Lattenstapels I, aus: Abstrakt natürliche Struktur
  • Hirnholzansicht gestapelter Kiefernbohlen I, aus: Hirnholztexturen Hirnholzansicht gestapelter Kiefernbohlen I, aus: Hirnholztexturen
  • Verwitterter Stammquerschnitt einer Eiche, aus: Lichter Querschnitt Verwitterter Stammquerschnitt einer Eiche, aus: Lichter Querschnitt
  • Hagebuttenfrucht im Hochwinter, aus: Baumdetails im Winterlicht Hagebuttenfrucht im Hochwinter, aus: Baumdetails im Winterlicht
  • Weihnachtliche Raumimpression mit Weihnachtsbaum-Dekoration, aus: Weihnachtliches Licht im November Weihnachtliche Raumimpression mit Weihnachtsbaum-Dekoration, aus: Weihnachtliches Licht im November
  • Herbstlicher Dekorationskorb mit Zierkürbis und Physalis, aus: Die Farben des Herbstes konservieren Herbstlicher Dekorationskorb mit Zierkürbis und Physalis, aus: Die Farben des Herbstes konservieren
  • Reife Pfaffenhütchen, aus: Ein heller und warmer, aber kein goldener Oktobertag Reife Pfaffenhütchen, aus: Ein heller und warmer, aber kein goldener Oktobertag
  • Sich auflösende Physalisfrüchte im Herbst, aus: Plastische Formen des Herbstes Sich auflösende Physalisfrüchte im Herbst, aus: Plastische Formen des Herbstes
  • Blüte des Wolligen Schneeballs, aus: Frühlingsrückblick Blüte des Wolligen Schneeballs, aus: Frühlingsrückblick
  • Ebereschenzweig mit Fruchtstand im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer Ebereschenzweig mit Fruchtstand im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer
  • Weißdornzweig mit Früchten, aus: Jahreszeitlicher Vor- und Rückblick Weißdornzweig mit Früchten, aus: Jahreszeitlicher Vor- und Rückblick
  • Holzasche, aus: Zwischen unheimlich und anziehend Holzasche, aus: Zwischen unheimlich und anziehend
  • Sich auflösende Blattstrukturen im Sommerlicht, aus: Blattauflösung im Sommerlicht Sich auflösende Blattstrukturen im Sommerlicht, aus: Blattauflösung im Sommerlicht
  • Hartriegelzweig im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer Hartriegelzweig im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer
  • Walnussbaumzweig mit grüner Nuss im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer Walnussbaumzweig mit grüner Nuss im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer
  • Verwitterte Latten einer Scheunenwand, aus: Gartenbeobachtungsfreuden Verwitterte Latten einer Scheunenwand, aus: Gartenbeobachtungsfreuden
  • Wunschbaum-Armband Mirabellenbaum, aus: Neues Wunschbaum-Armband: Mirabellenbaum Wunschbaum-Armband Mirabellenbaum, aus: Neues Wunschbaum-Armband: Mirabellenbaum
  • Blüte des Spitzahorns II, aus: Gelbgrünes Blütenmeer im Frühlingslicht Blüte des Spitzahorns II, aus: Gelbgrünes Blütenmeer im Frühlingslicht
  • Blühender Schlehdorn, aus: Baumszenen im Frühling Blühender Schlehdorn, aus: Baumszenen im Frühling
  • Frühlingsknospen der Heckenrose, aus: Deutliche Frühlingsregungen Frühlingsknospen der Heckenrose, aus: Deutliche Frühlingsregungen
  • Adventskranz 2015 am 1. Advent, aus: Ein nadelloser Adventskranz Adventskranz 2015 am 1. Advent, aus: Ein nadelloser Adventskranz
  • Vergehendes Herbstlaub auf verwitterter Holzbank, aus: Blätterherbstnovember Vergehendes Herbstlaub auf verwitterter Holzbank, aus: Blätterherbstnovember
  • Feigenbaumpflanzung 2015, aus: Neue Gartenbaumarchitektur Feigenbaumpflanzung 2015, aus: Neue Gartenbaumarchitektur
  • Frisch gepflückte Schlehenfrüchte, aus: Schlehen sammeln Frisch gepflückte Schlehenfrüchte, aus: Schlehen sammeln
  • Weißdorn im Hochsommer I, aus: Strahlender Weißdorn Weißdorn im Hochsommer I, aus: Strahlender Weißdorn
  • lebensbaum-armband.de – Screenshot 1, aus: Landing-Page für die Lebensbaum-Armbänder lebensbaum-armband.de – Screenshot 1, aus: Landing-Page für die Lebensbaum-Armbänder
  • Vater, Mutter & Kinder-Armband-Set Walnussbaum-Haselstrauch-Esskastanie, aus: Neue Vater, Mutter & Kind-Armband-Sets Vater, Mutter & Kinder-Armband-Set Walnussbaum-Haselstrauch-Esskastanie, aus: Neue Vater, Mutter & Kind-Armband-Sets
  • Brombeerblüte II, aus: Brombeersommer Brombeerblüte II, aus: Brombeersommer
  • Heckenrosenblüte I, aus: Heckenrosenlandschaft Heckenrosenblüte I, aus: Heckenrosenlandschaft
  • Feigenbaum, junge Blätter und Früchte, aus: Sommerblumentag Feigenbaum, junge Blätter und Früchte, aus: Sommerblumentag
  • Junger Ginkgozweig, aus: Sommerblumentag Junger Ginkgozweig, aus: Sommerblumentag
  • Üppig blühende Traubenkirsche, aus: Lichtzelthimmel Üppig blühende Traubenkirsche, aus: Lichtzelthimmel
  • Pfaffenhütchenblüte I, aus: Blühendes Pfaffenhütchen Pfaffenhütchenblüte I, aus: Blühendes Pfaffenhütchen
  • Quittenblüte, aus: Frühlingsfortschritt Quittenblüte, aus: Frühlingsfortschritt
  • Schlehdornblüte, aus: Frühlingsfortschritt Schlehdornblüte, aus: Frühlingsfortschritt
  • Junges Traubenkirschenlaub, aus: Osterauftakt Junges Traubenkirschenlaub, aus: Osterauftakt
  • Obstbaumschnittfeuer III, aus: Ein Baumarbeitstag Obstbaumschnittfeuer III, aus: Ein Baumarbeitstag
  • Wunschbaum-Manufaktur: Baumkreis-Armband mit Lebensbaum-/Geburtstag-Zuordnungen nach keltischem Baumkalender, aus: Die neue Baumkreiskarte ist da Wunschbaum-Manufaktur: Baumkreis-Armband mit Lebensbaum-/Geburtstag-Zuordnungen nach keltischem Baumkalender, aus: Die neue Baumkreiskarte ist da
  • Unser Weihnachtsbaum 2014, aus: Oh – schöner – Tannenbaum Unser Weihnachtsbaum 2014, aus: Oh – schöner – Tannenbaum
  • Silberweidenblüte, aus: Lichtzelthimmel Silberweidenblüte, aus: Lichtzelthimmel
  • Herbstblätterarrangement, aus: Herbstblätterblüte Herbstblätterarrangement, aus: Herbstblätterblüte
  • Herbstliches Konzept, aus: Herbstgedenken Herbstliches Konzept, aus: Herbstgedenken
  • Deko-Weihnachtsbäumchen vor Weihnachtsbaum, aus: Neues Weihnachtsmotiv Deko-Weihnachtsbäumchen vor Weihnachtsbaum, aus: Neues Weihnachtsmotiv
  • Screenshot der Website baumkreis.com, aus: Landingpage für Baumkreis-Armband Screenshot der Website baumkreis.com, aus: Landingpage für Baumkreis-Armband
  • Screenshot1 partnerarmband.de, aus: Landingpage partnerarmband.de ist online Screenshot1 partnerarmband.de, aus: Landingpage partnerarmband.de ist online
  • Pfaffenhütchen zu Herbstbeginn 3, aus: Im Farbenrausch der Pfaffenhütchen Pfaffenhütchen zu Herbstbeginn 3, aus: Im Farbenrausch der Pfaffenhütchen
  • Reife weiße Weintrauben, aus: Schöner Altweibersommertag Reife weiße Weintrauben, aus: Schöner Altweibersommertag
  • Fruchtkapseln des Pfaffenhütchens im Spätsommer, aus: Wunderbare Pfaffenhütchen Fruchtkapseln des Pfaffenhütchens im Spätsommer, aus: Wunderbare Pfaffenhütchen
  • Zweig mit reifen Weißdornfrüchten, aus: Weißdorn-Rot Zweig mit reifen Weißdornfrüchten, aus: Weißdorn-Rot
  • Insektenfangbehälter unter Weinreben, aus: Früher Start der Weintraubenlese Insektenfangbehälter unter Weinreben, aus: Früher Start der Weintraubenlese
  • Schutznetze für Weinreben, aus: Vom Charme spätsommerlicher Nachmittage in der Landschaft Schutznetze für Weinreben, aus: Vom Charme spätsommerlicher Nachmittage in der Landschaft
  • Streuobstwiese mit Mirabellenbäumen, aus: Mirabellen satt Streuobstwiese mit Mirabellenbäumen, aus: Mirabellen satt
  • Äste mit reifen Mirabellen, aus: Mirabellen satt Äste mit reifen Mirabellen, aus: Mirabellen satt
  • Hartriegelzweig mit Früchten und herbstlichem Laub, aus: Sommer-Herbst der Sträucher Hartriegelzweig mit Früchten und herbstlichem Laub, aus: Sommer-Herbst der Sträucher
  • Rosenapfel an Heckenrosenzweig, aus: Schlafapfel in der Sonne Rosenapfel an Heckenrosenzweig, aus: Schlafapfel in der Sonne
  • Reifende Früchte des Schlehdorns, aus: Ob die Schlehdornfrüchte wohl erntereif werden? Reifende Früchte des Schlehdorns, aus: Ob die Schlehdornfrüchte wohl erntereif werden?
  • Schwarzdornfrüchte im Spätsommer, aus: Sommer-Herbst der Sträucher Schwarzdornfrüchte im Spätsommer, aus: Sommer-Herbst der Sträucher
  • Fruchttragender Weißdorn im Spätsommer, aus: Sommer-Herbst der Sträucher Fruchttragender Weißdorn im Spätsommer, aus: Sommer-Herbst der Sträucher
  • Mirabellen – frisch entkernt, aus: Tage der Mirabelle Mirabellen – frisch entkernt, aus: Tage der Mirabelle
  • Mirabellenkuchen mit Hefeteig, aus: Mirabellenkuchen abstrakt Mirabellenkuchen mit Hefeteig, aus: Mirabellenkuchen abstrakt
  • Ebereschenpaar im Hochsommer, aus: Sommerlichtfänger Ebereschenpaar im Hochsommer, aus: Sommerlichtfänger
  • Wunschbaum-Armband Trompetenbaum, aus: Neues Armband aus dem Holz des Trompetenbaums Wunschbaum-Armband Trompetenbaum, aus: Neues Armband aus dem Holz des Trompetenbaums
  • Sturmopfer – Entwurzelter Ahorn in Essen, aus: Stürme und Baumopfer Sturmopfer – Entwurzelter Ahorn in Essen, aus: Stürme und Baumopfer
  • Esskastanie mit reifenden Früchten, aus: Sommerlichtfänger Esskastanie mit reifenden Früchten, aus: Sommerlichtfänger
  • Walnussbaum mit reifenden Nüssen, aus: Sommerlichtfänger Walnussbaum mit reifenden Nüssen, aus: Sommerlichtfänger
  • Reife Mirabellen am wildwachsenden Baum, aus: Mirabellen satt Reife Mirabellen am wildwachsenden Baum, aus: Mirabellen satt
  • Blattwerk im Gegenlicht, aus: Feigenbaumsommer Blattwerk im Gegenlicht, aus: Feigenbaumsommer
  • Blatt im Gegenlicht, aus: Feigenbaumsommer Blatt im Gegenlicht, aus: Feigenbaumsommer
  • Reife Feige, aus: Feigenbaumsommer Reife Feige, aus: Feigenbaumsommer
  • Ganze Feigenfrüchte, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen Ganze Feigenfrüchte, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen
  • Aufgeschnittene Frucht, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen Aufgeschnittene Frucht, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen
  • Detail einer aufgeschnittenen Frucht, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen Detail einer aufgeschnittenen Frucht, aus: Das Fruchtfleisch der Feigen
  • Nashi-Früchte im Sommer, aus: Pralle Früchte Nashi-Früchte im Sommer, aus: Pralle Früchte
  • Reifende Weintrauben, aus: Üppiges Obstjahr Reifende Weintrauben, aus: Üppiges Obstjahr