Voll-Holz-Baum-Tag

Das war wieder einer dieser Voll-Holz-Baum-Tage. V. hatte die Bäume in den vergangenen zwei Wochen schon alle geschnitten und drei oder vier von ihnen ganz gefällt. Es ist recht kurios, dass er jedes Jahr wieder neu starke Äste entfernt, die Bäume immer schlanker und niedriger macht, um sich die Arbeit zu erleichtern, es aber in der Regel nicht fertig bringt, sie ganz zu beseitigen. Es ist dann so, als ob er einem inneren Zwang folgt, den wohl keiner von uns jemals wird nachvollziehen können, der aber zweifellos vorhanden ist. Wie auch immer, heute ging’s, wie jedes Jahr um diese Zeit, darum, die geschnittenen Äst auf zwei verschiedene Haufen zusammen zu tragen und dort dann zu verbrennen. Letzteres hat sich als sehr schwierig herausgestellt, das Feuer wollte einfach nicht in Gang kommen, und deshalb haben wir den zweiten Haufen auch nicht mehr geschafft. Der erste dagegen ist jetzt nur noch ein Häufchen weiß-grauer Asche. Dass ich den Fotoapparat nicht dabei hatte, war kein wirklicher Verlust, der Vorgang des Verbrennens war diesmal so unspektakulär, dass ohnehin keine nennenswerten Aufnahmen dabei hätten entstehen können. Während sich das feinere Astmaterial in diesem Jahr durchaus in Grenzen hielt, ist durch die gefällten Bäume doch jede Menge an Stammabschnitten angefallen. V. hat die Stämme und starken Äste noch mal in kleinere Abschnitte zerteilt, was für das Stapeln günstiger ist. Danach haben wir alles aufgeladen und zum Bienenhaus gefahren, ganze zwei Anhängerladungen kamen zusammen, und das heißt natürlich auch zwei mal fahren. Der Brennholzvorrat dürfte damit auf eine für drei Winter ausreichende Menge angewachsen sein. Recht anstrengend und schwer das Ganze, aber nach einer Woche Vollzeit-Englisch ist mir diese Freiluft-Aktion ganz gut bekommen. Jetzt noch ein längerer Spaziergang am morgigen Sonntag, und das Wochenende ist gerettet.

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Überdurchschnittlich

Der Winter wird in der Form, wie man sich das gewöhnlich vorstellt, wohl dieses Jahr nicht mehr kommen, auch wenn die polare Kaltluft bis Mitte kommender Woche im Anzug ist. Ich stelle mich deshalb auf eine ganze Reihe ziemlich durchwachsener Wochen ein, die von mäßigen Temperaturen, Hochnebel, wenig Sonne und der damit verbundenen Dauerdepression vieler Menschen verbunden sein werden. Damit ist die Chance auch stark reduziert, dass ich in absehbarer Zeit wieder zum Fotografieren kommen könnte. Mein Rang bei fotolia ist schon gefährlich abgesunken, weil ich nun schon Monate lang keine neuen Fotografien mehr hochladen konnte. Erstaunlicherweise kommen, trotz der dort ständig wachsenden Archivzahlen, ab und zu doch noch Interessenten auf die Idee, meine Baum- oder Blattfotos herunter zu laden. Das ist mir eine Bestätigung, dass die Qualität wohl als überdurchschnittlich eingeschätzt wird, denn immerhin müssen sich die Motive gegen eine Konkurrenz von derzeit 2,3 Millionen Fotos durchsetzen. Und wie ich gerade sehe, sind nun auch noch Italien, Portugal und Brasilien als neue Länderdependencen hinzugekommen. Damit ist der weltumspannende Charakter dieses spannenden Projekts wohl endgültig etabliert.

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Ungewohnt

Na ja, da können einem die Baum-Themen wirklich ausgehen. Die kurzen Pausen sind kaum lang genug, um etwas Luft zu schnappen und Energie zu tanken. Immerhin nutze ich diese Gelegenheiten, um zu den Grenzen des Dorfs vorzudringen, auf recht bäuerlich anmutenden Feldwegen und kleinen Straßen. Dass mir auf diesem Weg auch Bäume begegnen, kann die Tatsache leider nicht ausgleichen, dass mir gegenwärtig der Kopf nicht danach steht, meine Aufmerksamkeit in intensiver Form auf diese wenigen Eindrücke auszurichten. Das trübe Wetter tut sein Übriges hierzu. So freue ich mich auf das Wochenende, hoffentlich etwas mehr Sonne, und ein wenig Abstand gegenüber der recht ungewohnten Art, den Tag zu verbringen.

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Das Ende der Jahreszeiten-Jahre

Jedes Jahr hat seinen ganz eigenen Charakter. Geprägt wird dieser von den unvorhersehbaren Abfolgen klimatischer Verhältnisse, aber auch und vor allem von persönlichen Entwicklungen und Eindrücken. Dies konnte ich in der Vergangenheit immer wieder feststellen: Umweltwahrnehmung und Selbstwahrnehmung hängen ganz eng miteinander zusammen, beeinflussen sich gegenseitig in großem Maße. Es gab Jahre, die ich als Frühlingsjahre bezeichnen würde, weil das Frühjahr der Zeitraum meiner größten Aufmerksamkeit gegenüber der Natur war, etwa weil ich mir vorgenommen hatte, die Blüten der Bäume und Sträucher genau zu beobachten und mein Archiv von Makro-Fotografien derselben sukzessive zu erweitern. Das war sehr spannend, denn dabei gab es natürlich auch immer wieder Neues zu entdecken und Gesehenes zu bestimmen. Am Ende stand dann ein umfangreicheres Bild dessen, was ,,Frühling“ bedeutet, ein Bild, das ich in der Folge abrufen konnte. In ähnlicher Form gab es Sommer- und Herbstjahre. Allerdings an ein echtes ,,Winterjahr“ kann ich mich eigentlich nur in meiner Kindheit erinnern. Damals waren die ,,Winterjahre“ allerdings nicht von der Naturbeobachtung, sondern eher von kindlichen Wintersportaktivitäten, sprich Schlittenfahren, und dem Besuch zugefrorener Seen im Wald geprägt und sind in dieser Form in die Erinnerung eingegangen. Seit 2-3 Jahren nun kann ich diese Jahreszeiten-Jahre nicht mehr wirklich erkennen, möglicherweise weil sich die Jahreszeiten zunehmend einander annähern, der aktuelle Winter z. B. zeitweise frühlingshafte Züge trägt, die Herbste der letzten Jahre häufig zur Hälfte sommerlich ausfielen, und auch der Sommer zumindest in einem Fall als durchwachsener Frühlings-Herbst erfahren werden musste. Die Jahreszeiten und mit ihnen die typischen periodischen Differenzen des Klimas gehen langsam, aber erkennbar verloren. Eine Angleichung, die mir eine Entsprechung auf der ökonomisch-sozialen Ebene unseres Daseins zu haben scheint.

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Lernprozesse und der Kern des Selbst

Bei solchen Ganztages-Lernphasen ist es wichtig, ein paar Zwischenpausen einzulegen. Die sind auch glücklicherweise vorgesehen, und so kann ich wenigstens zweimal eine Viertelstunde und einmal eine halbe Stunde lang die anliegenden Straßen und Feldwege durchstreifen. Das macht den Kopf frei, was bei dieser ungewohnten Aktivität wirklich von Nöten ist. Ich glaube heute haben wir zum ersten Mal gemerkt, wie sehr es einen anstrengen kann, den ganzen Tag über sich in einer fremden Sprache zu verständigen. Da kann man Menschen beneiden, die solche Lernprozesse schon hinter sich haben, und nun wie selbstverständlich mit dieser Fähigkeit umgehen können. Gegenwärtig erscheint es mir aber noch ziemlich fremd und irgendwie unwahrscheinlich, vielleicht weil diese Lern-Konversationen sich auf einem so unwirklichen Niveau abspielen und in dieser Form natürlich nicht vorkommen können. Wie auch immer, ich hoffe, einen Gewinn hieraus ziehen zu können, denn es heißt ja immer, dass Ungewohntes versteckte Ressourcen mobilisiert. Die Konstanten in der Freizeit, insbesondere meine Beschäftigung mit den Bäumen, müssen parallel aber im Hintergrund laufen, damit ich den Kontakt zum Kern des eigenen Selbst nicht verliere.

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Neue Farben

Mal eine ganz ungewohnte Variante, den Tag zu verbringen. Immerhin, bei dieser Gelegenheit werde ich hoffentlich meine Kenntnisse der englischen Sprache verbessern, während der nächsten 2 Monate. Und dann dem Plan nach auch noch weitere vier Wochen in Luxemburgisch, was ich mir gegenwärtig nur schwer vorstellen kann. Das beste an dieser Fortbildung ist zweifellos das Ambiente. Die Akademie ist nahe gelegen, mit nur wenig Anfahrtsweg, und liegt sehr ruhig am Rand des Stadtteils. Dazu ist sie in einem nagelneuen Gebäude mit großen, hellen Räumen untergebracht, in denen man sich anfänglich geradezu verlaufen kann. Wirklich klasse, denn die räumliche Umgebung war für mich immer schon etwas ganz Wichtiges. Ich fühle mich dann einfach wohler, und das kann eigentlich nur förderlich sein für den Lern-Prozess. Wenn dann noch einige sonnige Wintertage und hoffentlich bald die ersten Frühlingstage kommen, werde ich zumindest die kurze Mittagspause auch dazu nutzen können, ein wenig die Beine zu vertreten, zu den anliegenden Feldwegen. Und ich bin sicher, da wird sich das eine oder andere ganz gut fotografisch festhalten lassen. Die Baumbeobachtung wird auch in dieser Zeit nicht zu kurz kommen. Ich will hoffen, dass es mir gelingt, einen wirklichen Gewinn aus dieser Phase zu ziehen, und sei es auch nur, um privaten Projekten neuen Farben zu verleihen.

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Rot und Grün und der Frieden

Die Lektüre von alverde und vor allem des inliegenden a tempo finde ich immer wieder sehr wohltuend. Und dabei erscheint es mir richtig unwahrscheinlich, dass solch interessante Publikationen in diesen trögen Zeiten überhaupt existieren. Eine Auswahl von Beiträgen sehr interessanter Menschen mit häufig anthroposophischem Hintergrund, die schöne abstrakte Themen aufgreifen und unkonventionell in Texte fassen. Einen Artikel aus der Januar-Ausgabe von a tempo fand ich besonders ansprechend: Markus Sommer, ein Arzt mit praktischer Erfahrung in anthroposophischer Medizin und Homöopathie, schreibt über den Zusammenhang der Farben Rot und Grün im Pflanzen- und Tierreich, und welche Rolle in diesem Rahmen Metalle spielen, insbesondere das Magnesium. Nicht wirklich überraschend ist, dass Rot eher aufreizt und Grün eher beruhigt. Neu war mir allerdings, dass das Magnesium sowohl im Stoffwechsel der Pflanzen als auch in dem der Tiere eine wichtige Rolle spielt. Da Pflanzen mit Hilfe von Sonnenlicht und Wasser alle Grundstoffe erschaffen, die weiteres Leben möglich machen, und in Pflanzen besonders viel Magnesium vorhanden ist, wirkt Pflanzennahrung auch auf Tiere und Menschen ausgleichend, deren Leben häufig und zunehmend vom aufreizenden und verzehrenden Rot geprägt ist. Beides allerdings hat seine Berechtigung und seinen Sinn. Auf das richtige Gleichgewicht kommt es an:
,,Zuletzt ist die Entspannung, die aus dem Grün kommt, aber nicht nur eine Frage von Nahrung und Substanz. Gehen wir einmal >>ins Grüne<< oder nehmen wir einen Pinsel in die Hand und begegnen aktiv der Farbe, so können Kräfte in uns lebendig werden, die ein zu einseitig werdendes >>Rot<< auffangen helfen. Zuletzt kommt es darauf an, dass Rot und Grün einander harmonisch begegnen, deshalb hat es eine anderer Wirkung, wenn wir eine Rose mit grünem Blattwerk und roter Blüte übergeben, als wenn wir das mit einem Salatkopf tun - und deshalb haben wir solchen Frieden empfunden, als wir vor dem mit roten Äpfeln oder Kugeln geschmückten dunkelgrünen Baum standen." (Zitat aus Markus Sommer: ,,Warum wir Rot und Grün brauchen. Magnesium und seine Wirkungen", in: a tempo 01/2007) Dem ist meinerseits nur eins hinzuzufügen: Den Frieden empfinde ich angesichts des Weihnachtsbaums immer noch und immer wieder, er ist Gott sei Dank keine reine Kindheitserfahrung.

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Kalenderproblem

Bin mal wieder kaum vor die Tür gekommen, und so sind gegenwärtig die undurchsichtigen Baum-Strukturen von ebenso undurchsichtigen Programmskripten meine einzigen Verbindungen zu den Bäumen. Nein ganz so ist es natürlich nicht, nur packt mich manchmal der Ehrgeiz, ein technisches Problem zu lösen, und wenn man dann nicht weiter kommt, dröhnt einem irgendwann der Kopf und man möchte es erzwingen. Eigentlich versuche ich das zu vermeiden, aber ganz funktioniert das dann leider doch nicht. So wird die Sache mit dem Weblog-Kalender wohl noch eine Weile auf sich warten lassen, da ich einfach keine Lösung gefunden habe. Die wäre aber Voraussetzung dafür, das Baumtagebuch im Ganzen präsentieren zu könnne. Ich hoffe sehr, dies wird mir noch gelingen, vor allem um mehr Zeit für die Inhalte und das Beobachten frei zu haben.

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Neue Struktur

Die Arbeit an der Neugestaltung dieses Baumtagebuchs beschäftigt mich derzeit sehr. Wie immer, wenn es um das Layout und das Anlegen einer Grundstruktur geht, ist langwieriges Ausprobieren und Korrigieren notwendig, bis eine wirklich überzeugende Lösung gefunden ist. Ich bin recht froh, dass ich mich in Richtung einer solchen Lösung bewegt habe, vor allem aber, dass das Ergebnis nicht bloß eine Variante meiner bisherigen Webdesigns ist, sondern eine neue, dem Charakter der Seite entsprechende Gestaltung. Damit kann ich recht zufrieden sein, und in den kommenden Wochen werde ich die detaillierten Inhalte einfügen können. Es wird darauf ankommen, das vielschichtige Themenspektrum nach dem Aspekt ,,Bäume und Zeit“ aufzubereiten, denn das ist eigentlich der Sinn des Baumtagebuchs: die vielfältigen Verbindungen der Bäume zur Lebenszeit der Menschen und auch zur Zeit im Allgemeinen darzustellen. Das wird spannend und zwingt mich gleichzeitig zu einer Neustrukturierung meiner Inhalte, die teilweise in anderem Kontext schon auf Wunschbaum oder in meinem Online-Portfolio auftauchen. Aber das kriege ich schon hin. Größere Probleme wird die neue Technik machen. Diese Techniken für dynamischen Seitenaufbau sind mir derzeit noch ziemlich schleierhaft, und so hoffe ich auf eine baldige Erleuchtung.

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Zu spät für Winter

Nun ist Weihnachten schon einen Monat vorüber, und erst jetzt kommt der Winter. Oder zumindest Ansätze desselben, denn in unserer Ecke der Republik ist Schnee noch nicht in Sicht gewesen. Dafür aber Frost und Temperaturen, die an Winter erinnern, wenn sie auch kaum unter den Gefrierpunkt sinken. Wenn’s nach mir ginge, könnte das jetzt noch 1-2 Wochen andauern und dann nahtlos in einen vorgezogenen und dann möglichst ausgedehnten Frühling übergehen. Es wäre ein Ausgleich zum elend langen Winter des Vorjahres, an den ich mit Schrecken zurück denke. Gut wäre das auch für die Blumen und die Bäume, die schon glaubten, nicht mehr an Temperaturstürze denken zu müssen und nun wohl kalt überrascht wurden. Zuviel Differenz könnte ihnen sicherlich schaden, vor allem den empfindlicheren Sorten, wie unserem Feigenbaum, oder dem neue gepflanzten Maulbeerbaum, in den ich so große Hoffnungen setze. Also, lieber Winter: Sei uns einmal gnädig und verabschiede dich schnell wieder. Ich jedenfalls brauche keinen Schnee. Der hätte viel früher fallen müssen, um noch ins Bild zu passen. Und wenn es schon keine richtigen Jahreszeiten mehr gibt, dann mögen sich die vier Jahreszeiten gleichmäßig aufeinander zu bewegen.

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Gehen und Bäume

A. hat mir heute bestätigt, dass die körperliche Aktivität in der Freizeit auch bei ihm im umgekehrten Verhältnis zur selben während der Arbeit steht. Sprich: man bewegt sich mehr, wenn man ansonsten während der Arbeit den ganzen Tag sitzt oder steht. Ist das nicht der Fall, wie im Urlaub, wird man auch sonst irgendwie unbeweglicher. Zumindest bei uns beiden ist das so. Eigentlich schade, denn gerade in diesen Freizeiten hätte man ja die Muße, die Bewegung mehr zu genießen. Sonst ist sie eher ein Ausgleich, hier könnte sie einen eigenen Stellenwert gewinnen, man könnte sich auf die Bewegung selbst wie auf einen Beobachtungsgegenstand beziehen. Immerhin gelingt mir dies phasenweise auch schon, wenn ich das Gehen selber beobachte und gleichzeitig genieße, und die Atmung, die anders wird bei längeren Spaziergängen oder Wanderungen. Das Gehen geht dann über in eine Art Meditation, eine Geh-Meditation, wie es Thich Nhat Hanh in seinem Buch ,,Das Glück einen Baum zu umarmen“ so schön beschreibt. Womit wir wieder bei den Bäumen wären, denn ihre Gesellschaft macht diese Form gehender Meditation besonders reizvoll. Sie sind als feststehende Lebensgenossen sehr gute Begleiter, sie folgen nicht nach, aber man selber folgt ihnen, oder begegnet ihnen auf vertrauten oder manchmal auch neuen Wegen. So ist das Gehen und die eigentümliche idealerweise dabei entstehende Ruhe für mich eng mit den Bäumen verbunden.

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Die andere Art

Manchmal ist Arbeit auch so eine Art Therapie. Bei V. beobachte ich das immer schon. Und er sagte es heute ja auch ganz explizit, dass es nämlich mit seinen Beschwerden auf keinen Fall besser wird ohne die Bewegung. Und Bewegung bedeutet bei ihm eben immer Arbeit, sich zweckfrei zu bewegen, und sei es auch nur ein Spaziergang, ist ihm unmöglich. Natürlich, ich finde es selber auch von Zeit zu Zeit wohltuend, mich arbeitend im Freien zu bewegen. Insofern wäre es auch heute wahrscheinlich gut gewesen, ich hätte ihn begleitet, um die Hackschnitzel, Reste unserer geschnittenen Zypressenhecke, im Garten zu verteilen. Aber ich hatte anderes zu tun, und er kam natürlich wieder zu spät und zu müde nach Hause. Das sind solche Verhaltensroutinen, die wohl nicht nur mit körperlichen Zuständen zu tun haben. Die Einstellung zur Arbeit und zum Verhältnis von Arbeit und Freizeit, auch die Vorstellung, womit freie Zeit denn ausgefüllt werden kann, die geht doch sehr weit auseinander. Das ist ein Punkt, in dem ich mit ihm nie einer Meinung sein werde. Das macht es im Alltag recht schwierig. Gelöst werden kann solche Diskrepanz eigentlich nur mit Toleranz und Verständnis für die Eigenarten des anderen. Die andere Art zu leben täglich beobachten zu können, kann zumindest helfen, Scheuklappensicht zu vermeiden.

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Wort- vs. Programmiersprache

Ich hätte niemals gedacht, dass ich mich einmal so weitgehend mit Webdesign, Programmiersprachen und all diesen technischen Details beschäftigen würde. Bis vor etwa 10 Jahren war das eigentlich gar kein Thema. Dann fing es an, mit Grafik- und Layoutprogrammen, deren Vorzüge zur Erweiterung der Gestaltungsspielräume ich erkennen konnte, später mit Webeditoren unterschiedlicher Art. Und jetzt auch noch mit dynamisch generierten Webprojekten, die zumindest grundlegende Programmierkenntnisse erfordern. Allerdings merke ich, dass ich sehr schnell an Grenzen stoße, immer dann ist mir bewusst, wie weit ich bezüglich meiner Ausbildung doch von der Denkart eines Informatikers entfernt bin. Der Umgang mit Wortsprache und präsentativen Formen, das ist wohl eher mein Ding. Das fällt mir leicht, und in gewissen Bereichen glaube ich auch so etwas wie Virtuosität entwickelt zu haben. Aber bei zu ausgefeilten und voraussetzungsreichen Programmieraufgaben muss ich dann doch passen. Da wünschte ich mir Unterstützung, gleichzeitig denkend, vielleicht schaffst du es ja doch noch selber. Diese Denkart hat schon einige Male tatsächlich zum Erfolg geführt. Nach solchen Versuchen ist dann die Lust am Formulieren wieder umso größer, und auch die Freude an der Arbeit mit Inhalten. Da erinnere ich mich: genau dieses hatte ich mir zum neuen Jahr vorgenommen. Es ist Zeit, es auch zu realisieren, mit neuen Texten über die Symbolik der Bäume, mit einer Ausgestaltung meines Tagebuchprojekts. Nur gut aussehen soll es eben auch noch. Na ja, dieses Dilemma wird mich wohl nie verlassen.

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Bäume und Heimat

Es tut richtig gut, einmal wieder einen Sonnenstrahl zu genießen. Seit Tagen war uns das nicht mehr gegönnt. Wenn sich die Sonne dann zeigt, es äußert sich in einer Art von Helligkeit, die signalisiert, dass sie einige Zeit anhalten wird. Man weiß dann: Jetzt lohnt es sich, einen Spaziergang zu machen, man wird nicht plötzlich von einem Regenschauer oder ähnlichem überrascht. Es ist, als ob die Aura sich ausdehnt, nachdem sie einige Tage nah an den Körper gedrückt wurde. Dieses zeitweise Ausdehnen der Aura, dieses sich öffnen dem Ganzen des Lebensraums gegenüber, ist für mich enorm wichtig. Aus diesem Grunde habe ich auch schon zu Schulzeiten sämtliche Pause, auch wenn es nur 5 Minuten waren, genutzt, um eine Runde möglichst zügigen Schrittes zu gehen. Danach ist dann auch Konzentration wieder einfacher und funktioniert besser als ohne diese Zwischenphasen. Insofern war es mir nachvollziehbar, wenn Kollegen die Mittagspause tatsächlich im Büro verbrachten. Das wäre mein sicherer Tod gewesen. In den wenigen Fällen, in denen ich in den letzten Jahren dazu gezwungen war, etwa bei zu starkem Sturm, hat sich das jedes Mal sehr dämpfend auf meine Stimmung ausgewirkt. Nicht nur, aber auch weil mir in diesen Fällen die Begegnung mit meinen Bäumen verwehrt war. Ich glaube, das ist nicht zu unterschätzen. Auch wenn keine besonderen Beobachtungen anstehen und ich eher gedankenverloren vor mich hin gehe, die Nähe der Bäume behält immer ihre für mich aufbauende Wirkung. Und diese Wirkung ist wesentliches Element dessen, was ich ,,Heimat“ nennen könnte.

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Vielseitiger Efeu

M. hat mich heute gebeten, die restlichen Efeufrüchte abzuschneiden, damit sie sie für ein winterliches Gesteck verwenden kann. Mir scheint, sie warteten noch auf den echten Winter, denn obschon ziemlich groß sind die Beeren noch nicht so richtig ausgereift, die tief-schwarz-blaue Färbung der Vorjahre haben sie nicht erreicht. Auf dem Treppensims macht sich dieses Arrangement sehr schön, und man sieht daran, wie vielseitig und ganzjährig präsent die Efeupflanze ist. Sie verbindet sich eben nicht allein mit der Weihnachtszeit, im Verbund mit Stechpalme, Buchs, Fichte und Tanne. Sie zeigt vielmehr auch in allen anderen Jahreszeiten ihre Reize, die in Form der kugeligen Fruchtstände freilich besonders deutlich ins Auge fallen. Bei der Gelegenheit habe ich die Grotte noch mal in Form geschnitten, der Efeu tendiert eben dazu, unregelmäßig zu wachsen, und so ist es hier und da notwendig einzugreifen. Nicht mehr eingreifen freilich konnte ich bei der Zypressenhecke. Die schiefe Optik ist jetzt nicht mehr zu ändern, obwohl ich vorab darauf hingewiesen hatte. Aber V. beharrt auf der seltsamen Ansicht, die Hecken müssten in ihrer Höhe dem Gefälle des Geländes folgen. Ich meine demgegenüber, dass unabhängig von diesem Gefälle das Auge den Horizont, eben in Form einer Horizontalen sucht. Dieses werden wir wohl erst in ca. einem halten oder dreiviertel Jahr erreichen, wenn nämlich die Spitzen nach oben herauswachsen und man dann das Manko wieder ausgleichen kann.

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Der Wunsch nach Konstanz

Die Krokusse blühen schon um diese Zeit, Mitte Januar. So etwas hat man wohl zuvor noch nicht erlebt. Und überhaupt ist die Gesamtatmosphäre wie im Frühling. Trotz einiger Sturmtage und viel Regen. Verrückt geworden ist das Wetter, und da wundert es nicht, wenn die Wissenschaftler auf den Plan gerufen werden und einmal neu ihre Zukunftsprognosen bezüglich des Klimawandels erstellen, immer eine eindeutige Tendenz postulierend. Genau daran kann ich allerdings nicht glauben. Ich glaube eher an die Unregelmäßigkeit und Unvorhersagbarkeit. Daran, dass man sich auf fast nichts mehr verlassen kann. Dass die Dinge bevorzugt sich in einer nicht erwarteten Weise darstellen, um sich in kurzen Zeitintervallen unregelmäßig in nicht vorhersagbare Richtungen zu verändern. Das können wir in allen Bereichen, nicht nur dem Klima feststellen. Ebenso auch in der Wirtschaft, dem Einfluss der Kirchen und Religionen, den Wertvorstellungen der Jugendlichen, den gerade auf dem Arbeitsmarkt gefragten Qualifikationen, dem Verhältnis von individueller Entwicklung und sozialem Zusammenhalt. Man weiß schon nicht mehr, was man dazu sagen soll. Ob man diese Entwicklung überhaupt bewerten kann. Ob sie auf irgendetwas hinausläuft. Eins kann ich aber sagen: In solchen Zeiten wirken Konstanten sehr wohltuend, ist es erfrischend, sich zu vergegenwärtigen, dass es Dinge gibt, die sich nie im Wesentlichen verändern, es sei denn wir verändern unsere Einstellung und unser Verhalten ihnen gegenüber. Und da denke ich, natürlich, wieder an die Bäume, die vieles für mich bedeuten. Unter anderem aber etwas in sich Ruhendes, etwas zwar fest Verwurzeltes, aber dennoch in seiner Umweltabhängigkeit im Zeitlauf Anpassungsfähiges. Musterbeispiele für individuelle Lebewesen, die ihren je eigenen Weg gehen, wenn ich so sagen darf, und dennoch immer wissen, sie sind nicht allein. Da ist die eigene Art, zu der sie sich zugehörig fühlen, da sind die anderen mehr oder weniger verwandten Arten, und da sind andere Lebewesen, die sich in vielfältigster Weise mit ihnen in Beziehung setzen, wodurch eine sehr anregende Interaktion zwischen ganz unterschiedlichen Spezies entsteht.

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Gefährlicher Sturm

Die Deutsche Bahn will Sonder-Dieselloks bereitstellen, um für Streckenblockaden gerüstet zu sein, die durch umstürzende Bäume entstehen könnten. Da scheint man ja wirklich mit einem gewaltigen Sturm zu rechnen, der vor allem die Küstenregionen im Norden betreffen wird. Mit unserer grundsätzlich geschützten Randlage im Südwesten werden wir wohl nur Ausläufer davon miterleben, aber, wie der Dauerregen dieser Tage andeutet, kann auch das recht unangenehm werden. Ich hoffe, dass keine Menschen und Tiere dabei zu Schaden kommen und dass auch die Bäume verschont bleiben, wäre es doch schade, wenn so ein langes Baumleben durch unmäßige Naturgewalten vorzeitig beendet würde. Die Untergangsstimmung im Außen nutze ich, um dem immer aktueller werdenden Thema des Content-basierten Webdesigns näher zu kommen. Ohne spezielle Programmierkenntnisse kommt man da nicht weit. Sicher werde ich die nicht wirklich erwerben, aber mein Ziel ist es, vorhandene Skripte und Code-Segmente so in meine Entwürfe einbauen und an diese anpassen zu können, dass ich die Vorteile datenbankgestützter Webarchitektur und dynamisch erzeugter Webseiten nutzen kann. Obwohl es für einen Nicht-Programmierer recht schwer nachzuvollziehen ist, beginne ich Gefallen daran zu finden, was daran liegt, dass ich zumindest das Grundsätzliche verstanden zu haben glaube. In die Details zu gehen und sie nutzbar zu machen, wird eine Herausforderung für die kommenden Wochen.

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Für immer auf den Bäumen wohnen

Der ,,Baron auf den Bäumen“ ist ein erfrischend ungewöhnliches Buch. Nun liegt es schon seit vor Weihnachten hier bei mir, ohne dass ich dazu gekommen wäre es zu lesen. Schon nach wenigen Seiten wird die Geschichte eines Menschen entwickelt, der als Kind beschließt, zu den Bäumen in seiner häuslichen Umgebung emporzusteigen, sich lebenslang in ihnen zu bewegen, und niemals wieder den Boden zu berühren. Das ist so fantastisch, dass man sich sofort in eine surreale Abenteuer-Traumwelt à la E.T.A. Hoffmann entrückt fühlt. Wie sich die Geschichte weiterentwickelt, weiß ich noch nicht. Aber die ersten Seiten zeigen schon, wie ergiebig dieses Buch für jemanden sein muss, der sich für die Symbolik der Bäume begeistert. Denn es geht nicht nur um die Steineiche, die die Hauptfigur Cosimo als erste besteigt, um von ihr aus auf die vielen angrenzenden Bäume weiter zu klettern und sich so ein größeres Baum-Wohnungs-Areal zu erschließen. Auch weitere Themen, wie die Nutzung von Obst- und anderen südländischen Fruchtbäumen sowie damit zusammen hängende Subthemen, werden angesprochen und in eine abenteuerliche Geschichte eingewoben. Ich bin sehr gespannt auf das umfangreiche Werk und was ich aus ihm über die Bäume und unser Verhältnis zu ihnen noch lernen kann.

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Inneres Gleichgewicht

Die Länge der Freizeit ist nicht unbedingt proportional zur Produktivität. Schon eher im umgekehrten Verhältnis, denn bei mehr Zeit tendiert man dazu, sich zu verzetteln oder verliert das Gespür für die Länge der einzelnen Aktivität. Das stelle ich zurzeit fest, denn irgendwie komme ich nicht voran. Da sind viele Dinge, die mir zu schaffen machen, aber es tauchen auch neue Möglichkeiten auf, deren Stellenwert ich nicht genau einschätzen kann. Eine Zeit der Unsicherheit, mit der ich versuche vernünftig umzugehen. Ich suche nach dem neuen Gleichgewicht, für das die regelmäßige Bewegung im Freien, bei handwerklicher Arbeit, bei Spaziergängen oder im Garten eine wichtige Rolle spielt. Der Kontakt mit den Bäumen, die auf unterschiedlichsten Wegen zustande kommt, ist dabei der rote Faden. Schade, dass in solch unübersichtlichen Zeiten auch dieser Kontakt problematisch ist, ich mich nicht wirklich auf ihn einlassen kann. Es ist wie beim künstlerischen Arbeiten: Man muss eigentlich schon vorgängig darauf eingestimmt sein, damit es überhaupt Sinn macht. Dieses Einstimmen ist derzeit eine meiner größten Herausforderungen, sie setzt ein inneres Gleichgewicht voraus.

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Winterlicher Zypressenschnitt

Einen solch trüben Tag habe ich selten erlebt. Während der Wetterbericht für fast ganz Deutschland sonniges Winterwetter prognostiziert hat, war es bei uns dauer-neblig, den ganzen Tag über. Die Suppe ging gar nicht mehr weg, wirklich eigenartig. Während wir sehnsüchtig auf den ersten durchbrechenden Sonnenstrahl warteten, hat die Zypressenhecke hinterm Haus unsere ganze Aufmerksamkeit beansprucht, auch den ganzen Tag über, denn es galt, sie um ca. 1,50 m zu kürzen, um das Schneiden in den kommenden Jahren nicht zum Abenteuer werden zu lassen. Dabei hat sich herausgestellt, dass sie an einer Seite sehr tief ausgewachsen war. Dies und die Tatsachen, dass die Bäume schon stattliche Stammdicke erreicht haben, machte den parallelen Einsatz der Motorsäge und der Motor-Heckenschere notwendig. Einzelne Äste konnten auch von Hand mit der Astschere gekappt werden. Während V. schon am Vormittag 2/3 der Hecke geschnitten hatte, konnte ich ihm am Nachmittag immerhin noch beim Rest helfen. Später haben wir alles auf den Anhänger verfrachtet und zum Bienenhaus gefahren. Eine riesige Menge ist dabei zusammen gekommen. Das Häckseln, was notwendig wird, da die Grünschnittdeponie noch bis Mitte Februar geschlossen ist, wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Das Gute an der Aktion: Unsere übrigen Gartenbäume werden künftig mehr Sonne erhalten, und das wird ihrem Wachstum förderlich sein. Ich denke dabei vor allem an den Feigenbaum und den Ginkgo. Außerdem ist der Hinterhausgarten insgesamt jetzt heller, nachdem diese irrsinnig hohe Zypressenwand auf ein erträgliches Maß zurück geschnitten ist. Ich schätze, das wird nicht die letzte Baumschnitt-Aktion dieses Winters gewesen sein. Auf dem A.-berg warten noch zahlreiche Obstbäume darauf, entweder gefällt oder zurück geschnitten zu werden. Auch hier wird eine Menge Schnittmaterial zu entsorgen sein, das allerdings vor Ort verbrannt wird. Letzteres gehört sicherlich zu den erfreulicheren Seiten des Ganzen, auf die anstrengende Arbeit zuvor würde ich gerne verzichten.

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Paul Klee und das Baum-Motiv

Das lange Warten in der Schlange hat sich durchaus gelohnt. Angesichts des Tages der offenen Tür und dem damit verbundenen freien Eintritt am letzten Tag der Paul Klee Ausstellung war allerdings ein größerer Andrang auch wahrscheinlich. Nur war ich schon länger nicht mehr in diesem Museum, so dass ich es nicht wirklich erwartet hatte. Wie auch immer, nach ca. einer Stunde konnte ich dann den Ausstellungsraum endlich betreten, in den immer nur so viele eingelassen wurden wie ihn gerade verließen. Eine umfangreiche Ausstellung mit Werken, die das architektonische Motiv im Werk Paul Klees im Mittelpunkt haben. Mit Exponaten aus der ganzen Welt, muss ein ziemlicher Aufwand gewesen sein, all dies zusammen zu tragen. Über den auf mich fast zeitgenössisch wirkenden Zeichenstil Klees war ich einigermaßen überrascht. Bei Arbeiten, die zwischen 1880 und den dreißiger Jahren des Neunzehnten Jahrhunderts entstanden sind, hätte ich das so nicht vorausgesehen. Der Künstler war offensichtlich seiner Zeit weit voraus, was wohl auch seine Bekanntheit und Größe ausmacht. Besonders charmant in vielen der Zeichnungen, Aquarelle, Ölbilder und Mischtechniken fand ich, wie sollte es anders sein, das Auftauchen des Baummotivs. Wie viele andere Elemente in diesen Bildern ist auch der Baum in kindlicher Weise stilisiert. Die Nadelbäume in der Regel mit einer Vertikalen zur Andeutung des Stamms und davon symmetrisch ausgehenden nach unten weisenden Ast-Linien, die Laubbäume häufig mit nach oben gebogenen, gekrümmten Ast-Andeutungen. Und das inmitten von architektonischen Formen. Bei einigen Bildern ist die Durchdringung von Architektur und von Bäumen markierter Landschaft gar das Hauptmotiv und bestimmt die Komposition. Man fühlt sich tatsächlich an eigene Kinderzeichnungen erinnert, in denen bei der Darstellung eines Hauses der nebenstehende Baum einfach nicht fehlen darf. Sehr erfrischend solche Reminiszenzen in der künstlerischen Überformung eines erwachsenen Künstlers wieder zu finden. Und aufschlussreich zudem, denn es zeigt einmal mehr, wie zentral der Baum in der Wahrnehmung und im Empfinden schon sehr junger Menschen ist, und wie fest dieser Archetyp in Folge dessen im Bewusstsein der Erwachsenen verankert ist.

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Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.

  • Junge Schlehdornblüte, aus: Frühlingsweiß Junge Schlehdornblüte, aus: Frühlingsweiß
  • Nahaufnahme der Schnittkanten eines Bauholz-Lattenstapels I, aus: Abstrakt natürliche Struktur Nahaufnahme der Schnittkanten eines Bauholz-Lattenstapels I, aus: Abstrakt natürliche Struktur
  • Hirnholzansicht gestapelter Kiefernbohlen I, aus: Hirnholztexturen Hirnholzansicht gestapelter Kiefernbohlen I, aus: Hirnholztexturen
  • Verwitterter Stammquerschnitt einer Eiche, aus: Lichter Querschnitt Verwitterter Stammquerschnitt einer Eiche, aus: Lichter Querschnitt
  • Hagebuttenfrucht im Hochwinter, aus: Baumdetails im Winterlicht Hagebuttenfrucht im Hochwinter, aus: Baumdetails im Winterlicht
  • Weihnachtliche Raumimpression mit Weihnachtsbaum-Dekoration, aus: Weihnachtliches Licht im November Weihnachtliche Raumimpression mit Weihnachtsbaum-Dekoration, aus: Weihnachtliches Licht im November
  • Herbstlicher Dekorationskorb mit Zierkürbis und Physalis, aus: Die Farben des Herbstes konservieren Herbstlicher Dekorationskorb mit Zierkürbis und Physalis, aus: Die Farben des Herbstes konservieren
  • Reife Pfaffenhütchen, aus: Ein heller und warmer, aber kein goldener Oktobertag Reife Pfaffenhütchen, aus: Ein heller und warmer, aber kein goldener Oktobertag
  • Sich auflösende Physalisfrüchte im Herbst, aus: Plastische Formen des Herbstes Sich auflösende Physalisfrüchte im Herbst, aus: Plastische Formen des Herbstes
  • Blüte des Wolligen Schneeballs, aus: Frühlingsrückblick Blüte des Wolligen Schneeballs, aus: Frühlingsrückblick
  • Ebereschenzweig mit Fruchtstand im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer Ebereschenzweig mit Fruchtstand im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer
  • Weißdornzweig mit Früchten, aus: Jahreszeitlicher Vor- und Rückblick Weißdornzweig mit Früchten, aus: Jahreszeitlicher Vor- und Rückblick
  • Holzasche, aus: Zwischen unheimlich und anziehend Holzasche, aus: Zwischen unheimlich und anziehend
  • Sich auflösende Blattstrukturen im Sommerlicht, aus: Blattauflösung im Sommerlicht Sich auflösende Blattstrukturen im Sommerlicht, aus: Blattauflösung im Sommerlicht
  • Hartriegelzweig im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer Hartriegelzweig im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer
  • Walnussbaumzweig mit grüner Nuss im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer Walnussbaumzweig mit grüner Nuss im Hochsommer, aus: Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer
  • Verwitterte Latten einer Scheunenwand, aus: Gartenbeobachtungsfreuden Verwitterte Latten einer Scheunenwand, aus: Gartenbeobachtungsfreuden
  • Wunschbaum-Armband Mirabellenbaum, aus: Neues Wunschbaum-Armband: Mirabellenbaum Wunschbaum-Armband Mirabellenbaum, aus: Neues Wunschbaum-Armband: Mirabellenbaum
  • Blüte des Spitzahorns II, aus: Gelbgrünes Blütenmeer im Frühlingslicht Blüte des Spitzahorns II, aus: Gelbgrünes Blütenmeer im Frühlingslicht
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