Immergrüne Zweige und geträumte Wahrnehmung

Geschenke und Überlegungen zu weihnachtlichen Grüßen gehören jetzt schon zum Alltagsgespräch. Und Besorgungen von grünen Zweigen für bevorstehende Adventsdekorationen. Denn die Adventszeit beginnt schon in etwas mehr als einer Woche. Glücklicherweise haben wir eine Reihe von Bünden mit satt dunkelgrünen Tannenzweigen gefunden, und einige weitere mit einer Mischung aus Tanne, Fichte, Zypresse und Kiefer. Das sollte für den Anfang reichen, auch wenn wir zurzeit noch nicht genau wissen, was wir benötigen. Gleichzeitig wird mir erschreckend bewusst, wie schnell das Jahr zu Ende geht. Noch gerade einmal 6 Wochen. Dabei ist gefühlt der Spätsommer gerade erst vorbei. An der Idee, dass sich die Zeit kontinuierlich beschleunigt, ist einfach was dran. Die Wahrnehmung fast aller Menschen, mit denen ich darüber rede, geht in diese Richtung. Und so hat man mit zunehmendem Alter das Gefühl, die Zeit fliegt nur so dahin. Und gelegentlich scheint es mir so, als ob das alles wie im Traum abläuft. So ähnlich wie Rudolf Steiner in seiner Akasha-Chronik die Seelenverfassung und Gestalt früherer Existenzformen des Menschen beschreibt. In einer Zeit, als die Welt quasi geträumt aufgenommen wurde und die Gegenstände noch nicht die fest umrissene und sinnlich klar wahrnehmbare Form hatten wie heute. Möglicherweise haben sich Reste dieser Wahrnehmungs- und Lebensform noch erhalten und blitzen zwischen dem Fluss des rationalen Sinnenbewusstseins hervor.

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