Ein heller und warmer, aber kein goldener Oktobertag

Es gibt sie immer wieder. Menschen, die sich das genaue Betrachten in der Landschaft nicht mit dem Interesse an der Natur erklären können. Dennoch war ich, gerade mit fotografischen Nahaufnahmen der Fruchtstände des Pfaffenhütchens beschäftigt, über die Frage einer anderen Spaziergängerin doch irritiert, ob ich denn gerade das Haus dort fotografieren würde. Ein Haus war mir selbst gar nicht aufgefallen. Und auf meine Erklärung hin kam keine Erwiderung mehr. Das war dann ein Erlebnis der für mich unangenehmeren Art an diesem goldenen Oktobertag, dem das Goldene leider fehlte. Denn die zu dieser Zeit oft schon vorhandene herbstliche Laubfärbung ist bisher nur punktuell zu sehen. Und der Herbstblätterteppich am Waldboden, durch den man sich raschelnd und von den Farben überwältigt bewegen kann, ist auch noch nicht da. Alles ist eben in diesem Jahr um mindestens drei Wochen nach hinten verschoben. So werden wahrscheinlich die Tage um Allerheiligen den Blätterherbst in erkennbarer Gestalt offenbaren. Und wenn das Licht uns bis dahin nicht verlässt, vielleicht sogar ein goldenes Novemberlicht bescheren. Die Pfaffenhütchen, auch wenn sie in diesem Jahr nicht ganz so üppig vorhanden sind, musste ich einfach erneut festhalten. Denn jeder Jahrgang hat wiederum seine Eigenart und seinen eigenen Charme.
Reife Pfaffenhütchen 2016
Reife Pfaffenhütchen 2016
Reife Pfaffenhütchen 2016

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