19.05.2012 - Holz- und Gartenarbeit
Ein ganz schön anstrengender Tag. Aber ich habe meinen Plan erfüllt. Nach der vielen Holzarbeit dann noch in letzter Minute, nämlich vor dem großen Regenguss, die Farne auf Gs Grab gesetzt. Wir hatten uns doch wieder für den Bodendecker entschieden und sind nach Mittag kurz zur Baumschule, um einige Pflänzchen zu kaufen. Es ist jetzt zwar eine etwas andere Farnart, aber der Eindruck ist doch ähnlich. Wir hoffen, es wird schnell zusammenwachsen. Das Oval in der Mitte wirkt nämlich nur dann eindrucksvoll und stimmig, wenn der Farn seine Grenzen bildet. Na ja, mit viel Sonne und so viel Regen wie in den letzten Tagen könnte das was werden. Jetzt sind wir erst mal erledigt, endlich Feierabend.
18.05.2012 - Frühlingsenttäuschung
Wir hatten uns eigentlich auf den Frühling gefreut. Und Tage wie der gestrige Feiertag gaben ja auch Anlass dazu. Aber wenn es 24 Stunden später wieder ins Gegenteil umschlägt, kalt, nass, düster und ungemütlich wird, dann kommen schon Zweifel auf, ob das dieses Jahr mit der Jahreszeit noch etwas werden kann. V. ist vor allem wegen der Bienen ziemlich besorgt. Denn wenn es jetzt in der schon überschrittenen Hochzeit der Weißdornblüte schon wieder dauernd regnet, ist diese Tracht bald schon verloren. Und Weißdorn ist eben für unsere Gegend hier eine der wichtigsten und ertragreichsten Quellen. Das ist schon jammerschade. Da kann auch die handwerkliche Arbeit draußen nicht ablenken, denn man spürt ja die Kälte und den Wind in sich hineinkriechen. Wo es doch so schön sein könnte im Wonnemonat. Ich hoffe jetzt noch auf einen schönen Sommer.
17.05.2012 - Gartenträume
Was für ein toller Sonnentag. Zwar zeitweise etwas kühl, aber in dieser Mischung hervorragend geeignet für einen Feiertagsausflug. Und bei den Gartenträumen war entsprechend auch wieder die Hölle los. Das Interesse der Menschen am Thema Garten scheint ungebrochen und ständig zunehmend zu sein. Jedenfalls stand den meisten, die nach dem Rundgang wieder zu ihren Autos zurückgingen der Stolz über den Erwerb ihrer Pflanzen ins Gesicht geschrieben. Und wir selber haben zwar die erhofften Chilipflänzchen diesmal nicht bekommen. Dafür hat M. sich aber zwei verschiedene Strauchrosenstöcke ausgesucht. Bei einigen Ausstellern habe ich auch Bäumchen gesehen, Ginkgos, Feigenbäume und sogar Olivenbäume. Aber für letztere, so schön sie auch sein mögen, sehe ich in unseren Breiten außerhalb eines Gewächshauses oder Wintergartens leider keine Chance. Wieder zuhause haben wir die zusammen mit J. und Ws mitgebrachten Sommerblumen im Garten verteilt eingepflanzt. Js Spezialität. Darunter sind auch Wicken, die in wenigen Wochen die Haltestäbe unserer Elfenköpfe emporklettern werden. Und verschiedene andere Kletterpflanzen. Wenn es jetzt noch wärmer wird, kann das Wochenende endlich dem Wonnemonat gerecht werden.
16.05.2012 - Schwierige Hölzer
Wieder recht schwierige Hölzer waren heute zu bearbeiten. Aber die Stäbe sind letztlich, mit einigem Aufwand, gut geraten. Feigenbaum-Olivenbaum, eine schöne Kombination, die ich vor einigen Monaten schon einmal realisiert habe. Daneben Buche, die recht selten verlangt wird, Eberesche, ein häufig gewünschter Baum, und Ahorn, dessen seidigen Glanz ich besonders mag. Morgen eine Zwangspause wegen des Feiertags. Aber die Gartenträume sind auch immer wieder schön, und jeder Feiertag sowieso. Am Freitag und Samstag geht’s dann weiter. Ich hoffe, möglichst weit, denn kommende Woche warten schon die nächsten Projekte.
15.05.2012 - Gärtnerarbeiten und Holzprojekte
Heute war es dann auch schon wieder vorbei mit dem schönen Wetter. Und der Wechsel von Wolken und Sonne bestimmte wieder den Tageslauf. Was Felix nicht davon abhielt, über lange Phasen seine Lieder zu singen. Bewundernswert, diese Ausdauer. Immerhin war es stabil genug, um Gs Grab in Ordnung zu bringen, alte Erde zu entfernen, neue aufzufüllen und Sommerblumen zu setzen. Wir haben gleichzeitig das Moos am Rand gänzlich entfernt, welches das ursprünglich dort wachsende Farn fast vollständig überwuchert hatte. M. mochte das nicht mehr. Jetzt müssen wir uns eine andere Lösung überlegen. Möglicherweise schütten wir farblich passenden Steinsplitt auf. Das müsste auch ein schönes Bild ergeben. Am Nachmittag habe ich mich wieder dem Abschluss der letzten und der Vorbereitung der nächsten Armbandprojekte gewidmet. Da gibt’s rund um den Feiertag und das Wochenende jede Menge zu tun. Bei hoffentlich warmer und angenehm gleichmäßiger Witterung.
14.05.2012 - Rekordsonne und neue Hoffnung für den Ginkgo
Was für ein Sonnentag. Nach meinen Aufzeichnungen der zweit sonnenreichste Tag seit 3 Jahren. Ein winziges Bisschen mehr Sonne gab es am 25. Mai letzten Jahres. Dabei konnte man das am Morgen nicht unbedingt erahnen. Gut aber, dass wir heute die Blumen ausgesucht haben. Dafür war das Wetter ideal, und auch der Zeitpunkt, denn später wären die besten Pflanzen wahrscheinlich schon vergriffen gewesen. Da die Nacht aber noch einmal kühl ausfallen soll, haben wir beschlossen, sie erst morgen einzupflanzen. Später wird ihnen dann hoffentlich nichts mehr Schlimmes passieren. Eine große Beruhigung ist es mir, dass der Ginkgo seine Schockstarre beendet hat und nun schon beginnt, neue Blätter sprießen zu lassen. Noch kann man nicht viel erkennen, aber offensichtlich wachsen sie aus denselben Knospen, der erste frische Blättchen vor zwei Wochen erfroren waren. Ein Glück, denn ohne Blätter kann der Baum ja auch nicht weiter wachsen und stärker werden. Ich wusste, dass er unverwüstlich ist. Das liegt einfach in seiner Art.
13.05.2012 - Frühlingstag mit Sonne und Amselgesang
Endlich wieder ein schöner Tag, der tatsächlich an Frühling erinnerte. Die Atmosphäre war entspannt und die Sonne kam viel deutlicher heraus, als wir gehofft hatten. Da war der Spaziergang am Nachmittag einfach ein Muss. Die Bilder machen die Wärme des Lichts noch ganz gut sichtbar.


Und danach ist es mir gelungen, Felix zu fotografieren, als er gerade mal am Boden auf der Suche nach Würmern war. Das Amselmännchen macht uns schon seit Tagen eine große Freude, da er von früh bis spät sein ganz eigenes Liedrepertoire vorträgt und scheinbar damit nie müde wird. Ich hoffe, er wird uns noch lange erhalten bleiben und sein Revier nicht verlagern.

12.05.2012 - Vorarbeiten
Schöner als erwartet und vorhergesagt war dieser Arbeitssamstag. Die neuen Armbänder sind fertig. Und die Blumenkübel mit frischer Erde aufgefüllt und bereitgestellt. Die Blumen selber haben wir noch nicht besorgt, da die Nachfröste angesagt sind. Da ist es wohl geschickter, sie erst Anfang der Woche zu besorgen und dann einzupflanzen. Das dürfte nicht mehr der größte Aufwand sein. Glücklicherweise war die letztjährige Erde noch ganz gut, so dass wir weniger frische Pflanzerde benötigt haben, als wir erwartet hatten. Ich hoffe, der Sonntag wird auch wieder sonnig und uns gelingt einmal wieder ein längerer Spaziergang. Dann besuche ich meine Lieblingsbäume und -sträucher und sehe mir an, wie weit der Frühling in ihnen schon zum Ausdruck kommt.
11.05.2012 - Felix die Amsel
Die Arbeit draußen an den verschiedenen Armbändern aus Weide, Kastanie und Ulme hat bei diesem schönen Wetter Spaß gemacht. Und so schöne Unterhaltung hatte ich dabei selten. Die unermüdliche Amsel, die unsere Garten und die benachbarten Grundstücke zu ihrem Lieblingsrevier erkoren hat, hat mich den ganzen Tag über mit ihrem Gesang erfreut. Selbst jetzt, wo ich das Tagebuch schreibe, ist sie noch ganz in ihrem Element. Die immer wiederkehrenden Gesangspassagen habe ich im Laufe des Tages mehrmals mit meinem Voice-Rekorder aufgenommen. Wenn ich die Aufnahmen abspiele, ist der arme Vogel ganz irritiert. Aber ich halte mich damit künftig zurück, um ihn nicht weiter zu ärgern. Einen Namen hat er auch schon. M. hat ihn „Felix“ getauft, da er so begeistert singt, dass man ihn unbedingt für einen glücklichen Vogel halten muss.
10.05.2012 - Brüchige Witterung
Seltsam, es ist so warm geworden, dass man den schnellen Anstieg nur schlecht verträgt. Und doch hält sich die Intensität der Sonne in Grenzen. Insgesamt war das bisher ein sehr schlechter Sonnenmonat. Es kann eigentlich nur noch besser werden. Aber wenn ich den völlig kahlen Feigenbaum sehe, und den nicht minder kahlen Ginkgo, dann habe ich nicht sehr viel Grund, allzu optimistisch zu sein. Es wäre immerhin schön, wenn diese Witterung eine längere Zeit anhalten würde. Damit man die Jahreszeit als solche auch wahrnehmen kann. Und damit die Bienen endlich ihre Arbeit machen können. Immerhin draußen arbeiten ist jetzt möglich. Das ist doch sehr angenehm, bei natürlichem Licht und der nachmittäglich wärmenden Sonne im Rücken.
09.05.2012 - Nutzername ohne Fans
Künftig werden die Nutzernamen für Facebook-Seiten wohl schrittweise auch unabhängig vom Erreichen der 25-Fans-Marke wählbar sein. Beim Baumtagebuch war es jedenfalls heute schon möglich. Das ist gut, denn die Seite ist hoch frequentiert, immer noch. Umso dringender erscheint mir ein Relaunch. Nur ist das in Bezug auf die technische Umsetzung eine aufwändige Angelegenheit. Deshalb ziehe ich mich noch. Aber vielleicht werde ich mit einem grafischen Entwurf beginnen und die Grundstruktur der Programmierung festlegen. Die Datenbankanbindung fürs Archiv könnte dann eigentlich auch noch später folgen.
08.05.2012 - Lovely Wood
In der Gärtnerei haben wir schon mal über das diesjährige Angebot an Sommerblumen gesehen. Aber aussuchen werden wir sie erst am Wochenende. Hoffentlich spielt dann das Wetter auch einigermaßen mit. Anders macht das Einpflanzen nicht allzu viel Freude. Das allmähliche Füllen meines „Lovely-Wood“-Boards bei Pinterest macht Spaß. Ich stoße immer wieder auf spannende und teilweise unglaubliche kunsthandwerkliche und auch industriell gefertigte Objekte aus Holz. Für einiges davon gibt es Entsprechungen in meinen eigenen Arbeiten, die ich ebenfalls eingefügt habe. Ich denke, das Interesse an dem Naturmaterial Holz und seiner unersetzbaren Ausstrahlung ist groß. Bin gespannt, wie mein Pinboard in einigen Wochen aussehen wird.
07.05.2012 - Winterschäden an Gehölzen
Es blieb uns nichts anderes übrig, als die beiden Wandelröschen ganz zurückzuschneiden. Zwar hat sich herausgestellt, dass die Hauptäste noch Saft hatten. Alle abzweigenden Ästchen waren aber offenbar abgestorben. Um später wieder einen schönen kugeligen Aufbau zu haben, mussten wir dann auch die Hauptäste kappen. Sonst würde das unbegrünte Gehölz später immer sichtbar sein. Mit dem Feigenbaum kann ich derzeit noch nichts anstellen, da noch keinerlei Triebe erkennbar sind. Das muss ich abwarten. Erst dann kann ich ihn wieder in Form bringen. Die Verluste werden dieses Jahr wohl ziemlich heftig sein. Und wegen der starken Verzögerung rechne ich auch nicht mehr mit einem nennenswerten Ertrag an Früchten. Wenn wir überhaupt welche sehen. Schade, aber die hier nicht heimischen Gehölze fallen den kalten Wintern eben immer wieder zum Opfer.
06.05.2012 - Fragwürdige Baumliteratur
Ein Ausruh-Sonntag. Und leider zu nass und unbeständig, um einen längeren Spaziergang zu wagen. So ist mein Außenkontakt zu den Bäumen heute auf den Besuch der Gartenbäume beschränkt geblieben. Und ansonsten habe ich mir die Darstellung einzelner Baumarten in einem Buch über den Zusammenhang zwischen Baumdeutung und Tarot angesehen. Vieles davon kennt man aus der einschlägigen Baumliteratur über die Symbolik, Kulturgeschichte und Botanik der Bäume. Auch die Verbindung zu Tarot ist durchaus nicht abwegig und ganz gut dargelegt. Einiges kommt im Detail aber allzu locker flockig und teilweise auch falsch daher. Wenn z. B. beim Ahorn mit keinem Wort erwähnt wird, dass es Spitz-, Berg- und Feldahorne gibt, die sich ja auch schon äußerlich stark unterscheiden. Oder wenn die Robinie einfach, ohne gesonderten Hinweis, mit dem landläufigen Namen „Akazie“ genannt wird, obwohl echte Akazien hierzulande gar nicht wachsen. An solchen Stellen zeigt sich dann doch, dass ein gutes Buch über Bäume auf umfangreiche Recherche nicht einfach verzichten kann. Ansonsten gerät es einfach zu trivial und dann auch irgendwie beliebig.
05.05.2012 - Zeit des Vogelgesangs
Gegen Abend wird’s jetzt so, wie es eigentlich den ganzen Tag über sein müsste. Für Anfang Mai. Dann macht es Freude, im Garten zu sitzen oder etwas dort zu arbeiten. Man kann die Gesänge der Vögel bewundern, die zu dieser Jahreszeit am eindrucksvollsten und intensivsten zu hören sind. Und man hat Freude an dem wunderbaren Licht, wenn die Sonne denn einmal durchkommt. Die Pflanzen sind an solchen wechselhaften Tagen geschont und tanken etwas Sonne, wenn sie können. Aber richtiges frühlingshaftes Wachsen ist so noch nicht möglich. Gerade die Bäume, denen wir aus der Erfahrung der Vorjahre eine gewisse Robustheit nachsagen konnten, sind eher schlecht durch den Winter gekommen. Traurig vor allem, dass von den neuen kleinen Gleditschien, so wie es jetzt aussieht, nur drei überhaupt überlebt haben. Knospen sind auch bei denen derzeit nur zu erahnen, aber sie werden noch neue Triebe bekommen. Bei den übrigen ist wohl nichts mehr zu erwarten.
04.05.2012 - Manchmal schon wie Sommer
Zeitweise war es heute richtig angenehm warm. So eine Wohlfühlwärme, die schon fast in Richtung Sommer ging. Und dann kommen doch wieder der Regen und die ungemütliche Kälte. Wir haben es also noch nicht so ganz geschafft. Gut ist das für die Blumen und Baumblüten, die auf diese Art nicht so schnell verblühen. Und wahrscheinlich auch für die Bienen, die den Nektar besser loskriegen. Nur Sonne muss eben gleichzeitig dabei sein, wenn das wirklich ertragreich werden soll. Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
03.05.2012 - Pinterest-Board über Holzstrukturen
Ein weiterer Meilenstein in meiner Social Media-Welt: Das erste Board bei Pinterest
. Ich habe die wunderbaren Strukturen verschiedener Hölzer zum Thema genommen und bin sicher, einiges an Material hierzu zusammentragen zu können. Dazwischen werden dann einige eigene Arbeiten einen Platz finden. Und verschiedene andere Sujets schweben mir schon vor, z. B. Weihnachten, Ostern, Photografie, Webdesigns u. ä.. Bin gespannt, wie sich das entwickelt und welche Synergien sich mit den übrigen Plattformen herstellen lassen. Die Idee einer objekt- bzw. produktbezogenen Aufbereitung und Interaktion scheint mir jedenfalls ziemlich spannend. Und es fordert durchaus auch die Kreativität heraus. Denn man kann neben den Bildern auch hier Textkommentare und natürlich die Links zu den Quellen hinterlegen.
02.05.2012 - Spätfolgen der Kälte
Wieder so ein Tag, an dem erst der Nachmittag den Frühling auferstehen lässt. Unsere Zweifel nehmen zu, dass unsere Lieblingsgehölze sich nach dem strengen Winter erholen könnten. Der Feigenbaum macht noch keinerlei Anstalten, frische Triebe zu entwickeln. Der Ginkgo hat es noch nicht geschafft, sich von dem Schock der erfrorenen ersten Blätter zu erholen. Und auch bei den Wandelröschen tut sich nichts. Lediglich die immergrünen Bäume, wie Efeu, Stechpalme und Buchs wirken wieder recht frisch. Aber auch an denen, vor allem am Efeu, hat die Kälte ganz schön gewütet. Möge der Sommer verträglicher für die Pflanzen werden.
01.05.2012 - Frühlingszeichen am 1. Mai
Ein ruhiger, ganz unaufgeregter 1. Mai, dessen Temperaturen erwarten lassen, dass der Frühling sich durchsetzen wird. Man kann es jetzt ganz deutlich an den Bäumen und Sträuchern erkennen, die alle gleichzeitig grünen und blühen. Der Weißdorn hat während der letzten beiden Tage erst seine ersten Blüten aufgefaltet. Und die der Roten Heckenkirsche und des wolligen Schneeballs kann man auch schon erkennen. Gleichzeitig geht die Apfelblüte an manchen Bäumen schon ihrem Ende entgegen. Ebenso die Blüte der Traubenkirschen. Wenn jetzt die Bienen nichts einbringen, dann kann es eigentlich nur noch an den Wolken liegen. Richtig Sonne wäre eben besser. Aber eben auch nicht zu intensiv, denn dann hält die Blüte nicht so lange. Es ist immer die gesunde Mischung, die gute Erträge bringt. Sorgen machen wir uns derzeit um die Wandelröschen. Beide scheinen die Überwinterung nicht gut überstanden zu haben. Nur wenige neue Triebe haben sich aus der Wurzelbasis heraus gebildet. Alles andere wirkt wie abgestorben. Wir warten noch eine Woche ab. Wenn sich dann nichts gerührt hat, müssen wir wohl alles kappen. In der Hoffnung, dass die Sträucher einen neuen Anfang machen.
30.04.2012 - Maibaumtradition
Seltsamer April, aber jetzt können wir uns wenigstens auf den 1. Mai-Feiertag freuen. Auf dem Heimweg von B. konnte ich einige Männer beobachten, die gerade dabei waren, einen Maibaum vom Waldrand abzutransportieren. Sicher wird auch bei uns auf dem Schulplatz wieder eine dünne Birke mit Wipfelkranz aufgestellt. Ich hoffe, der Link unter facebook auf meinen Maibaum-Text hat einige Traditionsbewusste zum Lesen animiert. Das Interesse und die Anerkennung für solche kulturellen Traditionen scheint mir jedenfalls manche Zweifel an der Vertretbarkeit der zugehörigen „Baumopfer“ zu überwiegen.
29.04.2012 - Frühjahrsfortschritte und Schäden
Den Nachmittag konnten wir dann heute doch noch draußen verbringen. Und damit hatte sich die gestrige Gartenreinigungs- und Aufräumarbeit auch schon gelohnt. Es tut gut, wieder frische Luft einatmen zu können, ohne sich gleich spazierengehend in der Landschaft zu bewegen. Aber auch dazu hatte ich heute Gelegenheit. Es macht Spaß, wieder täglich zu beobachten, wie weit welche Bäume und sonstigen Pflanzen in ihrem Frühjahrswachstum schon gekommen sind. Weniger erfreulich allerdings die Schäden, die sich z. B. erneut beim Feigenbaum jetzt schon zeigen. Und auch beim Ginkgo, den ich bisher für unverwüstlich hielt. Aber kurz, nachdem er seine ersten zarten Blättchen ausgebildet hatte, die noch ganz winzig waren, musste ein böser Nachfrost ihnen den Rest gegeben haben. Jedenfalls wachsen sie nicht weiter und sind herbstlich gelb verfärbt. Ich hoffe nur, er schafft einen baldigen Neuanfang und benötigt nicht zu lange, bis er wieder kräftige grüne Blätter tragen und Licht sammeln kann.
28.04.2012 - Garten klar
Es war doch der richtige Tag, um den Garten klar zu machen. Jetzt können wir uns bei schönem Wetter wieder hinterm Haus aufhalten. Alles sauber dank Hochdruckreiniger und Schruppen. Und die Gartensitzgarnituren sind auch bereit gestellt. Ich hoffe, dass das Mut machende Wetter von heute den weiteren Verlauf des Frühlings prägen wird. Wir haben jetzt doch endgültig genug von Regen und Kälte. Und bei den Bäume muss sich auch endlich etwas tun. Dass um diese Zeit die kleinen Gleditschien noch kein einziges Blatt ausgebildet haben, kann man kaum glauben. Sonst waren sie schon wesentlich weiter. Selbst der Ginkgo ist vorsichtig und der Efeu hat anders als gewohnt keine neuen Triebe gebildet in den letzten Wochen. Es kann einfach nur besser werden. Das wünschen wir uns an diesem sonnenreichen Tag.
27.04.2012 - Witterungskompensation
Alle reden von dem tollen Wochenende. Aber ich bin mir noch nicht so sicher, ob tatsächlich die Sonne in nennenswertem Ausmaß zu sehen sein wird. Ein ziemlich unangenehmer Monat war das. Und vom Wochenende abgesehen sind die Prognosen weiterhin nicht rosig. Irgendwie hatten wir uns das anders vorgestellt. Sollte das bedeuten, dass der Sommer dafür, sozusagen kompensatorisch, umso lichtreicher sein wird. Das wäre dann ein Ausgleich und eine nachträgliche Entschädigung für den verregneten Sommer 2011. Und die geplanten Licht-Grün-Bilder hätten eine Chance.
26.04.2012 - microstock-Pläne
Schön, bei microstock tut sich wieder mehr. Das macht Lust, im Laufe des Jahres neue Motive zu ergänzen. In welche Motivrichtungen das gehen könnte, kann ich zwischenzeitlich ganz gut einschätzen. Bei der Durchsicht einer statistischen Analyse beliebter Suchbegriffe von microstock-Einkäufern stößt man immer wieder auf „Tree“. Was für ein Glück, dass dies gerade meinem Lieblingssujet entspricht. Allerdings hat sich mein Schwerpunkt in den letzten Jahren eher in die Richtung des Spezialthemas „Holz“ entwickelt. Die beiden Holzscheibenbilder gehören zu meinen erfolgreichsten. Das ist also in jedem Fall ausbauwürdig. Ich versuche darüber hinaus aber auch an meine früheren Serien von Blättern, Blüten und Früchten anzuknüpfen. Vielleicht weniger auf bestimmte Arten konzentriert, und mehr unter dem Gesichtspunkt der Eignung für Konzepte.
25.04.2012 - Wenn das Licht mitspielt
Ich höre etwas von 30 Grad am Wochenende. Aber zurzeit ist es einfach nur unangenehm nass und kühl. Da ist noch nicht einmal ein kurzer Spaziergang zur Mittagszeit möglich. Aber die Armbänder beschäftigen mich ja ohnehin pausenlos. Und an die Kellerarbeit habe ich mich schon fast gewöhnt. Hoffen wir, dass wir uns in wenigen Tagen wieder mehr draußen aufhalten können und noch mehr von den Pflanzen haben. Die werden sich jetzt erholt und kräftig Flüssigkeit zum Wachsen angespeichert haben. Ein paar Licht-Grün-Bilder wären nach Jahren wieder eine spannende Sache – wenn das Licht mitspielt.
24.04.2012 - Spannende Hölzer
Eine Mammutarbeit, aber glücklich abgeschlossen. Heute Abend kommen die Perlen noch aus dem Ölbad. Und dann ist meine Erfahrung wieder um 5 schöne Holzarmbänder reicher. Diesmal waren spannende Hölzer dabei, z. B. der Ginkgo. Und eine noch spannendere Kombination, Lärche & Ulme, eine Zusammenstellung voller Energie. Schön, dass die Trägerin eine Energiearbeiterin sein wird. Eine bessere Verwendung kann ich mir nicht vorstellen. So hole ich mir das fehlende Licht da draußen quasi kompensatorisch zurück. Noch einige Tage lang, denn die nächsten Projekte stehen bereits an. Aber dann bitte soll der Frühling endlich sichtbar werden.
23.04.2012 - Es fehlt uns noch Licht und Wärme
Nach dem Super-April im Vorjahr erleben wir diesmal das Gegenteil: Nass, kalt, ungemütlich. Und es soll eigentlich bis mindestens zum Wochenende so bleiben. Dabei könnte der Frühling so schön sein. Ich hoffe, dass er danach mit umso größerem Elan endlich durchkommt und die Landschaft so richtig zum grünen und blühen bringt. Nun, auch oder vielleicht gerade bei solcher Witterung kann man natürlich kreativ sein. Die neuen Webprojekte, aber auch die handwerkliche Arbeit sind da ganz gute Spielfelder. Längerfristig muss aber zusätzlich Licht und Wärme dazu kommen, damit die kreativen Etüden auch zu richtigen Stücken ausgebaut werden können.
22.04.2012 - Erholsame Zwangspause des Frühlings
Ein kurzer Gang am späten Nachmittag. Die Sonne ist dabei zeitweise schön hervorgekommen, hat sich also gelohnt. Und ich konnte feststellen, dass die Zwangspause des Frühlings den Bäumen und Sträuchern gut getan hat. Besonders die Weißdornhecken erscheinen plötzlich in ihrer ganzen opulenten Pracht. Und bald wird zu dem üppigen Grün der gezackten Blätter auch noch das Rosa-Weiß der Blüten kommen. Dann wird der Frühling endgültig angekommen sein. Auch schön und für mich zur Jahreszeit gehörend: Der frische Blütenduft der Traubenkirschbäume. Zum perfekten Bild passt da nur noch ein strahlend blauer Himmel, der genug Licht durchlässt. Dann erscheinen die weißen Blütenstände überirdisch strahlend.
21.04.2012 - Neuer Nachschub für Eberesche
Nach der fast ganztägigen Arbeit an 5 Armbändern habe ich die am Nachmittag endlich einmal hervorblitzende Sonne genutzt, um die Ebereschenabschnitte aufzusägen. Es ist doch noch mehr daraus geworden, als ich ursprünglich erwartet hatte. Das Gute an diesem Holz ist, dass es kaum eine Markröhre gibt. So sind auch die dünneren Stücke verwendbar, vorausgesetzt sie trocknen sauber und verziehen sich nicht zu sehr. Jedenfalls müsste der neue Vorrat, wenn er denn einmal ausgetrocknet ist, für ca. 2 Jahre ausreichen. Ich habe alles sorgfältig gewachst, und jetzt trocknet es an. Später kommt es dann zu den anderen Vorräten zu Austrocknen. Vielversprechend sehen auch die kleinen Abschnitte der Edelfichte aus, die V. mit ebenfalls aus unserem eigenen Waldstück mitgebracht hat. Der Ast war außerordentlich schwer. Und beim Sägen hat man dann auch sehr deutlich gesehen, woran das lag. Das Holz ist nicht nur ungewöhnlich dicht gewachsen. Es ist auch von Harz nur so getränkt. Ich bin sehr gespannt, ob es sich gut zur Perlenform verarbeiten lässt. Sicher ist das nicht, wie ich heute wieder bei der Lärche feststellen konnte. Denn der Wechsel von sehr harten Spätholzlagen und weichem Frühholz kann es nahezu unmöglich machen, einen sauber runden Querschnitt zu erzielen. Aber ich bin ganz gut darin, diesem Ideal zumindest nahe zu kommen.
20.04.2012 - Holz-Wochenende
Das wird wieder ein intensives Holz-Wochenende. Immerhin sind die verschiedenen Stäbe schon hergestellt. Und ich konnte bereits mit dem Sägen der Perlen beginnen. Das wird morgen noch den ganzen Tag einnehmen. Ich hoffe außerdem noch dazu zu kommen, die Ebereschenstämmchen, die V. vor einigen Tagen mitgebracht hat, aufzusägen und für das Trocknen vorzubereiten. Nach langer Zeit wieder einmal Gelegenheit, die Wachspfanne hervorzuholen, um die Enden der Abschnitte ins flüssige Wachs zu tauchen. Es ist höchste Zeit, dass ich für die Eberesche Nachschub organisiere. Denn ich habe kaum noch geeignetes Material. Dieses frische Holz werde ich wohl frühestens in 1 Jahr verwenden können. Bis dahin müssen die Vorräte herhalten.
19.04.2012 - Todeserfahrung und ewiges Leben
An einem Totengebet, diesem Abschied in traditionell kirchlicher Form, habe ich am Abend teilgenommen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine solche Zusammenkunft erlebt habe. Aber ich meine, es ist wichtig, nicht nur einen Ort zu haben, an dem man lieben Verstorbenen gedenken kann, sondern dass eben auch die Zeit, das gemeinsame Gebet, wichtig ist. Denn der/die Verstorbene ist dann sicherlich unter denen, die an ihn/sie denken. Und wird es immer in irgendeiner Form bleiben. Gelesen habe ich darüber schon vieles, ich glaube es inzwischen aber auch als Tatsache unseres Lebens erkennen zu können. Vielleicht kann ich das Verständnis dafür noch verbessern. Die Vorhersage eines spirituellen Beraters, dass der Tod eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen würde, als Thema, ist sicherlich richtig gewesen. Es ist aber die Zweiheit von Tod und Leben, die für mich in den Mittelpunkt rückt. Deshalb fasziniert mich auch der Lebensbaumbegriff, der das Leben, aber auch die Phasen zwischen den Leben einschließt. Besonders deutlich in der Deutung des Leidenskreuzes Christi als neuer Lebensbaum. In der Beschäftigung mit diesen Begriffen und den Erscheinungen des Todes in unserem Alltag lerne ich allmählich diesen Begriff zu verstehen, der so zentral in den biblischen Texten aufscheint: das ewige Leben.
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